Deutsche Charts vor 50 Jahren

Der Monat August ist dann schon wieder der letzte Sommermonat. Jedenfalls für die Meteorologen. Und dann geht es schon wieder ab in den Herbst. Die Tage werden kürzer und die Temperaturen gehen wohl auch langsam zurück. Im August des Jahres 1969 war das herausragende Ereignis für die Jugend und Musikwelt das Festival in Woodstock. Meine Güte 50 Jahre ist das nun schon her. Und in der Nacht vom 8. auf den 9. August gab es den brutalen Mord an der hochschwangeren US-Schauspielerin Sharon Tate, durch die sogenannte Manson-Familie um Charles Manson.

Quelle der Charts

  1. Oh Happy Day, – Edwin Hawkins Singers
  2. The Ballad ofJohn and Yoko, – The Beatles
  3. Mendocino, – Sir Douglas Quintet
  4. Je t’aime, – Jane Birkin & Serge Gainsbourg
  5. Pretty Belinda, – Chris Andrews
  6. In the Ghetto. – Elvis Presley
  7. Tomorrow Tomorrow, – Bee Gees
  8. Das Mädchen Carina, – Roy Black
  9. Aquarius / Let the Sunshine in, – 5th Dimension
  10. Medocino, – Michael Holm
  11. Honky Tonk Woman, – The Rolling Stones
  12. Heute so, morgen so, – Roberto Blanko
  13. Martin, – Mireille Mathieu
  14. Ein bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte, – France Gall
  15. Was damals war, – Karel Gott
  16. Bahama Lullaby, – Peggy March
  17. Bad Moon Rising, – Creedence Clearwater Revival
  18. Give Peace a Chance, – Plastic Ono Band
  19. Dizzy, – Tommy Roe
  20. Israelites, – Desmond Dekker

Ich muss zugeben die Plätze 13, 15 und 16 sind mir gänzlich unbekannt. Welchen Song ich reinstelle musste ich jedoch nicht lange überlegen. Denn dem Frieden sollte man immer eine Chance geben.

Moment mal: Darüber soll man nachdenken?

Es sind schon merkwürdige Vorschläge, die von einigen Politikern kommen. Die GRÜNEN in Berlin haben z. B. ernsthaft vorgeschlagen, man solle doch jeden Touristen dazu verdonnern für jeden Tag seines Aufenthaltes in Berlin ein Tagesticket der BVG zu kaufen. Das kostet im Moment 7,00 €. Bei einem Aufenthalt von 7 Tagen wären das Kosten von 49,00 € pro Person. Mit diesem Geld möchten die GRÜNEN die BVG sanieren. Und den touristischen Autoverkehr einschränken. Als Tourist würde ich mich weigern, solch einem Diktat zu folgen. Mich ärgert schon immer diese komische Kurtaxe, die überall erhoben wird.

Das ist überhaupt das Hauptinteresse der GRÜNEN, die Autofahrer aus der Berliner Innenstadt heraus zu halten. Sie möchten die gebührenpflichtigen Parkzonen erweitern und richtig teuer machen. Von bis zu 5,00 € die Stunde reden sie.

Natürlich ist der Verkehr eine zunehmende Belastung für die Stadt. Darüber braucht man nicht zu streiten. Nur sollte man nicht den zweiten oder gar dritten Schritt vor dem Ersten machen. Der öffentliche Nahverkehr wäre überhaupt nicht darauf vorbereitet, würde es einen zusätzlichen Ansturm auf ihn geben. Die Taktzeiten von Bussen und Bahnen lassen sich momentan nicht verkürzen. Dazu fehlen Fahrer sowie Züge und Busse. So sind diese Vorschläge im Moment zwar populär, jedoch wenig hilfreich um den Verkehr zu beruhigen. Außerdem bekommt die Verkehrssenatorin, übrigens von den GRÜNEN gestellt, die Planung nicht in den Griff.

 

Und dann kommt noch der Vorschlag von SPD und GRÜNEN Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die Mehrwertsteuer für Fleisch auf 19 Prozent zu erhöhen um das Fleisch teurer zu machen, und das eingenommene Geld soll dem Tierwohl zugutekommen. Na das ist doch mal Augenwischerei pur. Wer soll das glauben? Wenn man die Tierhaltung endlich auf eine tiergerechte Art bringen möchte, so kann man das mit gesetzlichen Mitteln auch. Und wenn dadurch die Fleischpreise sich erhöhen, dann soll man dafür sorgen, dass nicht fünf Zwischenhändler mit abkassieren. Sondern der Bauer das Geld bekommt, das ihm zusteht.

Wer seinen Hof so führt, dass die Tiere tatsächlich artgerecht gehalten werden, soll auch von der EU Unterstützung bekommen. Wer Massentierhaltung weiterhin produziert, bekommt keine, das wäre eigentlich ganz einfach. Man muss es nur wollen und sich gegen den Bauernverband durchsetzen. Denn momentan ist es doch eher so, dass die, die sich um das Wohl ihrer Tiere kümmern, die Dummen sind und die, die sich einen Dreck darum scheren, noch richtig satt subventioniert werden.

Und ändert man durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch die sinnlosen Tiertransporte durch Europa? Nein darüber wird natürlich geschwiegen. Solange Tiere quer durch Europa gekarrt werden um irgendwelche Subventionen einzustreichen, solange Tiere qualvoll bei solchen Transporten verenden, nach Wasser schreien und völlig panisch sind, finde ich solche Vorschläge als blanken Hohn. Mir zeigen die Vorschläge aus Berlin und vom Bund nur, dass man es immer noch nicht begriffen hat, um was es tatsächlich geht. Hier werden unter dem Deckmantel des Klimaschutzes und des Tierwohls unsinnige Vorschläge gemacht, die niemandem weiter helfen.