Backe, backe Kekse

Langsam beginnt die heiße Phase des Weihnachtsbackens. Überall kann man ihn riechen, den Duft der frischgebackenen Kekse. Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens ein kleiner Teil bis zu den Feiertagen gerettet werden kann.

Hoffentlich geht es in den meisten Küchen dabei etwas geordneter zu als bei Otto.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Blog.

24 Kommentare zu “Backe, backe Kekse

  1. WernerBln sagt:

    Also wir werden von meiner Schwiegermutter ausreichend mit lecker Keksen versorgt! Der besten Ehefrau von allen habe ich deswegen strikt untersagt, selber an den Backofen zu gehen
    🙂

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    • rabohle sagt:

      In Artikel 3 GG steht »Männer und Frauen sind gleichberechtigt«.

      Erst im Gleichberechtigungsgesetz von 1958 wurde das zunächst versucht umzusetzen, denn dieses Gesetz kippte das alleinige Entscheidungsrecht des Mannes in allen Eheangelegenheiten, zementierte aber weiterhin die sogenannte Hausfrauenehe, indem die Zuständigkeit der Ehefrau für den Haushalt gesetzlich festgeschrieben blieb.

      Erst 1977 wurde das Prinzip der Hausfrauenehe durch das partnerschaftliche Prinzip ersetzt. Jetzt brauchte eine Frau nicht mehr die Einwilligung ihres Mannes, um ein Konto eröffnen oder eine Arbeitsstelle antreten zu können.

      Seiner Frau also „strikt untersagen“, etwas zu machen, was sie vielleicht machen möchte, ist seit 1977 nicht mehr so ganz uptodate. 😉

      Und wenn es Plätzchen in Überfluss geben sollte -wie wäre es mit einpacken in kleinen Tüten und auf der Straße verteilen? Manche würden sich über so eine kleine Aufmerksamkeit freuen.

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    • sigurd6 sagt:

      @WernerBln:
      Ich nehme mal an sie scherzen. 😀

      Aber Kekse kann man doch nie genug haben. Es gibt doch bestimmt einen Kindergarten in Ihrer Nähe. Die freuen sich darüber.

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      • WernerBln sagt:

        „Ich nehme mal an sie scherzen.“

        Na, wie kommen Sie denn wohl da drauf?!
        🙂

        Manche politisch verbiesterten Reaktionen verblüffen selbst mich noch!

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    • lesenbiene sagt:

      Na ich habe mir noch nie was von meinem Mann untersagen lassen, man spricht darüber wenn man anderer Meinung ist und so gehe ich davon aus, dass Ihr Kommentar nicht so ernst gemeint ist. Gehen Sie in Altenheime oder Schulen, da ist jede Spende Willkommen. Oder in die Einkaufszone, da gibt es Obdachlose und die freuen sich bestimmt über eine Tüte Kekse.

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  2. JanJan sagt:

    Wie gut, dass ich Weihnachten immer faste 😁

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    • WernerBln sagt:

      Weihnachten fasten? Wie geht denn das?
      🙂

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      • JanJan sagt:

        Ganz einfach, wir feiern kein Weihnachten

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        • rabohle sagt:

          Irgendwie trostlos. Schon einmal skandinavische oder amerikanische Weihnacht probiert? Zwar nicht unbedingt zum Fasten geeignet – macht aber sehr viel Spaß und ist extrem locker.

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          • JanJan sagt:

            Warum trostlos? 😊 Mich persönlich stört das nicht, ich kenne das auch nicht und finde das ist einfach ein Konsumtrend, den man doch nicht mitmachen muss.
            Wer wirklich christlich ist, kann ich ja noch verstehen, dass man das feiert, aber für alle anderen?! Mal ganz ehrlich, WAS feiert ihr denn eigentlich? 😌

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            • sigurd6 sagt:

              WAS feiert ihr denn eigentlich?

              Diese Frage finde ich nachdenkenswert und es wäre interessant darauf Antworten zu lesen.

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            • JanJan sagt:

              Ich bin gespannt 🙏

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            • rabohle sagt:

              Kein Problem und Los gehts:

              Zunächst einmal den Geburtstag eines gewissen Jesus. Nicht aber als eigenständige Person in Form einigen Bilder/Filme, sondern der Grundgedanken, dass die Welt besser sein könnte und wir alle vielleicht diese Welt ein bischen besser machen könnten – ich denke, es gibt schlechtere Anlässe zum Feiern. Und zur Klarstellung – das hat gar nichts mit der verlogenen Kirche zu tun, sondern eben mit einer Grundeinstellung.

              Dann natürlich auch uns selbst, was gar nicht verleugnet wird – denn wenn man das ganze Jahr hart gearbeitet hat, freut sich meine Familie auf ruhigeren Tage des Beisammenseins (auch wenn es dieses Jahr mehrere Fahrten geben muss) und der Feier mit dem entsprechenden Rahmen der Lieben, wobei es für und immer „der erste Tag vom Restleben“ ist. Darüber kann man gar nicht oft genug nachdenken und dann diese Stunden genießen.

              Natürlich ist es auch Konsum – darum lebe ich ja auch in einem kapitalistischem Land und nutze es auch kräftig aus. Ob es zum Konsumterror wird, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden; wir empfinden es nicht so, können aber auch sehr schnell Grenzen abstecken und einhalten. Aber im Rahmen der Grenzen ist der Konsum natürlich da. Ich denke, bei Dir auch, denn wer Hunde hat, weiß genau, was Konsum bedeutet.

              Ich hoffe, das reicht so als Erklärung, wobei wir aber eben nicht die (für uns) „schwere(oder besinnliche) Weihnacht feiern, sondern quasi einen „fröhlichen Kindergeburtstag mit Zugabe“.seit Langem feiern. Aber das ist reine Geschmacksache und muss/darf Jeder für sich selbst entscheiden.

              Nur … wenn Du es nach Deinem Kommentar gar nicht kennst, wie kannst Du es dann verurteilen/verächtlich machen( Wat de Buer nich kennt, dat frett he nich)?
              Zu welchen Anlass feierst Du es Etwas?

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            • JanJan sagt:

              Danke für die wirklich schöne Erklärung.
              Nein, also nicht falsch verstehen, ich verurteile Weihnachten ja nicht, sondern hinterfrage lediglich dessen Sinn, so wie ich generell alles hinterfrage. Für mich persönlich ergibt es eben (abgesehen vom Glauben) keinen. Das ist aber eben meine ganz persönliche Ansicht, die mit Sicherheit (auch) daraus resultiert, dass es für mich als Autistin in meiner Kindheit bereits an Körperverletzung (oder was auch immer) grenzte diese Zwangsvergesellschaftung auf engstem Raum mit lauten ungeliebten Menschen ertragen zu müssen. Ich fürchte DAS kann sich keiner vorstellen, was es bedeutet.
              Von daher… Um die letzte Frage zu beantworten: Ich feiere grundsätzlich nichts, aber ich lebe ständig als wäre es der letzte Tag 😉
              Aber… Es gibt trotzdem auch für mich Traditionen zu Weihnachten an welchen ich mich jährlich beteilige: Das Weihnachtsreiten.. Oder auch die Spendenaktion für Tiere 😊

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    • sigurd6 sagt:

      Tapfer, Tapfer. 😀

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  3. rabohle sagt:

    Das (Original)Lied wurde beim Keksebacken in der Vorweihnachtsteit mit den Kindern rauf- und runtergespielt. Trotzdem gehört es zu dieser Jahreszeit irgendwie immer noch in die Küche.

    Aber die Version hat auch etwas 🙂 🙂

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  4. lesenbiene sagt:

    Das kenne ich noch aus der Schulzeit meiner Kinder.
    Meine Plätzchenbackerei ist abgeschlossen, nun gut, heute habe ich noch mal Schmalzkekse gebacken und nehme einen großen Teil mit zur Arbeit, so versüßen wir uns die Kaffeepause.

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  5. nana sagt:

    Also ich kann mir das leider nicht anhören. Habe von diesem Lied ein schlimmes „Trauma“ aus der Grundschulzeit meines Kindes.

    Ich backe noch, gerade ist der Teig für Husarenkrapfen im Kühlschrank, diverse Kipferl sind gebacken ..

    Und doch, etwas chaotisch sieht es schon aus nach der Backerei. Und es knirscht unter den Füßen. 😉

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