Moment mal: Feuer wohin man sieht!

Man nehme Drohnen und schon werden führende Militärs ausgelöscht. So geschehen im Iran. Nun ist es nicht so, dass man dem iranischen General Soleimani nachtrauern muss, doch der amerikanische Präsident greift zu dem bewährten Mittel aller, die im eigenen Land in Schwierigkeiten stecken oder wiedergewählt werden möchten.

Und er setzt noch einen drauf. Er droht dem Iran mit schweren Angriffen, falls der auf die Idee kommen sollte, der amerikanischen Provokation mit Gegenmaßnahmen zu antworten. 52 Ziele hat er ausgesucht, darunter auch kulturell wertvolle für den Iran. Dass das ein Kriegsverbrechen wäre, interessiert den D. Trump nicht. Die iranischen Machthaber können zumindest nicht damit drohen, Kultur in den USA zu zerstören. Was sollten sie dort zerstören? Disneyland vielleicht?

Was hat man sich damals in Europa aufgeregt, als die Serben im Balkankrieg damit drohten, die kulturell wertvolle Altstadt von Dubrovnik zu Bombertieren. Und die Serben lenkten damals ein. Wahrscheinlich gab es in Belgrad noch einen Rest Verstand.

Normalerweise geht es dafür vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Doch wird dort mit Sicherheit niemals ein amerikanischer oder russischer Präsident angeklagt werden.

Das amerikanische Volk wird sich traditionell hinter seinen Präsidenten stellen. Und genau das möchte D. Trump damit erreichen. Da vergessen die Menschen dann auch glatt, dass eines seiner großen Wahlversprechen war, die Truppen nach Hause zu holen.

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Ist er noch grün hinter den Ohren? Nein er regiert bald eine Koalition aus Schwarz/Grün in Wien. Sebastian Kurz hat es geschafft wovon die CDU/CSU seit einiger Zeit träumen mag. Ihm ist es gelungen die GRÜNEN ins Regierungsboot zu hohlen. Und das mit einem relativ gestraften Regierungsprogramm, dem die GRÜNEN in der Bundesrepublik wohl kaum zustimmen würden ohne ihre Wählerschaft zu vergraulen. Und manch einer in der Bundesrepublik schaut mit verträumten Augen nach Österreich und denkt sich, ach hätte doch die CDU einen wie den S. Kurz in ihren Reihen. Leute mit Österreichern in deutschen Führer, Quatsch Führungspositionen machten wir schlechte Erfahrungen.

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Das Spitzenduo der SPD möchte die SPD wieder an die 30 Prozentmarke bei Wahlen heranführen. Als ich das gelesen hatte, fragte ich mich, was rauchen die eigentlich?

Dieses Spitzenduo sollte sich lieber an der 5 Prozenthürde orientieren als an ein Ergebnis jenseits der 20 Prozent zu denken. Natürlich ist es die Aufgabe des Spitzenduos der Basis Hoffnung auf bessere Zeiten zu machen. Aber nicht mit solch albernen Aussagen.

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Es scheint in gewissen Kreisen mittlerweile sehr in Mode zu sein, Morddrohungen auszusprechen. Nun traf es den EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, der nach seiner Ankündigung ein Schiff zur Seenotrettung zu kaufen Morddrohungen erhielt. Das muss man sich mal vorstellen. Da möchte Heinrich Bedford-Strohm Menschenleben retten und bekommt dafür von irgendwelchen Weichbirnen, anders kann ich mich leider gegenüber diesen Typen nicht ausdrücken, Morddrohungen.

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Und zum Schluss nochmals zu den verheerenden Bränden in Australien. Nach Schätzungen sind dort fast eine halbe Milliarde Tiere verendet. Natürlich sind das nur Randmeldungen in den Medien. Was ist diese Zahl schon gegen die ca. 30 Menschenleben, die zu beklagen sind. Um nicht falsch verstanden zu werden, dass Menschen ihr Leben lassen mussten, ist schlimm. Genau so schlimm jedoch ist der Verlust der Flora und Fauna. Und ich kann es nur wiederholen, Australien war nicht bereit in Madrid etwas dafür zu tun, dass man zu einem Ergebnis der Klimakonferenz kam. Ausbaden müssen das jetzt und in Zukunft die Menschen, Tiere und Pflanzen.

 

2 Kommentare zu “Moment mal: Feuer wohin man sieht!

  1. rabohle sagt:

    Menschenleben zu retten ist im 21. Jahrhundert offenbar aus der Mode gekommen. Retter werden bedroht, verhaftet, vor Gericht gestellt. Und der Österreicher prangert die Rettung noch ganz offiziell an; möge er im nächsten Badeurlaub ….

    Die Hoffnung auf eine neue, starke SPD wird man wohl beerdigen können, solange solche Torfköppe dort am Mikro stehen.

    Zum Trumpeltierchen ist schon fast jedes Wort zuviel.

    Schlimm ist die Situation in Australien. Die Welt schaut zu, begreift aber offenbar nicht, dass dort unser gesamtes Klima zerstört wird. Wer nun meint, internationale Hilfe kommt herbei, muss sich wundern, denn fast gar nichts passiert und man meint offenbar, Australien sei zu weit weg – 30 Affen in Deutschland sind eben näher.

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