Wie in einem Italowestern …

… glaubte man sich in Galveston (USA)

Viel besser hätten es Clint Eastwood oder Franco Nero in ihren Italowestern auch nicht hinbekommen. Zwei berittene Polizisten führten einen farbigen Verdächtigen am Strick und auf dem Pferd sitzend ab. Diese Szene erinnert doch sehr an Italowestern.

Aber lest den Artikel selbst. HIER ist der Link.

Und die FIFA macht die Augen zu!

Na ja eigentlich nicht nur die FIFA, sondern die gesamte Fußballwelt. Denn wenn die Zahlen die man aus Katar hört auch nur annähernd stimmen, dann kann man bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und mit einem scheinheiligen Lächeln im Stadion sitzen.

Ca. 1.400 Menschenleben haben die menschenunwürdigen Zustände der Unterkünfte und unzureichenden Bausicherungsmaßnahmen bisher gekostet. Seit Jahren wird immer wieder darauf hingewiesen, welche Zustände für die billigen Arbeitskräfte in Katar herrschen. Nun haben einige Arbeiter, man spricht von einigen Hundert dagegen demonstriert. Dagegen, dass sie gnadenlos ausgebeutet werden. Dass man ihnen ihre Papiere abgenommen hat, damit sie nicht in ihre Heimat zurückkönnen. Dagegen, dass das Trinkwasser in den Unterkünften praktisch ungenießbar ist. Und dagegen, dass sie oft monatelang keinen Lohn für ihre harte Arbeit bekommen.

Alles ist der FIFA bekannt und wurde ihr nun nochmals mitgeteilt. Man wolle es prüfen wurde gesagt. Nun es wurde schon oft geprüft u. a. von Franz Beckenbauer, der damals keine Unregelmäßigkeiten feststellen konnte. Wie auch, was man nicht sehen möchte oder darf, das sieht man eben nicht.

Na dann auf eine tolle Fußballweltmeisterschaft 2022. Mit dem Titel, “Leichen pflastern ihren Weg“, ein Wintermärchen.