Aufgelesen


„Schmecken wie Montageschaum im Kondom“.

Die Kabarettistin Monika Gruber über vegane Weißwürste auf dem Münchner Oktoberfest.

Früher war das Wetter schöner

Erinnert ihr euch noch an verregnete Sommer? Wenn man morgens aus dem Fenster sah und einen tief hängende Wolken empfingen?

Erinnert ihr euch noch an Winter wenn wir, als wir noch kleiner waren, kaum über die Schneeberge am Straßenrand schauen konnten? Als noch Wintersport bis Ostern, auch in den Mittelgebirgen, völlig normal und ohne diese Schneekanonen möglich war?

Als wir, um dem schlechten Wetter hier zu entfliehen, zum Sommerurlaub in den sonnigen Süden gefahren sind? Als wir uns wunderten, dass die Südländer bei einer Temperatur von um die 20 Grad abends einen Sommerpulli überzogen?

Hach das waren noch Zeiten. Auch in den früheren Jahren gab es sehr heiße Sommer. Jedoch waren sie die Ausnahme. Klar freuen wir uns über schönes Wetter. Im Sommer möchte man draußen sein. Doch in den letzten Jahren waren die Sommer in Berlin und Brandenburg, wahrscheinlich auch in anderen Gebieten der Bundesrepublik viel zu warm und was noch schlimmer ist, viel zu trocken.

Oftmals wenn ich in diesem Sommer mit den Hunden unterwegs war, und mit anderen Menschen ins Gespräch kam, hoffte man auf Regen. Doch der wurde im Wetterbericht angekündigt, Jedoch kam er meist nicht. Und kam er dann doch, so waren es entweder nur einige Tropfen oder für einige Minuten sehr heftiger Regen, der nicht ins ausgetrocknete Erdreich vordringen konnte.

Wäre es nicht schön, wenn wir mal wieder einen ganz normalen Sommer mit Regen und Sonnenschein bekommen würden? Oder einen Winter mit viel Schnee? Die Natur könnte durchatmen und wir wohl auch.

Früher war das Wetter schöner, wir konnten es nur nicht schätzen.

1200 Tote im Mittelmeer

Es war nur eine kleine Meldung in meiner Tageszeitung. Im ersten Halbjahr des Jahres 2022 sind ca. 1200 Menschen bei ihrem Fluchtversuch über das Mittelmeer ums Leben gekommen.

Wie geschrieben es war nur eine kleine Meldung. Denn sie sind mittlerweile nur noch Flüchtlinge 2. Klasse. Getreu dem Motto, ach ja, die gibt es ja auch noch.

Aufgeschnappt


„Wenn wir die Gasturbine nicht bekommen, dann bekommen wir kein Gas mehr, und dann können wir überhaupt keine Unterstützung für die Ukraine mehr leisten, weil wir dann mit Volksaufständen beschäftigt sind“.

Annalena Baerbock in einem Gespräch mit der kanadischen Regierung.

Siemens musste die Genehmigung der kanadischen Regierung haben, um die Gasturbine nach Moskau zu liefern.


Etwas später meinte sie dann, dass der Satz wohl etwas überspitzt war. Der Auftrag der Bundesregierung sei, „soziale Konsequenzen abzufedern“.

Nun Frau Baerbock, vorher überlegen soll oftmals nützlich sein. Besonders an verantwortlicher Position. Ist man dazu nicht in der Lage, so sollte man einsehen, dass man auf diesem Posten eine Fehlbesetzung ist. Mit etwas mehr Umsicht wäre die ganze Gashysterie der letzten Wochen nicht nötig gewesen. Daran hat sie und der Wirtschaftsminister großen Anteil.

https://www.tagesspiegel.de/politik/wir-brauchen-weiter-gas-aus-russland-baerbock-warnt-vor-volksaufstaenden-bei-lieferstopp/28538214.html

Finde den Fehler

„Die Sanktionen sollen Russland schaden und nicht den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes“.

Sinngemäß von O. Scholz sowie R. Habeck in ihren Reden vor einigen Wochen im Deutschen Bundestag.

Aufgelesen


„Ganz ehrlich, diese schwarz gekleideten Inszenierungen bei verschiedenen Veranstaltungen von immer den gleichen Leuten erinnern mich an eine Zeit, die lange zurückliegt – und Gott sei dank!“

Bundeskanzler O. Scholz beim Deutschen Katholikentag

Wenn Solidarität vielleicht gut gemeint ist …

Die GRÜNEN in Berlin möchten, dass der 24. August, das ist der Unabhängigkeitstag der Ukraine, aus Solidarität mit der Ukraine, einmalig auch in Berlin ein Feiertag ist. Um ein Zeichen der Unterstützung zu setzen.

Nur frage ich mich, was hat man in der Ukraine davon, wenn in Berlin dieser Tag ein Feiertag wäre? Zeichen der Solidarität gibt es wohl genug.

In einem Kommentar in einer Berliner Tageszeitung steht dazu, „wenn die GRÜNEN ein Zeichen der Solidarität setzen möchten, so sollen sie am 24. August arbeiten gehen und das an diesem Tag verdiente Geld der Ukraine spenden“.

Aufgelesen


„Es ist wahrscheinlich strategisch besser Urs Fischer an der Seitenlinie zu haben, als Lars Windhorst auf’m Konto“.

Kabarettist Frank Lüdecke in seiner montäglichen Hertha Kolumne des Tagesspiegels.