Sie wurden beklatscht …

… viel mehr kam jedoch nicht!

In diesen Tagen kämpft das Pflegepersonal in den Berliner Krankenhäusern um bessere Arbeitsbedingungen, mehr Pflegekräfte und mehr Lohn. Berechtigte Forderungen möchte man meinen.

Jedoch gibt es auch ein Projekt der DRK-Schwesternschaft in Berlin. Ute Spiegel, Krankenschwester in einer Intensivstation in einem Berliner Krankenhaus und die DRK Schwesternschaft, sangen zusammen einen Song und erstellten dazu ein Video. Es sollte etwas Ablenkung von ihrer beschwerlichen Arbeit sein und dabei kam, wie ich finde, erstaunliches raus.

Ute Spiegel und die DRK-Schwesternschaft, „WE Care for You“

Am Brunnen vor …

… nein nicht vor dem Tore …

… sondern am Wittenbergplatz.

Und auch wenn es nicht so warm war am letzten Donnerstag, schauten unsere Hunde verträumt aufs Wasser. 😀

Heute vor 60. Jahren

Der 13. August 1961 war ein Sonntag. Ein grauer eher regnerischer Tag bei uns, ich lebte damals noch in meiner Geburtsstadt.

Einige Tage vorher hatte Ulbricht der damalige Staatsratsvorsitzende der DDR verkündet, „niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“. Am 13. August 1961 wurde Deutschland dann endgültig geteilt und somit Freunde und Verwandte für viele Jahre getrennt.

Wer glaubte schon den Sonntagsreden der Politiker, dass Deutschland eines Tages wieder vereint sein würde? Wer die Grenzanlagen sah, dem war klar, das wurde nicht für ein paar Monate errichtet.

60 Jahre ist es her, dass an einem Sonntag im August Fakten geschaffen wurden, die man vorher nicht für möglich hielt. Umso erstaunlicher war es, dass die Mauer durch das Volk der DDR im Jahr 1989 gesprengt wurde. Das war der Titel einer Videokassette, ältere werden sich erinnern, was das war, des damaligen SFB, „Ein Volk sprengt seine Mauern“.

Und wie das 1000 jährige Reich zum Glück nur kurzen Bestand hatte, so war auch der erste Arbeiter und Bauernstaat auf deutschem Boden spätestens 1990 Geschichte.

Und wie sagte Willy Brandt, „nun wächst zusammen, was zusammen gehört“. Na ja, einige Wachstumsstörungen gibt es auch nach über 30 Jahren noch. Aber man mag es kaum glauben, Deutschland ist mittlerweile schon länger wieder vereint, als die Mauer stand.

Und wir ehemaligen West-Berliner können endlich ohne Nervereien ins Umland fahren. Geografisch war es zu Zeiten der Mauer jedoch einfacher. Um Westberlin herum war alles Osten. 😀

Nichts ist unmöglich

Berlin die Stadt des unbegrenzten Irrsinns, so könnte man es auch schreiben. Denn es gibt Meldungen, die man nicht glauben mag, jedoch den Tatsachen entsprechen.

Die Straßenbahnen in Berlin fahren, wie in vielen anderen Städten, ich behaupte in 99,9 Prozent aller Städte, auf Schienen. So kann man die Fahrtroute der Bahnen nur in ihrer Geschwindigkeit beeinflussen. Oder durch eine Weichenstellung eine andere Fahrtrichtung erreichen. Jedoch kann das nicht vom Fahrer, sondern vom Stellwerk beeinflusst werden und wird, wenn überhaupt, nur zwecks Umleitungen erfolgen.

Nun jedoch werden, so der Plan, die Bahnen mit Navis ausgestattet und man fragt sich wozu bitte? Denn wie schon erwähnt, der Fahrer einer Bahn kann eine Streckenänderung nicht vollziehen. Also was soll das? Hat die BVG, die beim Senat gerne um mehr Zuschüsse bettelt, mit einem mal zu viel Geld?

Die BVG gibt dazu eine umwerfende Erklärung. Immer wieder kommt es vor, dass wegen geplanten Bauarbeiten oder nicht planbaren Umständen wie z. B. Unfällen der Fahrer im Netz umgeleitet wird. So kann man sich per Bildschirm über den Verlauf der Strecke informieren.

Prima Idee, das würde ich dann auch gleich auf die U- und S-Bahn ausdehnen. Wenn schon denn schon. Geld scheint bei den Berliner Verkehrsbetrieben in Hülle und Fülle da zu sein.

Brust raus!

Da war aber eine Aufregung als eine Mutter, die mit ihrem Kind in Treptow in der Plansche, einem Planschvergnügen vorwiegend für Kinder, ihre Brüste entblößte. Das Aufsichtspersonal, das eigentlich vor Ort ist um die Einhaltung der Coronaregeln zu überwachen, schritt ein und forderte die Frau auf, sich einen BH überzuziehen oder wenigstens ein T-Shirt.

Das sah die Frau nun überhaupt nicht ein und verwies darauf, dass die Männer schließlich auch ohne BH rumliegen würden. Das Aufsichtspersonal kam nicht weiter und rief die Polizei. Auch die Beamten forderten die Dame ohne Erfolg auf und verwiesen sie der Plansche.

Das hat nun für einen Riesenwirbel gesorgt und ist seit Tagen in den Berliner Gazetten vertreten. Morgen nun soll es in Kreuzberg eine Fahrraddemo mit Feministinnen, die oben ohne durch den Bezirk fahren, geben.

Ob man nun an einem Ort, der vorwiegend für Kinder gedacht ist, oben ohne rumliegen muss, darüber möchte ich nicht urteilen. Ich weiß nur, dass oben ohne in den 70er und 80er Jahren in Westberlin kein Thema war. Die Frauen lagen eben so rum und niemanden hat es gestört. Im Gegenteil an vielen Seen in Berlin wurde fast ausschließlich nackt gebadet. Offensichtlich muss man heute aus jedem kleinen Furz einen Hurrikan machen.

Und Journalisten aus ganz Europa haben sich bei der Frau gemeldet, um darüber zu berichten. Sie hat wohl bald die berühmtesten Brüste Europas.

Die Natur atmet auf

Aus, aus Deutschland ist raus. Und als würde der Himmel darum weinen öffneten sich in der Nacht die Schleusen und es begann heftig zu regnen.

Das hat natürlich rein gar nichts mit dem ausscheiden der deutschen Mannschaft aus der EM zu tun. Seit Stunden gibt es einen Landregen der oft sehr schauerartig verstärkt wird. Begierig wird das Nass von den Pflanzen aufgesogen und auch viele Menschen scheinen sich zu freuen, dass es endlich mal wieder richtig regnet.

Von mir aus kann es den ganzen Tag so weitergehen. Die Natur braucht das Wasser sehr dringend.

Saturday Night?

War am Sonnabend wohl im nahegelegenen Wald. Oder ist das ein Waldgeist?

Dann hatte er sehr viel Durst.

Es kann jedoch sein, das die, die dort feierten nur mitteilen wollten was sie tatsächlich sind.