Vor dem 13. Spieltag

Aber, aber, wer wird denn abergläubisch sein? Der 13. Spieltag ist ein Spieltag wie alle anderen auch. Und mit ihm wird die Fußballsaison 2020, jedenfalls die Bundesliga, abgeschlossen.

Heute Abend gastiert Borussia Dortmund in der Alten Försterei und wird dort von Union Berlin erwartet. Man darf gespannt sein wie der BVB auftritt. Das erste Spiel nach Favre hat die Mannschaft gewonnen. Jedoch ohne Werder zu nahe treten zu wollen, im Moment scheint Union ein anderes Kaliber zu sein. Das bekamen vor einer Woche auch die Bayern zu spüren. Übrigens wird dieses Spiel im ZDF übertragen. Also wer mag …

Beim Spiel RB Leipzig gegen den FC Köln bin ich geneigt von einem klaren Ergebnis für RB auszugehen. Jedoch sollte RB eine andere Einstellung als gegen Arminia zeigen.

Borussia Mönchengladbach empfängt 1899 Hoffenheim und beide Mannschaften hinken ihren Erwartungen bisher doch etwas hinterher. Darüber können auch die Erfolge in der CL und EL nicht hinweg täuschen.

Nun aber, der FC Schalke 04 erwartet den Aufsteiger aus Bielefeld. Gegen ihn müssten sie nun endlich den Bock umstoßen und den ersten Saisonsieg einfahren. Oder doch nicht?

In Mainz stehen sich Mainz 05 und der SV Werder Bremen gegenüber und sollte Mainz 05 ebenso auftreten wie am Dienstag im Olympiastadion, so hat Bremens Torhüter Pawlenka einen ruhigen Nachmittag vor sich. Aber jedes Spiel läuft halt anders.

Der FC Augsburg trifft auf Eintracht Frankfurt und möchte gerne die drei Punkte aus Bielefeld veredeln. Soll heißen auch das Spiel gegen die Eintracht siegreich gestalten.

Um 18:30 Uhr gibt es in der Bayer-Arena das Spitzenspiel des Spieltages. Bayer 04 Leverkusen empfängt als Spitzenreiter den Tabellenzweiten, die Bayern aus München. Mehr Spitzenspiel geht nicht. Und ganz ehrlich bin ich auf dieses Spiel sehr gespannt.

Am Sonntag um 15:30 gastiert Hertha BSC beim SC Freiburg. Nach dem katastrophalen Auftritt am Dienstag im Olympiastadion sollte Hertha darauf bedacht sein nicht noch einmal so uninspiriert wie gegen Mainz aufzutreten. In Freiburg sah Hertha eigentlich meist ganz gut aus. Jedoch ist es in dieser Saison tatsächlich sehr schwer, die Hertha einzuschätzen. Und der SC Freiburg kam aus Schalke mit einem wertvollen Sieg zurück. Hertha muss endlich ein paar Dreier einfahren oder krebst weiterhin kurz vor der Abstiegszone herum. Der Anspruch der Offiziellen und des Sponsors ist ein anderer. All die Jahre bevor die Millionen bei Hertha flossen, redete man sich bei den Offiziellen damit heraus, dass eben kein Geld da sei. Nun ist genug Geld vorhanden. Nur wird damit auch nichts gemacht, also woran hapert es bei Hertha? Unter Pál Dárdai spielte die Mannschaft in den Regionen, wo sie momentan steht. Jedoch wesentlich preiswerter. Das muss man auch mal in aller Deutlichkeit schreiben. Eine Weiterentwicklung gibt es einfach nicht. Ich bin gespannt, wie lange das noch so weiter geht. Übrigens schließe ich den aktuellen Trainer von dieser Kritik aus.

Der VfL Wolfsburg empfängt den VfB Stuttgart der noch kein Auswärtsspiel in dieser Saison verloren hat. Die Serie der Wölfe jedoch ist in München beendet worden. Auch das dürfte ein interessantes Spiel werden.

In der nächsten Woche gibt es dann noch die Pokalbegegnungen. Nur der FC Bayern darf hier eine Ausnahme machen. Das Spiel der Bayern in Kiel wurde verlegt. Na ja manche sind halt etwas gleicher.

Am 2. Januar geht es dann schon weiter. Die DFL und der DFB können nur hoffen, dass es einen milden Winter gibt. Sonst könnte der Terminkalender vollends kollabieren.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fußball.

25 Kommentare zu “Vor dem 13. Spieltag

  1. rabohle sagt:

    „Jedoch ohne Werder zu nahe treten zu wollen…“

    Boah, grobe Unsportlichkeit, genauso, wioe langsam ein Tor zu schießen. Iiiih, wie gemein. 🙂 🙂

    Aber ich denke, in dieser Saison ist nicht nur Hertha, sondern jeder Verein schwer einzuschätzen.Jeder kann Jeden schlagen und selbst die Bayern sind nicht unbesiegbar, auch wenn die armen Kerle mehr Pause benötigen, um die VereinsWM spielen zu können.
    Da drück man tatsächlich Vizekusen die Daumen. 🙂

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  2. ballblog sagt:

    Freiburg ist ja nun auch keine Übermannschaft, die letzten Gegner waren da nicht der Maßstab. Und wenn Hertha so beherzt aufspielt wie zuletzt auswärts… ist was drin.
    Irgendwie scheint das Wurschteln trainerunabhängig Tradition zu haben, meinst Du?

    Wenn Schalke seine Serie nicht einmal gegen einen Zweitligisten beenden kann, dann müssen sie wirklich mal eine Saison nach Aue oder Sandhausen fahren…

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  3. ballblog sagt:

    Hertha war ja vor der Halbzeitpause gar nicht da erschreckend!

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    • sigurd6 sagt:

      Das war ein spielerischer Offenbarungseid. Ich schätze, mit dem heutigen Tag hat der Abstiegskampf begonnen. Ich bin auf die Reaktionen gespannt. Besonders vom aus meiner Sicht Hauptverantwortlichen für die Situation, dem Geschäftsführer Sport.

      Übrigens, wie kam ich eigentlich darauf, dass Hertha in Freiburg meist gut aussah? Da muss ich am Donnerstag als ich den Artikel verfasste völlig falsch eingestellt gewesen sein. Das Gegenteil ist der Fall. Wurde heute wieder bewiesen. 😀

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      • rabohle sagt:

        „Ich bin auf die Reaktionen gespannt“

        Der Trainer hat sich über eien Spieler aufgeregt und den namentlich genannt – irgendwie für mich ein schlechter Stil

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        • sigurd6 sagt:

          Auch wenn ich Labbadia verstehen kann, so etwas klärt man intern. Cunha kann für Hertha wichtig sein. Nur sollte er sich seine abfälligen Gesten gegenüber seiner Mannschaftskameraden schenken. Aber mit seinen 21 Jahren ist er halt ein Hitzkopf. Jedoch glaube ich kaum, dass er noch lange bei Hertha ist. Weder er noch Hertha haben offensichtlich noch Lust aufeinander.

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          • rabohle sagt:

            Genauso sehe ich das auch. Man kann seinen Ärger verstehen und unmittel nach dem Spiel sollte man nicht alles auf die Goldwaage legen. Aber derart einen einzelnen Spieler abzustrafen … erinnert mich an Favre nach dem Pokalaus gegen Werder, als der den Nachwuchstorwart namentlich herunter gemacht hat.

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      • ballblog sagt:

        Ich glaube, das wird unruhig zu Weihnachten. wie gut, daß sie nicht noch Pokalbelastung haben.

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        • sigurd6 sagt:

          Bin mal gespannt wie der geschäftsführende Geschäftsführer reagiert. Hoffentlich schmeißt er den Hauptverantwortlichen für diese Misere raus. Den Präsidenten kann er ja leider nicht rausschmeißen.

          Denn solange Gegenbauer und Preetz bei Hertha etwas zu sagen haben, wird sich nichts ändern. Außer vielleicht zum dritten Male die Liga.

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          • rabohle sagt:

            Ich habe so das Gefühl, Du magst Preetz nicht so wirklich gerne. 🙂 🙂

            Aber haben Gegenbauer/Preetz denn die Mannschaft aufgestellt und Ihnen Beine gemacht?

            Ich habe gestern nur Ausschnitte gesehen, schon nicht verstanden, warum Laberkopp einen Spieler niedermacht, der doch bei drei Gegentoren gar nicht mehr auf dem Platz gestanden hat – nach dem 1:1 sah es (zumindest in der Zusammenfassung) eher nach Arbeitsverweigerung und Hilflosigkeit an der Seitenlinie aus.

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            • sigurd6 sagt:

              Das hat mit mögen wenig zu tun. Ich halte ihn einfach für nicht fähig, Hertha dahin zu führen, wohin er die Mannschaft gerne sehen würde. Für die Zusammenstellung des Kaders ist er verantwortlich.

              Hertha hat sich unter seiner Führung nie weiter entwickelt. Er war einer der treibenden Kräfte, die D. Hoeneß aus dem Amt mobbten. Jedoch war die Ära Hoeneß/Röber viel erfolgreicher als die Ära Preetz. Auch wenn D. Hoeneß einiges falsch machte. Doch wer macht keine Fehler? M. Preetz wäre bei jedem anderen Verein nach zwei Abstiegen vom Hof gejagt worden, bei Hertha jedoch hält bisher der Präsident seine familiäre Hand über ihn. Fragt sich nur, wie lange noch.

              Die Gründe, weshalb M. Preetz für mich durch ist, sind vielfältig und sie hier alle zu nennen wäre dann doch zu viel des Guten. Aber die Opposition gegen ihn wird von Woche zu Woche stärker. Das zeigt mir, zum Glück, dass ich mit meiner Einschätzung nicht so falsch liege.

              Jedoch wird es kommen wie so oft, gehen wird erst einmal B. Labbadia. Dann wird man im Winter nochmals Millionen zum Fenster hinaus werfen und irgendwann wird es dann auch M. Preetz bei Hertha nicht mehr geben.

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            • rabohle sagt:

              Opps

              Da die Millionen nun mal da sind, müsen sie auch auch unters Volk. 🙂 🙂 Mal sehen, wann sie Favre (erneut) kaufen

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