Moment mal: Der Diktator in Berlin

Ich hoffe, er ist endlich wieder abgedüst, findet Köln nicht und fliegt auf direktem Weg nach Hause. War das ein peinlicher Besuch. Niemand war so recht froh, dass er mit ihm zusammen treffen musste und doch ist man auf ihn angewiesen. Gestern Abend wurden dann endlich alle scheinheilig zur Schau getragenen Masken abgelegt und man redete so wie man eigentlich unter „Freunden“ kaum redet. Bundespräsident Steinmeier gab bei seiner Rede anlässlich des zu Ehren des Diktators gegebenen Staatsbanketts leise Töne der Kritik von sich und darauf antwortete der Diktator mit einer Wutrede. Schon zur Pressekonferenz konnte er seine Wut kaum im Zaum halten.

Ein Journalist, der ein T-Shirt mit einer nicht genehmen Botschaft getragen hatte, wurde des Saales verwiesen. Meinungsfreiheit gilt eben nur, wenn sie gerade passt.

Es wurden dennoch kritische Anmerkungen in Richtung des Diktators gesprochen. Auch von der Bundeskanzlerin. Und das war zumindest der erfreuliche Aspekt an diesem Besuch, der hoffentlich so bald nicht wieder kommt.

Weihnachten im September

Oh ja das war gestern Abend wie eine Bescherung. Immerhin musste man seit 2009 auf den Weihnachtsmann warten. Und wie man mir berichtete, muss im Olympiastadion eine grandiose Stimmung geherrscht haben und das schon vor dem Anpfiff.

Doch sie steigerte sich von Minute zu Minute und trug Hertha zu einem nicht geglaubten aber natürlich erhofften Sieg gegen die übermächtigen Bayern aus München. Und dabei ist es auch völlig gleichgültig, dass ein Törchen zur Tabellenführung, die eh nur eine Momentaufnahme wäre, fehlte.

Nach 5 Spieltagen 13 Punkte ist eine, für Hertha, mehr als akzeptable Zwischenbilanz. Doch Vorsicht ist trotzdem geboten und fleißiges Punktesammeln weiterhin auch. Denn der natürliche Feind der Hertha kommt erst noch, die Rückrunde.