ARD und ZDF blitzen vorerst in Karlsruhe ab

In einem vorläufigen Urteil verlor ARD und ZDF vor dem Bundesverfassungsgericht und darf die Gebühren nicht um 86 Cent erhöhen. Und schon kommen Drohungen, dass man das am Programm merken wird.

Also werden uns in den nächsten Monaten Wiederholungen von Serien wie den Rosenheim Cops, vieler Ratesendungen, Inspektor Barnaby, Tatort, Polizeiruf, Morden im Norden, Mord mit Aussicht u. v. m. auf dem Bildschirm flimmern.

Ach so, die werden ja schon jetzt laufend wiederholt. Tja dann muss man wohl in den Chefetagen einsparen, oder?

10 Kommentare zu “ARD und ZDF blitzen vorerst in Karlsruhe ab

  1. rabohle sagt:

    Ganz so ist es leider nicht.

    ARD und ZDF sind mit dem Eilantrag abgeblitzt.
    Das Gericht hat deutlich gemacht, die Sender hätten nicht dargelegt, wieso eine Eilbedürftigkeit vorliegt und die Sender nicht bis zur endgültigen entscheidung im Hauptverfahren warten können.

    Das Hauptverfahren (Erhöhung ja/nein) steht aber noch aus und damit leider auch die Frage der Abzockerhöhung. Die ist leider noch nicht aus der Welt.

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  2. ballblog sagt:

    Also keine Sorge, im Programm kommt davon eh nicht viel an. Bei den Honoraren schon gar nicht.

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    • sigurd6 sagt:

      Das hört sich bei der Intendantin des RBB ganz anders an. Ach, was hat die geheult. 😀 😀

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      • ballblog sagt:

        Bei denen vom RBB wäre es schön, wenn da mal was erhöht würde. Das Studio Frankfurt hatte mir für einen Aufsager vom Handballspiel 100 km entfernt von hier sage und schreibe 25 Euro angeboten. (Natürlich auch kein Km-Geld.)
        Sowas rechnet sich nur für den Hausmeister der Halle 🙂
        Wundert es da, daß es so viele Übernahmen (kostenneutral) gibt im Programm? Beim Fernsehen ist das ja nicht anders.

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        • sigurd6 sagt:

          Na, das ist doch eine Traumgage. 😦 Schämen die sich nicht?

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          • ballblog sagt:

            Nein, und einige andere auch nicht.
            Und die müssen sich auch mal fragen lassen, ob sie dann nur noch Hobby-Journalisten haben wollen, denn wer das hauptberuflich macht, kann sich das ja gar nicht erlauben.

            Anderes Beispiel: wenn ich Basketball oder Eishockey mit Berliner Beteiligung mache, dann „darf“ ich dem Inforadio kostenfrei das Programm füllen. Der „Heim-Sender“ bezahlt mich zwar, aber ich kriege keinen Euro mehr für diese zusätzichen Einblendungen. Bei einem Spiel sind das circa 5 Einblendungen für den eigenen Laden und circa 12 plus Nachberichte für den RBB. Und ich muß ja auch in der Vorbereitung wesentlich intensiver auf die Berliner Mannschaft eingehen. Was glaubst Du, was wir uns da alle drum „reißen“… 😦

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            • sigurd6 sagt:

              Das sagt sich für mich jetzt natürlich sehr leicht, ich würde für das Inforadio dann einfach keine Einblendungen machen.

              Nicht wissend, was das für Deinen Heimsender bedeutet.

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            • ballblog sagt:

              Du hast schon recht, so einfach ist das in der Praxis gar nicht.
              Technisch ist es ja eine Leitung, die ab dem Funkhaus dann weiter verzweigt wird. Und die Mehrzahl der Einblendungen „vergessen“, ist da schlecht.
              Und ganz realistisch: dann reportiert nächstes Mal jemand anders. Einigkeit unter den Reportierenden kannst Du da vergessen. Und dem Heimsender staubt ja beim Rückspiel die Übernahme auch kostenfrei ab. Natürlich im umgekehrten Verhältnis, weshalb das Argument der Häuser, es würde sich alles ausgleichen, ja nicht so ganz richtig ist. Und es macht die Sache ja nicht besser, wenn beim Rückspiel ein RBB- Kollege für umme was machen darf. Im Gegenteil, dann wird ein zweiter Kollege verar…

              Ich hatte mal gefragt, ob die Entscheider damit auch morgens beim Bäcker Erfolg haben: der Ofen ist doch eh an, da nehmen wir mal die Brötchen für die Nachbarn gleich mit und zahlen nix dafür.
              Man war not amused.

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            • sigurd6 sagt:

              Das kann ich mir vorstellen, dass sie darüber wenig amüsiert waren.

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