Die Blutgrätsche

Es gab Zeiten, da bewunderte man Spieler und Trainer nach ihren Leistungen. Jedoch nicht für das Nachtreten. So sollte es auch heute noch sein und ist es meist auch noch.

Doch der Flüchtling von der Spree kann einfach nicht anders, er muss nachtreten um sich dabei im besten Lichte zu präsentieren. Er macht es in einer Postille anscheinend mit großer Begeisterung. Dabei ist einiges was er dort verbreitet durchaus nicht verkehrt. Bekommt nur einen faden Beigeschmack, weil es sich eben so liest, ich bin der Allwissende und die anderen bei Hertha waren alles Deppen, die man sofort aus dem Amt jagen sollte. Und da ist es egal, ob es sich um die medizinische Abteilung, den Präsidenten, oder den Geschäftsführer handelt. Das gesamte Herthaumfeld ist einfach das eines Dorfvereines, das sind jetzt meine Worte, und nicht bundesligatauglich. Überdurchschnittliche Spieler, die man verpflichtet hat, werden dort sehr schnell zu ganz gewöhnlichen Spielern.

Wie schon geschrieben, dass er mit M. Preetz abrechnet, da rennt er bei vielen in Berlin offene Türen ein, ebenso der Präsident, der M. Preetz stützt und unumschränkt herrschen lässt. Und das bei zwei Abstiegen und 11 teilweise verschlissenen Trainern. Die Schuld an vielem was bei Hertha schief liegt, liegt nun mal bei dem, der die Verantwortung hat. Und das ist der Geschäftsführer Fußball und dieser heißt M. Preetz. Doch wenn der Allwissende die schlechte Vorbereitung auf die Rückrunde anprangert, so ist dafür nur einer verantwortlich, der Trainer und der hieß? Wenn er anprangert, dass überdurchschnittliche Spieler schnell normale Spieler werden so wäre das die Schuld des Trainers den er als Co Trainer mitbrachte.

Wie geschrieben, über einiges kann und muss man bei Hertha reden. Jedoch die Flucht ergreifen und dann aus sicherer Entfernung die Blutgrätsche anzusetzen, ist der falsche Weg. Zumal wenn man die Gelegenheit hatte, es besser zu machen.

15 Kommentare zu “Die Blutgrätsche

  1. ballblog sagt:

    Daß er überhaupt solch ein „Tagebuch“ anfertigt bzw. anfertigen läßt…. Als Dokumentation für Windhorst? Und daß es dem Sport- Ableger seiner neuen Boulevard- Freunde zukam…. ZUfälle gibt es da…
    Der Schrieb sagt ja im Grunde mehr über ihn aus als über Preetz und Co. Mal eben da reinrauschen, alle für blöd erklären und vom Trainerjob aus den Laden umkrempeln. Unglaublich.

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  2. rabohle sagt:

    „Geheime Tagebücher“ gab es schon einmal – damals beim Stern. 🙂

    Ich denke, mit so einer Veröffentlichung hat er sich selbst ins Rentnerdasein geschossen.
    Immer dieses „Nachtreten“ – gibt es eigenlich gar keinen Restanstand.

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