Hertha geht baden

Sie ist klein, zottelig und noch etwas tapsig auf den Beinen. Die junge Eisbären-Lady aus dem Tierpark Berlin. Doch seit gestern hat sie einen Namen. Hertha BSC hat die Patenschaft für sie übernommen und durfte ihr deshalb einen Namen geben. Und, ach wie einfallsreich, sie wurde Hertha getauft.

Na gut der jungen Eisbärin wird es wohl egal sein, wie man sie nennt. Der Ball, den man ihr schenkte, kam jedenfalls gut bei ihr an und wurde auch sogleich in ihr Element, das Wasser, geschleudert.

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Hertha-hei%C3%9Ft-das-hellblonde-M%C3%A4dchen/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=61693868

 

Berlin 6:30 Uhr

Es ist neblig.

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Die Sonne kämpft sich langsam durch.

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Mittlerweile scheint sie von einem strahlend blauen Himmel. Ich wünsche ein schönes, sonniges Wochenende.

Wir sind dann mal weg!

Sag mir wo die Lehrer sind, wo sind sie geblieben?

Sag mir wo die Lehrer sind, der Senat hat sie vertrieben,

wann werden die je versteh’n, wann werden die je verstehn?

 

Seit Jahren, ja seit über einem Jahrzehnt wird das Schulsystem in Berlin mit offenen Augen gegen die Wand gefahren. Damals als die Stadt in arge finanzielle Not geriet, wurde nicht nur der soziale Wohnungsbau zertrümmert, die Polizei fast kaputt gespart, Feuerwehren vernachlässigt, nein man kam im Senat auch auf die glorreiche Idee Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr zu verbeamten.

Und fortan gab es immer wieder Streit um die Verbeamtung. In all den Jahren wurden die Bedingungen an den Schulen immer schlimmer, die Anforderungen an Schülerinnen und Schüler, wie auch des Lehrkörpers immer umfangreicher. Doch Lehrerinnen und Lehrer ließ man im Regen stehen.

In meiner Schulzeit war es eine absolute Sensation, wenn ein Lehrer mal krank wurde, heute ist es eher die Regel.

Und so kam es, wie es kommen musste. Viele Lehrerinnen und Lehrer sagten sich, weshalb sollen wir hier für relativ wenig Verdienst die Clowns spielen, wenn wir in anderen Bundesländern mit offenen Armen empfangen werden?

Leidtragende dieser Entwicklung sind die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer die in Berlin bleiben.

https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20190314_1930/verbeamtung.html

 

Moment mal: Sicherungsverwahrung und Freigänger?

Als ich das vor einigen Tagen im Radio hörte, glaubte ich, mich verhört zu haben. In Berlin ist ein Häftling, der nach verbüßter Strafe in eine Sicherungsverwahrung kam, nach einem Freigang nicht zurückgekehrt.

Bisher glaubte ich, wenn eine Sicherungsverwahrung nach der Haftstrafe angeordnet wird, so muss von diesem Täter eine besondere Gefahr ausgehen. Wäre ja irgendwie logisch, denn sonst könnte er nach verbüßter Haftstrafe die Haftanstalt als freier Mann verlassen. Doch auch in der Sicherungsverwahrung gibt es Unterschiede. Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Grundsatzurteil verlangt, dass auch in der Sicherungsverwahrung den Tätern die Möglichkeit zu einer geregelten Rückkehr in den Alltag ermöglich werden muss. Soll heißen, auch Menschen die, so die Meinung der Experten, eine Gefahr für Bürgerinnen und Bürger darstellen, müssen unter bestimmten Voraussetzungen Freigang bekommen. Meist werden ihnen zwei „Aufpasser“ zur Seite gestellt.

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Gefangener-kehrt-nicht-in-Sicherungsverw/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=60917716

Bei dem getürmten Freigänger war das nicht der Fall. Er durfte, obwohl er in Sicherungsverwahrung war, ohne Freigänger gehen und türmte. Mittlerweile wurde er allerdings wieder festgenommen.

Doch ist es manchmal schwierig Justitia zu verstehen. Entweder ist jemand ein Sicherheitsrisiko, dann verstehe ich nicht, wie er Freigänger sein kann, oder er ist es nicht mehr, dann gehört er nicht in die Sicherungsverwahrung.

 

In Berlin wird gestreikt!

Am heutigen Mittwoch werden Kitas, Bürgerämter und Schulen bestreikt. Bei der Polizei und der Feuerwehr wird gestreikt, soweit es keine Beamten sind usw. Zumindest scheint es ein Tag für Falschparker zu werden. 😀

Am Freitag wird dann ein achtstündiger Warnstreik der BVG –Bediensteten für einige Staus sorgen. Das gibt erhebliche Probleme bei der U-Bahn, den Bussen und Straßenbahnen. Doch es ist schönes Wetter angekündigt, so kann man das doch eher gelassen sehen.

Könnte man, doch schon jetzt wird kräftig gemosert. Verschiedentlich kein Verständnis für die Streiks kundgetan und das wird sich morgen und am Freitag mit Sicherheit steigern.

Mensch Leute, seid doch einfach mal etwas kreativ. Früher haben wir uns bei einem BVG-Streik einen roten Punkt ins Auto geklebt. Der bedeutete, dass man gerne jemanden einsteigen lässt, soweit er ein ähnliches Fahrziel hat. Man kann ja eventuell sogar einen Zettel vorne hinlegen, worauf steht wohin man fährt.

Mir ist es unbegreiflich, wie unbeweglich man bei Streiks geworden ist. Das Streikrecht ist ein hohes Gut unserer Demokratie und ich kann das Meckern über Streikende einfach nicht verstehen. Andere möchten doch auch mehr Gehalt und wenn die Arbeitgeber sich querstellen, so bleibt den Arbeitnehmern und Angestellten eben nur der Streik.

Also alles mal etwas lockerer sehen und wie oben beschrieben, vielleicht einfach mal kreativ werden. Man nennt das Solidarität. Ich weiß, das ist in unserer Gesellschaft schon fast ein Unwort geworden.

Mülltrennung leicht gemacht

Letzte Woche brachte ich mal wieder den Müll nach unten. Natürlich fein getrennt. Also für die gelbe Tonne, den Hausmüll und Papier und Pappe. Die Mülltonnen für den Hausmüll standen abholbereit am Straßenrand und der Mitarbeiter der die Müllräume auf- und abschließt und die Mülltonnen abholbereit für die Müllmänner bereitstellt, kam mir entgegen.

Er sah mich mit meinen Mülltüten und öffnete mir die Hausmülltonne mit den Worten, „schmeiße alles gleich hier hinein“. Ich zögerte und gab zu bedenken, dass ich ja noch andere Tonnen ansteuern müsste. Worauf er mir sagte, das ist auch schon egal. Die holen die gelben Tonnen ja ohnehin kaum ab. Da hatte er allerdings recht, die werden tatsächlich sehr unregelmäßig abgeholt, also sind sie eh voll. Und das Papier fragte ich? Auch da war seine Antwort ähnlich.

Da fragt man sich dann, was soll das mit der Mülltrennung eigentlich? Ist das alles nur Augenwischerei? Richtig wohl war mir nicht, da die gelbe und Papiertonnen jedoch übervoll waren, schmiss ich meinen Tüten in den Hausmüll. Mülltrennung ist so jedoch nicht gemeint.

Funktioniert das bei euch besser? Ich habe den Eindruck, hier wird es von Jahr zu Jahr schlimmer. Auch wegen der Gleichgültigkeit mancher Mitmieter die meinen Kartons muss man nicht klein machen, sondern entsorgen, wie sie sind. Plastiktüten in der Biotonne sah ich auch schon.

Currywurst mit Blattgold überzogen

Weshalb in die Ferne schweifen, um wie Franck Ribéry ein Essen mit Blattgold überzogen zu kosten? Wenn das Gute doch so nah ist. Am Pariser Platz in Berlin steht das Nobelhotel Adlon und da kann man die Berliner Currywurst mit Blattgold überzogen genießen. Na wer es braucht, ich würde es nicht essen. Der Preis zeigt jedoch, dass das Steak von Franck Ribéry doch stark überteuert war, bzw. wohl falsch übermittelt wurde.

Aber lest selbst, HIER ist der Artikel.

Die Schwarze Kunst

Schön, dass in dieser hochtechnischen Zeit noch jemand das Handwerk des Schriftsetzers und Buchdruckers hochhält und dabei auch mit der Zeit geht. Vor einiger Zeit, das muss bestimmt schon 1 ½ Jahre her sein, berichtet ich hier von einer Besichtigung bei den Letter-Typen. Nun hat die RBB-Abendschau darüber einen Bericht gebracht. Na ja, die sind halt immer etwas langsamer. 😀

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/DDR-Bleisatz-wieder-gefragt/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=58982080