Frank Zanders Weihnachtsessen …

… für Obdachlose in Berlin

Heute Abend gibt es im Hotel Estrel in Berlin-Neukölln das mittlerweile 25. Weihnachtsessen für Obdachlose. Als Frank Zander vor 25 Jahren damit begann, wurde er von nicht wenigen belächelt, ja viele hielten es sogar für einen Werbegag.

25 Jahre später ist dieses Essen kurz vor Weihnachten eine feste Institution geworden und viel Prominente machen gerne mit. Sie bedienen die Obdachlosen und jeder Obdachlose bekommt außer der warmen Mahlzeit auch ein kleines Geschenk.

Frank Zander hat auch schon für seine Nachfolge gesorgt, wenn er es mal nicht mehr schaffen sollte, wird sein Sohn Markus, der im heute schon zur Seite steht, das Festessen übernehmen.

Ich finde das Engagement von Frank Zander und seinen Helfern einfach klasse. Und mittlerweile gibt es in vielen deutschen Städten bereits ebenfalls solche Essen. Denn in der Weihnachtszeit und nicht nur da, sollte man auch an die denken, denen es nicht so gut geht.

Und wenn er dann seine Hymne anstimmt, dann singt an diesem Abend nicht die Ostkurve im Olympiastadion, sondern singen die Gäste im Saal lautstark

Und leider stimmt es ja dann auch irgendwie.

Klasse Frank, ich hoffe, Du kannst das noch einige Jahre stemmen.

Vor dem 17. Spieltag

Heute Abend beginnt mit dem Spiel 1899 Hoffenheim gegen Borussia Dortmund der letzte Spieltag der Vorrunde. Und da darf man gespannt sein, wie der BVB sein letztes Vorrundenspiel angehen wird. Nach dem Unentschieden gegen Leipzig wäre ein Sieg in Sinsheim eigentlich Pflicht, um den Anschluss zu den Spitzenplätzen zu halten. Jedoch gilt es auch für Hoffenheim die drei Punkte, die man bei Union Berlin holte, zu veredeln und mit einem positiven Abschluss in die Winterpause zu gehen.

Am Sonnabend empfängt der FC Bayern München den VfL Wolfsburg und dürfte in seiner ansteigenden Form Favorit sein. Doch bei den Bayern weiß man in dieser Saison nie.

Ob der Höhenflug des FC Augsburg auch in Leipzig anhält, darf man wohl bezweifeln. Denn RB Leipzig möchte dann doch gerne den belanglosen Titel des Herbstmeisters einfahren. Doch kann gerade solch ein Ziel manchmal auch hinderlich sein.

Der FSV Mainz empfängt Bayer 04 Leverkusen und ich bin gespannt wie R. Völler kochen würde, wenn es die dritte Niederlage infolge geben sollte. Die Journalistin oder der Journalist möchte ich dann nicht sein, wenn man in zu einer Aussage bewegen möchte. Sicherheitsabstand ist dann dringend anzuraten.

Schalke 04 gegen den SC Freiburg ist auch eine interessante Paarung. Sollte Schalke gewinnen, so wäre es die zweite Niederlage infolge für die Breisgauer. Jedoch würde man dort nicht in Hektik verfallen. Denn die bisher erreichten 25 Punkte sind für den SC aller Ehren wert.

Und wer hätte vor einigen Wochen gedacht, dass die Partie FC Köln gegen Werder Bremen zu einem reinen Kellerduell werden wird. Punktgleich und nur durch das Torverhältnis getrennt stehen sie auf den Plätzen 15 und 16. Und der FC wird mit breiter Brust auflaufen nach den zuletzt erreichten zwei Siegen. 40 Gegentore musste Werder schon schlucken und würde man an der Weser nach einer Niederlage gegen den FC noch immer Treueschwüre auf den Trainer absetzen? Sollte Werder in Köln verlieren und Düsseldorf sein Spiel gewinnen, so würde man auf einem direkten Abstiegsplatz in die Winterpause gehen. Das wäre zwar nur eine Momentaufnahme, jedoch kann man sich schöneres vorstellen.

Hertha empfängt Borussia Mönchengladbach im „heimischen“ Olympiastadion. Zwei Siege haben Hertha ein klein wenig Luft verschafft und so könnte man die Partie gegen BMG etwas gelassener angehen. Doch es fehlt mit Grujic ein wichtiger Spieler. Auch wenn er sich momentan nicht in Hochform befindet, ist er doch sehr wichtig für die Mannschaft. Auch BMG möchte sich wahrscheinlich die Herbstmeisterschaft sichern. Muss dazu jedoch auf einen Ausrutscher von Leipzig hoffen und natürlich bei Hertha gewinnen. Nachdem J. Klinsmann das System Pal Dardai wieder entdeckte, ist die Abwehr von Hertha stabiler geworden. Jedoch spielt man im Vorwärtsgang noch immer sehr ungeordnet, um es freundlich auszudrücken. Ich könnte auch konzeptlos schreiben. Das mag jedoch dem System geschuldet sein. Hinten dicht und vorne hilft …, na ihr wisst schon.

Am Sonntag empfängt Fortuna Düsseldorf die Köpenicker von Union. Und da lehne ich mich ganz weit aus dem Fenster, das wird die zweite Niederlage infolge für die Köpenicker. Fortuna hat die Chance sich eventuell auf einen Nichtabstiegsplatz zu verbessern und der alte Fuchs Funkel wird es seinen Spielern auch so erklären.

Der SC Paderborn und Eintracht Frankfurt beenden dann den letzten Spieltag der Vorrunde. Und wie hatte ich vor einigen Tagen geschrieben? Die Eintracht muss aufpassen nicht nach hinten durchgereicht zu werden. Sie könnte jedoch von den schweren Heimspielen profitieren die Hertha und Mainz haben.

Am Montag geht es dann in die Winterpause und bald werden dann die Spielerein- und  – verkäufe das Thema sein.