Eigentlich wollte ich …

… über den Botschafterdarsteller der Ukraine nichts mehr schreiben.

Jedoch sei die Frage gestattet wann er endlich rausgeworfen wird oder das Außenministerium in Kiew in endlich abberuft. Er ist, das schreibe ich ganz deutlich, eine Schande für sein Land.

Anfangs dachte ich, ich wäre seinen Äußerungen gegenüber besonders empfindlich. Doch mittlerweile schütteln alle, mit denen ich über ihn gesprochen habe, mit dem Kopf oder sagen auch, er müsste längst ausgewechselt sein.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kiew-distanziert-sich-von-melnyk-101.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/ukraines-botschafter-loest-eklat-aus-israel-beschuldigt-melnyk-der-verharmlosung-des-holocaust/28473644.html#kommentare

https://www.stern.de/politik/deutschland/botschafter-melnyk-steht-wegen-aussagen-zu-nationalistenfuehrer-unter-druck-32504340.html

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/warum-melnyks-aussagen-ueber-bandera-ihn-als-holocaustleugner-und-antisemit-outen-li.243068

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Meinung.

8 Kommentare zu “Eigentlich wollte ich …

  1. ballblog sagt:

    Möglicherweise repräsentiert dieser Herr Ansichten, die in seiner Heimat verbreiteter sind als manch einer es wahrhaben möchte hierzulande. – Was nicht heißt, daß man dort nicht helfen sollte.

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    • sigurd6 sagt:

      Natürlich soll man helfen. Aber es scheint so, dass man die Vertreter der Ukraine wie z, B. den Botschaftsdarsteller und den Präsidenten kritiklos hinzunehmen hat. Denn schreibt oder sagt man etwas gegen sie, so wird man sofort in eine antiukrainische Ecke gestellt.

      Das hört und sieht man täglich in den Medien.

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      • ballblog sagt:

        So ist das seit einiger Zeit leider – auch im realen Leben.
        Differenzierte Betrachtung von Dingen ist in den letzten Jahren leider abhanden gekommen.

        Den Vertrag zur Anerkennung des Int. Strafgerichtshofes hat die Ukraine immer noch nicht ratifiziert (hätte man doch spätestens seit der Krim- Annexion erwarten können, oder?).
        Die Ächtung von Streubomben? Nicht durch die Ukraine – genausowenig wie durch Russland und die USA und andere.
        Und ob man während des Kriegsrechts prorussische Parteien verbietet, kann man sicherlich von zwei Seiten betrachten. Aber erst einmal ist es ein Verbot von Opposition.
        https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-sicherheitsrat-verbietet-arbeit-prorussischer-parteien-a-e1591b8e-da89-48fb-9db4-a9b5aa39d188

        Während man den Menschen dort hilft, darf man die politische Führung auch gern mal auf diese Dinge hinweisen. Das sollte einander nicht ausschließen.

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        • sigurd6 sagt:

          So sehe ich das auch. Bei aller Solidarität mit dem ukrainischen Volk sollte es möglich sein seine Sicht über deren Führungs- oder Botschaftspersonal zu sagen und zu schreiben.

          Und da übe ich auch keinerlei Zurückhaltung. Das Verbot der prorusischen Partei hatte ich schon wieder vergessen. Der Präsident kam mit großer Unterstützung eines Oligarchen aus dem Donbas in sein Amt. Hat man vielleicht auch schon wieder vergessen.

          https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-selensky-oligarch-1.4416942

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          • JanJan sagt:

            So sieht es aus @Sigurd, aber viele trauen sich halt nicht es auszusprechen. Der Herr S. ist alles andere als ein Held, der Bewunderung verdient. Selbst als Schauspieler finde ich seine Darbietung nur noch lausig und unverschämt. Warum werden weiterhin Milliarden in ein System gepumpt, welches man im eigenen Land zu bekämpfen versucht?
            Es werden immer mehr Menschen, die es begreifen, aber spricht man draussen mit jemandem darüber beginnen die Leute zu flüstern… Schon irgendwie lustig mit dieser Demokratie…

            Sigurd, ich kann nicht mehr direkt unter die Kommentare antworten, alles erscheint als neuer Kommentar ganz unten. Oder steht es bei dir richtig?

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    • JanJan sagt:

      Vielen Dank für deinen Kommentar, du hast ausgesprochen, was viele Menschen denken, aber sich schon nicht mehr trauen es auszusprechen! 👍

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    • JanJan sagt:

      Der Kommentar für Ballblog ist leider unten gelandet, sorry.

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