Der Diktator ist in der Stadt

Und es gilt ein Flugverbot über Teilen Berlins. Hätte man den Luftraum Berlins nicht schon heute Morgen sperren können? Na gut Spaß beiseite.

Es ist völlig klar, dass die Bundeskanzlerin und der Außenminister und andere Regierungsmitglieder mit dem Diktator sprechen müssen. Doch weshalb wird der Besuch zu einem Staatsbesuch hochstilisiert? Weshalb hat die Bundeskanzlerin ihn nicht auf einem Schloss bei Berlin zu einem Arbeitsbesuch empfangen?

Mir ist unbegreiflich, wie man einen Diktator mit militärischen Ehren empfangen kann. Mit ihm reden ja. In hofieren nein!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Meinung.

7 Kommentare zu “Der Diktator ist in der Stadt

  1. WernerBln sagt:

    Mir ist das gar nicht unbegreiflich. Der Padischah muss hier in allen Ehren (einschl. Gastgeschenk Staatsknete für sein ruinöses Kalifat) empfangen werden, weil er gegen die Kanzlerin, die Kanzlerin um jeden Preis bleiben will, u. a.

    – das Druckmittel „Flüchtlinge“, in der Hand hat,

    – das Druckmittel „Dschihad“ in D in der Hand (wörtlich) hat:

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_84528376/umstrittene-geste-erdogan-zeigt-anhaengern-in-berlin-islamistengruss.html

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    • rabohle sagt:

      Nicht zu vergessen, die militärische Lage für die Nato.

      Was sollte Ergwahn sonst zeigen? Den Hitlergruß?
      Er zeigt vermeidliche Stärke, bevor er beim Döneressen dann einen Pappbecher mit etwas Kleingeld vor sich stellt. 😉

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    • sigurd6 sagt:

      @WernerBln: Es gibt eine beiderseitige Abhängigkeit. Denn die Türkei ist auf den Westen und hier insbesondere auf Deutschland ebenso angewiesen wie wir auf die Türkei. Schon deshalb sollte man miteinander reden. Jedoch muss man diese Gespräche nicht zu einem Staatsbesuch hochpuschen.

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  2. lesenbiene sagt:

    Das ist das Ergebnis, wenn man mit dem Teufel einen Packt schließt, am Ende muß man ihm die Schuhe küssen und mit leckerem Essen bedienen. Die anderen Despoten wirds freuen, denn er führt Deutschland am Nasenring durch die Arena. Bei uns wird eingeladen, bei ihm wird eingesperrt.

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    • sigurd6 sagt:

      Na ja er möchte auch etwas von Deutschland und der EU. Denn obwohl er große Töne spuckt, weiß er doch ganz genau, dass er ohne EU große Probleme hat. Die Türkei ist mittlerweile in argen Schwierigkeiten.

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  3. rabohle sagt:

    Und da waren auf dem Hoteldach doch noch extra Scharfschützen postiert … 😉

    Lustig wird ja wohl das Essen, wenn nur Özdemir zum „Döner for one“ kommt und dem GröTaZ Aug in Aug sitzt.

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