Berlin bleibt eben doch Berlin

Der BER hatte die Messlatte für Peinlichkeiten schon sehr hochgelegt. Doch an diesem Wochenende hat Berlin mal wieder für Kopfschütteln gesorgt.

Alle Wahllokale im Lande an diesem Wahltag schließen um 18:00 Uhr. Alle? Eine große, widerspenstige Stadt machte eine Ausnahme. In Berlin hat man an der Wahl so viel Gefallen gefunden, dass man die Wähler bis 20:00 Uhr wählen ließ. Das kam daher, dass in einigen Wahllokalen Wahlzettel fehlten. Das ist, das muss man zugeben auch nicht so einfach. Man hat ja nur Wählerlisten und kann anhand dieser nicht feststellen wie viele Wahlzettel benötigt werden. Ach halt, könnte man doch, man müsste sich nur darum kümmern.

Dass dann auch noch der Berlin Marathon an diesem Sonntag stattfand und einige Straßen in der Stadt deshalb gesperrt waren, das kam noch völlig überraschend dazu. So kamen die Kuriere mit neuen Wahlzetteln teilweise nicht zu den Wahllokalen durch.

Stundenlange Wartezeiten für Wahlwillige waren das Ergebnis. Hat vielleicht den Vorteil, dass man seine Nachbarn besser kennenlernte vorm Wahllokal. Man muss es eben einfach positiv sehen.

Aber versprochen, beim nächsten mal wird alles besser. Es sei denn …

8 Kommentare zu “Berlin bleibt eben doch Berlin

  1. WernerBln sagt:

    Rot-Rot-Grün ist ja hier seit Jahren ein Garant für eine effektive und perfekt funktionierende Verwaktung
    😉

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    • sigurd6 sagt:

      Aber was am Sonntag veranstaltet wurde, ist mehr als peinlich. Und ich gehe davon aus, dass die Wahl zum Abgeordnetenhaus evtl. wiederholt werden muss.

      Man muss sich das mal vorstellen, da wird peinlichst bei ARD und ZDF darauf geachtet, dass vor 18:00 Uhr keine Prognose raus geht um ja niemanden zu beeinflussen, und dann wählt man in Berlin bis 20:00 Uhr.

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      • WernerBln sagt:

        Na wenn, nicht nur die Wahl zum AH, sondern die gesamte Wahl! Aber daran glauben Sie doch wohl selber nicht? Das wird natürlich rechtsstaatlich untergebügelt werden. Heute, glaube in der AS bzw. der anschließenden Wahlsendung, habe ich schon einen Beitrag gesehen, was man den tun könnte, wenn man dieses Chaos anficht. Resultat: Jeder Einzelne muss für die Berliner Wahlen vorm Berliner Verfassungsgericht und für die Bundeswahlen vorm Bundesverfassungsgericht Beschwerde einlegen! Die geringen Kosten für sowas muss es doch wert sein!

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  2. ballblog sagt:

    Ja, dit is Hauptstadt, dit ist große Welt…. Eigentlich erwartet man doch nichts anderes mehr, oder?

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