Moment mal: Gute Freunde kann niemand trennen …

Ein Freund, ein guter Freund…, den lässt man schon mal einfach stehen und geht. Noch am Mittwoch wurde Harmonie vorgegaukelt und ein gemeinsames Mittagessen und eine gemeinsame Schlusserklärung mit den größten und besten Ergebnissen angekündigt. Doch schon die Bilder, die am Mittwoch in der Tagesschau gezeigt wurden, passten, so fand ich, nicht so recht zu dieser Harmoniekomödie zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem nordkoreanischen Machthaber.

Den Trump nicht müde wird seinen Freund zu nennen. Was macht eigentlich den Unterschied zwischen dem iranischen und dem nordkoreanischen Machthabern aus? Der Iran ist für Trump die Hölle auf Erden und Nordkorea?

Trump hat außenpolitisch in seiner bisherigen Amtszeit nichts erreicht, außer langjährige Partnerschaften zu untergraben, eingegangene Verträge zu brechen, und große Sprüche abzulassen. Mit der Hanoinummer machte er sich nun endgültig lächerlich. Er wollte mit einem Erfolg des Gipfels mit seinem großartigen Freund Kim von innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das ist ihm gründlich misslungen.

Ein weiterer Rückschlag in der ohnehin nicht an Konflikten armen Zeit. Zur Lösung trägt er kaum bei. Nein er ist eher eines der Probleme.