Das war die Woche

Am Montag wurde der erwartete Plan B der englischen Premierministerin May im Unterhaus von ihr vorgetragen und dabei stellte man dort, wie in Brüssel fest, der Plan B ist Plan A und sonst gar nichts. Erwartungsgemäß war die Opposition danach verstimmt und auch aus der Partei der Premierministerin konnte man ein leises knurren vernehmen.

Ja es geschah etwas was in Großbritannien sehr, sehr selten ist. Die Queen schaltete sich ein und sagte in einer Rede, ohne den Brexit namentlich zu erwähnen, dass man sich jetzt endlich mal vernünftig unterhalten und endlich zu einem Ergebnis kommen sollte. Ich habe das natürlich mit meinen Worten übersetzt, die Queen drückte sich natürlich feiner aus.

 

Er hat die Absicht eine Mauer zu errichten und die Demokraten wollen und wollen ihm sein Lieblingsspielzeug nicht genehmigen und da kann er noch so viel zwitschern und er hat in dieser Woche wohl einen neuen Zwitscherrekord aufgestellt, die Demokraten bleiben hart. Ja er durfte nicht einmal seine Rede an die Nation halten. Da muss es in ihm mächtig gekocht haben. Nun möchte er zumindest eine Anzahlung für seine Mauer erhalten.

 

In Venezuela streiten sich zwei um das höchste Amt im Lande. Wobei der amtierende Präsident das Land zugrunde regiert hat, obwohl es die größten Erdölvorkommen der Welt besitzt, sind die Menschen bettelarm und lieben den Präsidenten nicht mehr, oder haben ihn noch nie geliebt. Juan Guaido der Parlamentspräsident hat sich zum Interimspräsident erklärt und damit Präsident Maduro den Fehdehandschuh hingeworfen und wurde sogleich von Präsident Trump als Präsident Venezuelas anerkannt. Das brachte sofort Russland, China und die Türkei auf den Plan. Sie unterstützen den amtierenden Präsidenten.

 

Und in Davos ist so etwas wie eine Konferenz. Die Eröffnungsrede hielt der lupenreine Demokrat Bolsonaro, der Brasilien bis auf die Zähne bewaffnen möchte um die Kriminalität zu bekämpfen, dem das Klima völlig egal ist und meint der Regenwald werde völlig überbewertet. Wenn eine Konferenz durch solch einen würdigen Redner eröffnet wird, weiß man, wo es lang geht. Da kann man fast vergessen, dass mit Trump, Macron und May wesentliche Politiker und Politikerin erst gar nicht anreisten. Es kommt ja eh nur Quark heraus. Gut das wäre es auch mit diesen dreien.

 

Und noch eine Meldung, die die Welt bewegt. Sascha Hehn hatte ja als Kapitän des Traumschiffes abgeheuert. Ihm waren die Produktionen zu billig geworden. Und nun hat das ZDF nach verzweifelter Suche einen neuen Kapitän gefunden. Florian Silbereisen wird das Traumschiff für die Folgen an Weihnachten und Neujahr 2019/20 steuern. Das ist kein verfrühter Aprilscherz. Auch wenn man es glauben mag. Da wird das Traumschiff dann wohl zum Musikdampfer. Na mir kann es egal sein.

 

Na dann, schönes Wochenende.

 

 

Vertrag verlängert …

… und das ist gut so!

Da saßen sie nun die Herren Preetz und Dardai und machten ein Gesicht, als würden sie Herthas Insolvenz anmelden. Dabei mussten sie wohl vor der Pressekonferenz in eine Zitrone gebissen haben, um sich das Lächeln zu verkneifen. Was die frierenden Spatzen vom Dach des Olympiastadions schon seit Wochen pfiffen, wurde nun offiziell. Pal Dardai bleibt ein weiteres Jahr Trainer der Bundesligatruppe.

Viel lieber hätte Pal über das heutige „spezielle“ Spiel gegen Schalke 04 gesprochen. Denn Schalke ist für Hertha stets ein ganz besonderer Gegner. Beide Fan-Lager verbindet eine „tiefe“ Freundschaft und leider ist die Bilanz gegen Schalke alles andere als positiv. So mögen Preetz und Dardai, und nicht nur sie, hoffen, dass der Vorrundensieg in Gelsenkirchen sich heute im heimischen Olympiastadion wiederholen möge. Dann hätte man die drei Punkte von der Noris praktisch vergoldet und könnte schon im Januar getrost für die Saison 2019/20 planen. Auch bei der gewohnten Rückrundenschwäche der Mannschaft. Aber so weit ist es noch nicht, denn auch Schalke kommt mit dem Rückenwind des Sieges gegen Wolfsburg an die Spree.

Heute wird Pal zum 136 mal als Trainer von Hertha fungieren. Damit liegt er hinter „Fiffi“ Kronsbein(212) und Jürgen Röber(157) auf Platz drei in der Trainerrangliste bei Hertha BSC. Und in der Bundesliga ist nur Christian Streich vom FC Freiburg länger im Amt als er. Am 5. Februar werden es 4 Jahre, dass Pal Dardai als Nachfolger von Jos Luhukay das Traineramt übernahm.

Ebenfalls verlängert haben in dieser Woche Palkó Dárdai und Per Skjelbred. Die Planung für die nächste Saison hat also begonnen.

Na dann viel Glück heute Abend.