Moment mal: Merken sie überhaupt noch etwas?

Die Bilder von verzweifelten Menschen am Flughafen in Kabul gehen um die Welt. An Maschinen die am Flughafen in Kabul starten hängen verzweifelt Menschen und hoffen rauszukommen aus Afghanistan.

Und hier in Deutschland? Ich wollte es erst nicht glauben, jedoch ist dieser Satz tatsächlich von führenden CDU-Politikern gefallen. Unter ihnen Julia Klöckner, Paul Ziemiak und was ich besonders schlimm finde, auch vom Kanzlerkandidatendarsteller A. Laschet. Der Satz, den sie in immer wieder leicht variabler Form brachten, lautet, „ 2015 darf sich nicht wiederholen“.

Nicht nur, dass sie damit die humanitärste Entscheidung ihrer scheidenden Kanzlerin in Misskredit bringen, nein sie zeigen, wie inhuman sie denken, falls denken bei ihnen nicht zu hoch gegriffen ist.  

Es geht nicht darum, dass sich 2015 wiederholen soll. Es geht darum Menschen aus Afghanistan zu holen, die den deutschen Truppen jahrzehntelang gute Dienste in Afghanistan leisteten und nun um ihr Leben bangen müssen.

Jeden Tag kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass der Kanzlerkandidatendarsteller der CDU kaum Kompetenzen besitzt um dieses Amt auszuüben. Sollte es in der CDU keinen anderen Kandidaten geben, so sollte die Partei auf einen Kanzlerkandidaten verzichten. Ich werde nicht gerne so deutlich, doch hier ist das Maß schon voll, bevor A. Laschet in das Amt gewählt wird.

Bei der Flutkatastrophe eine eher unglückliche Figur, mit dem Tesla-Chef herzhaft gelacht als die Bürgerinnen und Bürger von Grünheide/Brandenburg, dort entsteht eine große Tesla-Fabrik, den beiden ihre Ängste um das Trinkwasser in der Region nahebrachten und nun unqualifizierte Aussage über Afghanistan. Nur drei Beispiele um diesen „Politiker“.

Aber er ist ja ein Nachfahre „Karls des Großen“. Der würde im Grab rotieren, wenn er es hören müsste.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Meinung.

7 Kommentare zu “Moment mal: Merken sie überhaupt noch etwas?

  1. rabohle sagt:

    Das ist von allen Verantwortlichen so peinlich !

    Laschet bemüht sich, den Fettnapf-Rekord zu brechen
    Maas macht mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel – nur nicht bei Menschenrettung
    Das AKK hat die Frechheit, noch vor der Kamera zu erklären, wie sie alles in die Wege hat leiten (oder leiden?) lassen
    Merkel bedauert es und freut sich auf den Ruhestand.
    Der Rest geht in Deckung und weiß von nichts.

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  2. ballblog sagt:

    Zumal die Einheimschen ja die Bundeswehr- Soldaten geschützt haben. So sinngemäß die Annalena gestern bei Jan Hofer.

    Die geben allesamt eine solch erbärmliche Figur ab – da möchte man es beinahe schon selbst machen. Man hätte schon den gesunden Menschenverstand voraus, schätze ich.

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  3. WernerBln sagt:

    Auch wenn ich die „humanitäre Entscheidung“ der Kanzlerin 2015 völlig anders sehe, stimme ich Ihnen voll zu, dass es hier gar nicht darum geht. Die sog. Ortskräfte (was für eine tolle Bezeichnung), also Afghanen, die in unserem Dienste standen, jetzt im Regen stehen zu lassen, ist eine bodenlose Schlamperei und Sauerei!

    Aber wenn ich die albernen Rechtfertigungsversuche dieser Karikatur eines deutschen Außenministers von heute sehe (alle anderen Staaten waren auch nicht besser), ist dessen Partei genauso unwählbar!

    Verblüfft hat mich Ihr Schlusssatz, die Lusche als Nachfahre „Karls des Großen“. Die Theorie kannte ich noch gar nicht! Hab mich mal über Google schlau gemacht und erfahren, dass die Sippe das wohl tatsächlich propagiert. Mein Kommentar: Größenwahn!

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    • sigurd6 sagt:

      Aus der deutschen Botschaft in Kabul gab es schon seit Wochen Informationen wie es um Afghanistan und dem Vormarsch der Taliban steht. Überraschend kann die Entwicklung für die Regierung also nun wirklich nicht gekommen sein.

      Damit ging er doch eine ganze Weile hausieren, dass er ein Nachfahre Karls des Großen sei. Bis man ihn wahrscheinlich darauf aufmerksam machte, wie lächerlich diese Aussage ist. Aber sie passte zu ihm.

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