Und immer wieder grüßt …

… der BER

Ja lange wurde nichts mehr geschrieben über den BER. Doch nun gibt es wieder eine dieser BER-Nummern. Man erinnere sich, der BER sollte im Mai 2012 eröffnet werden. Und schon das war ein Verlängerungstermin. Jetzt schreiben wir das Jahr 2019 und bisher hatte der Flughafenchef stets behauptet, dass der Eröffnungstermin Oktober 2020 steht. Doch nun könnten diesem Termin tausende von Dübeln im Wege stehen. Dübel die, so wird behauptet, nicht für diese Wände vorgesehen sind, soll man verwendet haben. Und es ist zu befürchten, dass sie bei einer extremen Situation nicht halten. Ich finde es gut, dass man das so schnell bemerkte.

Peinlich kann man das was in Schönefeld passiert nicht mehr nennen. Um die Ungeheuerlichkeiten, die sich um dieses Balkanwerk ranken treffend zu beschreiben, müsste man ein neues Superlativ erfinden. Fällt euch eines ein?

Suttmann47.jpg

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Ist-die-BER-Er%C3%B6ffnung-2020-noch-zu-halte/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=62654030

 

17 Kommentare zu “Und immer wieder grüßt …

  1. WernerBln sagt:

    Nein, EIN passender Superlativ fällt mir dazu nicht ein.

    Was mir einfällt:

    -Absolute politische Unfähigkeit
    -Korruption
    -Keiner ist verantwortlich

    Nur noch zum Fremdschämen, wenn man sieht, wo und wie Flughäfen errichtet werden können, z.B.

    http://www.airliners.de/vollbetrieb-istanbuler-flughafen-wochenende/49574

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    • sigurd6 sagt:

      Ich schätze mal, die Politiker können dafür am wenigsten. Die werden immer wieder, ich schreibe es mal ganz bewusst so, von den Verantwortlichen verarscht.

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      • WernerBln sagt:

        Wer sind denn in Ihren Augen die Verantwortlichen?

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        • rabohle sagt:

          Baupfuscher und Richter, die das durchgehen lassen, in dem sie Verfahren unnötig in die Länge ziehen!

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        • sigurd6 sagt:

          @WernerBln
          Verantwortlich sind die, die direkt am Baugeschehen beteiligt sind, oder waren. Die verantwortlichen Bauleiter und die, die dafür sorgten, dass so viel Pfusch teilweise Jahre vertuscht wurde.

          Und soweit mir bekannt haben Politiker weder mitgeplant, oder mitgebaut. Ja sie sitzen im Aufsichtsrat um Ihren Einwand gleich mal vorwegzunehmen. Nur was kann dieser für all diesen Pfusch?

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          • WernerBln sagt:

            Ach so!?

            Also nach deutschem Recht kontrolliert der Aufsichtsrat die Geschäftsführung. Da sitzen in führender Stellung nur Politiker (ich vermeide Link, um Ihnen die Moderation zu ersparen!).

            Die Geschäftsführung ist derzeit wer?

            Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung.

            Das ist wer?

            Link selber googeln, s.o. 🙂

            Aha, also ein ausgewiesener Fachmann, der aber auch so gar nichts mit Politik und Parteien zu tun hat! Nur so mal der aktuelle Zustand.

            Ups, da gab es doch noch einen begnadeten Überflieger von Manager, der schon diverse Großunternehmen „gerettet“ hat, einen gewissen Herrn Mehdorn. Wer hat den eigentlich ins Amt befördert?

            Und zum Abschluss einen Link, der zwar aus 2017 ist und das Medium nicht und bedingt zu meinen Lieblingsquellen gehört:

            https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hauptstadt-flughafen-ber-wenn-politiker-einen-airport-bauen-a-1136722.html

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            • rabohle sagt:

              Und was hat das nun mit Pfusch am Bau zu tun?

              Die Unternehmen/Architekten muss man greifen.

              Aber das dt. Baurecht ist insoweit extrem träge und wird von der Rechtsprechung unterstützt, in dem die Verfahren gezogen und gezogen werden.

              Zudem muss man dann erkennen, dass auch das Vergabe/Genehmigungsverfahren hier anders abläuft, als beim genannten „Gegenbeispiel“ des Egowahnsinnigen. Das kann man nicht vergleichen (will man eigentlich auch nicht).

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            • sigurd6 sagt:

              @WernerBln:
              @rabohle hat eigentlich schon geschrieben, was ich auch schreiben wollte. Was hat das mit dem Pfusch am Flughafen zu tun? Hierfür müsste man die Baufirmen regresspflichtig machen. Denn das war das Thema dieses Artikels. Es geht um den Pfusch, der immer und immer wieder für Verzögerungen sorgt. Über die Werdegänge der Geschäftsführer am Flughafen weiß ich auch ohne zu Googeln Bescheid. Und da Sie schon sehr lange hier und auch in anderen Blogs mit mir diskutieren, müssten Sie eigentlich meine Artikel, gerade über Mehdorn, in Erinnerung haben.

              Gut, Sie machen den Aufsichtsrat für den Pfusch verantwortlich, ich sehe das anders und kann mich nur wiederholen. Die Baufirmen und deren Subsubsubunternehmen sind die, die verantwortlich sind für den Pfusch. Weshalb hier nicht konsequent Schadensersatzforderungen durchgesetzt werden, kann ich nicht verstehen. Doch wahrscheinlich ist es wie so oft, die Firmen sind so verschachtelt, dass keiner dafür verantwortlich gemacht werden kann. Und das ist das eigentliche Ärgernis.

              Und wenn ein Diktator einen prestigeträchtigen Flughafen aus dem Boden stampfen möchte, so kann man das mit dem BER nicht vergleichen.

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  2. ballblog sagt:

    In der Stadt könnte man mit „schönefeldern“ sicher verstehen, was gemeint ist.

    Reicht das Gelände eigentlich nicht, um mal ’ne „neue Avus“ draus zu machen? Das müßte man doch mit den vorhandenen Fachkräften hinkriegen. Vielleicht.

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  3. rabohle sagt:

    Aber nun stell Dir einmal vor, der Flughafen würde funktionieren? Was sollte man dann noch über Berlin schreiben? 🙂 🙂 🙂

    Das Ganze ist also schon eine Art Touristenattraktion und außerdem hat VW ja ein Machtwort gesprochen und Schummelmanager dorthin abstellen lassen, so dass alles gar nicht so schlimm ist, wie Du es siehst. Zudem fehlt der Fluglärm – das freut doch auch. :).

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  4. rabohle sagt:

    Auf der heutigen PK wurde bekannt gegeben, dass der Flughafen der Flugbereitschaft angeglichen wird, um das Eröffnungsspektakel ohne Fluglärm durchführen zu können, wobei der 01.04.2021 feststehen soll, falls nicht Schlechtwetter herrscht, da dann die gesetzliche Feierpause eingreift.

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