Wann ist GRÜN eigentlich GRÜN?

Jaja es gab einmal eine Partei, die sich für eine ehrlichere Politik einsetzte. Die sich für eine fortschrittliche Klimapolitik einsetzen wollte, die vorneweg marschierte, wenn die etablierten Parteien offensichtlich viel zu langsam auf die Veränderungen des Klimas reagierten.

Und ganz ehrlich in den 1970er und 80er Jahren fand ich die Ziele der GRÜNEN auch gut. Ja ich finde die ursprünglichen, ja einstmaligen Ziele der GRÜNEN auch heute noch gut. Nur hat sich die Partei, zumindest in Berlin, meilenweit von diesen Zielen entfernt.

Besonders die von mir hier in diesem Blog schon des Öfteren gescholtene Umweltsenatorin des Berliner Senats. Ein Journalist einer seriösen Berliner Tageszeitung formulierte die Vorgehensweise dieser Senatorin, die für die GRÜNEN im Senat sitzt mal so, „sie macht keine Politik mit Weitsicht, sondern handelt eher wie eine Aktivistin“. Wobei ich finde, dass man damit Aktivisten schon fast beleidigt. Denn sie denken meist bei dem, was sie tun.

Der neuste „Knaller“ dieser Senatorin für Verkehr und Umwelt ist die ominösen und von den GRÜNEN noch im letzten Winter verpönten Heizstrahler für die Außenanlagen von Restaurants und Gaststätten in diesem Winter, wegen der besonderen Situation zuzulassen, und dafür, um die in die Atmosphäre geblasenen Schadstoffe auszugleichen einen autofreien Sonntag einzuführen. Mal abgesehen davon, dass man das eine nicht mit dem anderen aufwiegen kann, so ist das wieder einmal eine dieser unausgegorenen Ideen dieser Senatorin.

Jahrelang wurde besonders von den GRÜNEN gegen diese Heizpilze gekämpft und nun hält man sie für das Allheilmittel um Restaurants und Gaststätten vor der Insolvenz zu bewahren? Und das in einem Land, in dem das Klima wesentlich schneller steigt als im Rest der Welt? In Deutschland hat sich die Temperatur im Gegensatz zum Rest der Welt um 1,6 Grad gesteigert. Im Rest um 1,1 Grad.

Ob diese Erkenntnis auch der Senatorin für Verkehr und Umwelt vorliegt? Natürlich kann man über ein oder mehrere autofreie Sonntage reden. Das funktionierte in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch schon an 4 autofreien Sonntagen. Jedoch nicht, damit Heizstrahler völlig unnötigerweise Dreck in die Luft blasen. Das kann es wohl nicht sein. Wer meint, im Winter unbedingt in einem Zelt vor dem Restaurant, oder einer Gaststätte essen oder trinken zu müssen, der kann sich dann wohl auch dementsprechend anziehen.

Menschen die im Winter ins Station gehen um Fußball zu gucken halten es bei den winterlichen Temperaturen auch 2 Stunden aus. Sie ziehen sich dementsprechend an. Das wird man von den Gästen dann ja wohl auch verlangen können. Und wer dazu nicht bereit ist, der friert eben oder bleibt ganz einfach zu Hause.

Ich würde mir wünschen, dass diese Senatorin endlich zu Hause bleibt und endlich jemand an ihre Stelle tritt, der /die von Verkehrs- und Umweltpolitik etwas versteht.

Kommentarfunktion ausgeschaltet

Momentan ist es mir aus zeitlichen Gründen nicht möglich auf Kommentare, die im Blog geschrieben werden, zu antworten. Da ich es jedoch für einen gebotenen Stil und Anstand halte, Kommentare zu beantworten und das nicht erst 3-4 Tage später, habe ich die Kommentarfunktion ausgeschaltet.

Das ist jedoch zeitlich begrenzt und soll keine Dauereinrichtung werden. Auch in Blogs, in denen ich gerne kommentiere, werde ich es hoffentlich bald wieder schaffen, meinen Senf zu Themen abzulassen.

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Drei viel zu trockene Sommer

Vorgestern machte uns der Wald Sorgen und heute ist es das fehlende Wasser. Es ist schon eine Weile her, dass wir den gestrigen Weg letztmalig gewandert sind. Deshalb waren wir sehr erschrocken, als wir sahen, dass der Bach, der neben dem Weg dahinplätscherte, kein Wasser mehr führt.

Berlin und Brandenburg galten als eine der wasserreichsten Regionen Deutschlands. Mittlerweile muss man befürchten, dass Teile dieser Region versteppen. Es ist ja nicht so, dass hier nur ein Bach kein Wasser mehr führt, es ist damit auch eine Tränke für die Waldtiere verloren. Es gibt durch das fehlende Wasser weniger Insekten und somit Nahrung für Vögel. Ganz ehrlich uns macht diese Entwicklung Angst.

Vor allem wie schnell es sich hier entwickelt. Wer Berlin und Brandenburg kennt, der kennt auch die vielen Seen und den Wasserreichtum, der vor 3 Jahren noch vorhanden war. Drei heiße und regenarme Sommer haben genügt, um es kippen zu lassen.

Für Freitag sind für unsere Region ergiebige Regenfälle angesagt. Doch diese Vorhersage hatten wir schon öfter und passiert ist nichts. Hoffentlich behalten die Meteorologen recht und es kommt mal richtig Regen. Es würde uns freuen. Wer hätte gedacht, dass ich das einmal schreiben würde.

Moment mal: Zurück in die 1960er Jahre?

Heute können sich nur noch die Älteren unter uns daran erinnern, dass es in der Bundesrepublik mal einen Paragraphen 175 gab. Im Volksmund der „Schwulenparagraph“ genannt.

Im Jahr 2020 könnte man davon ausgehen, dass die meisten gegenüber Menschen die nicht Hetero sind, weitaus aufgeschlossener reagieren. Leider scheint das Gegenteil der Fall. In den letzten Jahren gab es immer wieder Übergriffe gegen Schwule und Lesben. Das auch in Berlin, in einer Stadt, die als aufgeschlossen galt.

Nun hat auch Friedrich Merz einen rausgehauen und ich frage mich, was beim ihm schiefgelaufen sein könnte. In einem Videointerview mit der „BILD“ hatte der Kandidat zum CDU-Vorsitz auf die Frage, ob er Vorbehalte gegen einen schwulen Bundeskanzler hätte, erst mit „Nein“ geantwortet. Jedoch kam dann etwas von ihm nach, da glaubt man sich verhört zu haben.

„Die sexuelle Orientierung geht die Öffentlichkeit nichts an, solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft. An der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht“, äußerte sich F. Merz.

Wow jeder weiß wohl, oder kann sich denken, auf wen die Frage nach einem schwulen Kanzler gemeint war. Da finde ich solch einen Nachsatz, freundlich geschrieben, sehr merkwürdig. Auch wenn der gemeinte J. Spahn sich eindeutig für den Gegenkandidaten A. Laschet einsetzt, ist diese Äußerung gelinde geschrieben, eine Frechheit.

Vielleicht sollte sich die CDU nun fragen ob sie einen ewig gestrigen als CDU-Vorsitzenden haben möchten.

Der Wald leidet!

Im Moment sind wir, bedingt durch das herrliche Spätsommerwetter, viel in Wäldern unterwegs. Leider befinden sich diese, wegen der anhaltenden Trockenheit, in keinem guten Zustand. Heute versuchten wir, anhand von Rehspuren, zu erforschen wie lange es vor uns wohl langgelaufen war. Dabei mussten wir feststellen, dass sich keinerlei Feuchtigkeit in den oberen Schichten mehr befindet und man somit nicht einmal mehr feststellen konnte, ob es nur Minuten vor uns hier war.

So schlimm wie in der Karikatur sah es zwar nicht aus. Doch der Wald ist am Limit und leider nicht nur der Wald, sondern auch viele Lebewesen. Bewusst scheint dies jedoch den wenigsten Menschen zu sein.

Aufgeschnappt


„Zwischen Pasewalker- und Schönerlinder Straße ist in jeder Spur nur eine Richtung frei. Quatsch natürlich in jeder Richtung nur eine Spur“.

Gestern gehört im Verkehrsfunk. Danach merkte man, dass die Moderatorin sich das Lachen bei den folgenden Verkehrsmeldungen nur mühsam unterdrücken konnte.

Aufgelesen


„Mama, guck mal, hier steht was über Wolfgang Amadeus Mozart – dem Erfinder der Mozartkugeln!“

 

Gefunden in STERN-Online.

 

Es geht wieder los!

Spieltag 1 der 1. Fußballbundesliga

Der Spieltag beginnt heute Abend, wie so oft in den letzten Jahren, in München. Dort empfängt der FC Bayern München den FC Schalke 04. Beide Vereine haben am vergangenen Wochenende noch nicht in den DFB-Pokal eingegriffen. Das Spiel der Bayern wurde verlegt und Schalke 04 kam der Gegner durch ein Gerichtsurteil abhanden.

Die Begegnungen des Sonnabends um 15:30 sind:

Eintracht Frankfurt gegen den Aufsteiger aus Bielefeld

Union Berlin gegen den FC Augsburg

FC Köln gegen 1899 Hoffenheim

VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg

Werder Bremen empfängt einen seiner liebsten Punktelieferanten Hertha BSC. Ich bin gespannt, wie Hertha die Pleite des Pokals wegsteckte. In Bremen wird es, so ist zu befürchten, jedoch keine Wiedergutmachung geben.

Um 18:30 Uhr treffen dann noch Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach aufeinander. Das wäre normalerweise für mich die Spitzenbegegnung des Spieltages. Doch wie ihr sicher schon bemerkt habt, halte ich mich mit Kommentaren zu den Spielen zurück.

Am Sonntag um 15:30 Uhr empfängt RB Leipzig den FSV Mainz 05 und ich bin gespannt, wie die Mannschaft von RB den Weggang von Werner verkraftet hat. Obwohl, und ich bitte das nicht falsch zu verstehen, Mainz 05 wahrscheinlich keiner der großen Prüfsteine sein wird.

Mit dem 18:00 Uhr Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen wird der erste Spieltag dann beendet.

Wie schon erwähnt, die Mannschaften kann ich momentan nicht beurteilen. Das wird sich erst nach einigen Spieltagen zeigen wie die Zu- und Abgänge die Leistung beeinflussen werden.

Also lassen wir uns einfach überraschen.