Die GRÜNEN haben genug!

Mitten in den Empfang der Erleuchtung, so war Pfingsten jedenfalls mal gedacht, hatten die GRÜNEN eine Idee.

Etwas was ich schon lange nicht verstehen kann, soll, wenn es nach dem Willen der GRÜNEN geht, verboten werden. Onlineversender wie z. B. der große Ami-Versender sollten ihre Retour-Ware nicht mehr vernichten dürfen. Sondern sie sollten einfach an Bedürftige verschenkt werden.

Viele Onlinebesteller scheinen nach dem Motto zu bestellen, wir bestellen mal 3-4 Sachen, probieren sie an und schicken das zurück, was uns nicht gefällt. Dem hätte ich ohnehin schon längst einen Riegel vorgeschoben und die Retour-Sendung kostenpflichtig gemacht.

Hier wird ein Raubbau mit der Ware getrieben, der mittlerweile ein Ausmaß angenommen hat, das man nicht mehr tolerieren sollte. Weshalb soll die Bequemlichkeit solcher Menschen eigentlich von anderen mit finanziert werden? Denn zahlen muss das der Kunde. Darüber scheinen sich diejenigen die bestellen und bestellen jedoch nicht im Klaren zu sein. Bequemlichkeit sollte ihren Preis für die haben, die Waren zurücksenden.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Meinung.

9 Kommentare zu “Die GRÜNEN haben genug!

  1. WernerBln sagt:

    Also ich / wir sind heftige Onlinebesteller und zwar aus gesundheitlichen Gründen. Ich bin froh, wenn ich die zwei Etagen zu unserer Wohnung noch bewältigen kann, allerdings nicht mit irgendwelchen Einkäufen. Bevor das alles an meine Ehefrau hängen bleibt, bestellen wir Getränkekisten, Lebensmittel etc. online über Lieferservice.
    Ich bin sehr froh, dass es diese Möglichkeiten gibt! Auch technische Geräte (bin ich für zuständig) bestellen wir denn in der Regel online. Kleidung für mich (bin ich sehr genügsam) bestelle ich auch online; meine beste aller Ehefrauen zieht da natürlich den Einkaufsbummel vor!

    Ich kann auch nicht beurteilen, wieviel „Schmarotzer“ es gibt, die das System in der von Ihnen geschilderten Art ausnutzen.

    Sehr selten habe ich dabei das Problem einen Artikel zu retournieren. Das funktioniert dann allerdings reibungslos, insbesondere bei Am…! Allerdings gehe ich mal davon aus, das zumindest derart große Versender sehr wohl registrieren, wer wie oft …! Die wollen doch damit Gewinn machen und dazu brauchen die gewiss nicht die Unterstützung der Grünen.

    Dass Retouren von den „Großen“ zu „Kilopreisen“ an kleinere Händler abgegeben werden dürfte eigentlich allgemein bekannt sein! Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es Retouren gibt, die noch nicht mal zum Einkaufspreis mehr verwertet werden können. Diese Entscheidung sollte man denn mal dem Händler überlassen

    M.E. braucht es dazu nicht eine grüne Planwirtschaft und Bevormundung!

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    • rabohle sagt:

      Es geht nicht um „Abgabe zu Kilopreisen“ an kleinere Händler (dann hätte es ja noch einen Sinn), sondern um unnütze Vernichtung. Vielleicht denkt man darüber nach, bevor man wild in die Tasten haut.
      Es geht auch nicht um Getränkekisten, sondenr RÜCKGABE und VERNICHTUNG angeblich unbenutzer Ware. Zwischen Online-Bestellung und Retoure-Vernichtung muss man schon unterscheiden.

      Das hat – egal welche Farbe die Partei hat – auch nichts mit Planwirtschaft zu tun. Da wird wieder die Angst vorm Kommunismus mit solchen Schlagwörtern geschürt, wobei jede Gesetzgebung immer auch eine Art von Bevormundung darstellen wird – auch hier iist die Farbe der Partei egal.

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    • sigurd6 sagt:

      @WernerBln: Es geht nicht um die, die online bestellen und es überwiegend behalten. Es ist auch normal, dass man mal etwas zurücksendet. Es geht um die, die meinen sie müssten bei sich „Modenschauen“ veranstalten und dann das, was sie nicht brauchen, retour schicken.

      Vor einiger Zeit sah ich darüber schon mal einen Bericht im Fernsehen. Da gibt es riesengroße Lagerhallen in denen die Ware gestapelt wird, um sie zu vernichten.

      Ich finde es, völlig ohne ideologische Brille, völlig in Ordnung, dass die GRÜNEN diese Verhaltensweise anprangern.

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  2. rabohle sagt:

    Wenn das Verständnis nicht mehr reicht, wird fraglich sein, ob (und wie) ein Verbot durchsetzbar ist.

    Das Verschenken an Bedürftige (ähnlich bei Lebensmittel, deren Verfalldatum abgelaufen ist), ist leider immer noch nicht in den Köpfen angekommen.

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    • ballblog sagt:

      Ganz richtig. Stichwort Containern.
      Es muß aber auch bei den Hilfsorganisationen noch teilweise ankommen. Lebensmittel jenseits des Verfallsdatums werden hier von der Tafel teilweise aussortiert. Stichwort Armen- Diskriminierung oder etwas in der Art.
      Das gleiche bei Kleiderspenden, die zwar noch okay sind, aber nicht der aktuellen Mode entsprechen. Auf die Art sind wir beim DRK einiges nicht losgeworden als mein Vater damals ins Heim kam und sein Kleiderschrank ein wenig reduziert werden mußte.
      Wenigstens sind einige wenige Händler so drauf, daß sie Retouren als Sachspenden dorthin abgeben, wo sie dann verkauft werden können, um auch mal was Positives zu erwähnen.

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    • sigurd6 sagt:

      @rabohle weshalb ich diesen Kommentar freischalten musste, erschließt sich mir nicht.

      Gefällt 1 Person

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