Washington wir haben ein Problem

 

Gestern ereigneten sich innerhalb weniger Stunden zwei schlimme Schusswaffenanschläge in El Paso (Texas)und Dayton (Ohio).

Während das Verbrechen in El Paso offensichtlich, so wurde es jedenfalls dargestellt, ein Hassverbrechen war, welches mindestens 20 Menschenleben forderte, so soll es sich in Dayton um einen Täter handeln der, nachdem man in den Zugang zu einem Nachtklub verweigerte, um sich schoss und mindestens 10 Menschen dabei tötete.

Mindestens 30 Menschen mussten sterben, nur weil in den USA die Waffenlobby es immer wieder verhindert, dass dieser Waffenwahnsinn endlich drastisch eingeschränkt wird.

Präsidentendarsteller D. Trump findet das Verbrechen von El Paso, das offensichtlich einen rassistischen Hintergrund hatte, widerlich. Er, der durch seine rassistischen Äußerungen, gerade der letzten Wochen, nicht unmaßgeblich an einer Wiederbelebung des Rassismus in den USA Mitschuld trägt. Er, der jede Bemühung, auch von Schülern, ein schärferes Waffengesetz einzuführen torpediert, zwitschert nun durch die Gegend, wie schlimm das Verbrechen von El Paso doch sei.

Da nicht anzunehmen ist, dass er nun eine andere Meinung zu Waffen hat, kann er schon mal weitere Zwitscherbotschaften aufsetzen. Die er dann nach Bedarf loslassen kann.

Natürlich wird es solche Taten immer wieder geben. Auch bei einem schärferen Waffengesetz. Jedoch wäre es dann nicht mehr so einfach, an geeignete Waffen zu kommen.