Stell dir vor …

… du gehst in deine Botschaft …

… und wirst aus Versehen gefoltert und ermordet. Ja sogar, wie man hören konnte, zerstückelt. Wahrscheinlich wollte man den unbequemen saudischen Journalisten in der saudischen Botschaft in der Türkei nur in handliche Stücke packen um ihn unbemerkt entsorgen zu können.

Dumm nur die Türken haben es gemerkt und gepetzt. Das bringt nun auch Deutschland in gewisse Nöte. Ist Saudi Arabien doch ein verlässlicher Abnehmer von deutschen Rüstungserzeugnissen. Natürlich nur zum Gebrauch im äußersten Notfall und dann nur nach Rücksprache mit der Bundesregierung ob es denn nun tatsächlich ein Notfall ist.

Im Jemen z. B. werden bestimmt keine deutschen Waffen eingesetzt. Da handelt es sich ja nicht um einen Notfall. Sondern man lässt eben mal schnell tausende von Zivilisten über die Klinge springen um seinen Prestigekampf gegen den Iran zu führen.

Nein die Saudis sind schon ein braves Völkchen. Schließlich dürfen seit einiger Zeit sogar Frauen den Führerschein machen. So eine Regierung kann nicht schlecht sein, oder? Da glaubt man dann auch, dass der Journalist rein zufällig ermordet wurde. Vielleicht war es aber auch ein grauenhafter Selbstmord und er viel dabei in eine Kreissäge.

4 Kommentare zu “Stell dir vor …

  1. Hast Du wirklich von unserer geldgierigen Regierung etwas wie Moral erwartet? Hauptsache, die „Schwarze Null“ bewegt sich nicht.
    Obwohl… 😦

    Gefällt 1 Person

  2. rabohle sagt:

    @Sigurd
    Da verwechselst Du etwas – das ist kein Waffenhandel, sondern humanitäre Hilfe:

    Waffenhandel wäre es – siehe Amerika – wenn man anderen Staten Waffen geben wärde, mit denen man Kriege führen kann und die Schaden anrichten können – und genau das können deutsche Waffen aber ja wohl micht, so dass jeder „Waffen“handel quasi dem Gegner nicht schaden und damit sehr human ist.
    Den deutschen Verkäufern gebührt daher eigentlich der Friedensnobelpreis. 😉

    Die Türkei hat auch nicht gepetzt, sondern sich nach den Methoden erkundigt. 😉

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