Moment mal: Falsches Signal?

Der Unternehmer Tönnies hätte viele Gründe etwas für seinen Ruf zu tun. Doch er scheint nach dem Motto zu verfahren, „ist der Ruf erst ruiniert …“ Wie anders lässt es sich erklären, dass er nun ganz keck die Lohnkosten für die Zeit in der seine Mitarbeiter in Quarantäne sind, einfordert. Sogar der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner geht dies zu weit.

Nach dem Infektionsschutzgesetz würde dem Unternehmer die Erstattung wohl zustehen, da das Gesundheitsamt den Laden dichtmachte. Nur hat er nach meiner Meinung, die ich jedoch nicht exklusiv habe, wesentlich dazu beigetragen, dass solch ein massiver Ausbruch unter seinen Mitarbeitern möglich war. Die Arbeits- und Wohnbedingungen der Mitarbeiter wurden in den letzten Wochen hinreichend durch die Medien erläutert.

Dann noch die Lohnkosten vom Steuerzahler einzufordern, halte ich für ein falsches Signal, um es mal möglichst neutral auszudrücken.

Moment mal: Läuft da was falsch?

Wer meinen Blog einigermaßen regelmäßig verfolgt, wir wissen, dass ich gegen jede Form von Gewalt bin. Ebenso halte ich es mit Rassismus. Ich bin gegen jede Form von Rassismus.

Worüber ich in den letzten Wochen jedoch nur noch den Kopf schütteln kann, sind die für mich merkwürdigen Auswüchse derer, die vorgeben gegen Rassismus zu sein. Wenn man Denkmäler wie in den USA und auch in Berlin und vielleicht auch anderswo, und ich habe es nicht mitbekommen, vom Sockel holt oder den Kopf abschlägt, so finde ich, holt man ein Stück seiner Geschichte vom Sockel.

Man kann sicher darüber streiten, ob Denkmäler rassistisch sind, muss man sie deswegen niederreißen?

In Berlin gibt es seit Wochen eine Debatte darüber ob man den U-Bahnhof Mohrenstraße und die Straße die dem Bahnhof den Namen gibt, umbenennen sollte. Jetzt gibt es eine Petition eines Sportlers der Hauptstadt, der sich 800 Personen angeschlossen haben. Der U-Bahnhof „Onkel Toms Hütte“ soll umbenannt werden, so ist die Forderung der Petition.

Wenn man beide Bahnhöfe umbenennt, ist dann der Rassismus, den es ohne Zweifel in Teilen der Bevölkerung gibt auch weg? Nein ist er natürlich nicht. Rassisten werden immer Rassisten bleiben, ob man Denkmäler umwirft oder Bahnhöfe und Straßen umbenennt.

Rassisten muss man versuchen mit Argumenten zu überzeugen. Mag das auch noch so schwierig sein. Jeder Mensch hat das Recht auf ein unversehrtes Leben. Davon muss man sie überzeugen. Mit blindem Aktionismus erreicht man nichts aber auch gar nichts. Aber es ist offensichtlich der bequemere Weg.

 

Programmvorschau für den 11.07.2020

Eigentlich wollte ich schon am Dienstag eine Sendung anlässlich des 80. Geburtstages von Ringo Starr fahren. Leider musste ich diese aus zeitlichen Gründen auf morgen um ca. 18:00 Uhr verschieben. In der Hoffnung, dass ich bis dahin auch tatsächlich alles beisammen habe.

Also, wen es interessiert, schaltet morgen um 18:00 Uhr einfach mal ein. Wenn die Sendung läuft, hab ich es geschafft, wenn nicht habt ihr einen Klick umsonst gemacht. Na ja umsonst ja nun nicht. Es läuft dann eben mein „Konservenprogramm“.

Den Sender erreicht ihr wie immer unter

https://laut.fm/songsauszweijahrhunderten

Also, man hört sich. Oder eben auch nicht. 😀

Update Sonnabend 10:45 Uhr:

Musik-Quiz

Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. In der heutigen Sendung um 18:00 Uhr ist wieder ein kleines Musikquiz eingebaut. Wer Lust hat, kann ja mit raten und die Lösung hier in die Kommentare schreiben.

 

An Leserinnen und Leser meines Blogs …

… die nicht aus Deutschland kommentieren!

SongsDa ich Leserinnen und Leser aus mehreren Ländern habe wie z. B. aus Norwegen, Finnland, China, Russland,den Niederlanden, der Schweiz, aus Israel, Kanada, Italien, den USA und Israel, würde mich interessieren, in welchen Ländern mein Internetradio zu empfangen ist.

Es wäre schön, wenn ich dazu ein paar Rückmeldungen erhalten könnte. Den Link dazu gibt es hier:

https://laut.fm/songsauszweijahrhunderten

Ach so, Bayern gilt als Inland. 😀 😀 😀

Ringo Starr zum 80. Geburtstag

Mal ehrlich hätte man sich einen der Beatles im Jahr 1964 mit 80 Jahren vorstellen können? Na ja, daran dachte man damals ohnehin nicht. Wir waren jung und ans Alter kann man denken, wenn man alt ist. Und ja Ringo Starr ist 80 Jahre alt heute. Er war der Drummer der legendären Beatles. Und er wurde oftmals unterschätzt, wenn er so brav hinter seiner Schießbude saß.

Nachdem die Band sich auflöste, hatte er einen Durchhänger. Der jedoch nur von kurzer Dauer war. Seine Solokarriere ließ nicht lange auf sich warten und ab und zu trat er auch noch mit Georg Harrison und später auch mit Paul McCartney auf.

Herzlichen Glückwunsch Ringo und viel Gesundheit für die nächsten Jahre.

Ennio Morricone †

Er gab zwei Italowestern mit seiner Musik einen unverwechselbaren Sound. Hörte man die zwei von mir eingestellten Melodien, so wussten viele sofort, um welchen Western es sich handelte. Und einige konnten sogar von „Spiel mir das Lied vom Tod“ die Eingangsszene beschreiben.

Nun ist Ennio Morricone im Alter von 91 Jahren in Rom verstorben.

Man mag darüber nicht schreiben

Nein darüber werde ich keine Zeile verlieren. Weder, dass der amerikanische Präsidentendarsteller meint, dass 99 Prozent der Covid-19 Fälle der USA ganz harmlos sind, noch, dass die neue Wehrbeauftragte der Bundeswehr glaubt, den Rechtsextremismus durch eine Wiedereinführung der Wehrpflicht verwässern zu können, oder über Bolsonaro der in Brasilien die Pandemie ebenso verharmlost wie sein Amtskollege im Weißen Haus.

Schon gar nicht über die völlig offene Vereinnahmung Hongkongs durch die Machthaber in Peking und die SPD-Spitze die eigentlich keine Spitze ist, sondern eher ein stumpfes Dasein führt.

Nein darüber schreibe ich nichts, denn würde ich was schreiben, so würdet ihr ja nicht so doof sein und das lesen. Also lasse ich es gleich und spare euch Zeit.

Deutsche Charts vor 50 Jahren

Und das schon mal vorweg, das waren Simon & Garfunkel Festspiele. Drei Songs konnte das Duo unter den ersten 20 im Juli 1970 platzieren.

Quelle:

  1. El condor Pasa – Simon & Garfunkel
  2. Yellow River – Toni Christie
  3. Cecilia – Simon & Garfunkel
  4. Up Around the Bend – Creedence Clearwater Revival
  5. Ein Mädchen nach Maß – Chris Roberts
  6. American Woman – Guess Who
  7. Du – Peter Maffay
  8. Spirit in the Sky – Norman Greenbaum
  9. Das schöne Mädchen von Seite 1 – Howard Carpendale
  10. Kitsch – Barry Rain
  11. IO-I-O – Bee Gees
  12. Question – Moody Blues
  13. House oft he Rising Sun – Frijid Pink
  14. Sha lala i love you – Die Flippers
  15. Daughter of Darkness – Tom Jones
  16. Bridge over troubled Water – Simon & Garfunkel
  17. Let it Be – The Beatles
  18. In the Summertime – Mungo Jerry
  19. Vietnam– Jimmy Cliff
  20. Soul Brother Clifford – The Equals

Auf der Suche, welchen Song ich nun hier reinstelle, hatte ich mir auf YouTube den Platz 10 angehört. Diesen Song kannte ich überhaupt nicht. Doch dann entschied ich mich doch für Platz 16. Simon & Garfunkel und Bridge over troubled Water.

Es war einmal …

… so fangen viele Märchen an

Vielleicht kennt ihr noch das Märchen von „der Maut, die sich nicht traute?“ Oder „Das Dieselchen?“

Wegen der großen Erfolge wird diese Reihe nun fortgesetzt. Der Erfolgsautor schreibt ein neues Märchen mit dem Titel „Es Bahn(t) sich etwas an“. Es dürfte sich wieder um einen Verkaufsschlager handeln. Vorbestellungen werden ab sofort unter www. ichbineinoptimist.de entgegengenommen.