Wenn Solidarität vielleicht gut gemeint ist …

Die GRÜNEN in Berlin möchten, dass der 24. August, das ist der Unabhängigkeitstag der Ukraine, aus Solidarität mit der Ukraine, einmalig auch in Berlin ein Feiertag ist. Um ein Zeichen der Unterstützung zu setzen.

Nur frage ich mich, was hat man in der Ukraine davon, wenn in Berlin dieser Tag ein Feiertag wäre? Zeichen der Solidarität gibt es wohl genug.

In einem Kommentar in einer Berliner Tageszeitung steht dazu, „wenn die GRÜNEN ein Zeichen der Solidarität setzen möchten, so sollen sie am 24. August arbeiten gehen und das an diesem Tag verdiente Geld der Ukraine spenden“.

Aufgelesen


„Es ist wahrscheinlich strategisch besser Urs Fischer an der Seitenlinie zu haben, als Lars Windhorst auf’m Konto“.

Kabarettist Frank Lüdecke in seiner montäglichen Hertha Kolumne des Tagesspiegels.

Aufgeschnappt


„Es kann nicht funktionieren, dass man von einem Land, das so viel militärische Hilfe leistet, so viel finanzielle Hilfe leistet, das gebraucht wird, wenn es um die Sicherheitsgarantien geht, die für die Zeit der Ukraine in der Zukunft wichtig sind, dass man dann sagt: Der Präsident darf aber nicht kommen.“

Bundeskanzler Olaf Scholz in der Sendung des ZDF „Was nun Herr Bundeskanzler, sehr offen, nachdem er nach einer Reise in die Ukraine gefragt wurde.

Gut so Herr Bundeskanzler, ein Politiker mit Rückgrat der nicht jeder Stimmung hinterherhechelt.

Nicht wie der „Oppositionsführer“ im Deutschen Bundestag F. Merz, der die Ukraine schändlicher weise dafür benutzt um für den Wahlkampf in Schleswig-Holstein und NRW Stimmung für die CDU zu machen. Was will er sonst in Kiew? Anzubieten hat er nichts, nur Anbietern beim Wähler kann er sich. Dafür scheint ihm, wie man sieht, jedes Mittel recht.

Mal zwischendurch

Wo ist der Genetiv geblieben?

Ist euch auch schon aufgefallen, dass der Genitiv immer mehr aus dem Sprachgebrauch verschwindet?

Besonders auffällig finde ich es in Fernsehfilmen. Jedoch selbst in Nachrichtensendungen von ARD und ZDF verzichtet man, für mich unverständlich, darauf.

Im Jahr 2004 erschien ein Buch mit dem Titel, „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“. Ich befürchte fast, so ist es.

Aufgeschnappt


„Dieser Mann darf nicht bleiben“.

Sagte der amerikanische Präsident J. Biden über den russischen Diktator Putin.

Oha, als Präsident kann man zwar alles denken, aber sollte man tatsächlich auch alles sagen? Auch wenn er damit natürlich recht hat.

Heldentaten

Der russische Diktator lobte seine Soldaten für die „Heldentaten“ die sie momentan bei der Invasion der Ukraine vollbringen.

Ist doch verständlich, sie hatten in Aleppo ein hervorragendes Trainingslager. Auch dort bestachen sie mit „Heldentaten“ für ihren Diktator.

Mariupol

Aus gegebenem Anlass

Mein Mitgefühl gilt den Menschen in der Ukraine, den Frauen, Kindern und Männern, die vom russischen Diktator überfallen wurden. Mein Mitgefühl gilt den verwundeten und getöteten beider Völker, die durch den Wahnsinn des russischen Diktatoren leiden müssen, ja sogar ihr Leben verlieren.

Möge dieser Wahnsinn bald ein Ende haben.

Aufgelesen


„Wir versuchen keine Ratschläge von jemandem anzunehmen, der Präsident Putin und dessen militärische Strategie rühmt“.

Präsident Bidens Sprecherin Jen Psaki über Äußerungen von Trump

Trump nannte Putin in einem Radiointerview, schlau, ausgebufft, genial und behauptete, mit ihm hätte es keine Ukrainekrise gegeben. Tja mancher Zwerg glaubt eben, ein Riese zu sein.

Aufgeschnappt


Wir müssen jetzt punkten, sonst steigt Hertha ab.

Trainer Korkut nach der Niederlage in Fürth

Mit diesem Nottrainer gab man der Mannschaft vom ersten Tag seiner Tätigkeit an, ein Alibi. Prima gemacht Herr Bobic. Die nächsten Spiele von Hertha, Leipzig (H) und Freiburg (A). Da sind 6 Punkte praktisch sicher. Ironie aus.