Gewogen und für zu leicht empfunden

Ein Wirtschaftsminister, der sich bisher so lala durchlavieren konnte, bekommt nun eisigen Gegenwind. Und den nicht nur von der Opposition, nein auch von SPD und FDP. Ja auch aus der eigenen Partei möchten ihm einige und seiner Gasumlage nicht mehr folgen.

Jahrzehntelang wurde eine falsche Energiepolitik betrieben, wie sich in den letzten Monaten schmerzlich herausstellte. Dafür kann man den Wirtschaftsminister nicht verantwortlich machen. Verantwortlich jedoch, macht er all die, die mit Gas heizen oder kochen. Die sich jahrzehntelang auf die Politik verlassen hatten und oftmals ihr Energiesystem auf Gas umstellten.

Verantwortlich macht er die Gaskunden durch die Gasumlage. Die absolute Bankrotterklärung der Politik. Gezimmert ohne Augenmaß und fehlender Wirtschaftskenntnis. Warum sollen Gaskunden, Konzerne die Milliarden Gewinne scheffelten, nun auch noch mit einer Gasumlage belohnen? Wenn ein Energiekonzern in Schieflage gerät so kann er durchaus gestützt werden. Dazu braucht es keine Gasumlage. Das hat das Hilfspaket in Coronazeiten z. B. bei der Lufthansa gezeigt.

Herr Habeck bestraft die Gaskunden für eine verfehlte Politik. Er bestraft sie für großspurige Töne seiner Parteikollegin A. Baerbock und ihm, dass man kein Russengas mehr abnehmen wird. Er lässt ein Gesetz zusammen zimmern, das Gaskunden schröpft und bei Energiekonzernen die Kassen klingeln lässt. Immer wieder werden, nicht nur aus Gewerkschafts- und Oppositionskreisen Stimmen laut, die eine Deckelung der Gas- und Strompreise fordern. Warum sträubt man sich in der Regierung so dagegen?

Und Ähnliches zeichnet sich nun mit den Strompreisen ab. Wieder scheint es einen Schnellschuss nur zulasten der Verbraucher zu geben. Die Preise für Verbraucher knallen durch die Decke und bei den Energiekonzernen gleichzeitig die Sektkorken.

Ein Wirtschaftsminister, der in seinem Amt völlig überfordert ist, sollte die Konsequenzen ziehen. Mir ist es völlig unverständlich wie dieser Minister in Umfragen als der bessere Bundeskanzler gehandelt wird. Aber vielleicht liege ich mit meiner Beurteilung des Wirtschaftsministers völlig daneben.

Als die CDU die Wahl verloren hatte, dachte ich, jetzt kann es nach über 15 Jahren Kanzlerschaft eigentlich nur noch besser werden. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass die Ampelregierung, trotz FDP, so eine Politik gegen die eigene Bevölkerung macht. Wie war das mit dem Eid, den sie geleistet haben? Sie werden Schaden vom deutschen Volk abwenden. Wenn ich betrachte was manche Minister und Ministerinnen verzapfen, so finde ich das ist schon nahe am …, ach ich lasse es lieber.

Ab ins Reservat

Nun hat den edlen Häuptling der Mescalero-Apachen Winnetou das Schicksal seiner Vorfahren ereilt. Er wird mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand ins Reservat der ARD-Archive verbannt.

Keine Sendeanstalt der ARD wird mehr Winnetou Filme ausstrahlen. Die Rechte dafür sind schon 2020 abgelaufen und wurden nicht verlängert. Das mag der ARD in der hitzigen Debatte um Indianer gerade recht kommen.

Der Bayerische Rundfunk, der am Freitagabend oftmals Western sendet, möchte überprüfen ob sie jeweils ins Programm passen. Ich denke mir, sollte auch nur einmal Indianer fallen, so passen sie nicht. Somit sind wahrscheinlich fast alle Western mit John Wayne ab sofort auf dem Index.

Karl May Bücher in denen das Wort Indianer vorkommt müssen natürlich umgeschrieben werden, weil das ein paar, die mit ihrer Zeit offensichtlich nichts anzufangen wissen, das so richtig finden.

Der Indianer Winnetou ist ein Indianer, der viele Jugendliche begeistert oder begeistert hat. Der Indianer Winnetou zeigte vielen Jugendlichen, dass man mit Güte mehr als mit Gewalt erreichen kann.

Als Jugendlicher habe ich die Geschichten des Indianers Winnetou und dem Blutsbruder des Indianers Old Shatterhand verschlungen.

Und die Filme des Indianers Winnetou waren im letzten Jahrhundert ein Kassenschlager. Aber da durften Indianer eben auch noch Indianer sein. Und wer sich jetzt darüber aufregt, dass ich Indianer Indianer nenne, der kann mich mal am …

Hugh ich habe gesprochen. Und nicht mit gespaltener Zunge wie die, für die Indianer eben keine Indianer mehr sein dürfen.