Kann man Dummheit messen?

Was in dieser Silvesternacht in Berlin wieder los war, ist einfach zu viel. Polizisten und Feuerwehrleute werden mit Böllern und Steinen beworfen. Hier in Berlin wurde ein selbst gemachter Böller mit Sprengstoff eher durch Zufall von der Polizei entdeckt. Polenböller wurden mit Steinschleudern auf die andere Straßenseite geschossen, mit Schreckschusspistolen wurde selbst auf Kinder gezielt geschossen. Da frage ich mich, ist das noch Silvesterspaß oder sind das bürgerkriegsähnliche Zustände? Und wenn man glaubt, das wäre nicht zu toppen, so seht euch den Bericht der Berliner Abendschau an. Denn BLÖDHEIT scheint immer noch steigerungsfähig zu sein.

https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200102_1930/Explosion-Fuggerstrasse.html

 

24. Dezember 1989

Nun ging die Mauer auch für Westberlinerinnen und Westberliner auf. Und wir nutzten die Gelegenheit mal zum Alex (Alexanderplatz) zu schlendern. Am Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße, der in unserer unmittelbaren Nähe war, fragte ich eine Grenzbeamtin, ob ich meine Videokamera deklarieren müsse. Worauf sie antwortete, die Zeiten sind wohl vorbei und uns einfach durchwinkte. Damals nahm ich mir vor, alsbald mal den Fernsehturm zu erforschen, und dabei sollte es auch bleiben. Wir haben dieses Vorhaben bis heute nicht geschafft.

Aber an den Weihnachtsfeiertagen des Jahres 1989 erkundeten wir Ostberlin. Das war für uns absolutes Neuland. Man kannte halb Europa, doch was sich praktisch vor unserer Haustür befand, das war uns fremd.

Unter den Linden begrüßte uns aus dem Westen ein einziges gemaltes Plakat. Auf dem stand, „Westberliner heute ist euer 9. November“. Und überall sah man interessierte und lachende Gesichter. Es war eine herrlich entspannte Atmosphäre damals.

30 Jahre ist das, was ich heute als völlig normal empfinde, schon wieder her. Man mag es kaum glauben. Wenn heute Touristen fragen, wo die Mauer mal stand, so muss ich tatsächlich erst einmal überlegen. Und das ist eigentlich gut so.

Frank Zanders Weihnachtsessen …

… für Obdachlose in Berlin

Heute Abend gibt es im Hotel Estrel in Berlin-Neukölln das mittlerweile 25. Weihnachtsessen für Obdachlose. Als Frank Zander vor 25 Jahren damit begann, wurde er von nicht wenigen belächelt, ja viele hielten es sogar für einen Werbegag.

25 Jahre später ist dieses Essen kurz vor Weihnachten eine feste Institution geworden und viel Prominente machen gerne mit. Sie bedienen die Obdachlosen und jeder Obdachlose bekommt außer der warmen Mahlzeit auch ein kleines Geschenk.

Frank Zander hat auch schon für seine Nachfolge gesorgt, wenn er es mal nicht mehr schaffen sollte, wird sein Sohn Markus, der im heute schon zur Seite steht, das Festessen übernehmen.

Ich finde das Engagement von Frank Zander und seinen Helfern einfach klasse. Und mittlerweile gibt es in vielen deutschen Städten bereits ebenfalls solche Essen. Denn in der Weihnachtszeit und nicht nur da, sollte man auch an die denken, denen es nicht so gut geht.

Und wenn er dann seine Hymne anstimmt, dann singt an diesem Abend nicht die Ostkurve im Olympiastadion, sondern singen die Gäste im Saal lautstark

Und leider stimmt es ja dann auch irgendwie.

Klasse Frank, ich hoffe, Du kannst das noch einige Jahre stemmen.

Mengxiang („Ersehnter Traum“) und Mengyuan („Erfüllter Traum“) …

… lassen bitten.

Nun ist es endlich geliftet, das Geheimnis um das Geschlecht der beiden Pandas im Berliner Zoo. Und ihre Namen wurden nach alter chinesischen Tradition nach 100 Tagen bekannt gegeben. Eigentlich nach 101 Tagen, denn die 100 Tage waren gestern um. Doch wer möchte den Regierenden Bürgermeister und den chinesischen Botschafter in seiner Sonntagsruhe stören? Also verlegte man die Show und das war sie, kurzerhand auf den Montag und beide kamen um das Geheimnis um die Pandas zu lüften.

Es sind also zwei Jungs und sie heißen Mengxiang („Ersehnter Traum“) und Mengyuan („Erfüllter Traum“). Nun wissen wir es und viele Berlinerinnen und Berliner können nun wieder ruhig schlafen, hoffe ich.

Aber süß sind sie trotzdem. Ob sie überhaupt Lust auf den Nikolaus hatten? Höchstens wenn er etwas Leckeres brachte.

Klimaaktivisten zu den morgigen Großveranstaltungen …

… wir blockieren auch Straßen und Verkehrsknotenpunkte der Stadt

Wenn Straßen blockiert werden so ist das Nötigung, kann sogar Landfriedensbruch oder gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sein. Hier muss die Staatsgewalt (Polizei) eingreifen. Ich bin sehr gespannt, ob sie es tatsächlich macht.

Wenn nicht wäre es in meinen Augen Rechtsbeugung. Dann kann man die Straße auch gleich dem Pöbel überlassen.

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich habe vollste Sympathien für die jungen Menschen, die für ein besseres Klima demonstrieren, nur habe ich keinerlei Verständnis, wenn man glaubt, sich alles erlauben zu können unter dem Deckmäntelchen, man macht es für den Klimaschutz.

Moment mal: Es grünt so grün …

Berlins Umweltsenatorin (parteilos für die Grünen im Amt) R. Günther hat mal wieder einen ihrer Geistesblitze abgelassen. Sie möchte Diesel- und Benzingetriebene Fahrzeuge bis spätestens 2030 aus Berlin verbannen. Dann soll es in Berlin nur noch E-Autos geben.

Damit man das mal in die richtige Relation bekommt, wer sich in den nächsten Jahren in Berlin ein Auto kauft, und soweit mir bekannt, haben wir in der Bundesrepublik noch immer, auch wenn die GRÜNEN das vielleicht noch nicht begriffen haben, die freie Marktwirtschaft, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sein Auto ab 2030 in Berlin nicht mehr fahren darf. Jedenfalls wenn es nach der Umweltsenatorin geht.

Diese hat als Umweltsenatorin bisher eigentlich nur heiße Luft fabriziert und verkehrspolitisch auch nur Luftnummern hervorgebracht. Exemplarisch ist ihre Idee in der Leipziger Straße Tempo 30 angeordnet zu haben, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Was natürlich nicht funktionierte. Denn durch die Reduzierung wurde nur eines erreicht, noch mehr Staus. Und was bedeuten mehr Staus? Na klar, noch mehr Verschmutzung.

Den öffentlichen Nahverkehr auszubauen funktioniert nicht, Radwege ausbauen funktioniert nicht, eigentlich glänzt die Senatorin für Umwelt und Verkehr nur durch flotte Sprüche. Ansonsten Fehlanzeige. Und nun kommt also ihre nächste Fabelnummer mit der Verbannung der Benzin- und Dieselgetriebenen Autos bis 2030 aus der Stadt.

Man darf auf ihre nächsten Kapriolen gespannt sein. Fraglich nur, wie lange man sich solche Luftnummern noch leisten kann, ohne sich der totalen Lächerlichkeit preiszugeben.