Elli Bananenflanke meint …

… WOW!

Oh ja ich schrieb gestern, glaube ich, in einem Kommentar, dass ich mich auf einige Spiele des Achtelfinales richtig freue. Und das heutige Nachmittagsspiel gehörte absolut dazu. Frankreich gegen Argentinien. Schon die Ansetzung versprach zumindest guten Fußball und ein spannendes Spiel.

Da wollten die Argentinier mich wohl nicht enttäuschen. Wahrscheinlich hörten sie noch nie etwas von der Schnelligkeit eines Mbappe. Doch in der 9. Minute war er durch und nur durch ein Foul zu bremsen. Dummerweise war er da schon im Strafraum. Und so stand es 1:0 per Elfmeter. Eigentlich der perfekte Start für Frankreich. Denn ein paar Minuten vorher donnerte Griezmann einen Freistoß an die Querlatte. Und wieder einige Minuten später war es dann wieder Mbappe, der erneut seine Schnelligkeit ausspielte und wieder nur durch ein Foul kurz vor der Strafraumgrenze zu stoppen war. Den fälligen Freistoß schoss Pogba übers Tor.

Das französische Team hatte alles im Griff, so schien es und sie waren sich dann doch zu sicher. Ab der 25. Minute kamen die Argentinier besser ins Spiel. De Maria war es dann der mit einem fulminanten Schuss aus ca. 25 Metern das Tor zum 1:1 schoss.

Nun war es das Spiel, das ich mir wünschte. Es ging hin und her und beide Mannschaften waren gerade nach der Halbzeit auf dem Platz und es stand 2:1 für Argentinien. Spiel gedreht und der gallische Hahn musste sich ein-zweimal schütteln. Denn mit dem Tor von Mercado war ein sicher geglaubtes Spiel den Franzosen etwas aus den Händen geglitten. Doch die Schockphase hielt nicht einmal 9 Minuten und dann landete ein „Leckerli“ von Pavard mit einem herrlichen Treffer im argentinischen Tor. Nun mussten sich die Mannen um Messi etwas einfallen lassen. Und es viel ihnen nicht mehr so viel ein. Denn mit einem Doppelschlag von Mbappe in der 64. bzw. 68. Minute war der Widerstand der Gauchos endgültig gebrochen.

Da auch Frankreich dem Tempo des Spieles Tribut zollen musste, sie waren ohnehin durch, plätscherten die restlichen Minuten dann etwas dahin. Bis der eingewechselte Agüero in der 93. Minute den 3. Treffer für Argentinien schoss. Doch es war zu spät und nach dem Weltmeister Deutschland, tritt nun auch der Vizeweltmeister Argentinien den Heimweg an.

Mir als neutralem Zuschauer, na ja neutral, meine Sympathien waren schon bei Frankreich, hat das Spiel jedenfalls viel Spaß gemacht. Bleibt zu hoffen, dass einige andere Achtelfinalspiele daran anknüpfen.

Elli Bananenflanke meint …

… dicker Auftakt!

Seit vorgestern sind die Spieler von Hertha BSC nun wieder beisammen und schuften um die richtige Form für die Saison 2018/19 zu bekommen. Natürlich fehlen die beiden WM-Teilnehmer Plattenhardt und Leckie noch. Sie haben noch 3 Wochen Urlaub. Wobei mir Sorgen macht, dass Vereine aus Großbritannien ein Auge auf Plattenhardt geworfen haben.

Ich hoffe, dass er noch nicht der Versuchung nachgibt und zumindest noch eine Saison bei Hertha bleibt. Ewig wird man ihn ohnehin nicht halten können. Doch nachdem man schon M. Weiser abgegeben hat, sollte man alles versuchen um ihn an der Spree zu halten.

Der Spielplan für die Saison 2018/19 ist nun auch raus und da gibt es für Hertha einen knüppeldicken Auftakt. Beginnend mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg und danach geht es dann gleich nach Schalke und Wolfsburg um im zweiten Heimspiel die Borussia aus Mönchengladbach zu empfangen. Und im fünften Spiel geht es dann ins Weserstadion nach Bremen. Auch keine Adresse die man optimistisch ansteuert.

Aber bevor es soweit ist, werden die Jungs eine Menge Schweiß vergießen müssen. Und wie sagte Pal Dardai so schön, „ihm hat der Fußball gefehlt und das ist ein gutes Zeichen“. So geht er also in seine vierte Saison als Cheftrainer der Hertha und ich hoffe, dass er den Schalter findet um die Mannschaft weiter zu entwickeln. Es wäre ihm und der Mannschaft zu wünschen.

Am Montag den 20. August wird der erste echte Prüfstein für Hertha kommen. In der ersten Runde des DFB-Pokals geht es dann zur Braunschweiger Eintracht. Daran, dass die eine Drittligamannschaft sind, muss man sich auch erst einmal gewöhnen.