Al-Kuds-Marsch in Berlin

Manchmal ist Demokratie sehr, sehr anstrengend. An diesem Sonnabend war es mal wieder soweit. Der, leider, alljährliche Al-Kuds-Marsch in Berlin durfte wieder stattfinden. Und genau das kann ich nicht verstehen. Weshalb lassen deutsche Gerichte alljährlich einen Marsch zu, der nur eines zum Ziel hat, Israel zu beschimpfen und zu bedrohen.

Nicht, dass ich die Politik Israels gut finden würde. Auch ich bin der Meinung, dass man endlich zu einer vernünftigen Lösung zwischen Israel und seinen Nachbarn, besonders den Palästinensern kommen sollte. Der Berliner Innensenator sieht keine rechtlichen Chancen für ein Verbot. Das kann ich nicht nachvollziehen. Er erklärte zwar schon am Freitag, dass dieser Al-Kuds-Marsch eine widerliche Veranstaltung sei, scheint jedoch machtlos zu sein, wenn es darum geht, solch widerliche Veranstaltung zu verbieten.

Nur gut, dass ein breites Bündnis von über 1000 Teilnehmern eine Gegendemonstration mit dem Motto, „Kein Islamismus und Antisemitismus in Berlin – gegen den Al-Kuds-Marsch“.

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Anti-israelischer-Al-Kuds-Marsch-in-Berl/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=63512238