Brust raus!

Da war aber eine Aufregung als eine Mutter, die mit ihrem Kind in Treptow in der Plansche, einem Planschvergnügen vorwiegend für Kinder, ihre Brüste entblößte. Das Aufsichtspersonal, das eigentlich vor Ort ist um die Einhaltung der Coronaregeln zu überwachen, schritt ein und forderte die Frau auf, sich einen BH überzuziehen oder wenigstens ein T-Shirt.

Das sah die Frau nun überhaupt nicht ein und verwies darauf, dass die Männer schließlich auch ohne BH rumliegen würden. Das Aufsichtspersonal kam nicht weiter und rief die Polizei. Auch die Beamten forderten die Dame ohne Erfolg auf und verwiesen sie der Plansche.

Das hat nun für einen Riesenwirbel gesorgt und ist seit Tagen in den Berliner Gazetten vertreten. Morgen nun soll es in Kreuzberg eine Fahrraddemo mit Feministinnen, die oben ohne durch den Bezirk fahren, geben.

Ob man nun an einem Ort, der vorwiegend für Kinder gedacht ist, oben ohne rumliegen muss, darüber möchte ich nicht urteilen. Ich weiß nur, dass oben ohne in den 70er und 80er Jahren in Westberlin kein Thema war. Die Frauen lagen eben so rum und niemanden hat es gestört. Im Gegenteil an vielen Seen in Berlin wurde fast ausschließlich nackt gebadet. Offensichtlich muss man heute aus jedem kleinen Furz einen Hurrikan machen.

Und Journalisten aus ganz Europa haben sich bei der Frau gemeldet, um darüber zu berichten. Sie hat wohl bald die berühmtesten Brüste Europas.

Die Natur atmet auf

Aus, aus Deutschland ist raus. Und als würde der Himmel darum weinen öffneten sich in der Nacht die Schleusen und es begann heftig zu regnen.

Das hat natürlich rein gar nichts mit dem ausscheiden der deutschen Mannschaft aus der EM zu tun. Seit Stunden gibt es einen Landregen der oft sehr schauerartig verstärkt wird. Begierig wird das Nass von den Pflanzen aufgesogen und auch viele Menschen scheinen sich zu freuen, dass es endlich mal wieder richtig regnet.

Von mir aus kann es den ganzen Tag so weitergehen. Die Natur braucht das Wasser sehr dringend.

Saturday Night?

War am Sonnabend wohl im nahegelegenen Wald. Oder ist das ein Waldgeist?

Dann hatte er sehr viel Durst.

Es kann jedoch sein, das die, die dort feierten nur mitteilen wollten was sie tatsächlich sind.

Ich bin genervt!

Kaum steigen die Temperaturen, geht der Ärger mit Radfahrenden wieder los. Während der, in diesem Winter tatsächlich kälteren Jahreszeit, sind meist nur die gefahren die keine, wie ich sie immer nenne Hype-Radfahrenden sind. Und diese benutzen, zum größten Teil jedenfalls, die Straße.

Das hat sich in den letzten Tagen grundlegend geändert. Der Gehweg ist der geschützte Bereich von Fußgängern und Radfahrende haben darauf nichts aber auch gar nichts verloren. Die Ausnahmen ist, wenn eine Person ein radfahrendes Kind unter 10 Jahren auf einem Fahrrad, begleitet.

Jedoch fahren viel Fahrradfahrende völlig selbstverständlich auf den Gehwegen und klingeln einen noch frech an, wenn sie, natürlich nicht langsam fahrend, von hinten ankommen. Ich bin auch nicht bereit, fortwährend nach hinten zu schauen ob einer dieser Verkehrsrowdys ankommt. Unsere Hündin wurde bereits zwei Mal von solchen Rowdys angefahren und springt seitdem nach jedem Radfahrenden auf dem Gehweg.

In unserem Bekanntenkreis wurden schon einige Menschen, wie auch Hunde von Radfahrenden umgefahren. Meist fahren sie weiter, ohne sich darum zu kümmern. Bei einer Bekannten, die nachdem sie umgefahren wurde, ins Krankenhaus kam, konnte der Radfahrende durch das beherzte eingreifen von Passanten dingfest gemacht und der Polizei übergeben werden.

In unserer unmittelbaren Nähe ist ein Stadtwald. In diesem konnte man noch vor einigen Jahren völlig relaxt spazieren gehen. Heute peitschen, auch auf engsten Wegen, Radfahrende ohne Rücksicht auf Spaziergänger durch.

Noch nie fühlte ich mich durch Autos belästigt oder gar bedroht. Von Radfahrenden, jedenfalls von Skrupellosen schon. Und man ist ihnen hilflos ausgeliefert. Fahren auf dem Gehweg ist eine Ordnungswidrigkeit, die in Berlin mit € 55 bestraft wird, na ja wenn man sich vom Ordnungsamt oder der Polizei darum kümmern würde. Man darf sie nicht am weiterfahren hintern, da es eben nur eine Ordnungswidrigkeit ist. Da sie keine Nummernschilder haben, sind sie anonym unterwegs. Und das nutzen sie scham- und hemmungslos aus.

Es wird Zeit, dass hier etwas geschieht. Ich jedenfalls bin total genervt von diesen Typen. Und wie ich durch Gespräche mit Nachbarn in den letzten Tagen hörte, geht es nicht nur mir so.

Herzlichen Glückwunsch Eisbären …

… zur achten Deutschen Eishockeymeisterschaft!

Am heutigen Abend gewannen die Eisbären gegen Wolfsburg mit 2:1 und holten sich damit die achte Meisterschaft. Wenn ich mich richtig erinnere, sind die Eisbären damit Rekordmeister. Nochmals, Glückwunsch nach Hohenschönhausen.

Bye, bye TXL

Um 0:00 Uhr heute Nacht wurde der Flughafen Tegel endgültig vom Netz genommen. Die vergangenen 6 Monate wurde er arg vermindert neben dem BER noch betriebsbereit gehalten um bei etwaigen Pannen am BER kurzfristig einspringen zu können.

Da man mit dem Betrieb am BER zufrieden ist und die Übergangszeit ohnehin auf 6 Monate angesetzt war, ist der Flughafen Tegel nun Geschichte. Viele Berliner hat es dann doch traurig gemacht, dass Tegel nun für immer geschlossen wurde. Mir persönlich war der Zentralflughafen Tempelhof mehr ans Herz gewachsen. Mit Tegel konnte ich mich nie so recht anfreunden.

Jedoch sind nun beide geschichtsträchtigen Flughäfen des ehemaligen Westberlins geschlossen. Ob der BER den Berlinerinnen und Berlinern jedoch jemals das bedeuten wird, was Tempelhof und Tegel ihnen bedeuteten? Das wird die Zukunft zeigen.

Bei uns um die Ecke

Um die Ecke ist schon etwas übertrieben. Wir mussten schon ein paar Meter mit dem Auto fahren, um uns dort etwas herumzutreiben. Ich kann mir vorstellen, dass selbst Berlinfremde sich denken können, wo wir uns hier rumgetrieben haben, oder?

Am grünen Strand der Spree

Oft gehen wir in letzter Zeit wieder in den Wald vor unserer Haustür. Doch waren die letzten Wochen nicht dazu geeignet bis zur Spree zu laufen. Es war einfach etwas zu frisch und dazu noch windig.

Gestern Vormittag jedoch war wunderschönes Wetter und so schlenderte ich mit den beiden mal wieder bis zur Spree. Ihre braunen Augenpaare guckten mich dabei so bittend an, dass es mir schwerfiel ihnen den Sprung ins kalte Wasser zu verbieten. Das Wasser der Spree, so hörte ich vor einigen Tagen, soll so sauber sein, wie lange nicht mehr. Augenscheinlich kann ich das bestätigen. Die Sichttiefe ist erstaunlich. Wo sonst eine Brühe davonschwimmt, sah ich klares Wasser.