Gestern waren wir …

… in einem skandinavischen Möbelhaus

Oh wie ich das liebe, man möchte nur etwas kaufen und wird in diesem Möbelhaus gefühlte 10 km durch einen Rundgang gezwungen. Wahrscheinlich werden erfahrene Käufer eventuell Schleichwege kennen und so schneller wieder zum Ausgang kommen, nur ich glaubte irgendwann wir schaffen es nie wieder zu den Kassen. Wenigstens bekamen wir, was wir suchten.

Heizpilz.jpgAnschließend waren wir in einem Baumarkt, da wir auch dort noch etwas kaufen wollten. Also schlenderten wir dort durch die Halle. Jedoch so wie wir es wollten und nicht zwanghaft geführt wie in dem skandinavischen Möbelhaus. Doch was erblickten meine Augen dort? Da standen doch tatsächlich Heizpilze zum Verkauf. Ich dachte, diese Dinger sind schon längst aus dem Verkehr gezogen. Alle sprechen von Klimaschutz und dann werden diese Dinger noch immer verkauft, unfassbar! In Restaurants und Kneipen sind sie, soweit mir bekannt verboten.

Weshalb man in der kalten Jahreszeit nun draußen sitzen muss, werde ich ohnehin nie begreifen. Und wenn einem danach ist, muss man eben auch die Kälte abkönnen. Und nicht einen Heizpilz anmachen.

Was gefällt euch besser?

Heute geht es um einen Song, der zugleich auch ein Filmtitel war. Einige von euch kennen den Film Move Over Darling (Eine zu viel im Bett) mit Doris Day und James Garner sogar. Doris Day sang den Titelsong Move Over Darling.

Natürlich wurde der Song einige Male gecovert. Zwei der bekanntesten Coverversionen habe ich heraus gekramt. Und nun bin ich gespannt, welche Fassung bei euch besser ankommt.

Original:

Cover 1:

Cover 2:

 

Mieter wehren sich …

… und möchten Wohnungsgesellschaften enteignen

Wobei enteignen eigentlich eine falsche Beschreibung dessen ist, was eigentlich geschehen soll. Jedenfalls in Berlin.

Dazu muss ich jedoch etwas länger ausholen. Der „Grundstein“ für die heutige Wohnungsmisere in Berlin wurde schon vor Jahrzehnten durch den damaligen Diepgen-Senat gelegt. Es sei hier an den Bankenskandal Anfang des 21. Jahrhunderts erinnert. Der damalige Regierende Bürgermeister E. Diepgen (CDU) wurde per Misstrauensvotums zum Rücktritt gezwungen und K. Wowereit (SPD) der neue Regierende Bürgermeister von Berlin. Da Berlin durch den Bankenskandal eine unheimliche Schuldenlast drückte und drückt, hatten K. Wowereit und T. Sarrazin kaum eine andere Möglichkeit als alles zu veräußern, was der Senat veräußern konnte. Dazu gehörten u. a. Senatseigene Wohnungsbaugesellschaften. Jedoch gab es in diesen Jahren einen gewaltigen Wohnungsüberhang in dieser Stadt und Vermieter kämpften um jeden Mieter. Was die Mietpreise deutlich nach unten trieb.

So begann man mit einer Wohnraumverknappung, die ich damals schon nicht nachvollziehen konnte. Denn, dass Berlin in den kommenden Jahren einen Boom an Zuzüglern erleben würde, war jedem, der seine sieben Sinne beisammen hat, klar. Doch es wurde abgerissen und verkauft. So kam es, wie es kommen musste. Unter den Investoren brach eine regelrechte Goldgräberstimmung aus und es wurde gekauft, was man bekommen konnte. Oftmals jedoch nur um die Gebäude verfallen zu lassen um sie dann sanieren und für teures Geld wieder vermieten konnte. Obwohl diese Entwicklung klar abzusehen war, von politischer Seite wurde nicht regulierend eingegriffen. Obwohl man, wenn man es konsequent verfolgt hätte, die Möglichkeit hätte. Denn Eigentum verpflichtet. Doch nicht einmal der Nutzung vieler Wohnungen, die als Ferienwohnungen angepriesen wurden und somit auch dem angespannten Wohnungsmarkt nicht mehr zur Verfügung standen, konnte man, trotz einer Gesetzesänderung Herr werden.

Viele Mieter bekamen in den letzten Jahren hier in Berlin eine Kündigung oder zumindest eine Änderungskündigung ins Haus. Mieter die oftmals 30, 40 oder gar 50 Jahre in diesen Häusern wohnten, sollten plötzlich raus oder nach einer Sanierung deutlich mehr Miete bezahlen. Innerhalb weniger Jahre wurde in Berlin ein Mietniveau wie in München erreicht ohne jedoch die Einkünfte von München auch nur annähernd zu erreichen. Die Obdachlosigkeit nimmt von Jahr zu Jahr zu. Ja es gibt schon Fälle, wo sich Menschen, obwohl sie täglich zur Arbeit gehen, eine Wohnung nicht mehr leisten können.

Und genau dagegen gehen sie auf die Straße. Dagegen gibt es eine Unterschriftensammlung, mit dem Ziel eines Volksentscheides, die der Berliner Senat fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Und die vom Regierenden Bürgermeister regelrecht hintertrieben wird. Natürlich ist die Forderung nach Enteignung falsch. Doch es geht nicht um Enteignung. Am Beispiel der Wohnungsgesellschaft „Deutsches Wohnen“ soll ein Exempel vollführt werden, so wünschen es sich die Mieterinnen und Mieter dieser Gesellschaft über die fast täglich in den Medien berichtet wird. Doch auch hier soll keinesfalls enteignet werden, sondern die Häuser vom Senat zurückgekauft werden. Zurückgekauft, damit Mieterinnen und Mieter wieder in Ruhe schlafen können und nicht den Machenschaften dieser Gesellschaft fast schutzlos ausgeliefert sind. Ob es nun der richtige Weg ist, kann man beurteilen, wie man möchte. Außer Sicherheit für die Mieter wird durch einen Rückkauf nicht eine Wohnung mehr geschaffen.

Doch Berlin braucht dringend neue bezahlbare Wohnungen. Es wird viel gebaut in der Stadt. Doch die wenigsten Wohnungen stehen Mietern zur Verfügung, die über ein geringes Einkommen verfügen. Durch jahrzehntelange verfehlte Wohnungspolitik in dieser Stadt, die wie oben erwähnt auch durch finanzielle Zwänge geschah, wurden schon jetzt viele soziale Strukturen von gewachsenen Kiezen zerstört. Wurden alteingesessene Mieterinnen und Mieter aus den gewohnten Kiezen an die Stadtränder vertrieben.

Es dürfte Jahre dauern, bis sich neue soziale Strukturen bilden. Und auch das ist einer Stadt nicht förderlich. Ob es Politikerinnen und Politiker nicht sehen oder nicht sehen wollen kann ich nicht beurteilen. Doch bin ich mir sicher, dass diese Politik der falsche Weg ist.

Denn gewachsene soziale Strukturen wurden in Berlin, genauer geschrieben im damaligen West-Berlin, schon einmal zerstört. Damals in den 1970er Jahren mit der Einführung der Fehlbelegungsabgabe für Mieterinnen und Mieter von Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus, die über den Höchstsatz verdienten. Damals gab es plötzlich nur noch Mieter deren Miete vom Sozialamt gezahlt wurden oder Mieter die eine Fehlbelegungsabgabe zahlten und lieber auszogen um für das Geld in einer wesentlich besseren Wohngegend zu wohnen. Das haben wir in Kreuzberg damals selbst erlebt. Auch wir wollten damals so schnell wie möglich weg. Auch wenn ich eingesehen habe, dass besser Verdienende durchaus mehr bezahlen sollten. Nur stimmten dann sehr schnell der gebotenen Gegenwert nicht mehr. Also zogen auch wir weg. Zurück blieben Menschen die wenig Geld hatten und immer mehr ausländische Familien. Die vorher gefestigten sozialen Strukturen zerfielen mehr und mehr und wenn ich heute durch unseren alten Kiez gehe, möchte ich nur schnell wieder weg.

Und genau diese Fehler, aus denen man eigentlich hätte Lehren ziehen können, geschehen heute wieder. Jedoch noch viel heftiger als in den 1970er/80er Jahren.

Und dagegen wehren sich, wie ich finde zurecht, immer mehr Menschen. Und was fällt dem FDP-Vorsitzenden Lindner dazu ein? Er nahm die Demos zum Anlass um zu fordern die Abschaffung des Enteignungs-Artikel 15 aus dem Grundgesetz zu streichen. So macht man dann eben Politik wenn man nichts, aber auch gar nichts verstanden hat oder verstehen möchte. Hilfreich wäre es, sich tatsächlich um die Sorgen und Nöte der Menschen zu kümmern die um ihre Wohnungen kämpfen. Nur, dann müsste er doch tatsächlich Politik machen und das, so hat man ja bei den damaligen Koalitionsverhandlungen gesehen, liegt ihm so gar nicht.

Kein TV-Tipp!

Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen, als ich heute ins Abendprogramm vom ZDF sah. Da kommt um 20:15 Uhr eine Sendung „50 Jahre ZDF-Hitparade“.

OK weshalb sollte man solch eine Sendung nicht machen, dachte ich. Dieter-Thomas Heck ist zwar mittlerweile verstorben, doch Viktor Worms und Uwe Hübner, die die Sendung einst auch moderierten, leben ja noch. Doch wer moderiert die Sendung? Nicht Viktor Worms, nicht Uwe Hübner, nein ein gewisser Thomas Gottschalk. Der nie etwas mit der ZDF-Hitparade zu tun hatte.

Wahrscheinlich braucht er mal wieder Geld und die Zuschauer, die sich die Sendung anschauen, müssen sein Gelaber ertragen. Auch einer der glaubt ohne ihn kann das Fernsehen nicht existieren und nicht begreifen mag, dass seine Zeit längst vorbei ist.

Hoffentlich ist es wenigstens eine Konserve und keine Livesendung, damit vor lauter Gottschalk -Gelaber das „Aktuelle Sportstudio“ nicht erst weit nach Mitternacht kommt.

Früher hat man einfach gegessen

So war das früher. Man hat gegessen, was einem schmeckte und als Kind, natürlich was auf den Tisch kam. Wir hatten keine Laktoseintoleranz oder andere Intoleranzen. Und niemand versuchte andere zu anderen Essgewohnheiten zu bekehren.

Heute ist das ganz anders. Essen ohne einen Ernährungsberater scheint kaum noch möglich. Viele Meinungen gibt es über die verschiedensten Lebensmittel. Die Vegetarier werden von Veganern schief angesehen und die, die Fleisch essen, scheinen eh das letzte zu sein.

Bücher mit Ernährungstipps füllen ganze Bücherregale und es scheint so, als könne man heute nicht mehr einfach nur essen. Nein man muss sich schon Wochen vorher informieren, ob das was man sich ausgedacht hat, auch gut für einen ist und zu welcher Tageszeit man es am besten isst.

Wahrscheinlich läuft es irgendwann auf betreutes Essen hinaus. Man kann keine Mahlzeit mehr zu sich nehmen ohne darüber vorher ausgiebig mit seinem persönlichen Ernährungsberater ein ausführliches Gespräch geführt zu haben. Und es dauert wohl nicht mehr lange, bis es für die verschiedensten Speisen auch Beipackzettel mit den Risiken und Nebenwirkungen gibt.

Nein früher war nicht alles besser. Das einnehmen der Mahlzeiten jedoch wesentlich unkomplizierter. Und wir leben, trotzdem wir einfach nur gegessen haben, noch immer.

Na dann guten Appetit, haut den Sonntagsbraten rein, esst Körner oder irgendwelches Grünzeug. Hauptsache ihr fühlt euch wohl.

Vor dem 31. Spieltag

So langsam wird es ernst. Die Bundesligaspielzeit 2018/19 biegt in die Zielgeraden ein und man weiß in diesem Jahr nicht einmal ein paar Spieltage vor Schluss, wer denn nun Deutscher Fußballmeister 2018/19 werden wird. Das war in den letzten Jahren anders. Da hätten die Bayern schon einige Spieltage vor Schluss der Saison den Spielbetrieb einstellen können und standen dennoch als Meister fest. In diesem Jahr führen sie zwar auch wieder die Tabelle an, jedoch bisher nur mit einem Pünktchen Vorsprung.

Und der 31. Spieltag wird daran wohl nicht allzu viel ändern. Eröffnet wird er heute Abend mit der Begegnung FC Augsburg-Bayer 04 Leverkusen. Werden die Fuggerstädter ihren dritten Sieg in Folge unter ihrem neuen Trainer einfahren? Die Bayer-Elf dürfte etwas dagegen haben. Sie benötigen jeden Punkt, um doch noch international spielen zu können.

Am Sonnabend gibt es dann das Revierderby Borussia Dortmund-Schalke 04. Und dieses Spiel wird als kleines Schmankerl live in der ARD in einer Übernahme des Bezahlsenders SKY übertragen. Erinnern wir uns an das letzte Derby in Dortmund, das 4:4 endete. So spektakulär wird es, jedenfalls bei der aktuellen Form der Schalker, nicht zugehen.

Der RB Leipzig trifft auf den SC Freiburg und wird in diesem Spiel seine CL-Ambitionen untermauern. Ja vielleicht endgültig klar machen.

Eintracht Frankfurt empfängt Hertha BSC und auch die Eintracht möchte die Punkte am Main behalten um in den CL-Rängen zu bleiben. Bei Hertha träumte man in dieser Woche von der Wende zum Guten. Man hofft auf einen Punktgewinn, ja auf einen Sieg in Frankfurt. Gut am Main sah man meist ganz gut aus, doch die Hertha in ihrer jetzigen Form muss dann wohl doch eher aufpassen, gegen die Eintracht nicht unter die Räder zu kommen. Denn sie wird sich angesichts ihrer Tabellensituation nicht wegen des Spieles gegen Chelsea schonen oder gar mit einer B-Elf antreten.

Hannover-Mainz 05 dürfte nur eine weitere Station der Abschiedstournee der Hannoveraner aus der 1. Liga sein und Mainz kann bei einem Sieg auch noch an Hertha vorbei ziehen.

Beim Spiel Fortuna Düsseldorf-Werder Bremen darf man gespannt sein, wie Werder das ausscheiden aus dem DFB-Pokal weggesteckt hat. Auch Werder wird noch jeden Punkt mitnehmen wollen um an den internationalen Plätzen dran zu bleiben.

Mit der Partie VfB Stuttgart-Borussia Mönchengladbach wird der Sonnabend am frühen Abend dann abgeschlossen. Und sollte Schalke in Dortmund verlieren, so könnte der VfB, einen Sieg gegen BMG vorausgesetzt, bis auf drei Punkte an die Königsblauen heranrücken.

Am Sonntag gibt es dann noch die Partien Hoffenheim-VfL Wolfsburg und FC Nürnberg-Bayern München. Hoffenheim hat noch eine winzige Chance auf einen CL-Platz und Trainer Nagelsmann möchte nicht nur mit dem RB Leipzig eine Mannschaft übernehmen die in der CL spielt, sondern auch seinem Nachfolger eine CL-Mannschaft hinterlassen.

Und auch wenn ich dem Club von ganzem Herzen einen Heimsieg gegen die Bayern gönnen würde, glaube ich nicht, dass die Bayern an der Noris straucheln werden. Aber wer weiß.

 

Und an diesem Wochenende gibt es auch noch einen Blick auf die 2. Bundesliga, die ja nun auch in ihre entscheidende Phase eintritt. Hier trifft der Tabellenvierte Union Berlin auf den Tabellenzweiten Hamburger SV und es wird sich zeigen, ob Union um seine wohl letzte Chance kämpfen wird um den Aufstieg in die 1. Liga mitzuspielen.

Der Tabellendritte SC Paderborn trifft auf den Tabellenfünften FC Heidenheim und kann mit einem Sieg einen großen Schritt, zumindest Richtung Relegation machen. Wenn Heidenheim das Spiel für sich entscheiden sollte, sind auch sie wieder mitten im Aufstiegskampf. Das wird ein interessanter Spieltag auch in der 2. Liga.

 

 

Deutsche Charts vor 50 Jahren

Hoppla nun haben wir schon den 26. April, da wird es langsam Zeit für die Platzierungen im April 1969.

Quelle:

  1. Liebesleid, Peter Alexander
    2. Crimson And Clover,    Tommy James & The Shondells
    3. Atlantis,      Donovan
  2. First Of May, Bee Gees *
    5. Love Is Love,     Barry Ryan
    6. Ob-la-di Ob-la-da,      Beatles
    7. Blackberry Way,   The Move
    8. Eloise,      Barry Ryan
    9. Fox On The Run,     Manfred Mann
    10. Es wird Nacht Senorita,     Udo Jürgens
    11. Green Light,     Equals
    12. Dondolo,      Rex Gildo
    13. Alle Abenteuer dieser Erde,    Freddy Quinn
    14. Mucho amore,     Jacqueline Boyer
    15. If Paradise Is Half As Nice,       Amen Corner
    16. Something´s Happening,      Herman´s Hermits
    17. Es geht eine Träne auf Reisen,     Adamo
    18. Where Do You Go To,      Peter Sarstedt
    19. Ein Student aus Uppsala,       Kirsti
    20. Sweeter Than Sugar,        Ohio Express

Ich musste nicht lange überlegen, welchen Song ich für diesen Monat reinstelle. Es ist der Platz 7. Denn ihn kann man auch unter der Rubrik, fast vergessen Songs führen.

 

* Ist Platz 4. Da hat bei der Übernahme etwas nicht funktioniert.

Musik-Quiz

So die Osterfeiertage sind auch erledigt und schon kommt ein neues Musik-Quiz. Ich habe mal wieder ganz tief in die Mottenkiste gegriffen und einen Song gefunden, dessen Intro doch sehr bekannt sein dürfte, auch wenn der Song heute nur noch selten zu hören ist. Ihr kennt ihn sicherlich, nur manchmal kommt man eben nicht gleich auf den Titel.

Also wie heißt der Song und wer singt oder spielt ihn?

Hofnarren und Komiker

Früher hielten sich Kaiser, Könige und Fürsten einen Hofnarren. Dieser durfte den herrschenden vieles um die Ohren hauen, was Normalbürgern wohl den Kopf gekostet hätte. Ja oftmals hatten diese einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Herrschenden.

In der heutigen Zeit sind sie etwas aus der Mode gekommen. Doch nun scheint es so, als hätten die Wählerinnen und Wähler der Ukraine sich an die alte „Tradition“ erinnert. Sie wählten den Filmschauspieler und Komiker, der nun nicht mehr Komiker genannt werden möchte, Wolodymyr Selenski zu ihrem neuen Präsidenten. Und das mit einer Deutlichkeit, die vieles über seinen Amtsvorgänger Petro Poroschenko sagt.

Offensichtlich traut man Petro Poroschenko nicht mehr zu, die Probleme des Landes, die ja tatsächlich nicht einfach sind, zu lösen. Ob Wolodymyr Selenski hier nun die bessere Wahl ist, wird sich in den nächsten Jahren erweisen. Immerhin ist es, so finde ich, ein großes Wagnis einen Politneuling mit den schwierigen Aufgaben zu betrauen.

Seine Wahlkampfversprechen wird er nur schwer einlösen können. Doch daran wird er in den nächsten Jahren gemessen werden. Sollte es schief gehen, hat die Ukraine wahrscheinlich nochmals wertvolle Jahre verloren.

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Und gestern hatte ich in meiner Tageszeitung gelesen, dass der Herrscher von Brunei Verständnis für die Steinigung von Homosexuellen fordert und sie verteidigt. Und das im 21. Jahrhundert. Es ist unglaublich.

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