Behutsame Forstwirtschaft …

… ist das wohl nicht!

Am Mittwoch hatten wir in der Region Berlin/Brandenburg einen wunderschönen Wintertag. Also ging es mit den Hunden ab in die Wälder Brandenburgs. Es entwickelte sich ein Spaziergang, dessen Länge so nicht geplant war. Jedoch gab es neben sehr angenehmen Erlebnissen auch eine böse Überraschung, als wir so ziemlich zum Ende der 4 stündigen Wanderung an eine unserer Lieblingsstrecken kamen.

Auf den Fotos kommt es wahrscheinlich nicht so rüber, wie dort im Wald gewütet wurde. Wie ein Forstamt derartige Schludrigkeiten zulassen kann, ist uns unbegreiflich. Die Fotos zeigen sehr deutlich wie es dort weiter gehen wird. Schweres Gerät wird anrücken und eine Schneise der Verwüstung durch den Wald schlagen und den Waldboden verdichten. Behutsame Forstwirtschaft sieht anders aus.

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Drei viel zu trockene Sommer

Vorgestern machte uns der Wald Sorgen und heute ist es das fehlende Wasser. Es ist schon eine Weile her, dass wir den gestrigen Weg letztmalig gewandert sind. Deshalb waren wir sehr erschrocken, als wir sahen, dass der Bach, der neben dem Weg dahinplätscherte, kein Wasser mehr führt.

Berlin und Brandenburg galten als eine der wasserreichsten Regionen Deutschlands. Mittlerweile muss man befürchten, dass Teile dieser Region versteppen. Es ist ja nicht so, dass hier nur ein Bach kein Wasser mehr führt, es ist damit auch eine Tränke für die Waldtiere verloren. Es gibt durch das fehlende Wasser weniger Insekten und somit Nahrung für Vögel. Ganz ehrlich uns macht diese Entwicklung Angst.

Vor allem wie schnell es sich hier entwickelt. Wer Berlin und Brandenburg kennt, der kennt auch die vielen Seen und den Wasserreichtum, der vor 3 Jahren noch vorhanden war. Drei heiße und regenarme Sommer haben genügt, um es kippen zu lassen.

Für Freitag sind für unsere Region ergiebige Regenfälle angesagt. Doch diese Vorhersage hatten wir schon öfter und passiert ist nichts. Hoffentlich behalten die Meteorologen recht und es kommt mal richtig Regen. Es würde uns freuen. Wer hätte gedacht, dass ich das einmal schreiben würde.

Hipp Hopp Hundeperspektive

Vor einigen Monaten hatten wir hier im Blog mal eine Diskussion über Hunde. Worüber weiß ich jetzt auch nicht mehr so genau. Dabei hatte jemand in einem Kommentar geschrieben, ich sollte doch mal einen unserer Hunde eine Kamera anheften, um die Hundeperspektive zu erleben.

Da wir so eine Minikamera besitzen habe ich mich vor einigen Tagen daran erinnert und unserer Hündin während eines Waldspazierganges die Kamera ans Geschirr geheftet. Sie hat es nicht gestört, denn es ist tatsächlich eine Minikamera, die kaum auffällt. Natürlich hat sie dadurch auch nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten. Auf Farbechtheit sollte man also lieber nicht achten.

Hier ist das Ergebnis des kleinen Experimentes. Ich warne jetzt schon vor. Es ist sehr unruhig um es mal vorsichtig zu schreiben. So sieht unsere Hündin nun also den Wald.

Ein Nachmittag in Brandenburg

Im Moment lockt einem das Wetter wieder nach draußen. So sind wir am gestrigen Mittag mit dem Auto ins Brandenburger Umland gefahren und begaben uns auf eine Wanderung, die wir schon seit einiger Zeit ins Auge fassten. Sie führte uns an einem Seitenarm der Spree entlang. Wir glaubten, dass dieser Seitenarm zur Entlastung der Spree angelegt wurde, um diese bei Hochwasser zu entlasten.

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