#Unteilbar

Berlin setzte ein Zeichen!

Am heutigen Sonnabend gab es die Großdemonstration gegen Ausgrenzung, gegen rechte Umtriebe und all die schlimmen Vorgänge, die in diesem Land mittlerweile leider fast an der Tagesordnung sind. Aufgerufen hatten viele Organisationen und viele Menschen sind diesem Aufruf gerne gefolgt. Sie kamen aus den unterschiedlichsten Gründen, doch alle wollten ein Zeichen setzen gegen die zunehmende Intoleranz in diesem Land.

Schon als ich am S-Bahnhof Alexanderplatz ankam, konnte ich die Ausmaße erahnen. Es war kaum ein rauskommen vom Bahnhof und so war es dann auch auf dem Alex. Es war einfach probevoll.

Mit vielen Menschen konnte ich ins Gespräch kommen und ihre Motivation für die Teilnahme erfahren. Und es waren fast immer die Gleichen. Man hat genug von der rechten Hetze und will zeigen, dass sie die Minderheit in Deutschland sind. Auch wenn sie glauben, die Mehrheit zu sein. Und eines sei ganz deutlich geschrieben, wer nun wieder glaubt, da war halt der linke Flügel unterwegs. Kann gleich ruhig sein. Es waren Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung. Ja ganze Familien. Und das war ein gutes Zeichen an diesem Tag. Viele Menschen wollten einfach zeigen, wir sind die, die gegen Rassismus oder Ausgrenzung, von wem auch immer sind. Wir möchten zusammen leben.

Über die Teilnehmerzahl kann man nur spekulieren. Seriös schätzen ließ sie sich kaum noch. Die Veranstalter sprachen von 240.000 Teilnehmern, die Polizei von etlichen Zehntausend. Ich würde die Zahl irgendwo in der Mitte sehen so bei ca. 100.000 Teilnehmern. Aber das ist eben nur spekuliert. Und es ist auch nicht wichtig. Ein großartiges Zeichen war es allemal, das heute von Berlin ausging.

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Aufgelesen


Zuzug von Deutschen nach Bayern ist schuld am Umfragetief der CSU.

Edmund Stoiber (CSU). Gefunden im Nachrichten-Magazin STERN.

 

Aufgelesen


Wir reagieren auf die Einstellung der Bevölkerung.

Ich finde, das muss in der Politik auch möglich sein.

Bundesinnenheimatminister Horst Seehofer zum Maaßen-Kompromiss am 24.09.2018 in der ARD Tagesschau

 


 

Merkt er eigentlich was er damit sagt?

Schöner wohnen?

Gestern war er nun der groß angekündigte Wohnungsgipfel bei der Bundeskanzlerin. Klar gab es keine Ergebnisse. Wie auch denn von den Auswüchsen wie man sie im Bericht von Quer sieht, wird in der Politik nicht gesprochen. Nur keine heißen Eisen anfassen. Also wird der Mietwucher weiter gehen und dem kann man auch nicht durch Erhöhungen von Zuschussleistungen entgegenwirken.

Man muss das Problem bei der Wurzel packen, doch wer möchte da ran gehen?

 

Erdogan und Hertha BSC

Da gibt es keinen Zusammenhang? Oh doch, der Diktator aus Ankara kommt am 28.09. nach Berlin und schon herrscht helle Aufregung bei der Polizeiführung in Berlin. Am gleichen Tag spielt Hertha BSC gegen den FC Bayern München im Berliner Olympiastadion. Das ist nun tatsächlich ein Spiel das alles andere als ein Spiel mit hohem Sicherheitsrisiko. Und dann laufen auch noch die Vorbereitungen für die Feiern zum 3. 10., die dieses Mal in Berlin stattfinden.

Zum Besuch des Diktators aus Ankara werden dann noch einige Demonstrationen erwartet. So wurde dem Berliner Innensenator Geisel nahe gelegt den Notstand auszurufen. Die Polizei in Berlin fühlt sich damit überfordert. Gut das kann man nachvollziehen. Fraglich ist, ob ein Diktator in der Hauptstadt empfangen werden muss. Man kann ihn ja auch irgendwo in Kleinkleckersdorf empfangen. Und mit militärischen Ehren? Das ist ja wohl völlig daneben.

Natürlich ist ein Spiel der Fußballbundesliga nicht das wichtigste Ereignis der Weltgeschichte. Doch die 300 Beamten, die man für solch ein Spiel abstellt, sollte man doch noch zusammen bekommen. Nicht, dass ich falsch verstanden werde, ich kenne die Personalmisere der Berliner Polizei. Doch diese ist nicht erst seit gestern bekannt. Und wenn man mit dem Besuch eines Diktators und der Durchführung eines Bundesligaspieles überfordert ist, dann muss man sich wohl tatsächlich ernsthafte Sorgen um die Sicherheit in dieser Stadt machen. Für Hertha BSC würde es bedeuten, dass man von 7 Spieltagen nur 2 Heimspiele hätte. Und die Fans aus München möchten wahrscheinlich auch wissen ob sie am 28. 09. oder davor nach Berlin anreisen sollen. Das Spiel ist bereits fast ausverkauft.

Sollte der Innensenator tatsächlich den Notstand ausrufen, so wäre das der Offenbarungseid einer jahrelang verschlafenen Innenpolitik des Senates von Berlin.

Berlin, Berlin wir …

… fahren nach Berlin!

Nein es geht nicht um das DFB-Pokalfinale im Olympiastadion. Es geht um die Großdemonstration am 13. Oktober 2018 in Berlin.

Zu dieser Demonstration haben rund 450 Organisationen aufgerufen und sich an der Planung beteiligt. Nun hofft man auf einen regen Zuspruch und das hoffe ich auch. Es ist an der Zeit klare Kante gegen rechte Umtriebe in diesem Land zu zeigen.

Rassismus und Menschenverachtung dürfen nicht noch gesellschaftsfähiger werden. Sie sind ohnehin schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Schon deshalb sollte man am 13. Oktober auf die Straße gehen und zeigen, nein so nicht. Wir sind eine Gesellschaft in der nicht der Pöbel der Straße regiert, sondern die demokratische Mehrheit.

Lasst sie nicht weiter schreien „wir sind das Volk“. Zeigt ihnen, wer tatsächlich das Volk ist.

Also kurz geschrieben, kommt nach Berlin und reiht euch ein. Unsere Demokratie ist es wert verteidigt zu werden.

Etwas mehr Info könnt ihr HIER und HIER nachlesen.

Aufgelesen


„Es geht nicht um Links gegen Rechts.

Es ist einfach politischer Anstand,

sich gegen rassistische Ressentiment

zu stellen.“

Campino, von den Toten Hosen anlässlich des gestrigen Konzertes in Chemnitz

 

Jetzt geht’s los!

An diesem Wochenende startet sie wieder die 1. Fußballbundesliga. Den Auftakt bestreitet am heutigen Abend Bayern München gegen die TSG Hoffenheim. Und auf dieses Spiel bin ich tatsächlich gespannt. Denn der amtierende Trainer der Hoffenheimer, Nagelsmann hat als Saisonziel die deutsche Meisterschaft für seinen Verein ausgegeben. Ob er das nun aus Jux sagte oder es als sein sehr ambitioniertes Ziel für einen Abschluss seiner letzten Saison sieht, sei mal dahin gestellt.

Und dann drehen wir mal die Zeit um 55 Jahre zurück. Am 24. August 1963 startete die 1. Fußballbundesliga in ihre erste Saison. Und wie hieß die Begegnung im Olympiastadion? Hertha BSC gegen den 1. FC Nürnberg. Rund 52.000 Zuschauer sahen damals das 1:1 der beiden Mannschaften. Wobei der 1. FC Nürnberg damals das war, was die Bayern heute sind. Der Club hatte damals schon sieben deutsche Meisterschaften hinter sich. In der Aufstellung von Hertha BSC findet man Namen wie Rehhagel, Rühl, Klimaschefski und Eder. Beim Club Namen wie Wabra, Ferschl, Wenauer, Max Morlock und Strehl.

Damals wurden alle Spiele noch am Sonnabend um 15:30 Uhr angepfiffen. Ja lang, lang ist es her. Und wenn beide Mannschaften gegeneinander spielen, hatte ich stets gemischte Gefühle. Denn als „alter Franke“ habe ich natürlich auch ein Herz für den Club. Das wurde jedoch arg getrübt durch das rüde und sehr unsportliche Verhalten des ehemaligen Nürnberger Torhüters R. Schäfer. Was er sich bei seinen Auftritten in Berlin leistete, zeigte mir, dass er zwar kein schlechter Torhüter war, menschlich jedoch ein absolutes …, nein ich schreibe es nicht.

Nachdem Hertha die Pokalhürde in Braunschweig knapp übersprungen hat, bin ich gespannt wie sie in die Liga starten. Von den Neuzugängen war in Braunschweig niemand auf dem Platz. Was wohl eher darauf hindeutet, dass es weniger Verstärkungs- als Ergänzungsspieler sind, die man verpflichtete. Sollte es so sein, muss man der Saison skeptisch entgegensehen. Denn weitere Neuzugänge wird es wohl kaum geben. Jedoch war schon lange nicht mehr so viel Berlin in Hertha wie n dieser Saison. Neun Spieler kommen aus dem eigenen Nachwuchs. Schön wäre ein Sieg gegen den FC Nürnberg. Da das Auftaktprogramm für Hertha schwierig ist wie seit Jahren nicht mehr.

Da es sich um den ersten Spieltag handelt, vernachlässige ich mal die anderen Partien etwas. Interessant könnten noch die Partien Borussia Mönchengladbach gegen Bayer 04 Leverkusen, VfL Wolfsburg gegen Schalke 04 und Borussia Dortmund gegen RB Leipzig werden.

Egal, wie auch immer, der Ball rollt wieder und man darf gespannt sein, ob der Hund von Jupp Heynckes zittern muss, sollte es mit Kovac in München doch nicht so recht funktionieren.

Na dann gutes Spiel!

 

Moment mal: Ihr Heuchler!!

Wenn die Bundeskanzlerin nach China fliegt, so muss das Thema Menschenrechte unbedingt angesprochen werden. Fliegt sie nach Russland oder in andere Staaten in denen die Menschenrechte nur als eine Empfehlung wahrgenommen werden, so ist das Thema ebenfalls auf der Tagesordnung und wird meist mal eben kurz gestreift.

Ja die Menschenrechte stehen ganz, ganz hoch, ja noch viel höher bei den Politikern und Politikerinnen der EU im Kurs …, so sollte es jedenfalls sein. Doch wie verträgt es sich dann, dass die ach so edlen Hüter der Menschenrechte den Haien im Mittelmeer tagtäglich Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, aus ihrer Heimat flüchten, zum Fraß vorwerfen? Das ist zu hart? Nein es muss wohl mal so drastisch geschrieben werden, damit einmal klar wird, wie mit diesen Menschen umgegangen wird.

Nachdem wieder ein Schiff tagelang im Mittelmeer umherirrte und sich alle Länder weigerten, es in einen Hafen einlaufen zu lassen, hat Malta sich dann doch noch erbarmt. Doch erst als einige Staaten bereit waren die geretteten in ihren Ländern aufzunehmen.

Und ich schreibe es nochmals ganz drastisch, jedes Land der EU, das sich konsequent weigert Flüchtlinge aufzunehmen, macht sich mitschuldig am Tod derer die im Mittelmeer ertrinken. Wenn das die Politik der EU ist, Schiffe von Hilfsorganisationen das Leben so schwer zu machen, dass sie keine andere Wahl haben als ihre Hilfe einzustellen, eine Hilfe von Rettung aus Seenot, dann ist das eine verachtenswerte Politik. Und dann sollte keiner dieser ach so feinen Politikerinnen und Politiker das Wort Menschenrecht jemals wieder in den Mund nehmen.

Ich kann und möchte das nicht hinnehmen. Und wenn ich auch nicht viel erreichen kann, so kann man wenigstens seinen Mund aufmachen und Stellung beziehen. Nicht, dass es dann wieder heißt, davon haben wir nichts gewusst.

So das musste mal wieder raus.