Ich bin wieder hier …

An diesen Song von Marius Müller-Westernhagen musste ich denken, als ich die Meldung hörte, dass Dieter Hecking ein neues Traineramt annimmt.

Hatte er doch am letzten Spieltag der Saison 2018/19 in der anschließenden Pressekonferenz einiges über den Umgang mit Trainern verlauten lassen.

„So darf es nicht weitergehen.“ „Ich glaube, dass das uns Trainern überhaupt nicht guttut, weil damit das Hire and Fire noch mehr geschürt wird“. „Eigentlich können wir Trainer zu Hause bleiben weil, uns braucht keiner“. So waren seine Worte nachdem er mit Borussia Mönchengladbach den fünften Platz in der abgelaufenen Saison belegte und trotzdem vom Manager vor die Tür gesetzt wurde.

Diese Verbitterung, die aus seinen Worten klang, war auch durchaus verständlich. Unverständlich ist für mich jedoch, dass er sich jetzt einem Verein anschließt, der in den letzten 10 Jahren 17 Trainer verschließen hat. Der letzte Trainer der bei diesem „hervorragend geführten Verein“ eine Saison auf dem Trainerstuhl bleiben durfte, war Thorsten Fink in der Saison 2012/13.

Wenn es nicht von Anfang an gut läuft beim HSV, kann auch dort seine Tätigkeit schnell vorbei sein. Den eine langsame Entwicklung schwebt den HSV-Oberen gewiss nicht vor. Aber bemitleiden muss man Dieter Hecking nun auch nicht. Er konnte diesen Job ja ablehnen.