Moment mal: Es muss sich etwas ändern

Es muss sich etwas ändern. Diesen Satz hört man in den letzten Wochen sehr häufig. Ob nun aus der Politik, der Wissenschaft oder den Medien. Es muss sich etwas ändern. Es wird sich etwas ändern. Nachdem man Covid-19 einigermaßen im Griff hat, muss sich etwas ändern.

Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört. Immer wenn etwas Unvorhergesehenes passierte, hat dieser Satz Hochkonjunktur. Krieg in Syrien, es muss sich etwas ändern. Klimaerwärmung, es muss sich etwas ändern. Zu hoher Nitratgehalt im Grundwasser, es muss sich etwas ändern. Flüchtlingskatastrophe, es muss sich etwas ändern. Covid-19, es muss sich etwas ändern.

Und glaubt ihr daran, dass sich irgendetwas ändern wird? Wird man die ausgelagerte Medizinherstellung wieder ins Land holen? Wird man die kaputtgesparten Krankenhäuser endlich finanziell besser aufstellen und sie von dem Gewinnstreben befreien?

Wer daran glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Oder ich bin einfach zu kritisch mit der Bewertung was „unsere“ Politiker und Politikerinnen so verzapfen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Meinung.

5 Kommentare zu “Moment mal: Es muss sich etwas ändern

  1. ballblog sagt:

    „Das Leben wird hinterher ein anderes sein als vorher.“ – Auch so ein „Lieblingssatz“…

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  2. rabohle sagt:

    Zumindest hat die Krise gezeigt, dass auch über Mexico-Stadt und dem Himalaya blauer Himmel ist – konnte man vorher kaum sehen. Und ich denke, nocht nur die Politik, sondern wir alle (auch vor der eigenen Tür) sollten das nicht vergessen und selbst etwas ändern.

    Dass die Politik sich ändert, hoffe ich doch ganz stark, denn von dieser Affenvereinigung hat man bis auf einer Ausnahme nichts mehr gehört und so könnte sie unter 5% kommen.

    Und bei den Potitikern hatte ich gestern seinen starken Beitrag

    https://www.3sat.de/kabarett/noch-nicht-schicht/noch-nicht-schicht-200416-100.html

    Ab 4:03 😉

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