Ich bin noch nicht umgestellt …

… obwohl ich schon seit einer Woche umgestellt sein müsste. Wahrscheinlich glaubt man, ich überlege es mir noch. Da muss ich WordPress jedoch enttäuschen.

Update 03.02.2020, 16:40 Uhr: Nun bin ich endlich umgestellt worden.

Moment mal: Normal ist anders

Am 7. Februar ist der Semperopernball und wie es ausschaut, gibt es im Moment keine weibliche Moderation neben Roland Kaiser. Der wiederum ist auch weiterhin, wenn auch mit etwas Bauchgrummeln bereit, zu moderieren.

Was war geschehen? Eigentlich sollte die Tagesschausprecherin Judith Rakers zusammen mit Roland Kaiser die Moderation des Opernballes übernehmen. Sie sagte jedoch ab, nachdem der Sempernopernballverein dem ägyptischen Machthaber Abdel Fattah al Sissi am vergangenen Sonntag mit dem St.-Georgs-Orden des Balls ausgezeichnet hatte. J. Rakers begründete ihre Absage, dass mit dieser Verleihung der Semperopernball politisch geworden sei.

Nun sollte die Moderatorin M. Höppner (Brisant), J. Rakers ersetzen und sie hätte die Moderation auch gerne übernommen. Jedoch zog auch sie jetzt ihre Zusage zurück, da sie im Netz übelst beleidigt wurde und man dabei sogar vor ihrem Kind nicht zurückschreckte.

Wenn man mit der Entscheidung einer Person nicht einverstanden ist, so kann man darüber gerne diskutieren. Das jedoch in gebotenem Maße des Anstandes und des gegenseitigen Respektes. Wer sich jedoch hinter seiner Tastatur versteckt und Menschen dann noch übelst beleidigt, ja vielleicht sogar bedroht ist einfach nur ein erbärmlicher Feigling. Die Auszeichnung für A Sissi mag man sehen, wie man möchte, sie rechtfertigt jedoch keine Hasskommentare gegen Menschen, die mit dieser Auszeichnung nichts zu tun haben.

Dabei ist es auch völlig unerheblich, ob dieser Hass von der rechten oder linken Seite kommt. Hass bleibt Hass und darf niemals toleriert werden. Wenn man dem nachgibt, ist die Demokratie bald verloren.

Eine kleine Fußballnachlese

Hertha BSC fegte den FC Schalke 04 mit 3:0 vom Platz und nur Norbert Nigbur ist es zu verdanken, dass es nur 3:0 am Ende hieß. Tore von Franz Brungs (2) und Hans-Joachim Altendorff reichten zu einem klaren Erfolg der Rivalen. Oh halt da gingen sie jetzt mit mir durch und ich war einen Moment im Jahr 1969.

Am Freitag im Olympiastadion waren die 22 Akteure von einem Fußballfeuerwerk ebenso weit entfernt, wie das nächste Silvesterfeuerwerk am Brandenburger Tor. Ja man hatte den Eindruck, dass sie den neu verlegten Rasen im Stadion schonen wollten. Hertha war, daran muss man mal erinnern, die Heimmannschaft. Bei der Taktik, mit der die Mannschaft offensichtlich auf den Rasen geschickt wurde, konnte man da leichte Zweifel haben. Mag ja sein, dass der „Allwissende“ glaubt, nur so kann man die Null halten, ob man mit einem Punkt im Heimspiel gegen eine ebenso harmlose Mannschaft jedoch die Liga halten kann, darf man getrost bezweifeln. Spätestens zur Halbzeit hätte man umschalten und mehr riskieren müssen. Das ist jedenfalls meine Meinung, doch bin ich nicht in der Verantwortung. Da scheibt sich das natürlich leicht. Was der Punkt wert ist, wird man in der Endabrechnung sehen. Am Wochenende gibt es wieder ein Heimspiel gegen Mainz 05. Vielleicht sollte man es dann mal mit einer anderen Taktik probieren.

Borussia Dortmund scheint es unter 5 Treffern nicht mehr zu machen und fertigte Union Berlin mit 5:0 ab. Wobei der neue Shootingstar der Dortmunder Erling Haaland wieder 2 Treffer erzielte.

Bayern München steht wieder, wo sie nach dem Selbstverständnis der Bayern zu stehen haben, auf Platz 1 der Tabelle. Und dabei reichten den Bayern 30 Minuten etwas intensiverer Arbeit um es danach langsam auslaufen zu lassen. Mainz 05 durfte nach 30 Minuten mitspielen und verkürzte dann auch kurz vor dem Pausentee auf 1:3.

Fortuna Düsseldorf hätte es fast geschafft doch die Eintracht aus Frankfurt vermasselten dem neuen Trainer der Fortuna dann doch noch den perfekten Einstand, indem sie kurz vor Toresschluss den Ausgleich zum 1:1 erzielte.

Auch 1899 Hoffenheim kann noch im eigenen Stadion gewinnen. In einem, jedenfalls nach den Ausschnitten zu urteilen, hochklassigen Spiel gewann Hoffenheim mit 2:1 gegen die auswärtsstarke Elf von Bayer 04 Leverkusen.

Werder Bremen ging durch ein kurioses Tor in Augsburg zwar in Führung, konnte jedoch keine Punkte aus der Fuggerstadt mitnehmen. Der FC Augsburg drehte das Spiel und konnte doch noch mit einem 2:1 Erfolg vom Platz gehen.

Nachdem Bayern München in Mainz vorgelegt hatte, musste nun die Antwort aus Leipzig kommen. Entweder von RB oder von Borussia Mönchengladbach. Und sie kam, BMG legte los, als ging es für sie um die Tabellenspitze. RB kam in der 1. Halbzeit, ähnlich wie in der Woche davor in Frankfurt, nicht so richtig ins Spiel und so stand es in der Halbzeit 0:2 für BMG und so mancher im Stadion rieb sich wohl etwas die Augen, trat BMG in der 1. Halbzeit doch so auf, wie man es eigentlich von RB gewohnt ist. Nach dem Pausentee kam RB dann doch besser ins Spiel und konnte wenigstens einen Punkt retten. Um die Liga auch weiter spannend zu halten, jedenfalls was das Titelrennen angeht, kann man nun nur auf ein Rebreak von RB am Wochenende in München hoffen. Doch das dürfte schwer werden. Bisher konnte RB in den Spielen gegen Bayern nicht allzu viel bestellen. In sieben Aufeinandertreffen sprang 1 Sieg heraus.

Der FC Köln ballerte sich den Dortmundfrust aus den Fußballschuhen und ließ dem SC Freiburg keine Chance. Auch wenn das 3. und 4. Tor für Köln erst sehr spät viel, gibt es am verdienten Erfolg der Domstädter wohl keine Zweifel.

Der VfL Wolfsburg beendete seine Niederlagenserie in Paderborn. 2:4 verlor Paderborn und bleibt damit Tabellenletzter.