Sind Fußgänger eigentlich …

… die Deppen der Nation?

Oh ja das ist eine extra provokant gestellte Frage. Schon durch die milden Winter, die in unseren Breitengraden herrschen ist es fast ganzjährig möglich mit dem Fahrrad zu fahren. Doch jetzt als der Vorsommer über uns kam kommen sie vermehrt auf die Straßen.

Auf die Straßen? Ja wenn es mal so wäre. Ich weiß nicht, wie es anderswo ist, aber mich nerven Radfahrer von Jahr zu Jahr mehr. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, sollte man auf dem Gehweg eigentlich relativ sicher sein, doch das war einmal. Mittlerweile muss man sich einen Rundumblick wie ein Vogel angewöhnen, um nicht von einem dieser Verkehrsrowdys umgefahren zu werden. Bei uns in der Gegend haben alle Straßen beiderseitig Radfahrwege. Doch auf dem Gehweg rasen scheint einfach mehr Spaß zu machen. Der ROT-ROT-GRÜNE Senat hat sich zum Ziel gesetzt, Berlin zu einer der fahrradfreundlichsten Städte auszubauen. Millionen werden ausgegeben, um Radwege zu bauen. Doch weshalb? Für viele Radfahrer existieren diese Radwege einfach nicht.

Und spricht man sie an, bekommt man noch freche Antworten. Sie können sich ja sicher sein, dass man sie nicht belangen kann. Denn sie sind im Straßenverkehr anonym unterwegs. Ich finde, das sollte schnellstens geändert werden. Eine Kennzeichenpflicht für Räder wäre ein guter Ansatzpunkt.

Damit man sich auf Gehwegen endlich wieder normal fortbewegen kann.

Die Freibadsaison beginnt

Nein das ist kein Witz. Heute beginnt im Freibad Wannsee die Badesaison 2018. Bei zu erwartenden 13 Grad Lufttemperatur bringen die 6 Grad Wassertemperatur die ersehnte Abkühlung. 😀

Der Eintritt ist an den Osterfeiertagen für Besucher frei. Und die ersten 10 Badegäste an den Osterfeiertagen bekommen jeweils eine Saunafreikarte vom Bademeister dazu.

Na dann:

Wenn Polizisten vor Wachmännern schützen müssen

Was unglaublich klingt, ereignete sich auf der ITB in Berlin. Am Donnerstag gegen 14:30 Uhr waren nach Polizeiangaben drei Männer eines bei der Messe beauftragten Sicherheitsdienstes sehr lautstark zum Stand von Israel gelaufen und schrien dabei, „Freiheit für Palästina“. Auch eine palästinensische Fahne wurde dabei geschwenkt.

Der Sicherheitsdienst des israelischen Standes rief daraufhin die Polizei, die auch kurze Zeit später eintraf. Sie erwischte die Drei in einer anderen Halle und nahm ihre Personalien auf. Die Beamten verwiesen sie des Hauses. Anzeige wurde, soweit bekannt, bisher nicht erstattet.

Manchmal bin ich einfach nur paff

Als vor gefühlten fünfzig Jahren darüber diskutiert wurde, dass in Schönefeld bei Berlin ein neuer Flughafen für Berlin und Brandenburg erbaut werden soll, gab es auch bei mir mit Freunden, Verwandten und Bekannten Diskussionen.

Natürlich gab es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie sinnvoll es sei, einen Flughafen in Schönefeld zu bauen. Aber in einem waren wir uns eigentlich alle einig. Wenn er gebaut wird, so wäre es ja sehr sinnvoll die U-Bahn von Rudow bis nach Schönefeld zu erweitern. Für alle Nicht-Berliner, Rudow ist der momentane Endbahnhof der U-Bahnlinie 7 und es wäre nur ein wenig Baggerarbeit die U-Bahn bis Schönefeld zu verlängern. Natürlich im Einvernehmen mit Brandenburg. Aber das dürfte kein Problem sein, denn die S-Bahn fährt ja auch bis Schönefeld.

Doch nachdem der Flughafen BER nun seit gefühlten zwanzig Jahren gebaut wurde und irgendwann in den nächsten zehn Jahren, so die optimistischen Vorhersagen, fertig werden sollte, kam man im Berliner Abgeordnetenhaus auf eine nahezu sensationelle Idee. Man könnte doch die U-Bahnlinie 7 bis nach Schönefeld verlängern schlugen die Blitzmerker im Berliner Abgeordnetenhaus vor.

Na immerhin ist man auf das naheliegende doch noch gekommen. Doch bis dieser Gedanke ausgereift ist und alle Genehmigungen eingeholt wurden und man dann endlich mit dem Bau beginnen könnte, stellt man eventuell fest, dass man am Flughafen BER das wichtigste Detail eines Flughafens vergessen hat. Die Start- und Landebahnen. Denn ich halte bei „unseren“ Politikern und Politikerinnen mittlerweile alles für möglich.

Es geschah in Berlin …

… war eine Sendereihe des damaligen RIAS Berlin.

OhrensesselDie Serie lief im wöchentlichen Wechsel mit „Damals war’s, Geschichten aus dem alten Berlin“. Als ich Ende der 60er Jahre nach Berlin kam, war das mein Montagabendprogramm. Ab 20:05 Uhr kamen die „Schlager der Woche“. Ich glaube, der damalige Moderator war Lord Knud und von 21:30 – 22:00 Uhr liefen dann die Hörspiele. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten machte ich es mir in einem richtig gemütlichen alten Ohrensessel am Ofen, das war so ein großer Kachelofen, gemütlich. Der Sessel war saugemütlich wie überhaupt das ganze Zimmer, das ich damals gemietet hatte. Manchmal musste ich aufpassen, damit ich nicht einschlafe. Aber dies nur als Marginalie, zurück zum Thema. „Es geschah in Berlin“ wurde nach waren Kriminalfällen erstellt und war in den 60er und 70er Jahren ein großer Erfolg für RIAS Berlin.

Nachdem ich im November 2015 schon einen Post über die „Geschichten aus dem alten Berlin“ verfasste und einen Link zu einer Seite einarbeitete, auf der man sich diese alten Geschichten anhören kann, habe ich nun eine Seite entdeckt, auf der man einige dieser Kriminalhörspiele anhören kann. Es ist zwar nur ein kleiner Teil der insgesamt 499 ausgestrahlten Folgen, aber vielleicht hat ja doch jemand Interesse sich mal einige Folgen anzuhören.

Natürlich wirken sie einem geradezu brav, im Vergleich zu den heutigen Fällen. Aber damals fand man es spannend und interessant.

So nun habe ich genug darüber geschrieben, HIER ist der Link zu „ Es geschah in Berlin“.

Abgaswerte von Berlin

In Zusammenarbeit von RBB und Technischer Universität gab es in Berlin Messungen der Stickoxid-Belastung. Mit einem überraschenden Ergebnis. Das Lied „Das ist die Berliner Luft“ sollte man lieber nur noch ganz leise anstimmen. An 73 Standorten wurden Werte gemessen die über dem Grenzwert von 40 μg/m³ liegen. An einigen Messpunkten liegen die Werte dazu sehr deutlich über dem Grenzwert.

Wer wissen möchte, wie es in seiner Gegend um die Belastung bestellt ist, kann sich das HIER anschauen.

Insgesamt kann man wohl absehen, dass der Senat diese Messungen kaum noch ignorieren kann. Es drohen somit Fahrverbote, wenn ein Grundsatzurteil vorliegt, das für Februar erwartet wird, auch in Berlin.

Mal schauen, was dem Herren Dobrindt dazu einfällt. Noch ist er ja zuständig, auch wenn er sich anderweitig profilieren möchte.

Wandgemälde

Einige Aufnahmen habe ich noch. Hier ist wieder eine kleine Auswahl. Leider hat sich durch die Sonneneinstrahlung oben jeweils etwas Schatten gebildet.

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