Wildschweinjagd am Teufelssee

Das hat ein Wildschwein sich so gedacht. Auf Diebestour am Strand, das ist durchaus nichts außergewöhnliches, schnappte es sich eine gelbe Tüte. Doch diese Tüte enthielt nichts essbares, sondern einen Laptop. Der nackte Mann, dem der Laptop gehört, nahm die Verfolgung des Wildschweines auf und konnte so seinen Laptop retten.

Die ganze Story könnt ihr HIER lesen. Sie war gestern in Berlin in aller Munde und sorgte für viel Heiterkeit.

Gestern war es soweit …

Unser Auto musste zu seinem ersten TÜV. Da ich wenig Lust hatte mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren um das Auto am nächsten Tag, wieder indem ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre, abzuholen, hatte ich den Chef der Werkstatt gebeten, ob ich nicht darauf warten könne. Und damit war er auch einverstanden.

Da es einige Zeit dauerte, bis der Wagen abgenommen wurde, latschte ich eben mal etwas durch die Gegend. Da musste ich feststellen, dass es in dieser Stadt skrupellose Dreckschweine gibt. Sie sind zu faul ihren Müll dahin zu bringen, wo er hingehört. Nein er wird einfach irgendwo hingeknallt. Oder Glasflaschen vor Glascontainern zertrümmert. Mich würde es interessieren, was in solchen Hirnen vorgeht.

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Moment mal: Unsoziale Vorschläge

Die GRÜNEN im Senat von Berlin haben mal wieder eine Idee und ich muss es leider so schreiben, die gehen mir langsam gehörig auf die Nerven. Denn ich schreibe es mal ganz ohne Beschönigung, ihre Ideen sind meist von einer ausgeprägten unsozialen Note und werden, wie man im Bericht sehen kann mit einer Arroganz vorgetragen.

https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200611_1930/regierungskoalition-prueft-oepnv-flatrate.html

Sie möchten gemeinsam mit den LINKEN, die diese Idee wohl unterstützen, für Berlin ein Bürger*innen Ticket einführen. Das wäre ja noch eine Anregung, worüber man diskutieren könnte. Jedoch soll es sich dabei um ein Zwangsticket handeln. Soll heißen jede Berlinerin, jeder Berliner muss, ob er möchte oder nicht solch ein Ticket kaufen. Ob man nun 1.800 oder 8.000 Euro brutto im Monat zur Verfügung hat. Dafür kann man dann die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt umsonst benutzen. Das Ticket soll 570,00 Euro im Jahr kosten.

Alternativ ist ein Ticket, das 285.00 Euro im Jahr kosten soll im Gespräch. Dann müsste man für den öffentlichen Nahverkehr die Hälfte des jetzigen Preises bezahlen. Auch hier handelt es sich um eine Zwangsmaßnahme.

Über die Idee der ÖPNV Taxe, die im Bericht angeschnitten wird, schreibe ich jetzt nichts weiter.

Mittlerweile hat der Regierende Bürgermeister M. Müller diesem Plan quasi eine Absage erteilt. Er ist für ein 365.00 Euro Jahres-Ticket auf freiwilliger Basis.

Die GRÜNEN und ihre Verkehrssenatorin sind mittlerweile hinlänglich dafür bekannt, stets den dritten vor dem ersten Schritt zu machen. Sie setzen auf eine möglichst autofreie Stadt. Sie möchten, dass die meisten auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen und ihr Auto stehen lassen. Dabei ist der ÖPNV ohnehin schon stark überlastet.

Dieser muss erst einmal ausgebaut und die Taktzeiten verkürzt werden, um ihn auch nur annähernd attraktiv zu machen. Das scheinen die GRÜNEN jedoch nicht zu begreifen.

Es ist völlig richtig, dass man verkehrspolitisch neue Wege gehen muss. Jedoch sollte das mit Überlegung geschehen. Und hier bin ich bei der bisherigen Politik, wenn man das so nennen möchte, der Verkehrssenatorin eher skeptisch. Ein Beispiel hierfür sind die hektisch gezimmerten Pop-up-Radwege, die man, während der Covid-19 Debatten errichtet hat.

Ich werde den GRÜNEN was husten. Nein lieber nicht. Husten ist in diesen Wochen eher etwas verdächtiges und ehe man weiß was los ist, hängt man an einem Beatmungsgerät. Aber dann bekäme ich wenigstens keine Schnappatmung bei solchen Vorschlägen.

 

Ihr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieser Republik …

… schaut auf diese Stadt.

Sonst müssen die Berlinerinnen und Berliner arbeiten, wenn andere einen freien Tag haben. Heute am 8. Mai ist es mal anders. In Berlin ist heute ein Feiertag und im Rest des Landes nicht.

Und das Wetter hat auch richtige Feiertagslaune, es ist ein wunderschöner Frühlingstag bei sehr angenehmen Temperaturen. Aber tröstet euch, ihr habt es ja auch bald geschafft und dann geht es ab ins Wochenende. Und ein schönes selbiges wünsche ich euch.

Der BER ist fast fertig

Nein das ist kein verspäteter Aprilscherz. Gestern gab der Flughafenchef Herr Lütke Daldrup bekannt, dass die letzte noch fehlende TÜV-Bescheinigung jetzt vorliegt. Allerdings muss die zuständige Bauordnungsbehörde noch zustimmen. Sollte es auch hier keine Bedenken mehr geben, sollte der BER tatsächlich am 30.10.2020, 13 Jahre nach dem ersten Spatenstich, ans Netz gehen.

Im Moment werden an den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel täglich nicht einmal 1.000 Passagiere abgefertigt. Deshalb rechnet man nach Eröffnung des BER am Anfang mit höchstens 10.000 Fluggästen am Tag. Dann wäre er zumindest nicht gleich überlastet und man kann in Ruhe nach etwaigen Schwachstellen schauen, die sich im täglichen Betrieb sicher noch zeigen werden.

So verliert man Kunden

Bis jetzt habe ich den ganzen Rummel um Covid-19 mit Gelassenheit und Humor verfolgt. Die Toilettenpapierräuber, die Mehl- und Zuckerhamster, die Hefehamster und, und, und. Doch gestern reichte es auch mir.

Ich hatte extra bis zum achten des Monats gewartet um dem ersten Ansturm auf die Geldautomaten zu entgehen. Doch gestern war es nun soweit, ich fuhr zur Bank, wohl wissend, dass man nur Geld abheben kann, ansonsten ist sie geschlossen. Doch mehr wollte ich je nicht. Also Auto eingeparkt, die Tür zur Filiale vorsichtig geöffnet und schon sah ich in ratlose Gesichter.

In dieser Filiale, einer großen deutschen Bank, ich verrate natürlich nicht den Namen, sind drei Geldautomaten. Zwei davon waren besetzt, und als ich mich hinter einer Frau brav anstellte, da ich keine großen Scheine mag und weiß, dass der in der Mitte, kleinere Scheine ausgibt, drehte diese sich um und sagte, ich könne es auch am dritten Automaten versuchen, bei ihr ging er nicht und sie wartet jetzt schon einige Minuten an diesem und es geschieht nichts.

Also ging ich dann doch zum Automaten nebenan, schob die Karte rein und alles lief normal. Den Betrag habe ich eingegeben, die Geheimzahl und dann …, ja dann …, und nach einer Weile immer noch dann …, also nach einer weiteren Weile und dann …, kam die Meldung, aus technischen Gründen ist eine Auszahlung momentan nicht möglich. Und nach weiteren unendlichen Minuten kam die Karte dann auch wieder raus.

Die Frau die mich schon vorher darauf aufmerksam machte, dass da etwas schief läuft, wartete noch immer auf ihre Karte und am ersten Schalter stand eine Frau mit ihrem Rollator, die tatsächlich nur sehr schlecht laufen konnte. Für sie tat es mir besonders leid, dass die Auszahlung nicht möglich war.

Da betrat ein Mann die Bank, dem ich sogleich sagte, er kann sich das reinstecken der Karte schenken, es funktioniert nicht und es dauert ewig, bis die Karte wieder heraus kommt. In diesem Moment betrat ein weiterer Mann die Bank, und hörte wie der, dem ich sagte, dass die Auszahlung nicht geht, sagt, dann fahre ich halt in die Filiale B. Worauf der eben eingetretene erwiderte, er hatte die Situation wohl sehr schnell erkannt, das hat keinen Zweck, da komme er gerade her.

Ich war, das muss ich zugeben, einigermaßen angefressen. Nicht weil ich kein Geld bekam, sondern wegen der Frau, die sehr schlecht laufen konnte. Für sie ist es bestimmt nicht angenehm, wenn sie kein Geld abheben kann. Und bargeldlos kann man, auch im Jahr 2020 in Berlin, nicht überall zahlen. Auch wenn man Filialen wegen Covid-19 vorübergehend schließt, so kann man, als große Bank dafür sorgen, dass die Geldautomaten bedient werden.

Ich sehe dahinter auch den Versuch, die gegenwärtige Lage auszunutzen, um den Kunden die bargeldlose Zahlung aufzudrängen. Damit man mit den lästigen Kunden noch weniger zu tun hat, die Gebühren jedoch nicht nach unten angepasst werden.

Da ich bargeldlose Zahlung nicht mag, werden sie bei mir kein Glück haben..

Was soll das?

Wir haben Frühling. Jetzt brauchen wir keinen Schnee mehr. So sah es gestern am frühen Nachmittag in Berlin aus. Der Schnee blieb zum Glück jedoch nicht liegen.

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Supermond über Berlin

Für 18:49 Uhr war heute ein sogenannter Supermond für Berlin angekündigt. Ein paar Fotos habe ich gemacht. Aber Supermond? Für mich war es ein fast normaler Vollmond.

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