Vor dem großen Lokalderby

Na ja großes Lokalderby? Der Rahmen dazu ist zweifellos groß. Knapp 75.000 Zuschauer werden eine tolle Kulisse für dieses Derby abgeben.

Union kommt als Tabellenzweiter mit zwei Siegen von Sonnabend und Mittwoch ins Olympiastadion und möchte die englische Woche mit einem weiteren, gegen den Konkurrenten aus dem Westend abschließen.

Hertha hat am Sonnabend und am Dienstag zwei Niederlagen, wobei die am Dienstag einer schallenden Ohrfeige gleich kam, eingefahren und möchte diese eben gegen Union vergessen machen.

Es fällt schwer, daran zu glauben. Der Manager von Hertha F. Bobic hat Trainer S. Schwarz offiziell den Rücken gestärkt und quasi eine Weiterbeschäftigung als Trainer bekundet. Übrigens wurde Pal bei diesem Punktestand entlassen. So verschieben sich offensichtlich die Prioritäten.

Bei Hertha hofft man auf Niederlechner und, dass man ihn bis zum Derby fit bekommt. Er ist ja, so tönt es vom Boulevard in Berlin, der Schrecken von Union. Ich bin da eher skeptisch. Union wird sich weder von Hertha, noch von einem Spieler Niederlechner erschrecken lassen.

Ich hatte es in einem anderen Blog schon am vergangenen Wochenende geschrieben, es würde mich nicht wundern, wenn Hertha aus der englischen Woche mit 0 Punkten heraus kommen sollte.

Mit Frankfurt (A), Mönchengladbach (H), Dortmund (A), sind dann aber 9 Punkte sicher, oder?

Dreht Annalena Baerbock jetzt völlig durch?

„We are fighting a war against Russia and not against each other.“ Übersetzt „Wir führen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“ So sprach sie am Dienstag bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg. 

So langsam finde ich, dass diese Frau nicht mehr zumutbar ist. Ganz banal geschrieben, das könnte man auch als Kriegserklärung auslegen, ob ihr das in ihrer Naivität bewusst ist?

Aufgeschnappt


„Man muss nicht erzählen, dass Ukrainer 80 Jahre dafür brauchen, um zu verstehen, was ein Panzer ist. So dumm sind wir nicht“.

Der ukrainische Präsident in einem Interview mit der ARD.

Sollte das witzig oder anmaßend sein? Bei allem Verständnis für die Situation, in der sich die Menschen in der Ukraine befinden, sollte der Präsident mal einige Gänge runter schalten.

Moment mal …

„Kennst du seinen Namen …“ so sang einst Peter Alexander. Es ist nicht anzunehmen, dass der Oppositionsführer im Berliner Senat, der Herr K. Wegner, an das Lied von ihm dachte, als er die Vornamen derer an den Silvesterausschreitungen beteiligten Randalierer vom Senat erfahren wollte. Nein, ihm geht es darum, hier billig Wahlkampf auf Kosten von Menschen mit Migrationshintergrund zu machen. Von Menschen, die diese Ausschreitungen ebenso oder vielleicht noch härter als er selbst verurteilen. Es war ein Feuerwehrmann mit Migrationshintergrund, der es als erster ausgesprochen hatte, dass die meisten von den Randalieren eben einen Migrationshintergrund hatten. Es waren Menschen mit Migrationshintergrund, die alte Menschen aus total verqualmten Wohnungen holten, als der Bus unter ihren Wohnungen brannte. Darüber hat sich Herr Wegner nicht ausgelassen oder ist mal in die Siedlung gefahren um sich bei diesen Menschen, für ihren Einsatz zu bedanken.

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Amerikanische Präsidenten und Ex-Präsidenten scheinen den Begriff Homeoffice dann doch etwas falsch verstanden zu haben. Homeoffice in der Garage ist für brisante Akten wohl kein geeigneter Ort. Eine Luxus-Villa jedoch auch nicht.

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Nun ist es also doch geschehen. Die Verteidigungsministerin tritt zurück und auch das ging dann eher daneben. Denn nach ihrer Meinung sei nicht sie schuld, sondern die bösen Medien, die nur schlecht über sie geschrieben hatten. Nur verrät sie nicht, wie man Gutes über sie schreiben soll, wenn sie nichts Vernünftiges zustande bringt. Die Messlatte im Verteidigungsministerium lag nun, durch ihre zwei Vorgängerinnen, wirklich nicht sehr hoch. Selbst diese hat sie noch gerissen und zieht sich nun beleidigt zurück.

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Apropos Messlatte, die Außenministerin A. Baerbock musste sich mal wieder profilieren und möchte Putin und seine Kriegstreiber vor ein internationales Gericht bringen um sie für ihre Verbrechen abzuurteilen. Mal ehrlich, wenn Tante Frieda so etwas beim Kaffeeklatsch von sich gibt, so ist das eine Geschichte. Frau Baerbock jedoch ist die Außenministerin der Bundesrepublik und sollte daher wenigstens Spuren von Diplomatie beherrschen und nicht völlig realitätsferne Blasen von sich geben. So sehr eine Verurteilung von Putin und seiner Kriegsverbrecher zu begrüßen wäre, so völlig klar dürfte es sein, dass es dazu niemals kommen wird. Was also sollte diese Rede vorgestern?

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Der Bundeskanzler, so scheint mir, ist einer der wenigen Politiker, der sich nicht von der Materialschlacht für die Ukraine mitreißen lässt. Bleibt nur zu hoffen, dass er diese Linie auch bei seiner heutigen Rede in Davos beibehält. Bei all dem Drängen von anderen Staaten wird schnell vergessen, dass die Bundesrepublik an dritter Stelle der Staaten steht, die die Ukraine unterstützen. Noch vor Polen und Großbritannien, die momentan besonders auf den Kanzler einwirken. Das mal nur so am Rande um die deutsche Hilfe des „Zauderns“ mal etwas sachlicher als manche Schreihälse es wahrhaben möchten einzuordnen.

Mir jedenfalls ist ein Politiker der erst denkt und dann handelt lieber als manche Schreihälse aus Reihen der FDP und GRÜNEN und der CDU/CSU.

Nur mal so

Wenn ein Puma in der Wildnis keine Zähne mehr hat, so ist das nicht nur unangenehm, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich für ihn.

Wenn Puma-Panzer ins Gefecht ziehen und man sich auf die Technik nicht verlassen kann, so kann das ebensolche Konsequenzen haben. Oder glaubt man, dass man dem „Feind“ erklären kann, er möge doch mal eine kleine Pause akzeptieren, bis man die kleinen Fehler, Originalton des Herstellers, beseitigt hat? 18 Puma-Panzer waren bei einer Übung im Einsatz und alle 18 sind ausgefallen. So etwas kann man dann schon mal peinlich nennen.

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Nun hat es der McCarthy ja doch noch in diesem Monat geschafft, gewählt zu werden. Er benötigte dafür nur 15 Wahlgänge und verfehlte den „Rekord“ aus dem 19. Jahrhundert damit sehr deutlich. Damals benötigte man 133 Wahlgänge. Ähnlich peinlich wie in diesem Jahr war die Wahl vor 100 Jahren.

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Die Aufregung über die Vorkommnisse in der Sylvester-Nacht bleibt auf einem hohen Level. Ein Böllerverbot für die ganze Stadt wird gefordert. Hört sich gut an ist jedoch völlig am Thema vorbei. Ein Verbot muss man auch durchsetzen können, sonst macht man sich noch lächerlicher als man in den Augen derer, die an Sylvester zeigten was sie von diesem Staat halten, ist. Wer Rettungskräfte, die Menschen in Not helfen möchten, die Brände löschen möchten, mehrmals bewusst in ebenso feigen wie niederträchtigen Hinterhalt lockt, wer auf sie und Polizeibeamte mit Böllern und Schusswaffen schießt, dem wird man mit einem Böllerverbot unheimlich imponieren.

Wenn man sich jahrzehntelang nicht oder kaum um Integration kümmerte, Schulen mit den Problemen, die dort seit Jahrzehnten vorhanden sind, alleine lässt, ein Jugendzentrum nach dem anderen schließt, weil kein Geld da ist, sollte man nicht über ein gesamtes Böllerverbot, sondern um diese Themen ernsthaft kümmern. Meine bessere Hälfte als Elternvertreterin hatte schon in den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts auf die „Zeitbombe“ fehlender Integration hingewiesen. Seitdem sind über 40 Jahre ins Land gezogen.,

Aber „unsere“ Politiker und Politikerinnen reden jetzt, nach dieser Nacht, wieder so hilflos daher, wie all die Jahrzehnte vorher. Vorneweg die Typen, Entschuldigung für die etwas respektlose Anrede, der CDU/CSU die sich jahrzehntelang dagegen werten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Deren ehemalige Bundeskanzlerin im Jahr 2015 eine richtige Entscheidung mit der Öffnung der Grenzen getroffen hatte, jedoch die einzelnen Bundesländer mit einer vernünftigen Integrationspolitik völlig allein ließ.

Irgendwann ist es genug

Heute Abend sende ich meine 150. Livesendung. Als ich vor vielen, vielen Monaten, doch etwas sehr schüchtern und aufgeregt, meine erste Livesendung ins „www“ jagte, dachte ich ohnehin nicht daran, dass es 150 Sendungen werden würden.

Mit der Sendung am heutigen Abend von ca. 20:30 bis ca. 22:30 Uhr, ist damit nun erst einmal Schluss. Das heißt jedoch nicht, dass ich niemals wieder eine Livesendung senden werde. Wer weiß, was in einigen Monaten ist. Mein Sender mit seinen vorgefertigten Sendungen wird jedoch bis auf Weiteres weiter senden.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und für das Jahr 2023 alles, alles Gute.

80 ist er, na und?

Er ist Einer, wenn nicht der Bekannteste, Liedermacher im Lande und das schon seit vielen Jahrzehnten. Bisher habe ich noch niemanden getroffen, der seine Lieder nicht mochte. Heute wird Reinhard Mey 80 Jahre jung. Herzlichen Glückwunsch und viel Gesundheit zum runden Geburtstag.

Au weia

Aus Solidarität mit den Klimaklebern sollen einige Bundesministerinnen und Bundesminister an ihren Sesseln kleben. 😀