Ein Storch, ein Storch!

Was ist eigentlich so besonders an einem Storch? Die Kinder bringt er schon lange nicht mehr, es gibt ja Amazon. Na gut, kleiner Scherz.

Am Sonntag war schönstes Frühlingswetter, also Hunde ins Auto gepackt und ab ging es, aber wohin? Weder meiner besseren Hälfte noch mir ist ein Ziel, das wir ansteuern könnten, eingefallen. Nun sind wir ohnehin nicht die Wochenendausflügler, denn an den Wochenenden ist es uns überall zu voll. Aber bei dem Wetter zu Hause bleiben ging ja nun auch nicht. Also fuhren wir einfach ins Blaue. Oftmals gingen solche Ausflüge bei uns in die Hose, wir fanden einfach kein schönes Ziel. Doch wir hatten am Sonntag zumindest grob ein Ziel ausgemacht.

Wir wollten zum Köthener See um dort spazieren zu gehen. Doch leider war es an diesem See wie an vielen Seen in der ehemaligen DDR, man kommt kaum irgendwo ans Ufer, und rumwandern geht schon gar nicht. Meist sind Seen mit Campingplätzen oder Häusern direkt am See zugenagelt. Aber egal wir setzten uns wieder ins Auto und weiter ging es.

Und da blickte plötzlich ein Storch von oben auf uns herab. Also hielt ich an, kramte die Kamera heraus und klickte munter drauf los. Sehen konnte ich nämlich nichts, da ich gegen die Sonne fotografieren musste. Schon deshalb kann man diesen Rüpel der uns von oben betrachtete kaum erkennen.

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Wir fanden dann doch noch einen schönen Wanderweg und auf der Rückfahrt hielten wir nochmals in einem Waldstück an um noch ein Stück durch den Wald zu laufen. Und da standen wir plötzlich vor einem Kanal, der zum Köthener See führte und machten dort eine lange Pause.

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Umgeben von Arbeitsnachweisen eines Bibers haben wir die Stille des Waldes genossen. Die Vögel zwitscherten lustig durch die Gegend und von einer nahen Pferdekoppel wieherten ab und zu Pferde. Kurz gesagt es war ein ruhiges Plätzchen, an dem man leicht einschlummern konnte.

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Schon da?

Wird es langsam Frühling? Oder sind die beiden einfach nur Vorboten, sozusagen Kundschafter? Keine Ahnung jedenfalls machten sie ein riesen Spektakel auf der Wiese. Beide sahen wir bei unserer gestrigen Wanderung. Denn das Februarwetter verwöhnt uns in den letzten beiden Wochen für die trübe Zeit davor. Ja selbst für den sehr durchwachsenen Sommer 2017.

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Nein der Mond leuchtete uns nicht den Weg zurück zum Auto. So lange waren wir dann doch nicht unterwegs. Aber er war um 16:30 Uhr am blauen Nachmittagshimmel deutlich sichtbar.

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Und wir wandern weiter

Es ist ja nicht so, dass wir nicht mehr wandern. Ich komme nur kaum zum Schreiben. Wir waren in dieser Woche viel unterwegs. Aber ich schreibe aus Zeitgründen nur über eine ganz besonders schöne Wanderung am gestrigen Mittwoch.

Ganz spontan entschieden wir uns für eine Wanderung bei Grünheide. Dort war uns ein Parkplatz im Wald schon des Öfteren aufgefallen und genau diesen steuerten wir an. Nun verheißt ein Waldparkplatz ja nicht unbedingt einen schönen Wanderweg. Aber wir hatten mal wieder großes Glück. Direkt am Parkplatz gab es einige Hinweisschilder auf ausgezeichnete Wanderwege. In Brandenburg sind, das muss ich leider bemängeln, nur wenige Wanderwege richtig gut gekennzeichnet. Der gestern ist es. Und so entschieden wir uns für den Löcknitztalweg.

Es war eine gute Entscheidung. Ein schöner Wanderweg stand uns bevor und unsere Fellnasen kamen aus dem Schnuppern nicht mehr raus. Der Weg ist teilweise sehr schmal und auch manchmal etwas morastig. Doch die Landschaft ist sehr wässerig und im Sommer könnte das ein Problem sein. Der Wanderweg ist wie schon geschrieben gut gekennzeichnet und von der Schwierigkeit auch etwas für ungeübte Wanderer. Er hat keine besonderen Schwierigkeiten. Da wir etwas spät dran waren, konnten wir leider nicht die gesamte Wanderung machen und kehrten wieder nach ca. 3 Stunden zum Parkplatz zurück.

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Und wieder ging es raus

Gestern erwartete uns wieder ein schöner Wintertag und so hatten wir Tags davor schon beschlossen, dass wir uns auf den Weg machen um irgendwo in Brandenburg zu wandern. Ein festes Ziel hatten wir nicht nur eine grobe Richtung. Eigentlich wollten wir am „Tropical Island“ vorbei fahren um die Gegend dahinter zu erkunden. Doch es kam mal wieder anders.

Ich hatte gedacht, dass wir dazu die Autobahnausfahrt Freiwalde benutzen, doch es war schon eine Ausfahrt vorher, doch da war ich auf der linken Spur der Autobahn und kam, wegen der ganzen LKWs nicht mehr rüber. Als nahmen wir die Ausfahrt Freiwalde, bogen am Ende der Ausfahrt links ab und ließen uns überraschen wohin wir geraden. Nach ca. 6 km kamen wir durch ein Dorf, an dessen Ende die Landstraße in einen Forstweg endete. Also parkten wir und nahmen uns vor ein Stück dem Forstweg zu folgen. Wollten dann aber schnell wieder zum Auto zurück um uns ein anderes Gebiet zu suchen, da uns das nicht so geeignet erschien. Nun was soll ich sagen, nach knappen 4 Stunden kamen wir dann zu unserem Auto zurück. Daran könnt ihr schon sehen, es war doch ein Gebiet für eine ausgedehnte Wanderung. Als wir zum Auto zurückkehrten, dämmerte es bereits. Viel aufregendes gab es auf der Wanderung nicht zu sehen, aber es war ein sehr angenehmes Gelände, um zu wandern.

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Ein Tag zum Relaxen

Gestern ließen wir es etwas ruhiger angehen und machten einen Spaziergang am grünen Strand der Spree. Nachdem die Sonne es in den letzten Tagen sehr gut mit Berlin und Brandenburg meinte, hielt sie sich heute etwas bedeckter.

So fuhren wir nur einige Kilometer aus Berlin um am Strand der Spree spazieren zu gehen. Klar kann man das auch in Berlin und das ganz in unserer Nähe, die Spree fließt ja fast an unserem Haus vorbei, jedoch wollten wir unsere Ruhe haben und im Plänterwald ist doch immer Betrieb.

Unsere Fellnasen hatten eine Menge zu erschnüffeln. Schließlich haben sie ca. 80 Prozent der Maulwurfhügel auf deren Korrektheit überprüft. Und Enten aufscheuchen macht ja auch Spaß.SpreeSpree1Spree2Spree3

Biber lassen sich bei der Arbeit nicht stören. Auch nicht, wenn der Mensch so gemein ist und Maschendraht um den Baum wickelt.

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Jungschwäne um diese Jahreszeit? Das fanden wir merkwürdig.Spree7

Heute ging es in die Märkische Schweiz

Da uns wieder ein wunderschöner Wintertag beschert wurde, packten wir unsere Hunde ins Auto und fuhren nach Buckow in die Märkische Schweiz. Unser Ziel war das Stobbertal bei Buckow. Aber als wir auf dem von uns im Internet vorher ausgesuchten Parkplatz ankamen, suchten wir unter all den Hinweisschildern, die Wanderwege zeigten, den für das Stobbertal vergeblich.

Aber wir dachten uns egal, dann wandern wir eben Richtung kleiner und großer Tornowsee. Und der war mit roter bzw. gelber Wandermarkierung ausgezeichnet. Das Wandern nach dieser Markierung war tatsächlich einfach. Die Markierungen waren gut sichtbar und sehr übersichtlich angebracht. Das findet man im Land Brandenburg leider nicht all zu häufig. Das Gebiet der Märkischen Schweiz war für uns absolutes Neuland. Hier waren wir noch nie und schon deshalb für die professionelle Markierung dankbar.

So gelangten wir zum kleinen und großen Tornow See, mit einem ganz kurzen Abstecher zur Wolfsschlucht, der Pfad war uns dann doch durch die vielen umgestürzten Bäume zu abenteuerlich.

Und als wir uns überlegten ob wir auf dem Weg den wir zu den beiden Seen gingen wieder zurückgehen, kamen wir an eine Weggabelung und sahen die rote Markierung, die wir vorher zugunsten der gelben verlassen hatten wieder und einen Wegweiser, der uns zeigte, dass es auf diesen Weg zurück nach Buckow geht. Und wo führte dieser Weg lang? Durch das Stobbertal. So haben wir es durch Zufall doch noch gefunden und eine wunderbare Rundwanderung gemacht. Das Stobbertal ist von einer einzigartigen Schönheit.

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Den Weg zur Wolfsschlucht haben wir allerdings abgebrochen, da viele entwurzelte Bäume über der kleinen Schlucht lagen und uns das Ganze zu gefährlich wurde, da auch viele entwurzelte Bäume an den Abhängen hingen. Schade aber das können wir ja später einmal nachholen.

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Großer Tornowsee

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Im Stobbertal

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Die kleine Maus brachte unsere Hunde auf die Palme. 😀

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Und dann war unsere Wanderung zu Ende.

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Und wieder sind wir unterwegs gewesen

Am Dienstag waren wir mal wieder in der Gegend von Summt. Lange waren wir schon nicht mehr da und so waren wir uns des Wanderweges nicht mehr so ganz sicher. Aber wir fanden uns schnell zurecht und kamen nach ca. 3 Stunden wieder zum Auto zurück.

Das Wetter verwöhnt uns ja nun seit Sonntag und wir hoffen natürlich, dass es noch einige Tage durchhalten möge. Denn es gibt noch einiges zu erkunden. Ein paar Fotos habe ich auch wieder mitgebracht.

Erfreut waren wir über den Anblick eines Rückepferdes. Ein wunderschönes Tier, fanden auch unsere Hunde. Sie hatten es zum Fressen gerne.SummtSummt1

Dieser Jäger möchte wohl eine gewisse Bequemlichkeit.

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