Schöne Musik von damals

In den Rubriken „Fast vergessene Songs“ oder „Fast vergessene Schlager“ geht es immer um Sänger, Sängerinnen oder Bands. Darüber vergisst man sehr oft, es gab auch Orchester, die einen eigenen unverwechselbaren Sound hatten. Und genau für sie möchte ich heute eine neue kleine Reihe eröffnen. In loser Folge werde ich hier Orchester vorstellen die, jedenfalls für mich, schöne Musik machten.

Anfangen möchte ich mit Glenn Miller. Er wurde am 1. März 1904 in Clarinda (USA) geboren und kam am 15. Dezember 1944 bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal, so vermutete man jedenfalls, ums Leben. Er galt zu seiner Schaffenszeit als einer der erfolgreichsten Musiker der USA. Ich glaube, es gibt kaum jemanden der nicht wenigstens einen Titel von Glenn Miller und seinem Orchester kennt.

Der erste Titel eröffnete in den 1950er und 60er Jahren immer die Sportsendung des Bayerischen Rundfunks und ist mir schon deshalb in bester Erinnerung.

Und hier sind noch zwei weitere Titel aus den reichhaltigen Titeln dieses Ausnahmemusikers der 1930er und -40er Jahre.

Und weil wir gerade so gut dabei sind, gibt es noch einen oben drauf.

Moment mal: Einfach nur widerlich!

Die AfD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft startete im September ihre Hetzkampagne gegen Lehrer. Es wurde die Web-Site „Neutrale Schule“ ins Netz gestellt. Hier können Schülerinnen und Schüler und wohl auch, deren Eltern Lehrer denunzieren, die sich politisch Äußern. Natürlich nur wie es der AfD nicht in den Kram passt.

Dass solch eine Seite überhaupt bis heute Bestand hat, ist schon mehr als komisch. Denn wie leicht kann man hier einen unbequemen Lehrer aus dem Amt moppen? Auch wenn man für den Zugang zu dieser Seite ein Passwort benötigt, so ändert das nichts an dem widerlichen Beigeschmack. Ich kann nicht verstehen, dass die Staatsanwaltschaft hierzu nicht ermittelt. Denn mit freier Meinungsäußerung hat das nichts mehr zu tun. Das ist ganz einfach widerliche Hetze.

 

 

Im Wahlkampf in Bayern warnte der AfD-Kandidat A. Winhart vor „Negern“, ja so sprach er, die Krankheiten nach Deutschland zurückbrächten die hier fast vergessen sind, wie z. B. Tuberkulose und Krätze. Auch von vielen HIV-infizierten sprach er und er habe das recherchieren lassen. Nur dumm, dass das Gesundheitsamt in Rosenheim, von dem angeblich seine Recherche stammte, dem widersprochen hat.

Diese Partei versucht nur mit Volksverhetzung, Denunzierung, Einschüchterung und Lügen Stimmen zu fangen. Ich hoffe nur, dass ihr nicht zu viele Menschen auf den Leim gehen.

Sportneuigkeiten

Die drei niederländischen Klubs Ajax Amsterdam, Feyenoord Rotterdam und PSV Eindhoven haben vorgeschlagen künftig 10 Prozent ihrer Einnahmen aus der Champions- und der Europa League der Liga zu spenden. Sie möchten damit die Schere zwischen armen und reichen Klubs etwas verringern.

Doch hört, hört, dafür sind sie der Auffassung man sollte die Liga von 16 auf 18 Vereine erhöhen. Also so uneigennützig scheint das Ganze dann doch nicht zu sein.

 

 

Einen neuen Weg möchte der FC Chelsea gehen. Fans, die an der Stamford Bridge durch rassistische und antisemitische Gesänge auffallen, wird bislang die Dauerkarte entzogen. Nun möchte man sie vor eine Wahl stellen. Entweder sie stimmen einer Reise zum Konzentrationslager Auschwitz zu oder sie bekommen ein Stadionverbot für 3 Jahre.

Diese Idee wird von Klubbesitzer Roman Abramowitsch, der selbst Jude ist, sehr unterstützt.