Das neue System?

Nun ist der Auftakt für Hertha gelungen. 1:0 siegte man durch ein Tor von Ibišević. Doch es war ein Sieg ohne Glanz und den erwarteten, also von Manager Preetz erwarteten, neuen Stil der Mannschaft. Er soll die Zuschauer dann in Scharen ins Olympiastadion locken. Doch es war, wie immer wenn Hertha in Führung geht. Der Vorsprung wird verwaltet statt auf ein zweites Tor zu gehen. Gut es war das erste Spiel der neuen Saison und es war wichtig, hier drei Punkte zu holen. Zumindest das hat die Mannschaft geschafft.

Im Bremer Weserstadion blickt man der neuen Saison auch mit mehr Euphorie entgegen als die Jahre vorher. Mit dem 1:1 gegen Hannover 96 konnte der Trainer demnach nicht zufrieden sein.

Zu einem nicht erwarteten Ausgang, jedenfalls für mich, kam es im Spiel SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt. Das von der Eintracht mit 0:2 gewonnen wurde.

Auch in der Partie VfL Wolfsburg gegen Schalke 04, die mit 2:1 für den VfL endete gab es einen Sieger, den ich vorher nicht unbedingt als Sieger der Partie vermutet hätte.

Die ins Oberhaus zurückgekehrte Fortuna aus Düsseldorf musste sich mit 1:2 gegen den FC Augsburg geschlagen geben und dabei auch etwas Lehrgeld für die 1. Liga bezahlen.

Dass Borussia Mönchengladbach das Auftaktspiel gegen Bayer Leverkusen mit 2:0 gewinnt, ist jetzt so überraschend nicht. Wobei das Ergebnis hier etwas über den Spielverlauf hinwegtäuscht. Denn auch Leverkusen hatte einige gute Chancen.

Jedoch sollte man am ersten Spieltag noch über einiges hinweg sehen. Da ist noch einige Luft nach oben.

Apropos Luft nach oben. Der Videobeweis ist am ersten Spieltag schon wieder das Thema. So wie er sich am Freitag und am Sonnabend darstellte, finde ich ihn absolut überflüssig. Teilweise war er ein Witz. Spiele werden durch dubiose Entscheidungen künstlich in die Länge gezogen und ich weiß nicht wie es anderen geht. Ich kann schon jetzt dieses gezeigte Rechteck der Schiedsrichter nicht mehr sehen. Aber er wird bleiben und somit können wir uns dann wohl an 34 Spieltagen wunderbar über die „Blinden“ im Keller in Köln aufregen. Das ist doch auch was, oder?

Fast vergessene Schlager

Meist bringe ich unter dieser Rubrik Schlager die mich in meiner Kindheit oder Jugendzeit richtig genervt hatten. Heute weiche ich davon mal ab und erinnere an eine „Kleene“ aus Bayern. Das war ein Ausspruch des kürzlich verstorbenen Dieter Thomas Heck über Nicki.

Sie brachte in den 1980er Jahren einen erfrischenden bayerischen Sound in das deutsche Schlagergeschäft. Und einige ihrer Lieder sind auch heute noch gerne gehört, wenn die Partystimmung schon etwas gestiegen ist. Also dann, echter bayerischer Sound zum mitsummen, oder auch nicht. 😀