Unterwegs in Brandenburg

Nachdem die letzten Wochen, ja fast Monate sehr „hitzig“ waren, konnten wir in dieser Woche endlich wieder richtige Wanderungen machen. Und unsere Hunde hatten endlich wieder andere Gerüche in der Nase als die altbekannten aus dem Kiez.

Von einer Wanderung habe ich ein paar Fotos ausgesucht die zeigen, wie schmal der Wanderweg durch das Löcknitztal teilweise ist. Aber gerade solche Wanderwege mag ich.

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Endlich mal durchatmen

Na ja mit Vorsicht. Denn bei uns war heute Morgen der Brand bei Treuenbrietzen sehr deutlich zu riechen. So hatten wir schon etwas bedenken als wir uns dazu entschlossen in den Süden Brandenburgs zu fahren. Doch nach der langen Zeit der hohen Temperaturen wollten wir mit unseren Hunden endlich mal wieder einen richtig langen Spaziergang machen.

Natürlich hofften wir, dass es auch Gelegenheiten zum Spielen geben würde. Und die gab es, kaum als wir aus dem Auto ausgestiegen waren. Wir konnten sie so richtig jagen und sie hatten jede Menge Spaß dabei. Wasser hatten wir genügend mit, so konnten sie rumtollen nach Herzenslust. So wurde unser Spaziergang dann sogar noch länger, als wir ursprünglich dachten. Unterwegs regnete es auch mal zart. Wir hatten uns, da wir keinen großen Regen erwarteten vorsichtshalber nur die Regencapes mitgenommen und uns diese kurz übergeworfen. Allerdings mehr, um unsere Minirucksäcke zu schützen, als uns. Nach wenigen Minuten kam dann auch die Sonne wieder durch und die Regencapes verschwanden wieder.

Als wir durch den Mischwald fuhren, kamen er uns schon sehr herbstlich vor. Und das im August. Wahrscheinlich haben die hohen Temperaturen den Bäumen alles abverlangt und sie entledigen sich jetzt bereits teilweise ihrer Blätter.

Aber uns hat es mal wieder Spaß gemacht einen langen Spaziergang zu machen, ohne der Hitze trotzen zu müssen. Und obwohl wir dem Brandherd der Waldbrände näher gekommen waren, war die Luft klar. Also so richtig zum durchatmen. Und so freuen wir uns schon auf Morgen. Auch am Sonntag sollen die Temperaturen angenehm bleiben.

Ein kleiner Ausflug

Leider haben wir im Moment nicht die Zeit, die unsere Hunde eigentlich bräuchten. So müssen wir die Zeit mit ihnen intensiv nutzen. Und heute war ein Tag, der zum Glück angenehme Temperaturen brachte und so konnten wir sie mal wieder richtig jagen lassen.

Nachdem sie den geworfenen Bällen ausgiebig hinterherrannten, brauchten sie auch eine Pause. Das war uns sehr angenehm, zeigte es uns doch, dass wir sie richtig ausgepowert hatten.

Der Himmel über Berlin zeigte sich heute sehr wolkig.

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Und war es auch mit ca. 21 Grad heute nicht zu warm, so waren Schattenplätzchen für eine Pause doch sehr willkommen.

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Ein Storch, ein Storch!

Was ist eigentlich so besonders an einem Storch? Die Kinder bringt er schon lange nicht mehr, es gibt ja Amazon. Na gut, kleiner Scherz.

Am Sonntag war schönstes Frühlingswetter, also Hunde ins Auto gepackt und ab ging es, aber wohin? Weder meiner besseren Hälfte noch mir ist ein Ziel, das wir ansteuern könnten, eingefallen. Nun sind wir ohnehin nicht die Wochenendausflügler, denn an den Wochenenden ist es uns überall zu voll. Aber bei dem Wetter zu Hause bleiben ging ja nun auch nicht. Also fuhren wir einfach ins Blaue. Oftmals gingen solche Ausflüge bei uns in die Hose, wir fanden einfach kein schönes Ziel. Doch wir hatten am Sonntag zumindest grob ein Ziel ausgemacht.

Wir wollten zum Köthener See um dort spazieren zu gehen. Doch leider war es an diesem See wie an vielen Seen in der ehemaligen DDR, man kommt kaum irgendwo ans Ufer, und rumwandern geht schon gar nicht. Meist sind Seen mit Campingplätzen oder Häusern direkt am See zugenagelt. Aber egal wir setzten uns wieder ins Auto und weiter ging es.

Und da blickte plötzlich ein Storch von oben auf uns herab. Also hielt ich an, kramte die Kamera heraus und klickte munter drauf los. Sehen konnte ich nämlich nichts, da ich gegen die Sonne fotografieren musste. Schon deshalb kann man diesen Rüpel der uns von oben betrachtete kaum erkennen.

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Wir fanden dann doch noch einen schönen Wanderweg und auf der Rückfahrt hielten wir nochmals in einem Waldstück an um noch ein Stück durch den Wald zu laufen. Und da standen wir plötzlich vor einem Kanal, der zum Köthener See führte und machten dort eine lange Pause.

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Umgeben von Arbeitsnachweisen eines Bibers haben wir die Stille des Waldes genossen. Die Vögel zwitscherten lustig durch die Gegend und von einer nahen Pferdekoppel wieherten ab und zu Pferde. Kurz gesagt es war ein ruhiges Plätzchen, an dem man leicht einschlummern konnte.

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