Nur mal so

Wenn ein Puma in der Wildnis keine Zähne mehr hat, so ist das nicht nur unangenehm, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich für ihn.

Wenn Puma-Panzer ins Gefecht ziehen und man sich auf die Technik nicht verlassen kann, so kann das ebensolche Konsequenzen haben. Oder glaubt man, dass man dem „Feind“ erklären kann, er möge doch mal eine kleine Pause akzeptieren, bis man die kleinen Fehler, Originalton des Herstellers, beseitigt hat? 18 Puma-Panzer waren bei einer Übung im Einsatz und alle 18 sind ausgefallen. So etwas kann man dann schon mal peinlich nennen.

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Nun hat es der McCarthy ja doch noch in diesem Monat geschafft, gewählt zu werden. Er benötigte dafür nur 15 Wahlgänge und verfehlte den „Rekord“ aus dem 19. Jahrhundert damit sehr deutlich. Damals benötigte man 133 Wahlgänge. Ähnlich peinlich wie in diesem Jahr war die Wahl vor 100 Jahren.

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Die Aufregung über die Vorkommnisse in der Sylvester-Nacht bleibt auf einem hohen Level. Ein Böllerverbot für die ganze Stadt wird gefordert. Hört sich gut an ist jedoch völlig am Thema vorbei. Ein Verbot muss man auch durchsetzen können, sonst macht man sich noch lächerlicher als man in den Augen derer, die an Sylvester zeigten was sie von diesem Staat halten, ist. Wer Rettungskräfte, die Menschen in Not helfen möchten, die Brände löschen möchten, mehrmals bewusst in ebenso feigen wie niederträchtigen Hinterhalt lockt, wer auf sie und Polizeibeamte mit Böllern und Schusswaffen schießt, dem wird man mit einem Böllerverbot unheimlich imponieren.

Wenn man sich jahrzehntelang nicht oder kaum um Integration kümmerte, Schulen mit den Problemen, die dort seit Jahrzehnten vorhanden sind, alleine lässt, ein Jugendzentrum nach dem anderen schließt, weil kein Geld da ist, sollte man nicht über ein gesamtes Böllerverbot, sondern um diese Themen ernsthaft kümmern. Meine bessere Hälfte als Elternvertreterin hatte schon in den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts auf die „Zeitbombe“ fehlender Integration hingewiesen. Seitdem sind über 40 Jahre ins Land gezogen.,

Aber „unsere“ Politiker und Politikerinnen reden jetzt, nach dieser Nacht, wieder so hilflos daher, wie all die Jahrzehnte vorher. Vorneweg die Typen, Entschuldigung für die etwas respektlose Anrede, der CDU/CSU die sich jahrzehntelang dagegen werten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Deren ehemalige Bundeskanzlerin im Jahr 2015 eine richtige Entscheidung mit der Öffnung der Grenzen getroffen hatte, jedoch die einzelnen Bundesländer mit einer vernünftigen Integrationspolitik völlig allein ließ.