Wehret den Anfängen

Wobei es schon lange keine Anfänge mehr sind. Ein Bericht in der Berliner Abendschau ließ mich heute aufhorchen. Wer immer noch nicht begriffen hat, dass Deutschland auf einen gefährlichen Weg ist, dass sich 1933 wiederholt, der sollte langsam aufwachen.

Solch eine Entwicklung hätte selbst ich, der eigentlich schon immer gegen rechts gewarnt hat, nicht erwartet. Ging ich doch davon aus, dass die Menschen in diesem Land mittlerweile demokratisch gefestigt sind. Doch die Entwicklung der letzten Jahre lehrt mich leider etwas anderes.

Ich glaube noch immer an die demokratische Mehrheit in diesem Land. Die Demokraten müssten nur endlich aufstehen um klar zu machen, es ist kein Platz für rechte oder linke Antidemokraten in diesem Land.

Hier ist der Link zum Bericht:

https://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Morddrohungen-nach-Satirevideo/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=56289590

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fernsehen.

12 Kommentare zu “Wehret den Anfängen

  1. ballblog sagt:

    Tja, war alles schon mal da…

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  2. lesenbiene sagt:

    Unglaublich, doch man kann vor der Wahrheit nicht die Augen verschließen.

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  3. rabohle sagt:

    Ekelhaft – es bleibt wirklich zu hoffen, dass die Mehrheit der Wähler nicht so einen Kurs einschlägt

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  4. Ist eigentlich jemandem klar, wie dieser Hitler an die Macht kam? Am liebsten würde ich pausenlos Heinrich Heine zitieren: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!“
    Zur Zeit kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte… 😦

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    • rabohle sagt:

      Frei nach Ernst Reuter:

      „Ihr Wähler der Welt, ihr Wähler im Norden, im Süden, im Osten im Westen. Schaut auf dieses Land und erkennt, dass ihr dieses Land und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!“

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      • WernerBln sagt:

        Nicht frei nach, sondern Original:

        „Uns kann man nicht eintauschen, uns kann man nicht verhandeln, und uns kann man auch nicht verkaufen. Es ist unmöglich, auf dem Rücken eines solch tapferen, standhaften Volkes einen faulen Kompromiss zu schließen.“

        Referenz: https://beruhmte-zitate.de/autoren/ernst-reuter/

        Übrigens kannten Reuter und mein Vater sich persönlich aus der Zeit, als Reuter OB in Magdeburg war. Obwohl sie politisch in diametral entgegengesetzten Lagern standen, achteten sie sich gegenseitig, was u.a. dazu führte, dass mein Vater als in der SBZ verfolgter „böser Faschist“ in Berlin (West) Zuflucht fand!

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        • rabohle sagt:

          Dabei ist dann aber auch klar, was Reuter zu der AfD und deren (Un-)Taten gesagt hätte:

          „Es gibt nur eine Möglichkeit für uns alle: gemeinsam so lange zusammenzustehen, bis dieser Kampf gewonnen, bis dieser Kampf endlich durch den Sieg über die Feinde, durch den Sieg über die Macht der Finsternis besiegelt ist.“

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