Dämpfer bei 30 Grad

Wie man die Saison 2018/19 beendete, so begann man die Saison 2019/20, mit einer deftigen Heimniederlage.

Aber im Unterschied zum Spiel vor einigen Wochen, durfte Hertha gestern zumindest mitspielen. Die Tore jedoch schossen die Wolfsburger. Und wie anfängerhaft sich N. Stark beim 0:2 ausspielen ließ, hat mich schon etwas geärgert. Er, der große Nationalspieler sollte vielleicht weniger von einer großen Karriere bei einem europäischen Spitzenklub träumen, sondern eine vernünftige Leistung für Hertha zeigen. Denn schon beim 0:1 musste Rekik in einen dummen Zweikampf, weil er auch da schlecht ausgesehen hatte. Und dabei kam es zur Elfmetersituation. Beim dritten Gegentor war die Hintermannschaft dann schon völlig aufgelöst. Doch das war dann auch schon egal.

Nun wäre es unfair die Niederlage an einem Spieler festzumachen. Im Sturm wurden oftmals falsche Entscheidungen getroffen oder man war gedanklich einfach zu schwerfällig.

Pal Dardai sah „seine“ Hertha und wird sich Gedanken gemacht haben, was da alles falsch gelaufen war. Er wird sich jedoch verkneifen A. Covic Ratschläge zu geben. Hertha spielte zwar forsch, wie vom Trainer gefordert, nach vorne. Jedoch sollte man dabei die Abwehrarbeit nicht vergessen.

Und so konnte der VfL Wolfsburg relativ locker drei Punkte aus Berlin mitnehmen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fußball.

22 Kommentare zu “Dämpfer bei 30 Grad

  1. verbalkanone sagt:

    Schade, sehr schade. Ich hätte der Hertha einen besseren Start in die neue Bundesligasaison gewünscht. Vom gestrigen Spiel habe ich nur Ausschnitte gesehen, aber nach denen sind die Berliner deutlich zu hoch von der Wolfsburger Werkself geschlagen worden.

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  2. rabohle sagt:

    Beginn der Rückrunde in Berlin 🙂 🙂
    Wollt Ihr Moisander? Ich könnte da einen Tausch anbieten….. 🙂

    Warst Du im Station? Die Stimmung war jedenfalls gut und man kann schreiben was man will, das Olympia-Stadion hat noch etwas vom guten alten Fußballstadion.

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    • sigurd6 sagt:

      Momentan haben wir selbst einen Moisander. Nein gegen Wolfsburg bin ich doch nicht im Stadion. 😀

      Natürlich hat das Olympiastadion seinen Reiz. Aber Herr Preetz meint ja, in einem reinen Fußballstadion spielt Hertha auch gleich viel besser.

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      • verbalkanone sagt:

        Na ja, man wäre als Zuschauer in jedem Fall deutlich näher am Spielgeschehen dran (so ohne Tartanbahn drumherum). 🤔 Aber ich kann die Berliner Fußballfans schon auch verstehen, die an ihrem altehrwürdigen noch immer schönem Olympiastadion hängen.

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        • sigurd6 sagt:

          Schön, dann ist man näher am Spielgeschehen. Aber besser wird es dadurch eben nicht. Hertha soll erst einmal mehrere Jahre zeigen, dass die Mannschaft und das Management sich weiter entwickeln. Dann kann man immer noch mal darüber nachdenken.

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          • verbalkanone sagt:

            Also aus Zuschauersicht finde ich das eine Wahnsinnsverbesserung. 😉

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            • sigurd6 sagt:

              Nur rechtfertigt das die immensen Baukosten für einen Stadionneubau? Die reinen Fußballstadien stehen doch sehr oft leer in der Gegend rum.

              Von mir aus soll Hertha sich solch ein Stadion hinstellen. Nur sollte sich M. Preetz davon freimachen, dass der Berliner Senat Hertha dafür ein Grundstück zur Verfügung stellen muss. Dann muss er und sein Präsident eben auf die Suche nach einem geeigneten Ort dafür gehen.

              In Berlin gibt es viele Vereine, der Senat würde sich in arge Bedrängnis bringen, wenn er Hertha hier Sonderkonditionen einräumen würde. Und das völlig zu Recht.

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            • verbalkanone sagt:

              Das kann ich nicht beurteilen. Dazu müsste ich mich tiefer in das Thema einlesen.
              Ich wollte einfach nur mal die Sichtweise der Zuschauer darstellen … bzw. meine sicher unbedeutende Sichtweise …

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  3. ballblog sagt:

    Ich habe mir das mal gestern in voller Länge angesehen. Mir gefiel Hertha in der ersten Halbzeit im Vorwärtsgang ganz gut, es wirkt dynamischer als unter Dardai. Und lenkt nebenbei von der Hintermannschaft ein wenig ab. In der zweiten Hälfte waren mir da auch zu viele falsche Entscheidungen drin- und kein Lerneffekt, den die Spieler draus gezogen haben.

    Ich hatte mich allerdings gefragt, was Preetz mit einem neuen Stadion woill, wenn ein überraschender Saisonstart und ein sonniger Sonntagabend nicht für ein wenig mehr Begeisterung reicht. Da war ja im Oberrang eine Menge frei. Schade.

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    • sigurd6 sagt:

      Wenn man nach 60 Minuten das Mittelfeld aufgibt und mit dann 4 Stürmer keine Durchschlagskraft erzeugt, wenn der Trainer mit einem Zettel, den er unbedingt während eines Angriffes der Wolfsburger weiter geben muss und Stark dann ausgespielt wird, kann man schon von einigen Fehlern sprechen.

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      • ballblog sagt:

        Die Nummer mit dem Zettel fand ich granatenmäßig 🙂 Vor allem war da doch eh schon fast alles gelaufen….

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        • sigurd6 sagt:

          @ballblog, vorhin hörte ich, er wollte mit dem Zettel eine Umstellung klar machen. Er wollte von einer Vierer- auf eine Dreierkette in der Abwehr umstellen und N. Stark auch mit nach vorne ziehen. Um noch einen kopfballstarken Spieler vorne zu haben. Wenn er für solch eine Umstellung keine Zeichen hat, die er der Mannschaft signalisieren kann, na dann GUTE NACHT.

          Wobei diese Umstellung ja ohnehin völlig unsinnig gewesen wäre. Er spielte ja schon mit 4 bzw. teilweise 5 Angreifern. Und wer sollte denn die Flanken für die erhofften Kopfballsituationen für die Angreifer im Sturm schlagen? Hat an diesem Tag überhaupt eine Flanke einen Stürmer erreicht?

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          • ballblog sagt:

            Allerdings. Für solche simplen Umstellungen hat man doch einen verlängerten Arm in der Truppe oder – wie Du schon sagst – verabredete Zeichen.

            Nicht, daß ich wüßte. Es schienen mir auch im Laufe der Zeit immer mehr/öfter hohe Bälle zu sein, die ja auch gar nicht ankamen.

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      • rabohle sagt:

        Er hat eben stark gespielt. 🙂 🙂
        Sorry, aber bei Moisander fällt einem dann nur so etwas ein. 😉

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    • rabohle sagt:

      @Ballblog,

      Komplett voll wird man es bei den Eintrittspreisen wohl nur beim Pokalendspiel bekommen.
      Außerdem war das Wetter eben wirklich gut, so dass viele wohl lieber gegrillt haben. Desweiteren ist „Sonntag“ eben eigentlich 2. Liga.

      Derzeit meinen alle, ein reines Fußballstadion haben zu müssen. Wird zweimal im Monat genutzt, die Leichtathletik zieht es dann an andere Orte; die Spiele werden nicht besser, die Stimmung auf nicht.

      Im Gegensatz zu England – dort sitzen die Fans ohne Absperrung direkt hinter der Bande und trotz Hooligans ist dort alles friedlich! – werden dann die Rabauken näher am Geschehen sein (Siehe Becherwurf auf Streich).

      Aber in Berlin hat es ja Tradition, sich Prachtbauten setzen zu lassen. 😉

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      • sigurd6 sagt:

        Gegen Bayern, dem BVB und Union wird das Stadion schon voll. Was jedoch nicht gerade für die „Anziehungskraft“ Herthas spricht. Gegen Wolfsburg 42.000 an einem Sonntagabend um 18:00 Uhr ist gar nicht so schlecht. Wolfsburg genießt in Berlin keine sehr großen Sympathien.

        40.000 bis 44.000 Zuschauer sind bei den gezeigten Leistungen von Hertha im Schnitt erreichbar. Mehr jedoch nicht. Dazu gibt es zu viel sportliche Konkurrenz in der Stadt.

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        • rabohle sagt:

          Das iost in einigen Stadien merkwürdigerweise so.
          Früher, im Weserstadion, gab es seit Jahren/Jahrzehnten keine freien Plätze mehr.

          Wenn man dann aber noch solch unmögliche (sehr familienfreundliche) Anstoßzeiten macht, überlegen sich einige Berliner sicherlich, wo und wofür sie ein Haufen Geld ausgeben.
          Schon einmal „TimeRide“ probiert?

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          • sigurd6 sagt:

            Na das ist jetzt aber mal ein Sprung. 😀

            Nein habe ich noch nicht. Aber die letzten Wochen in der Mediathek des RBB die 2. Staffel von „Berlin-Schicksalsjahre einer Stadt“ angeschaut. Da erfährt man auch viel aus den Zeiten der geteilten Stadt. Und es ist schon deshalb interessant, weil sich die Macher der Sendung aus dem Ost- und Westarchiv bedienen konnten.

            Ist wirklich sehr sehenswert. Und am Sonnabend beginnt, glaube ich, die 3. und letzte Staffel. Oder eine Woche später so genau weiß ich das jetzt nicht.

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      • ballblog sagt:

        Ja, und ich wette, Pokalendspiele sind noch teurer vom Eintritt her.
        Stimmt leider mit den reinen Fußballstadien und der Stimmung. Ich denke, es hängt auch damit zusammen, ob man da eine „Fußball- Stadt“v hat oder eben nicht. Aber vielleicht romantisieren wir da auch ein wenig…

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        • sigurd6 sagt:

          Da hast Du bestimmt recht. Wir kennen eben noch die alten Stadien. Das ZAPO in Nürnberg, die Gelsenkirchener Glückaufkampfbahn, das Augsburger Rosenau-Stadion, das Weser-Stadion das Stadion an der Grünwalder Straße, das Niedersachsen-Stadion und, und, und.

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    • sigurd6 sagt:

      @ballblog
      Mir gefiel Hertha in der ersten Halbzeit im Vorwärtsgang ganz gut, es wirkt dynamischer als unter Dardai.

      Erinnere Dich bitte mal an die ersten Spiele der Saison 2018/19. Da spielte Hertha viel dynamischer und nicht wie gestern, durchaus strukturiert. Auch die Hintermannschaft stand weil Pal darauf viel wert legte. Von der Spielanlage wirkte das wesentlich reifer als die Vorstellung gestern. Leider konnte dieses Niveau aber nicht gehalten werden.

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