Christiane F.

Zoo40 Jahre ist es her, da erschütterte eine Serie des Magazins STERN die Bundesrepublik. Vielleicht erinnert sich jemand daran. Darin erzählte die damals 16-jährige Christiane F. aus der Gropiusstadt von ihrer Heroinsucht. Und wie sie als Stricherin ihr Geld für Drogen verdiente und erleben musste, wie viele ihrer Freunde und Freundinnen am Heroin zugrunde gingen.

Die Stricher- und Drogenszene rund um die Kurfürstenstraße habe ich damals sehr nah erlebt. Mein Büro war in den 70er Jahren in der Genthiner Straße, die von der Kurfürstenstraße abgeht. Auch die beschriebene Disco, das Sound, war oder ist noch, in der Genthiner Straße.

Jeden Tag wenn ich aus dem Büro kam, standen dort die jungen Mädchen und boten sich an. Das Buch „Christiane F. wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ habe ich damals auch gelesen. Den Film allerdings ersparte ich mir.

Obwohl Christiane F. viel durchmachte, hat sie erfreulicherweise überlebt. Wenn auch arg mitgenommen von ihrer Sucht.

Am 28.09.1978 wurde ihre Geschichte, wie oben erwähnt, im Magazin STERN veröffentlicht. Eine kleine Nachbetrachtung wie es ihr heute geht, fand ich im Nordbayerischen Kurier. HIER könnt ihr sie nachlesen.

Einen großen Helden hatte Christiane F. damals in ihrer Geschichte immer wieder erwähnt. Es war ein Rockmusiker, der zu dieser Zeit in Berlin lebte. Den kennt ihr bestimmt:

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Berlin.

20 Kommentare zu “Christiane F.

  1. Oh ja, ich erinnere mich sehr gut; und auch ich habe mir den Film erspart. Das Buch erschütterte mich schon genug… 😦

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  2. verbalkanone sagt:

    Herrje, das ist jetzt auch schon 40 Jahre her … Oh ja, ich war damals – wie so viele andere Teenager auch – Bravo-Leserin, die die Geschichte rund um Christiane F. natürlich aufgriff und zum Titelthema der Jugendzeitschrift machte.

    1978 war ich 12 Jahre alt, ein bisschen später, als Teenager, habe ich dann „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ gelesen. Und wie du habe ich den Film auch nie gesehen. Mich hat das Buch schon sehr mitgenommen. Die visuelle Umsetzung des Suchtelends, in dem Christiane F. damals in Berlin lebte, brauchte ich nicht auch noch.

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    • sigurd6 sagt:

      Ach ja die BRAVO. Gab es zu Deiner BRAVO-Zeit den DR. Sommer noch? Und war ich damals froh, dass ich mit Drogen so gar nichts am Hut hatte.

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      • verbalkanone sagt:

        Klar gab es Dr. Sommer zu meiner Zeit noch. Soweit ich weiß, gibt es das „Dr. Sommer Team“ auch heute noch. „Never change a winnig team.“ sagt man doch. Also behält man den bekannten Namen über die Generationen der Leserschaft bei. Nurdie realen Menschen dahinter wechseln, denn die werden ja auch nicht jünger. 😉

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  3. rabohle sagt:

    Buch, Film und Bowie mitbekommen (und der Film war gar nicht schlecht).

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  4. Corona sagt:

    Ich hab das Buch gelesen und den Film gesehen. Und auch Jahre später eine Reportage über die Christiane gesehen. Sie ist von den Drogen und der Zeit damals gezeichnet.

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  5. Ditschi sagt:

    Ich hab auch das Buch gelesen und den Film gesehen.Wir haben damals das Thema Drogen auch im Unterricht durchgenommen. Ich hatte großen Respekt davor, so dass ich nie auf die Idee kam sie zu probieren…

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