Hertha BSC und Turbine Potsdam

Sofian Chahed ist nicht nur ehemaliger Spieler von Hertha BSC, sondern auch der neue Trainer der Frauenmannschaft von Turbine Potsdam. Er soll die etwas ins stocken geratene Turbine wieder auf Touren bringen.

Und damit die Frauen von Turbine so richtig in Schwung kommen hat Hertha einen Kooperationsvertrag mit Turbine Potsdam geschlossen, um dem Verein etwas zu helfen.

Entdeckt man bei Hertha BSC nun auch den Frauenfußball? Turbine ist einer der letzten reinen Frauenfußballklubs und kann Herthas Unterstützung bestimmt gut gebrauchen.

Chahed war als Spieler eher für die Defensive. Bei Turbine muss er dann wohl mehr offensiv denken. Turbine Potsdam hat in den letzten Jahren seine einstmals dominierende Rolle im Frauenfußball verloren. Na dann Sofian, viel Glück und ein gutes Händchen für diese Aufgabe.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fußball.

10 Kommentare zu “Hertha BSC und Turbine Potsdam

  1. ballblog sagt:

    Schade um die ganzen Frauenfußball- Vereine, die den Boden bereitet haben in den letzten 50 Jahren, seit der DFB das erlaubt hat.
    Brauweiler, Herford, Rheine…
    (Und ich bin gewiß kein Fan des Frauenfußballs.)

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    • verbalkanone sagt:

      Warum bist du denn kein Fan des Frauenfußballs? (Das ist eine sachliche und ernst gemeinte Frage.)

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      • ballblog sagt:

        Kurze Frage verlangt eine Litanei als Antwort… Grundsätzlich finde ich es verkehrt, ihn als Frauen- Variante des omnipräsenten Männerkicks zu begreifen. Ich sehe das eher als eigenständige Sportart, die sich einerseits toll entwickelt hat in den letzten 25 Jahren, in denen ich sporadisch immer mal wieder hin muß. Damals noch morgens um elf auf Asche, jetzt in teilweise eigenen Stadien. Es ist auch athletischer geworden und die Frauen sind mittlerweile auch durchtätowiert wie die männlichen Kollegen.
        Und dennoch: irgendetwas „paßt“ nicht. An den Spielen dranzubleiben, fällt mir schwer. 90 Minuten schaffe ich nur für Geld. 🙂

        Zudem – wofür die Fußballerinnen gar nichts können – nervt mich dieser überproportionale Hype, der aus politischen Gründen veranstaltet wird. 800 Leute schauen im Schnitt ein Erstligaspiel, da bringen auch Sportschau und Vollübertragung nichts voran. Außerdem das große Gefälle zwischen Vollprofitum und solchen, die das nur hobbymäßig betreiben.
        Und wie Sigurd schon schrieb: die echten Frauenfußball- Vereine sind doch weg. Stattdessen geht es überspitzt formuliert an die Portokassen der „Männer-Vereine“. Anders – das mag kaum jemand eingestehen – rechnet es sich nicht. Außer, man beläßt es als Amateursport.
        Und schau Dir mal die Liga an. Riesengefälle. Und in der 2.Liga sind die Hälfte 2.Mannschaften von Erstligisten. Dann ist der Fünfte aufstiegsberechtigt. Na, super! Hat der DFB mal wieder was Feines geschaffen.

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    • sigurd6 sagt:

      @ballblog:
      Den Fehler machen jedoch viele und vergleichen den Frauen- mit dem Männerfußball. Was nach meiner Meinung völliger Quark ist. Wie immer, wenn man im Sport eine Sportart zwischen Männer und Frauen vergleicht.

      Ich erinnere nur an diese unsägliche Diskussion als Steffi Graf und Boris Becker auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren waren und manche sich fragten, wie sie gegen ihn im direkten Vergleich abschneiden würde. Schon damals fand ich solche Diskussionen albern.

      Wer Frauenfußball nicht mag, der muss ihn sich nicht anschauen. So kritisch wie in Deutschland wird Frauenfußball nicht überall gesehen. Erstaunlicherweise in Ländern in denen man eher Machos vermutet wie in Spanien, spielen die Frauen oftmals vor 50.000 Zuschauern. In England übrigens auch.

      Ich finde es richtig gut, dass Hertha diesen Schritt gegangen ist.

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      • ballblog sagt:

        Spanien, Frankreich und England haben es aber auch geschafft, es der Öffentlichkeit anders zu vermitteln. Oder denke an Frauen- Handball in Dänemark, das sind da Popstars.

        Wer aber kennt hier Alex Popp jenseits der Interessenten.

        Hertha folgt halt dem Trend, sich sowas zu leisten – und hat mit Turbine ja einen Verein erwischt, der traditionell relativ viel Publikum hat(te). Firmieren die dann unter Hertha oder unter Turbine zukünftig?

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  2. rabohle sagt:

    Na, mit der Finanzspitze der Herthaner wird man sicherlich dann etwas machen können. Mal schauen, was sie beim shoppen so in den Wagen legen. 😉 🙂 🙂

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    • sigurd6 sagt:

      Ob nun eine kräftige Finanzspritze an Turbine erfolgte kann ich nicht sagen. Ich finde es jedoch gut, dass diese Kooperation nun endlich in trocknen Tüchern ist.

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      • rabohle sagt:

        Warum? Weil es gerade „in“ ist, oder weil Hertha zuviel Geld hat? 🙂

        Du schreibst als Antwort bei Ballblog::

        „Wer Frauenfußball nicht mag, der muss ihn sich nicht anschauen. So kritisch wie in Deutschland wird Frauenfußball nicht überall gesehen. Erstaunlicherweise in Ländern in denen man eher Machos vermutet wie in Spanien, spielen die Frauen oftmals vor 50.000 Zuschauern. In England übrigens auch.“

        Sorry, aber was hat das mit „Macho-Gebae zu tun, wenn es einem (mir übrigens auch nicht) gefällt und man es sich nicht anschaut. Ich schaue auch kein Handball, Boxen oder Dart weil es mir nicht gefällt – bin ich dann der Ober-Macho?

        Es gefällt nicht. Punkt und Basta. Das hat nichts mit Geschlechterkampf zu tun, sondern es ist für ich persönlich eher nicht gerade gut anzuschaue (schon gar nicht, wenn man nahezu alle Torhüterin mit ansehen muss).

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