„Turek die bist ein Teufelskerl …

… Turek du bist ein Fußballgott“

Das waren die Worte des unvergessenen Reporters Herbert Zimmermann im Endspiel um die Fußballweltmeisterschaft 1954 zwischen Ungarn und Deutschland. Als Toni Turek einen schier unhaltbaren Ball mit einem Superreflex noch über die Querlatte bugsierte.

Und damit war dann auch die erste deutsche Torwartlegende nach dem 2. Weltkrieg geboren. Heute wäre Toni Turek 100 Jahre alt geworden.

Rückrundenstart der 1. Fußballbundesliga

Endlich geht es wieder darum, dass das Runde ins Eckige muss. Der Ball rollt wieder und darauf freue ich mich…, na ja mit gemischten Gefühlen. Denn Hertha BSC ist nicht gerade der Rückrundenverein und das trübt die Freude etwas.

Doch am heutigen Abend steigt erst einmal eines der Spitzenspiele in Sinsheim. Dort beginnt die Abschiedstournee vom Hoffenheimer Trainer, Teil 2. J. Nagelsmann und seine Mannen erwarten die Rentnertruppe von der Isar. Oh das war jetzt schon wieder sehr respektlos. Natürlich erwarten sie den großen, ja den allergrößten FC Bayern München. Und ich traue den Hoffenheimern durchaus etwas zu. Die beiden letzten Heimspiele gegen die Bayern wurden gewonnen.

In Leverkusen steigt am Sonnabend das nächste Spitzenspiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach. Na gut Spitzenspiel ist dann wohl doch etwas hoch angesetzt, jedoch darf man auf den neuen Trainer unter Rudis Gnaden gespannt sein. Ausgang finde ich, offen.

Apropos Spitzenspiel, das Abendspiel vom Sonnabend in Leipzig zählt dann jedoch ganz klar dazu. Hier empfängt RB Leipzig den Spitzenreiter Borussia Dortmund. Beginnt mit diesem Spiel die Abschiedstournee von Werner in Leipzig? Na mal schaun. Auf den Ausgang darf man gespannt sein. Es ist eine blöde Aussage, ich weiß, aber ich halte jeden Ausgang für möglich.

Stuttgart gegen Mainz, Frankfurt gegen Freiburg, Augsburg gegen Düsseldorf, hier sind die Gastgeber wohl auch gleichzeitig die Favoriten. Jedoch könnte Düsseldorf Morgenluft gewidert haben und Augsburg durchaus in noch größere Nöte bringen.

Beim Spiel Hannover 96 gegen Werder Bremen sind die Mannen von der Weser für mich Favorit. Auch wenn Bremen nicht immer glücklich aussah in Hannover.

Tja und dann startet Hertha am Sonntag, am ungeliebten Sonntag, in die Rückrunde. Sie muss nach Nürnberg zum dortigen FC reisen und wird hoffentlich gut aus den Startlöchern kommen. Einige verletzte Spieler haben sich zurückgemeldet, sind jedoch noch im Trainingsrückstand. Aber ein Punkt ist eigentlich Pflicht zum Auftakt der Rückrunde.

Und mit Schalke gegen Wolfsburg wird der 18. Spieltag abgeschlossen. Wolfsburg kam zuletzt richtig in Fahrt. Doch wie sieht es nach der Winterpause aus? Sollten die Wölfe in Schalke gewinnen, dann brennt dort im nach hinein der Weihnachtsbaum. Das dürfte sicher sein und der Shootingstar der letzten Saison, Trainer Tedesco, könnte der Sturzflieger der laufenden Saison werden.

Aber warten wir es ab, meist kommt es ja eh ganz anders. Und die Wahrheit liegt auf dem Platz. (Wie war das mit dem Phrasenschwein?)

 

Hier ist Berlin

Am 18. Januar 1969 startete die erste ZDF-Hitparade aus Berlin. Und sie sollte eine der Erfolgsgeschichten des ZDF werden. Ihr erster Moderator Dieter Thomas Heck † hatte ja zuvor schon genug Erfahrung bei Radio Luxemburg und der Europawelle Saar gesammelt.

Ich muss jedoch gestehen, dass ich diesen Start überhaupt nicht wahrgenommen habe, da ich damals überhaupt keine Zeit zum Fernsehgucken hatte. Ja nicht einmal ein Fernsehgerät besaß ich.

Die Sendung gab es insgesamt 32 Jahre und wurde erst im Jahre 2000 eingestellt. Nachfolger von Dieter Thomas Heck wurde 1985 Viktor Worm und im Jahr 1990 löste diesen Uwe Hübner ab.

Songs die wir gerne spielten

In den 1960er Jahren gab es eine englische Gruppe, die heute fast vergessen ist, obwohl sie damals in Liverpool genau so beliebt waren wie Beatles. Die Gruppe wurde 1960 in Liverpool gegründet und hatte einige erfolgreiche Songs in den 1960er Jahren. In den 70er Jahren wurde ein Song der Searchers erfolgreich von der Gruppe Smokie gecovert. Vielleicht erinnert sich noch jemand an Needles and Pins.

Wir hatten damals drei Songs der Searchers in unserem Programm. Und es waren erfolgreiche Songs, die immer für gute Stimmung beim Publikum sorgten.

Hier stelle ich sie nun vor.

 

Moment mal: Brüssel wir haben ein Problem!

Es war klar, dass die englische Premierministerin die Abstimmung über den Brexit-Deal im britischen Unterhaus verlieren würde. Mit einer Abstimmungsniederlage wurde seit Wochen gerechnet. Aber auch mit solch einer Klatsche? Denn das was sich gestern im britischen Unterhaus abspielte, war keine Abstimmungsniederlage mehr, es waren mehr als schallende Ohrfeigen für eine hoffnungslos überforderte Premierministerin. Die es in den letzten Wochen nicht verstanden hat, wenigstens ein Grundverständnis, wie es bei einem harten Brexit sein würde, rüber zu bringen.

Jede Regierungschefin oder Regierungschef wäre wohl nach solch einer katastrophalen Abstimmungsniederlage sofort zurückgedrehten. Nur was hätte es gebracht? Neuwahlen? Hätte es etwas an dem Chaos geändert? Wohl kaum.

In Großbritannien muss man sich nun ernsthaft über einen Weg aus dem Dilemma einigen und da ist sowohl die Regierung wie auch die Opposition gefordert. Die Zeit bis zum 29. März ist zu kurz um sich weiterhin mit taktischen Finessen gegenseitig zu neutralisieren, wie es in den letzten Wochen im Königreich geschah.

Brüssel hatte vor der Abstimmung bereits signalisiert, dass man auch mit einer Verschiebung des Austrittstermins einverstanden wäre. Dieses Zeichen sollte man auf der Insel verstehen und nutzen.

Und man sollte für alles offen sein und in Betracht ziehen. Auch wenn viele in Großbritannien einer zweiten Abstimmung kaum eine Chance geben, in Dänemark und Irland hat man damit die erste korrigieren können.

Er schafft es immer wieder

Für mich war er der mit Abstand unfähigste Bundesverkehrsminister aller Zeiten und doch hat er es mal wieder geschafft, dass man über ihn redet.

Denn er, Alexander Dobrindt, schaffte es tatsächlich, das Unwort des Jahres zu fabrizieren. Anti-Abschiebe-Industrie so sabbelte es aus seinem Munde. Es war zur „Hochzeit“ des bayerischen Wahlkampfes, als den CSU-Politikern schon fast jedes Mittel recht war um noch Stimmen abzufischen. Da stach er nochmals mit diesem besonders dümmlichen Begriff hervor. Na ja, eben jeder so, wie er kann.

Mit diesem Ausdruck unterstellte er den Menschen, die abgelehnte Asylbewerber rechtlich unterstützen, dass sie auch kriminell gewordene Flüchtlinge unterstützen.

In einem Punkt jedoch muss ich der Jury widersprechen. Sie gab an, Frau Professor Janich sagte, „eine solche Äußerung von einem wichtigen Politiker einer Regierungspartei zeige, wie sich der politische Diskurs sprachlich und in der Sache nach rechts verschoben hat und sich, damit auch die Sagbarkeitsregeln in unserer Demokratie auf bedenkliche Weise verändern“. Wichtig finde ich Alexander Dobrindt nun wirklich nicht!

Schade für Hertha …

… gut für Rainer Widmayer?

Es war eigentlich schon seit Monaten klar, dass der Co-Trainer von Pal Dardai im Sommer Hertha verlässt. Nur wollte man es nicht wahrhaben. Denn mit ihm verlässt ein Fußballfachmann Hertha und für Pal Dardai war er ein wichtiger Stratege.

Nun hat er, schon früher als geplant, verkündet, dass er ab der Saison 2018/19 Co-Trainer des VfB Stuttgarts wird.

Man kann ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang nur alles Gute wünschen. Schade, dass er Hertha verlässt, jedoch geht die Familie, die ja weiter im Stuttgarter Raum wohnte, natürlich vor.

Mein Lieblingssong von …

… Depeche Mode

In der ersten Folge dieser Reihe habe ich angeregt, es sollten gerne auch Vorschläge für Gruppen oder Interpreten gemacht werden. Und @nana hat die Gruppe Depeche Mode vorgeschlagen und diesem Vorschlag möchte ich heute gerne folgen.

So bin ich nun gespannt, welcher Song von Depeche Mode euch gefällt. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht jeden eurer Kommentare mit einer Antwort erwidere. Aber ich komme mir immer etwas albern vor, wenn ich antworte, finde ich auch, gefällt mir auch, usw. Wenn jemand den Song trifft, den auch ich besonders schön finde, dann werde ich das schreiben.

Ach so, weitere Vorschläge für Gruppen oder Interpreten würde ich gerne annehmen. So und nun legt mal los. 😀

Moment mal: So viel Unvernunft!

Seit Tagen sehen und hören wir von den Schneefällen im Südbayerischen und Österreichischen Raum. Man sollte glauben, dass die Menschen dahingehend sensibilisiert sind sich nicht in Gefahr, sprich auf ungesicherte oder gesperrte Pisten zu begeben.

Doch weit gefehlt. Gestern hatte ich von einem Vorfall gelesen, in dem einige Skiwanderer in Gefahr gerieten, die sich auf ungesichertem Gelände befanden. Als die Rettungskräfte kamen, die momentan eigentlich anderes zu tun haben, als Dummköpfe zu retten, ankamen, wurden sie noch beschimpft, weshalb das so lange dauerte, bis sie kamen. Da fehlt mir etwas das Verständnis für solche Menschen und ich habe großen Respekt vor den Rettungskräften, die in solchen Situationen nicht die Beherrschung verlieren.

Und eben hörte ich in den Nachrichten, dass drei Skifahrer die sich auf einem gesperrten Gelände befanden, von einer Lawine erfasst wurden und tot sind. Ein Vierter wird wohl noch vermisst. Und es werden nicht die einzigen bleiben die ihren „Mut“ mit solch dummen Aktionen zeigen müssen und vielleicht dabei sterben.

Ich frage mich bei solchen Nachrichten, wie dumm sind diese Menschen eigentlich? Sie bringen nicht nur sich mit solch dummen Aktionen, sondern auch Rettungskräfte in höchste Gefahr.

Manchmal sind die Wege verschlungen

Ronny.jpgKann sich noch jemand an Ronny erinnern? Er spielte einst bei Hertha BSC und ist der jüngere Bruder von Raffael der noch heute, wenn er nicht verletzt ist, bei Borussia Mönchengladbach spielt und früher auch bei Hertha unter Favre spielte.

Ronny kam 2012 zu Hertha BSC und erzielte damals sagenhafte 20 Tore und hatte viele Torvorbereitungen und damit großen Anteil an dem sofortigen Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga. Doch im Gegensatz zu seinem Bruder nahm er das Profigeschäft nie so ganz ernst. Er, der über eine gute Technik verfügt und einen strammen, ja äußerst strammen Schuss im linken Fuß hat, kämpfte ständig mit Übergewicht und so wurde er 2016 von Hertha verabschiedet.

Er ging zurück in seine brasilianische Heimat. Doch glücklich scheint er dort nicht zu sein. Denn vor einiger Zeit meldete er sich bei dem Berliner Verein United, der von Icke Häßler trainiert wird, um anzufragen, ob er eventuell dort spielen könnte. Berlin United ist ein siebtklassiger Verein! Dort glaubte man an „Vorsicht Kamera“ oder einen verfrühten Aprilscherz. Doch dann erschien Ronny höchstpersönlich um nochmals vorzusprechen. Doch allem Anschein nach wird das wohl nichts werden. Denn einen Ronny kann sich der Verein, der durchaus nach oben möchte, nicht leisten.

Ich finde es schade, dass ein technisch hochbegabter Spieler wie Ronny mit seinen 32 Jahren bei einem siebtklassigen Verein haussieren gehen muss. Er, der bei Hertha durchaus beliebt war, ja die Fans liebten ihn, könnte, wenn er sich besser unter Kontrolle hätte, bestimmt noch locker zumindest in der zweiten oder dritten Liga mithalten.

Mensch Ronny das tut wirklich weh, wenn man das hören muss.