Bravo Greenpeace das nennt man …

… dann wohl ein Eigentor!

Um mal in der Fußballersprache zu bleiben hat sich Greenpeace heute in Berlin wohl ein klassisches Eigentor geschossen. Gegen 7:30 Uhr begannen Greenpeace-Aktivisten ca. 3000 Liter gelber Farbe auf die Fahrbahnen rund um den großen Stern unterhalb der Siegessäule zu kippen. Die wasserlösliche Farbe wurde von den Autos, Motorrädern, Bussen und Fahrrädern sehr schnell auf die gesamten Fahrbahnen verteilt.

Von oben betrachtet sollte man so den Eindruck einer Sonne bekommen. Das Ganze ist eine Aktion von Greenpeace, um auf erneuerbare Energien aufmerksam zu machen. In Berlin tagt heute die Kohlekommission und Greenpeace möchte den Kohleausstieg forcieren.

Nach Angaben der Polizei ist die Fahrbahn durch die Farbe extrem rutschig geworden und eine Radfahrerin soll gestürzt sein, blieb jedoch zum Glück unverletzt. Autofahrer fahren extrem vorsichtig, denn durch die Farbe wurde der ohnehin extrem gefährliche Große Stern noch gefährlicher zu durchfahren. Auch sind durch die Farbe Fahrbahnmarkierungen unkenntlich. Seit 9:00 Uhr sind nun Reinigungsfahrzeuge der BSR im Einsatz, um die Fahrbahnen zu reinigen. Das kann laut BSR noch einige Stunden dauern. Rund um den Großen Stern stehen nun, wegen der zeitweisen Sperrungen der Fahrbahnen, zwecks Reinigung die Autos im Stau und blasen somit unnötig Abgase in die Luft.

So sehr ich die Umweltorganisation Greenpeace für ihr Engagement schätze, hier hat sie eine bescheuerte Aktion hingelegt. Ohne sich die Folgen, die diese Aktion für Verkehrsteilnehmer haben könnte, zu überdenken, oder was noch viel schlimmer wäre, es war ihnen egal. Zum Glück sind die Verkehrsteilnehmer vorsichtig gefahren und so kam es auf der rutschigen Fahrbahn zumindest nicht zu weiteren Unfällen.

Doch mit dieser Aktion hat sich Greenpeace ein böses Eigentor geschossen. Die Reaktionen auf diese Aktion waren selten so einhellig wie am heutigen Tag. Man spricht überwiegend von einer bescheuerten Tat. Und damit ist es wohl auch treffend beschrieben. Greenpeace wollte mit dieser Aktion die Sonne zeigen. Vielleicht geht ihnen wenigstens ein Licht auf wie dumm die Aktion eigentlich war.

Einen Link zur Aktion könnt ihr HIER einsehen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Berlin.

17 Kommentare zu “Bravo Greenpeace das nennt man …

  1. rabohle sagt:

    Saublöde Aktion.

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  2. Dieter sagt:

    Ich würde das als klassischen Rohrkrepierer bezeichnen

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  3. JanJan sagt:

    Dümmer geht immer…

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  4. lesenbiene sagt:

    Super, ich denke jetzt nur an den Wasserverbrauch, um Autos, Kleidung, Fahrräder, Straßen zu säubern, von den anderen schlimmen Dingen die passiert sind ganz zu schweigen. Der Umwelt wurde mit dieser Aktion auf alle Fälle nicht geholfen.

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    • sigurd6 sagt:

      Eben und deshalb war das auch ein klassisches Eigentor oder wie es @Dieter formulierte ein Rohrkrepierer.

      Groß gedacht wurde bei dieser Aktion, so glaube ich, nicht.

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  5. Autsch, da haben sie sich keinen Gefallen getan,…

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  6. WernerBln sagt:

    Ich habe von diesem Verein noch nie viel gehalten. Allerdings waren sie in früheren Zeiten immerhin noch unter dem Begriff „Meinungsvielfalt“ tolerierbar. Nach meiner , sicherlich subjektiven Meinung, fallen die allerdings schon länger und auch mit der heutigen Aktion unter die Rubrik „Öko-Terrorismus“.

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    • rabohle sagt:

      Das Wort „Terrorismus“ ist genauso unpassend, wie „verbrannte Erde“. 😉

      Ohne Greenpeace und andee,r ähnliche Organisationen wäre der Rhein und andere Flüsse wohl immer noch eine Kloake allererster Güte und die Nordsee noch weiter verdreckt (Stichworte wie „Verklappung“ und „Ölpesten“ sind hier an der Küste immer noch bekannt).

      Sicher war die hier gezeigte Aktion „saublöd“. Aber eben deshalb, da offenbar die Folgen für Radfahrer, Autofahrer etc. nicht bedacht worden sind.

      Aber Terroristen sind die Leute, die ihre Köpfe, ihr Geld, ihre Gesundheit und ihre Zeit auch für IHRE, WernerBln Umwelt hinhalten, ganz sicher nicht!

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