War es das tatsächlich?

In der Nacht zum Sonntag gab Paul Simon sein letztes Konzert in New York und der Song den er als letzten spielte, rief noch einmal Erinnerungen wach. Sounds of Silence erstmals 1964 mit seinem damaligen Duett-Partner Art Garfunkel gesungen beschloss die große Karriere.

Das Konzert war schon lange ausverkauft und nachdem der letzte Song verklungen war, brach ein Jubel los. So als wolle man Paul Simon klar machen, Junge höre noch nicht auf.

So mag er denn nach einer langen Karriere in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Seine Songs, ob mit seinem ehemaligen Partner oder solo, werden uns weiter begleiten.

 

Wehret den Anfängen

Wobei es schon lange keine Anfänge mehr sind. Ein Bericht in der Berliner Abendschau ließ mich heute aufhorchen. Wer immer noch nicht begriffen hat, dass Deutschland auf einen gefährlichen Weg ist, dass sich 1933 wiederholt, der sollte langsam aufwachen.

Solch eine Entwicklung hätte selbst ich, der eigentlich schon immer gegen rechts gewarnt hat, nicht erwartet. Ging ich doch davon aus, dass die Menschen in diesem Land mittlerweile demokratisch gefestigt sind. Doch die Entwicklung der letzten Jahre lehrt mich leider etwas anderes.

Ich glaube noch immer an die demokratische Mehrheit in diesem Land. Die Demokraten müssten nur endlich aufstehen um klar zu machen, es ist kein Platz für rechte oder linke Antidemokraten in diesem Land.

Hier ist der Link zum Bericht:

https://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Morddrohungen-nach-Satirevideo/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=56289590