Klimaaktivisten zu den morgigen Großveranstaltungen …

… wir blockieren auch Straßen und Verkehrsknotenpunkte der Stadt

Wenn Straßen blockiert werden so ist das Nötigung, kann sogar Landfriedensbruch oder gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sein. Hier muss die Staatsgewalt (Polizei) eingreifen. Ich bin sehr gespannt, ob sie es tatsächlich macht.

Wenn nicht wäre es in meinen Augen Rechtsbeugung. Dann kann man die Straße auch gleich dem Pöbel überlassen.

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich habe vollste Sympathien für die jungen Menschen, die für ein besseres Klima demonstrieren, nur habe ich keinerlei Verständnis, wenn man glaubt, sich alles erlauben zu können unter dem Deckmäntelchen, man macht es für den Klimaschutz.

Moment mal: Es grünt so grün …

Berlins Umweltsenatorin (parteilos für die Grünen im Amt) R. Günther hat mal wieder einen ihrer Geistesblitze abgelassen. Sie möchte Diesel- und Benzingetriebene Fahrzeuge bis spätestens 2030 aus Berlin verbannen. Dann soll es in Berlin nur noch E-Autos geben.

Damit man das mal in die richtige Relation bekommt, wer sich in den nächsten Jahren in Berlin ein Auto kauft, und soweit mir bekannt, haben wir in der Bundesrepublik noch immer, auch wenn die GRÜNEN das vielleicht noch nicht begriffen haben, die freie Marktwirtschaft, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sein Auto ab 2030 in Berlin nicht mehr fahren darf. Jedenfalls wenn es nach der Umweltsenatorin geht.

Diese hat als Umweltsenatorin bisher eigentlich nur heiße Luft fabriziert und verkehrspolitisch auch nur Luftnummern hervorgebracht. Exemplarisch ist ihre Idee in der Leipziger Straße Tempo 30 angeordnet zu haben, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Was natürlich nicht funktionierte. Denn durch die Reduzierung wurde nur eines erreicht, noch mehr Staus. Und was bedeuten mehr Staus? Na klar, noch mehr Verschmutzung.

Den öffentlichen Nahverkehr auszubauen funktioniert nicht, Radwege ausbauen funktioniert nicht, eigentlich glänzt die Senatorin für Umwelt und Verkehr nur durch flotte Sprüche. Ansonsten Fehlanzeige. Und nun kommt also ihre nächste Fabelnummer mit der Verbannung der Benzin- und Dieselgetriebenen Autos bis 2030 aus der Stadt.

Man darf auf ihre nächsten Kapriolen gespannt sein. Fraglich nur, wie lange man sich solche Luftnummern noch leisten kann, ohne sich der totalen Lächerlichkeit preiszugeben.

Hertha fliegt auf Tegel?

Eine Superidee hat der Innensenator Berlins. Das neue Hertha-Stadion soll auf dem ehemaligen Flughafen Tegel gebaut werden. Falls dieser irgendwann einmal stillgelegt werden sollte. Soll er ja, sobald der BER ans Netz geht. Wehe es lacht jetzt jemand. 😀

Ich finde es eine ganz tolle Idee. Der Flughafen Tegel ist bis heute verkehrstechnisch nicht erschlossen und daran dürfte sich in den nächsten Jahren auch nichts ändern. Keine S-Bahn, keine U-Bahn nur einige Buslinien kommen hier lang. Wer die Anbindung des Olympiastadions kennt, wird sich so seine Gedanken machen. Ein S-Bahnhof mit über 10 Bahnsteigen ein U-Bahnhof auch in der Nähe und das soll alles aufgegeben werden? Ich bin gespannt, ob das jemals verwirklicht wird. Und was geschieht wenn dann 50.000 Zuschauer von Tegel wegwollen. Da wird es viel Ärger geben.

Den Bericht dazu seht ihr HIER.

Der Panzer in der Stadt?

Nachdem es in Berlin in der vergangenen Woche einen tragischen Unfall mit 4 Toten und einigen zum Teil schwer verletzten gab, ist eine heftige Diskussion darüber entbrannt ob man SUV, ein SUV hatte diesen tragischen Unfall verursacht, gänzlich aus der Innenstadt verbannen sollte.

Da ist davon die Rede, dass Panzer in der Innenstadt nichts zu suchen hätten. Von der sinnlosen Raserei der hemmungslosen SUV-Fahrer und, und, und. Gänzlich außer Acht gelassen wurde, eben wegen der aufgeheizten Stimmung, dass der Unfall mit hoher Wahrscheinlichkeit durch gesundheitliche Probleme des SUV-Fahrers ausgelöst wurde. Das macht den Unfall nicht erträglicher, sondern erklärt weshalb der Wagen völlig ungebremst und mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Bürgersteig raste und dabei einen Ampelmast umriss und 4 Menschen dabei sterben mussten.

So brutal es sich lesen mag, aber es sind eben die Dinge des Lebens, die dann unvermeidlich sind. Auch wenn es einem so völlig sinnlos vorkommt. Nur deshalb nun eine solch heftige Debatte loszutreten wie sie derzeit in Berlin stattfindet, halte ich für unangebracht. SUV sind ebenso sicher und unsicher wie jedes andere Auto in der Stadt. Und wie würde es dann aussehen wenn demnächst, was ich nicht hoffen möchte, ein BUS der BVG oder ein Müllwagen der BSR oder ein Wohnmobil auf den Gehweg geraten sollte und Menschen dabei zu Schaden kommen? Würde man dann all diese Fahrzeuge aus der Innenstadt verbannen?

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich möchte diesen tragischen Unfall, bei dem auch ein dreijähriges Kind ums Leben kam und dessen Mutter zusehen musste, wie ihr Kind getötet wurde nicht verharmlosen. Nur sollte man der Versuchung widerstehen in solch aufgeheizter Atmosphäre Schlussfolgerungen zu ziehen.

Zur Versachlichung kann eventuell der Bericht der Abendschau beitragen, zumindest der Teil eines Sachverständigen, den ihr HIER einsehen könnt.

Endlich ein Regentag!

Ich kann mich tatsächlich nicht mehr daran erinnern, wann wir hier den letzten Regentag hatten. Also einen Tag, an dem es den ganzen Tag regnete. Das muss mindestens 6-8 Monate her sein. Und irgendwie merkte man sofort ein aufatmen der Natur. Die Bäume sahen etwas frischer aus und ich hatte auch das Gefühl, dass das Gras etwas grüner wirkte.

Es hat in diesem Sommer zwar etwas mehr geregnet als im letzten Jahr. Jedoch immer nur für kurze Zeit und nicht sehr ergiebig. Wobei das in Berlin recht unterschiedlich war.

Ich kann mich an Sommer in den 1960er Jahren erinnern, die richtig verregnet waren. Gut es gab auch damals schon heiße Sommer, jedoch nicht so wie die der Jahre 2018/19.

Und wenn Dalida † in den 1960er Jahren ihren Song „Am Tag als der Regen kam“ sang, dachte man sich, der ist doch laufend da, dieser Tag. Das Lied ist mir heute Morgen wieder eingefallen, als ich aus dem Fenster guckte und sah, dass der ersehnte Regen endlich da ist. Ja der ersehnte Regen, das hätte ich auch nicht gedacht, dass es mal soweit kommen würde.

 

Niemand hat die Absicht eine Mauer …

Da denkt man doch gleich an Walter Ulbricht und seinen Spruch kurz, bevor die Mauer dann doch gebaut wurde. Aber um ihn geht es nicht, sondern um einen Vorschlag des wohnungspolitischen Sprechers der Berliner CDU Christian Gräff. Er sprach sich für einen Zuzugsstopp nach Berlin aus.

Das hört sich schon an, als ob man um Berlin eine Mauer errichten möchte und sei es nur eine gedachte. Manchmal kann man tatsächlich kaum noch nachvollziehen auf welch absurde Ideen Politiker oder Politikerinnen kommen. Es gab schon mal eine Abkapselung von Bürgerinnen und Bürgern für diese Stadt. Man konnte schon einmal nicht ohne Weiteres nach Berlin ziehen. Das war damals jedoch nach Ostberlin. Die Bürgerinnen und Bürger der DDR durften nicht einfach in die damalige Hauptstadt der DDR ziehen. Und nun denkt man wieder über einen Zuzugsstopp für die Hauptstadt nach?

Im Abendschauinterview ruderte Herr Gräff dann auch schon wieder etwas zurück. Auch das scheint der neue Stil zu sein. Man haut mal einen Gedanken raus und wenn es dann heftige Reaktionen gibt, rudert man wieder zurück.

Denn Bericht der Abendschau könnt ihr HIER sehen

Berlin ist heiß

Gestern war der meteorologische Herbstanfang. Traditionsgemäß wird dann Rückschau auf die Sommermonate gehalten. Im restlichen Bundesgebiet war es der drittwärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Für Berlin und Brandenburg jedoch war es der wärmste Sommer seit dem Beginn der Aufzeichnungen. Und das, nachdem schon der Sommer 2018 der wärmste war.

Berlin und Brandenburg gehören oder muss man nun schon fast schreiben, gehörten zu den wasserreichsten Gebieten der Bundesrepublik. Das hat sich in den Jahren 2018/19 dramatisch geändert. Zwar ist in den Monaten Juni bis August wohl etwas mehr Regen gefallen, als im letzten Jahr. Doch in manchen Regionen, wie z. B. bei uns hier in Treptow, hat es nur sehr wenig geregnet. Während z. B. in Charlottenburg Straßen unter Wasser standen.

Ab heute jedoch soll es merklich kühler werden. Wenn dann noch Regen kommen sollte, so wäre das eine Wohltat für die arg geschundene Natur.

Man kann schon sorgenvoll auf den Sommer 2020 blicken. Hoffentlich wird er mal etwas kühler und regnerischer. Noch einen Sommer wie er 2018 und 2019 war, könnte die Stadt vor Probleme stellen.