Ist das noch zu akzeptieren?

Eine von diesen Schnellbäckerketten hat ein neues Konzept ausgetüftelt um seinen Angestellten das nicht Fernbleiben von der Arbeit zu „versüßen“. Es gibt Prämien wenn sich Verkäuferinnen und Verkäufer, auch mit hochansteckenden Krankheiten zum Dienst schleppen. Und das in einem Gewerbe in dem Hygiene großgeschrieben wird. Oder etwa doch nicht? Wie sieht es aus, wenn ein Kunde nach dem Kauf bei dieser Kette mit einer Magen-Darm-Grippe im Bett liegt, weil er durch eine Verkäuferin oder einen Verkäufer angesteckt wurde, und dessen Arbeitskraft einem anderen Arbeitgeber für die Dauer der Erkrankung verloren geht?

Klar das wird kaum zu beweisen sein, aber ich weiß jetzt, wo ich niemals meine Schrippen kaufen werde. Der andere Plunder da, so meine Meinung, schmeckt eh nicht. Billigladen halt.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/praemienmodell-bei-baeckerkette-wer-sich-krank-meldet–verliert-den-bonus-31255174

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Berlin.

16 Kommentare zu “Ist das noch zu akzeptieren?

  1. Der Thomas sagt:

    Unglaublich…

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  2. sigurd6 sagt:

    So sehe ich das auch.

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  3. WernerBln sagt:

    Ähnliche Boni kenne ich aus dem Bekanntenkreis auch z.B. für Mitarbeiter von kirchlichen(!) Sozialstationen (Altenpflege). Es ist unglaublich!

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  4. sigurd6 sagt:

    Das ist einfach gegen jegliche gute Sitten. Was kommt als Nächstes?

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  5. lesenbiene sagt:

    Es gibt Firmen, da gibt es Prämien, wenn man nicht zum Arzt geht bzw nicht krank geschrieben war. Da gibt es dann Leute, die sind krank und schleppen sich zur Arbeit, weil sie ja kurz vor Jahresende die Prämie nicht sausen lassen wollen… und wenn man Pech hat, stecken sie andere an.

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  6. sigurd6 sagt:

    Eben das ist von den Verantwortlichen viel zu kurz gedacht. Wenn jemand tatsächlich krank ist, dann gehört er ins Bett. Denn sonst steckt er andere noch an.

    Wenn ich merkte, dass es jemandem nicht gut ging, habe ich ihn/sie nach Hause geschickt. Das war jedoch wohl noch eine ganz andere Zeit. So kommt es mir heute jedenfalls vor. Haben Vorgesetzte heute überhaupt keine Fürsorgepflicht ihren Mitarbeitern gegenüber? Zum Glück bin ich damit durch.

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  7. lesenbiene sagt:

    So ist es, ich wollte auch nur schreiben, das ist kein Einzelfall.

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  8. Ditschi sagt:

    Unverantwortlich.Die würden dann wohl auch den Tod eines Angestellten in Kauf nehmen

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  9. rabohle sagt:

    Und die Gesundheit der Kunden!

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  10. rabohle sagt:

    Doch haben Vorgesetzte auch. ich denke, man darf nicht Alle über einen Kamm scheren.

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  11. nana sagt:

    That’s capitalism, baby!

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  12. sigurd6 sagt:

    Das wäre auch schlimm.

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  13. sigurd6 sagt:

    @Ditschi, das kann man annehmen.

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  14. sigurd6 sagt:

    Na ja, hoffentlich gibt es noch genug Ausnahmen.

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