Das Ende von PAN AM am 4. Dezember 1991

Am 30. September 1968 war mein erster Flug von Nürnberg nach Berlin. Etwas aufgeregt war ich schon. Fliegen in den 1960er Jahren war noch was besonderes. Nicht so eine Massenabfertigung wie heute.

Geflogen bin ich mit einer Maschine der PAN AM. Soweit ich mich erinnere, bediente nur PAN AM die Route Berlin-Nürnberg. Der Flug dauerte ca. 50 Minuten und es gab sogar einen Imbiss. Da mussten sich die Flugbegleiterinnen mächtig beeilen. Meinen ersten Anflug auf Berlin, damals West-Berlin werde ich nie vergessen. Natürlich schaute ich mir den Landeanflug auf den Zentralflughafen Tempelhof ganz genau aus dem Fenster an. Und kurz bevor die Maschine landetet sah ich einen Friedhof. Nette Begrüßung dachte ich mir damals. Es sollte nicht mein letzter Flug von und nach Berlin sein. In den ersten zwei Jahren bekam ich als „Entwicklungshelfer“ vier Freiflüge pro Jahr. Die nutzte ich natürlich aus.

Am 4. Dezember 1991 meldete PAN AM Konkurs an. Also vor 30 Jahren. Schade, ich bin gerne mit PAN AM geflogen.

Rücksichtslos oder einfach nur denkfaul?

Diesen E-Roller sah ich gestern mitten auf dem Gehweg abgestellt. Offensichtlich war es den Nutzern völlig egal, ob er zum Hindernis werden könnte. Ich dachte nur, wenn ein blinder Mensch hier langläuft, so kann er ein Problem bekommen.

Nur solch einen Denkvorgang sollte man Menschen, die so egoistisch ihren Mist abstellen, nicht zumuten, oder?

Blick von der Tauentzienstraße …

… Richtung Ku’damm

Da wir heute Morgen einen Termin in der City hatten, machte ich noch schnell dieses Foto. Und ehrlich ich finde die City West, schöner als die City Ost. Auch wenn der Tauentzienstraße und dem Ku’damm viel vom Reiz früherer Jahre verloren ging.

Das macht mich fassungslos!

Wie tief können Menschen sinken? Gibt es nach unten denn überhaupt keine Grenze mehr? Ein besonders widerwärtiger Vorfall eines wohl total gefühlskalten Menschen hat sich in Berlin ereignet.

Ein Polizeibeamter kam aus gesundheitlichen Gründen von der Straße ab und knallte mit dem Polizeiwagen in eine Absperrung. Das hatte ein Passant mitbekommen. Als der Beamte im Auto vor offensichtlich starken Schmerzen schrie, half der Passant ihm nicht. Nein er zückte sein Smartphone und filmte den Todeskampf des Polizeibeamten. Auch an Hilfe herbei zu holen dachte er nicht. Ja er soll den sterbenden auch noch verhöhnt haben.

Das Video des sterbenden Polizeibeamten stellte er dann auch noch ins Netz. Dieses Verhalten kann einen normal denkenden Menschen nur abstoßen und es zeigt sehr deutlich die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft.

Man kann nur hoffen, dass dieser „Filmemacher“ das bekommt was er verdient. Eine Strafe die richtig wehtut. Falls er überhaupt in der Lage ist, recht und unrecht zu unterscheiden. Was ich jedoch stark bezweifle.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-beamten-beim-sterben-zugeschaut-mann-aus-der-hooligan-szene-filmt-polizisten-kurz-vor-dessen-tod-und-verspottet-ihn/27812250.html

Sie wurden beklatscht …

… viel mehr kam jedoch nicht!

In diesen Tagen kämpft das Pflegepersonal in den Berliner Krankenhäusern um bessere Arbeitsbedingungen, mehr Pflegekräfte und mehr Lohn. Berechtigte Forderungen möchte man meinen.

Jedoch gibt es auch ein Projekt der DRK-Schwesternschaft in Berlin. Ute Spiegel, Krankenschwester in einer Intensivstation in einem Berliner Krankenhaus und die DRK Schwesternschaft, sangen zusammen einen Song und erstellten dazu ein Video. Es sollte etwas Ablenkung von ihrer beschwerlichen Arbeit sein und dabei kam, wie ich finde, erstaunliches raus.

Ute Spiegel und die DRK-Schwesternschaft, „WE Care for You“