Currywurst mit Blattgold überzogen

Weshalb in die Ferne schweifen, um wie Franck Ribéry ein Essen mit Blattgold überzogen zu kosten? Wenn das Gute doch so nah ist. Am Pariser Platz in Berlin steht das Nobelhotel Adlon und da kann man die Berliner Currywurst mit Blattgold überzogen genießen. Na wer es braucht, ich würde es nicht essen. Der Preis zeigt jedoch, dass das Steak von Franck Ribéry doch stark überteuert war, bzw. wohl falsch übermittelt wurde.

Aber lest selbst, HIER ist der Artikel.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Berlin.

23 Kommentare zu “Currywurst mit Blattgold überzogen

  1. Ich habe mal gehört, dass es in unserem Land noch Menschen geben soll, die froh wären, sie hätten was zum Essen. Ob mit oder ohne Blattgold…

    Liebe Grüße, Werner

    Gefällt 1 Person

  2. WernerBln sagt:

    Nein, in diesem Land ist Dekadenz und Perversität grundsätzlich ein Fremdwort
    ;-(

    Gefällt 2 Personen

  3. lesenbiene sagt:

    Diese Menschen hatten wohl noch nie Hunger und wissen nicht wie gut trocken Brot schmeckt.

    Gefällt 3 Personen

  4. rabohle sagt:

    Oder man nimmt „Golden Toast“ 🙂 🙂

    Gefällt mir

  5. ballblog sagt:

    Die Venedig- Variante – um faules Fleisch zu kaschieren – hat natürlich was. Mehr Schein als Sein, drum zieht’s Euch rein. 🙂

    Gefällt 1 Person

  6. rabohle sagt:

    Einmal ernsthaft:

    Die „goldene Currywurst“ gibt es auch in anderen Städten schon seit mehreren Jahren.

    Und in diesem Land gab es schon immer Leute, die eben ihren Reichtum mit Besonderheiten ausdrücken wollen – sollen sie doch machen.

    Aber wenn man dann es weltweit posten muss, um anzugeben, wird man eben zum Proll. Wenn man es postet, will man auch eine Reaktion. Fällt diese Reaktion nicht wunschgemäß aus, gibt es aber kein Rechtfertigungsgrund, so herumzupöbeln und zu beleidigen, wie es Ribéry gemacht hat

    Gefällt 2 Personen

    • sigurd6 sagt:

      Na ja, aber braucht man das wirklich? Ich habe bei reichen Leuten sehr oft erlebt, dass sie ganz normal essen. Nur bei Neureichen sieht es oftmals anders aus.

      Gefällt 1 Person

      • rabohle sagt:

        @Sigurd,
        Das braucht man sicher nicht – aber ich denke, auch Du wirst etwas genießen, was Du nicht brauchst, Dir aber gleichwohl als etwas Besonderes dann und wann leistest.
        Das ist auch gut so und es sei Jedem gegönnt – das hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben.

        Nur, muss man dann angeberhaft damit hausieren gehen und dann noch pöbeln, wenn andere sich berechtigt über Provokationen aufregen? DAS ist doch die Frage.

        Also, wenn man Wurst mit Blattgold essen will – so what? Mahlzeit!

        Gefällt mir

        • sigurd6 sagt:

          Ich überlege jetzt, was ich nicht brauche und dennoch genieße. Fällt mir eigentlich nichts ein. Denn wir essen eigentlich nur, worauf wir Appetit haben. Und dabei ist uns der Wochentag völlig egal. Soll heißen, bei uns gibt es auch kein spezielles Sonntagsessen. Oder auch zu den Feiertagen gibt es das, was wir eben gerne essen würden. Das kann dann zu Weihnachten auch mal ein Eierkuchen sein.

          Und was Besonderes leisten? Unter Besonderes versteht wahrscheinlich jeder etwas anderes. Wie oben schon beschrieben, gibt es bei uns nie feste Pläne. Oder fast nie. Aber Blattgold würde ich, wie auch anderes Metall, nie essen. Und wenn es auf einem von mir bestellten Essen wäre ohne explizit auf der Speisekarte zu stehen, würde ich das Essen zurückgehen lassen.

          Gefällt mir

          • rabohle sagt:

            Das mit dem Essen ist bei uns fast genauso – Heiligabend gibt es aber eben doch Traditionsessen. 😉

            Blattgold schmeckt nach gar nichts, ist eben eher etwas für’s Auge und lässt sich für rund 3 € bei eBay kaufen; billiger als manche Sauce. 😉

            Aber man muss es ja nicht allein aufs Essen beschränken. Du kaufst ein Auto, obwohl ein viel Billigeres ebenso geeignet wäre; Du hast ZWEI Hunde, die jeden Monat viel kosten, ohne dass Du Sie notwendig brauchst (objektiv – über die Tierhaltung kann man nicht streiten) und, und, und.

            So geht es aber nicht nur Dir, sondern mir natürlich ebenso.

            Und Du hast vollkommen Recht: Was man für Besonderheit ansieht, ist subjektiv.

            Gefällt mir

  7. ballblog sagt:

    @sigurd – das habe ich auch schon erlebt, diesen Unterschied zwischen reich und neureich. Und einmal auch das krasse Gegenteil. Ex- Bertelsmann- Manager, 1,5 Mio- Häuschen und serviert – höchstselbst – den Tomatensaft aus’m Aldi. Selbstredend, daß seine Frau ihrem Job als Lehrerein nachging.
    Und einem Ribery und Konsorten bringt man Stil nicht mehr bei.

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.