Moment mal: Zittern bei der AfD?

Die Bundeskanzlerin meldet ihren Rückzug an und einigen bei der AfD wird es wohl mulmig. So könnte man die Worte des A. Gauland verstehen. Mit A. Merkel verschwindet eine Hoffnungsträgerin der AfD auf Zustimmung bei den Wählern.

Sollte dem tatsächlich so sein, so wäre das mehr als ein Armutszeugnis dieser Partei. Wenn man seine politische Daseinsberechtigung mit der Bundeskanzlerin verbindet, zeigt es dann doch, wie schmal die AfD aufgestellt ist.

Nun glaube ich nicht, dass die AfD in den nächsten Jahren in die Bedeutungslosigkeit versinken wird, auch wenn ich das begrüßen würde. Zumindest in den drei Landtagswahlen des nächsten Jahres wird sie, was zu befürchten ist, zumindest in Sachsen sogar stärkste Partei werden, doch damit dürfte sie dann jedoch ihren Zenit überschritten haben.

Wenn, wie ich glaube der nächste Parteivorsitzende der CDU Friedrich Merz heißt, hat die AfD wohl endgültig ein Problem. Mit ihm dürfte der Kurs der Bundeskanzlerin nicht fortgesetzt werden. So wird man bei der AfD hoffen, dass Frau Kramp-Karrenbauer die nächste Parteivorsitzende wird. Sie wäre wohl die, bei der es keinen großen Kurswechsel geben würde. Doch genau das ist wohl ihr größtes Handicap und schon deshalb glaube ich nicht, dass sie gewählt wird.

Auch mit Jens Spahn würde die AfD nach eigener Aussage Probleme bekommen. Doch da muss ihr nicht bange sein. Ich bin mir sehr sicher, dass er der ist, der die wenigsten Chancen auf einen Wahlerfolg hat.