Moment mal: Der Diktator in Berlin

Ich hoffe, er ist endlich wieder abgedüst, findet Köln nicht und fliegt auf direktem Weg nach Hause. War das ein peinlicher Besuch. Niemand war so recht froh, dass er mit ihm zusammen treffen musste und doch ist man auf ihn angewiesen. Gestern Abend wurden dann endlich alle scheinheilig zur Schau getragenen Masken abgelegt und man redete so wie man eigentlich unter „Freunden“ kaum redet. Bundespräsident Steinmeier gab bei seiner Rede anlässlich des zu Ehren des Diktators gegebenen Staatsbanketts leise Töne der Kritik von sich und darauf antwortete der Diktator mit einer Wutrede. Schon zur Pressekonferenz konnte er seine Wut kaum im Zaum halten.

Ein Journalist, der ein T-Shirt mit einer nicht genehmen Botschaft getragen hatte, wurde des Saales verwiesen. Meinungsfreiheit gilt eben nur, wenn sie gerade passt.

Es wurden dennoch kritische Anmerkungen in Richtung des Diktators gesprochen. Auch von der Bundeskanzlerin. Und das war zumindest der erfreuliche Aspekt an diesem Besuch, der hoffentlich so bald nicht wieder kommt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Meinung.

3 Kommentare zu “Moment mal: Der Diktator in Berlin

  1. rabohle sagt:

    Das versteinerte Gesicht beim Händeschütteln mit Özdemir sprach Bände. 🙂 🙂 🙂

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    • sigurd6 sagt:

      Der guckte doch die ganze Zeit so sparsam aus der Wäsche. Offensichtlich lief es nicht so ab, wie er sich das vorstellte.

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      • rabohle sagt:

        Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Er hat gegenüber seinen Anhängern wieder Stärke bewiesen und durfte pöbeln, ohne dass einer eingeschritten ist. Damit zeigt er (nicht vorhandene) Macht und wird noch mehr Zustimmung des Volkes bekommen.

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