Hoppe, Hoppe, Hoppe Schalke!

Der dreifache Matthew Hoppe bewahrte Tasmania davor, einen Rekord zu verlieren. Beim 4:0 Sieg der Knappen legte der kalifornische Junge der TSG Hoffenheim gleich drei Dinger ins Netz. Damit ist die Endlosschleife der Knappen erst einmal beendet und man kann an einer neuen Serie basteln. Bei Tasmania jedenfalls war man am Sonnabend ebenso erleichtert wie in Schalke.

Welche Pillen verabreicht man einer Mannschaft, die plötzlich ihren Rhythmus verloren hat? Gibt es da etwas aus dem Werkslabor? Auch gegen Bremen konnte Bayer 04 Leverkusen nicht gewinnen und ist somit seit drei Spieltagen ohne einen Dreier. Ob sich da eine neue Serie anbahnt? Kleiner Scherz am Rande.

Dem Kölner Geißbock hatte man am Sonnabend wahrscheinlich Fernsehverbot erteilt, damit er das Elend seiner Jungs nicht mit ansehen muss. Mit 5:0 wurden die Domstädter beim SC Freiburg abserviert. Das bedeutet gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord der Breisgauer. Fünf Siege in Folge gab es bisher noch nie in der 1. Bundesliga. Und was macht der Trainer? Er bleibt bescheiden. Für Kölns Trainer Gisdol könnte es langsam unangenehm werden.

Union Berlin und der VfL Wolfsburg trennten sich, wie man so schön schreibt, leistungsgerecht 2:2. In diesem Spiel hätte praktisch jede Mannschaft verlieren, wie auch gewinnen können. Schon deshalb scheint das Unentschieden gerecht.

Beim Spiel Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt gab es Elfmeterpfiffe im Minutentakt. Doch nicht alles was nach Elfmeter roch, war auch tatsächlich Elfmeter. In diesem „Pfeifkonzert“ gelang Eintracht Frankfurt dann doch der erste Bundesligaerfolg in Mainz und die Mainzer fanden sich „runderneuert“ auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Am frühen Sonnabendabend verlor RB Leipzig sein Heimspiel gegen die Borussia aus Dortmund und verpasste damit den zwischenzeitlichen Sprung an die Tabellenspitze der Liga. In der 1. Halbzeit war der Erfolg des BVB in Leipzig noch nicht abzusehen. Jedoch stand in der 2. Halbzeit plötzlich ein ganz anderer BVB auf dem Leipziger Rasen. Der BVB bleibt einfach eine Wundertüte. Man weiß nie so genau, was bei seinem Spiel rauskommt.

Bereits am Freitag waren die Bayern in Mönchengladbach von ihrer 2:0 Führung so überrascht, sie lagen mal nicht zurück, dass sie das förmlich lähmte. Und BMG hellwach die aufkommende Frühjahrsmüdigkeit der Bayern eiskalt konterte. 3 Dinger netzten sie bei M. Neuer noch ein und wo die Schwachstelle der Bayern liegt, zeigen die 24 Tore nach 15 Spieltagen in der Liga.

Im Schwabenderby waren die Schwaben aus Stuttgart dann überhaupt nicht geizig mit ihren Toren. Mit 1:4 gewannen sie beim FC Augsburg und zogen an ihnen in der Tabelle vorbei.

Auf der Alm da gibt’s ka Sünd, aber eben auch keine Punkte. Die Höhenluft auf der Bielefelder Alm war einfach zu dünn für Hertha wie auch die Leistung der Mannschaft. So kam die geplante „Januaroffensive“ in der man fleißig Punkte sammeln möchte schon beim zweiten Spiel des Jahres ins stocken. Da darf man aufs nächste Auswärtsspiel in Köln gespannt sein und ob es nicht doch so langsam eng für Trainer Labbadia werden könnte. Gibt es in Köln auch einen auf die Nuss, ja dann …

Aber so weit ist es ja noch nicht.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fußball.

11 Kommentare zu “Hoppe, Hoppe, Hoppe Schalke!

  1. ballblog sagt:

    Da haben Friedrich und Bruno und Schwolow wahrscheinlich viel von Nostalgie erzählt und keiner hat es ihnen abgekauft.
    Bin mal gespannt, wo es am ehesten ungemütlich wird für die Trainer.

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    • sigurd6 sagt:

      Aus den Ausschnitten war leider nicht ersichtlich, weshalb M. Plattenhardt ausgewechselt wurde. Ich hab ihn noch als verlässlichen linken Verteidiger mit einem strammen Schuss in Erinnerung. Aber vielleicht hat er eine Krise. Die kann man bei Hertha mittlerweile leicht bekommen. 😀

      Für wackelnde Trainerstühle gibt es im Moment zwei Topkandidaten.

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      • ballblog sagt:

        Ich fand, an Plattenhardt hat’s nicht gelegen. Labbadia wollte wohl offensiver wechseln und hat Mittelstaedt dann auf Plattenhardts Position gestellt. Dieser Alderete hat da wesentlich schlechter ausgesehen und Stark war nun auch nicht so dolle.

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        • sigurd6 sagt:

          Mit Mittelstädt auf der Position für Plattenhardt wird man natürlich viel offensiver. 😀 Aber egal, so manche Ein- bzw. Auswechslung kann ich ohnehin kaum nachvollziehen. Sehe jedoch auch nicht das gesamte Spiel.

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          • ballblog sagt:

            Das fand ich auch 🙂 – Ich hatte das Gefühl, Hertha fehlt jemand auf dem Platz, der das Kommando übernimmt. Guendouzi schränkte seinen Aktionsradius immer mehr ein, von Spielfreude keine Spur. Piatek hat gut Alarm gemacht nach seiner Einwechslung. Der Großteil der Truppe wirkte schlichtweg nur genervt.

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            • sigurd6 sagt:

              1/2 Jahr nah der „Neuausrichtung“ der Mannschaft ist es noch immer nicht gelungen ein oder zwei Spieler herauszufinden die eine Führungsposition in der Mannschaft ausfüllen.

              Das merkt man besonders, wenn es eng wird und die Mannschaft auf einen Gegner trifft der mit allen Mitteln, wie z. B. Arminia Bielefeld etwas erreichen möchte. Hertha wirkt in den überwiegenden Spielen der Saison planlos. Und glaube mir, ich schreibe es nicht gerne, dafür ist Labbadia verantwortlich.

              Doch er ist es nicht alleine. M. Preetz hat die Mannschaft neu formiert und dabei nicht bedacht, dass eine Mannschaft mindestens einen Führungsspieler braucht. Und genau das fliegt ihm mittlerweile von den Medien in Berlin um die Ohren. Somit weiß ich zumindest, dass ich mit meiner Meinung über den Geschäftsführer Sport nicht alleine stehe.

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  2. rabohle sagt:

    Schmidt hatte doch angedroht, dass Hertha sich „nicht kleiner machen sollte, als sie sind, sich unter den Top10 in Deutschland sehen und auf dieser Ebene estwas zu heben geben“.

    Also wird das schon was, mal keine Panik, auch wenn Schmidt St.Pauli Fan ist. 😉

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    • sigurd6 sagt:

      Die Drohung scheint jedoch nicht bei der Mannschaft angekommen zu sein. Auch wenn sie ängstlich wirkt. Mit den gezeigten Leistungen in dieser Saison stehen sie genau dort, wo sie hingehören.

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