Nur nach Hause …

Am 14. Februar 2009 siegte Hertha letztmalig gegen die Bayern. Doppeltorschütze für Hertha war damals Andriy Voronin. Es wäre also an der Zeit mal wieder einen Sieg zu landen. Heute Abend ist das Olympiastadion ausverkauft und das hatte man bei Hertha in der letzten Saison nicht einmal gegen Dortmund und eben die Bayern geschafft.

Nachdem Hertha überraschend gut aus den Startlöchern kam, gab es in Bremen die eigentlich zu erwartende Niederlage. Und wieder muss die Mannschaft wegen verletzungsbedingter Ausfälle umgestellt werden. Herthas Torhüter Jarstein wird durch T. Kraft ersetzt. Für Lustenberger kommt wohl P. Skjelbred ins Team. Dieser Wechsel dürfte jedoch nicht wegen Verletzung sein. Lustenberger sowie Skjelbred sollten vielmehr versuchen den Ausfall von M. Grujic zu kompensieren.

Ich möchte nicht Trainer spielen, finde jedoch, es wäre vielleicht sinnvoller V. Lazaro ins Mittelfeld zu ziehen und rechts hinten L. Klünter eine Chance zu geben. Das dachte ich mir eigentlich schon gegen Bremen so. Lazaro wäre im Mittelfeld, so glaube ich, effektiver als Lustenberger. Aber Pal ist näher dran und weiß schon was er tut.

Man darf gespannt sein wie die jungen Wilden und die alten Hasen sich in dieser Saison gegen die Bayern schlagen werden. Im letzten Jahr hätte es, wenn der Schiedsrichter nicht so lange hätte nachspielen lassen bis die Bayern endlich den Ausgleich schafften, 😀 ja schon fast geklappt.

Jedoch dürften die Bayern nach dem Punktverlust im eigenen Stadion auch hoch motiviert an die Spree kommen.

Christiane F.

Zoo40 Jahre ist es her, da erschütterte eine Serie des Magazins STERN die Bundesrepublik. Vielleicht erinnert sich jemand daran. Darin erzählte die damals 16-jährige Christiane F. aus der Gropiusstadt von ihrer Heroinsucht. Und wie sie als Stricherin ihr Geld für Drogen verdiente und erleben musste, wie viele ihrer Freunde und Freundinnen am Heroin zugrunde gingen.

Die Stricher- und Drogenszene rund um die Kurfürstenstraße habe ich damals sehr nah erlebt. Mein Büro war in den 70er Jahren in der Genthiner Straße, die von der Kurfürstenstraße abgeht. Auch die beschriebene Disco, das Sound, war oder ist noch, in der Genthiner Straße.

Jeden Tag wenn ich aus dem Büro kam, standen dort die jungen Mädchen und boten sich an. Das Buch „Christiane F. wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ habe ich damals auch gelesen. Den Film allerdings ersparte ich mir.

Obwohl Christiane F. viel durchmachte, hat sie erfreulicherweise überlebt. Wenn auch arg mitgenommen von ihrer Sucht.

Am 28.09.1978 wurde ihre Geschichte, wie oben erwähnt, im Magazin STERN veröffentlicht. Eine kleine Nachbetrachtung wie es ihr heute geht, fand ich im Nordbayerischen Kurier. HIER könnt ihr sie nachlesen.

Einen großen Helden hatte Christiane F. damals in ihrer Geschichte immer wieder erwähnt. Es war ein Rockmusiker, der zu dieser Zeit in Berlin lebte. Den kennt ihr bestimmt: