In drei Tagen …

… beginnt die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Frankreich

Namen wie Almuth Schult, Sara Doorsoun, Sara Däbritz, Alexandra Popp, Svenja Hulh, Melanie Leupolz und Dzsenifer Marozsán, sagen womöglich vielen auf Anhieb nicht viel. Schon deshalb hatte die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft einen sehr witzigen Werbespot gedreht und sich dabei selbst etwas auf die Schippe genommen. Die aufgeführten Namen sind nur ein kleiner Teil der Frauennationalmannschaft die ab Sonnabend bei der WM in Frankreich gegen China eingreifen.

Leider wird der Frauenfußball in Deutschland noch immer etwas belächelt und oftmals mit dem der Männer verglichen. In anderen Ländern scheint man da schon etwas weiter zu sein. Wie z. B. in Frankreich und Großbritannien. In Großbritannien haben viele der Spitzenklubs auch eine Frauenfußballmannschaft.

Trotzdem spielt die deutsche Nationalmannschaft seit Jahren auf einem hohen Niveau. Und ich bin gespannt, wie die Mannschaft in Frankreich abschneiden wird und werde mir, soweit es meine Zeit erlaubt, auch einige Spiele anschauen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fußball.

5 Kommentare zu “In drei Tagen …

  1. ballblog sagt:

    Der Werbespot war wirklich nett gemacht. Ich denke auch, das Dümmste was man(n) machen kann, wäre der Vergleich von Männer- und Frauenfußball. Das sind eigenständige Dinge – auch wenn man hierzulande halt eingestehen muß, daß die Frauen nicht solche Stars sind wie anderswo.
    Ich seh es auch als problematisch an, wenn Spitzenklubs noch eine Frauenabteilung „nebenbei“ laufen haben. Vereine, die sich wirklich auf Frauenfußball spezialisiert haben, sind ja fast völlig weg vom Fenster mittlerweile. Und bei den Männer- BL läuft die Frauenmannschaft eher unter „ist gerade en vogue“. Was in der Summe nicht gut tut.

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    • sigurd6 sagt:

      Weshalb problematisch? In München und Wolfsburg scheint es ja ganz gut zu funktionieren.

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      • ballblog sagt:

        Ja, aber eben nur dort. – Selbst Turbine oder der FFC Frankfurt, die ja beide vor Jahren eine Menge für den Frauenfußball getan haben, schmieren dagegen ab.
        Und wenn ich den Rest der Liga sehe. Tolle Namen (Gladbach, Hoffenheim, Werder, Duisburg,…), wo aber weniger Profitum dahinter steckt als die Namen es vorgaukeln. Da folgt man eher der Mode und nahm teilweise (Duisburg) Frauenabteilungen von Vereinen auf, die es sich nicht mehr leisten konnten. Andere traditionelle Frauenfußballvereine (Rheine, Jena, Herford, Brauweiler) sind ja mittlerweile völlig verschwunden. Und dann kommt der DFB noch auf die Idee und macht den Unterbau seit einem Jahr einstaffelig. Da spielen dann zweite Mannschaften und „Rest“. Meppen gegen Bayern2 statt gegen Bielefeld. Also 2 Tage unterwegs, Fahrt und Hotelkosten etc. Angeblich würde es die Qualität fördern…
        Dabei ist die ja- siehe oben – schon in der ersten Liga so kraß unterschiedlich, daß es in Wolfsburg oft nur darum geht, ob man ein- oder zweistellig gewinnt.

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        • sigurd6 sagt:

          Turbine Potsdam und FFC Frankfurt waren lange die Mannschaften, die im deutschen Frauenfußball den Ton angaben. Haben jetzt jedoch Mühe, zumindest den Anschluss nicht zu verlieren.

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          • ballblog sagt:

            Oh ja, ich hatte mal mit dem damals neu gegründeten FFC zu tun vor ’nem Pokalfinale. Die boten einem da schon 80 Seiten Hochglanz- Magazin, das war eine ganz andere Liga als fast alle anderen. Gegner war damals, das weiß ich noch, Flaesheim-Hillen, die sich höherklassigen Frauenfußball schon da kaum noch leisten konnten. Assauer wollte die dann unter Schalke Frauen mitlaufen lassen, aber irgendwie ist es nicht zustande gekommen.

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