Elli Bananenflanke meint …

… danke Borussia Mönchengladbach.

Nun haben die Bayern also auch mit Jupp an dessen früherer Wirkungsstätte verloren. Man muss BMG dankbar sein, dass sie der Liga wenigstens so etwas wie Spannung erhalten haben und die Bayern besiegten. Auch wenn der Gladbacher Trainer am Schluss fast einen Herzkasper bekam, weil der Schiedsrichter einfach nicht abpfeifen wollte. Und man kennt den Dusel der Bayern ja. Doch es ging für BMG alles gut. Und nach dem Spiel gab Jupp Heynckes seinem Freund Ulli Hoeneß relativ unverblümt eine Absage auf dessen Äußerung, dass er sich vorstellen könne, dass Jupp Heynckes auch in der nächsten Saison noch auf der Trainerbank des FC Bayern sitzen könne.

Weniger gut dagegen ging es für Borussia Dortmund. Das Revierderby wurde seit Tagen mit Spannung erwartet und sollte, so die Medien, das Schicksalsspiel für den Trainer des BVB werden. Und es ging gut los. Der BVB fertigte Schalke in der ersten Halbzeit ab und führte völlig verdient mit 4:0. 4:0 zur Pause was soll da noch schiefgehen? Selbst der Schalker Anhang gab wahrscheinlich keinen Pfifferling mehr auf die Mannschaft und hoffte wohl nur noch, es möge kein Debakel geben. Es gab ein Debakel, jedoch anders als gedacht. In der zweiten Halbzeit war der BVB völlig von der Rolle und so holte Schalke Tor um Tor auf um in der Nachspielzeit noch den Ausgleich zum 4:4 zu erzielen. Was für ein Fußballspektakel, jedenfalls für den neutralen Zuschauer. Für die Trainer war es wahrscheinlich nur schwer zu ertragen.

RB Leipzig konnte durch einen letztendlich verdienten Sieg gegen die sich tapfer wehrende Mannschaft des SV Werder Bremen bis auf 3 Punkte an die Bayern heranrücken und auch Freiburg gewann sein Heimspiel gegen Mainz 05.

Die Hintermannschaft von Eintracht Frankfurt hatte Kevin Volland nur mal kurz aus den Augen verloren. Doch das darf man sich bei einem Volland der momentanen Form nicht erlauben. So verlor die Eintracht mit 0:1. Und Augsburg hat es geschafft, nach unzähligen Unentschieden und einem Sieg gab es für den VfL Wolfsburg in Augsburg unter dem nicht mehr ganz neuem Trainer Martin Schmidt nun die erste Niederlage für die Gäste.

Etwas überraschend kam da der klare Erfolg des Hamburger Sportvereines über Hoffenheim. In dieser Höhe hätte wohl kaum jemand damit gerechnet und alles begann mit einem Hoffenheimer Eigentor. Eigentore scheinen überhaupt wieder groß in „Mode“ zu kommen. Es scheint, als nehme sich Hoffenheim momentan auch eine kleine Krise.

Und am frühen Abend landete Hertha BSC noch einen 2:0 Auswärtserfolg beim abgeschlagenen Tabellenletzten FC Köln und spielte damit erstmals seit dem ersten Spieltag wieder zu null. Klar bei einer Mannschaft, die in den bisherigen Begegnungen gerade einmal 4 Tore geschossen hatte, konnte man das erwarten. Aber auch Hertha BSC ist momentan weit von seiner Form entfernt und schon deshalb war dieser Sieg wertvoll. Bei einer Niederlage wäre man den Abstiegsrängen arg nahe gekommen.

Am Freitag trennten sich die beiden Aufsteiger Hannover 96 und der VfB Stuttgart 1:1. Hannovers Weg in die unteren Tabellenregionen scheint also weiter zu gehen.

 

Und eine Meldung, die rein gar nichts mit Fußball zu tun hat, fand ich sehr traurig. Traurig für den sympathischen Skirennläufer Christian Neureuther. Er war schon zum Auftakt der Saison in einer guten Form und wollte seine Karriere mit den Olympischen Spielen und nach Möglichkeit mit einer Medaille krönen. Er der seit Jahren zu den besten Skiläufern der Welt zählt, muss nun alle Hoffnungen begraben. Beim Training in den USA ist ein Kreuzband gerissen und jeder der sich mit Sport auskennt, der weiß, was das bedeutet. Es ist aus mit Olympia und das wahrscheinlich für immer. Denn bei den nächsten Olympischen Spielen in Peking wäre er bereits 38 Jahre alt.

Da kann man ihm nur gute Besserung wünschen, es wird ihm jedoch nur ein schwacher Trost sein.

Elli Bananenflanke meint …

… wo ist die Abwehr geblieben?

Als Pal Dardai vor gut 2 Jahren die Herthamannschaft übernahm, war eines seiner Hauptziele die Hintermannschaft zu stabilisieren. Das hatte er in erstaunlich kurzer Zeit geschafft und somit den Grundstein zum damaligen Klassenerhalt gelegt. Doch nun, so scheint es, wird der lange Zeit als Prunkstück geltende Mannschaftsteil erneut das Problemkind.

Gestern gegen Borussia Mönchengladbach hatte ich oftmals den Eindruck, dass Mitchell Weiser z. B. wenig Lust auf seinem Posten verspürte und sich wohl schon mehr mit Abwanderungsgedanken beschäftigt als um das Spiel. Nun hat er nie ein Hehl daraus gemacht sich zu höherem berufen zu fühlen und niemand bei Hertha wird ernsthaft an eine lange Bindung von ihm an Hertha geglaubt haben, aber sollte sich ein Spieler dann nicht für einen neuen Verein eher anbieten? So wie er in den letzten Wochen spielt, könnte man glauben auch dazu hat er keine Lust.

Nun wäre es natürlich zu einfach die gestrige Niederlage an M. Weiser festzumachen da haben natürlich andere noch kräftig mitgeholfen. Überhaupt kann man der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft und sich mehr Tormöglichkeiten herausgespielt als in vielen anderen Spielen. Nur, wenn in Wolfsburg 3 Toren nicht zu einem Sieg reichen und man sich im heimischen Olympiastadion 4 Tore einfängt, liegt es vor allem in der Hintermannschaft im Argen.

Und mit Mehrbelastung durch die Euroliga hat das, nach meiner Auffassung, wenig zu tun. Hier liegt das Problem tiefer. Seit Wochen wird durchrotiert und so kann wenig Harmonie in die Mannschaft kommen. Das merkt man leider sehr deutlich. Laufwege sind nicht selbstverständlich und zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen klaffen unerklärliche Lücken. Eine Mannschaft wie BMG nutzt das gnadenlos aus. Und, dass Raffael ein hervorragender Techniker ist, sollte man gerade bei Hertha noch in bester Erinnerung haben.

Als Fazit möchte ich betonen, nicht jedes Spiel läuft so unglücklich wie gegen BMG. Jedoch sollte man sich beim Trainer und der Mannschaft darüber im Klaren sein, es passt nichts im Moment. Und wenn man das nicht schnellstens abstellt, kann es ein böses Erwachen geben. Denn schon werden erste Stimmen nach einem Trainerwechsel laut und das ist immer ein Alarmsignal.

Elli Bananenflanke meint …

… Köln darf ich jubeln?

Ach, was waren es doch für herrliche Zeiten als man sich noch über Trainer, Schiedsrichter und Spieler am Montag ärgern konnte. Doch auf Dauer wurde es eben auch langweilig und so beschloss der DFB, einen neuen Aufreger zu installieren, den Videobeweis.

Gestern in Wolfsburg hätte Hertha ohne Videobeweis wahrscheinlich das Spiel verloren. Aber irgendwie hätte mir das fast besser gefallen als diese laufenden Unterbrechungen und diesen gezeigten Bildschirm der Schiedsrichter kann ich nicht mehr sehen. Vernetzt doch alle Spieler mit Köln. Die können dann nach einem mutmaßlichen Tor in Köln nachfragen, Köln darf ich jubeln?

Der Videobeweis sollte mehr Gerechtigkeit in die Stadien bringen. Er bringt aber immer mehr gegen sich auf. Die Spontanität geht verloren. Der befreiende Torschrei der Massen oder der Spieler wird im Keim erstickt, wenn sich der Schiedsrichter ans Ohr greift, weiß man oh weh jetzt warten wir erst einmal mit der Freude über ein Tor. Nein so nimmt man dem Spiel die Würze. Es ging hundert Jahre ohne Videobeweis, vielleicht wäre es, besser ihn wieder abzuschaffen.

Dann könnten wir uns endlich wieder über Trainer und ihre falsche Taktik streiten. Also über die wichtigen Dinge im Fußball, oder?

Elli Bananenflanke meint …

… Krise, welche Krise?

Ich muss vorausschicken, dass ich Pal Dardai sehr schätze. Keiner ist wahrscheinlich mehr ein Herthaner als er. Vor 20 Jahren kam er als junger Spieler von gerade mal 22 Jahren in die Stadt um bei Hertha BSC sein Glück zu finden und ist dem Verein bis heute treu geblieben. Seit 2 Jahren in der verantwortlichen Position als Trainer der Bundesligatruppe. Er sagte einst, wenn es nicht funktioniert, dann gehe er auch wieder zurück in die Jugendarbeit bei Hertha und wer will ihm, dem ehrlichen Sportsmann das nicht glauben? Er der damals auch ein Angebot der großen Bayern ablehnte und der Hertha treu blieb.

Doch in den letzten Wochen hat er wohl mit seiner Einschätzung ziemlich weit danebengelegen. Als die Mannschaft nur ein Spiel von 10 Spielen gewinnen konnte, meinte er, das ist keine Krise und wenn es eine wäre, was ja nach seiner Einschätzung keine war, so sei es eine Krise der Medien und der Zuschauer. Wow Pal das ist ja eine völlig neue Variante. Die Mannschaft hat also keine Krise, die Zuschauer und die Medien tragen eine Krise an die Mannschaft heran? Da würde ich aber ganz schnell meinen Spielern die Lektüre der Morgenzeitungen verbieten und die Zuschauer, bis diese ihre Krise überwunden haben, aus dem Stadion verbannen.

Überhaupt nach dem Sieg über den HSV sieht man bei Hertha schon wieder alles rosarot. Und natürlich hat sich die Mannschaft damit aus der Krise, die es ja nicht gab, geschossen. Was aber nun wenn die Mannschaft das Auswärtsspiel in Wolfsburg und das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach vergeigt? Na ist doch klar, dann haben Zuschauer und Medien wieder eine Krise.

Ich glaub, ich krieg ne Krise.

Elli Bananenflanke meint …

… so einen Tag so wunderschön wie heute …

… den sollte man ganz schnell abhaken. Gegen wen kann Hertha eigentlich noch gewinnen? Natürlich gegen den HSV. Fast immer wenn es zu diesem Duell im Olympiastadion kam, ging Hertha in den letzten Jahren als Sieger vom Platz. Auch heute wieder. Aber es war ein Zittersieg und man fragt sich tatsächlich wen möchte Hertha in dieser Saison eigentlich noch bezwingen?

Eine total verunsicherte Mannschaft stolpert mehr oder minder über den Rasen und mit einem geordneten Spielaufbau hat das alles herzlich wenig zu tun. Was ist los in dieser Mannschaft? Scheitert sie letztendlich an dem Glauben, ein etabliertes Mitglied der 1. Bundesliga zu sein? Mich erinnert das Auftreten der Mannschaft fatal an das der Abstiegsmannschaften vor einiger Zeit. Es ist noch nicht lange her und Hertha war zweitklassig. In der Hinrunde sind es noch 7 Spieltage und aus diesen sollte die Mannschaft mindestens 9 Punkte holen. Mit 22 Punkten auf der Habenseite könnte man einigermaßen beruhigt in die Rückrunde gehen. Punkte jedoch muten momentan illusorisch an.

 

Was ist denn mit dem BVB los? Spielen sie neuerdings ohne Abwehrreihe? Das ist ja schrecklich, wie sie in Hannover ausgekontert wurden. Mit dieser Einstellung wird es wohl nichts mit einem Weiterkommen in der CL. Die Tabellenführung ist man jedenfalls erst einmal los. Und am Sonnabend kommen die Bayern.

 

Und Nagelsmann der pfeffert vor lauter Wut schon mal einem Zuschauer eine Wasserflasche an die Birne. Er hat sich zwar entschuldigt, aber ich frage mich, was kann eine Wasserflasche für das Spiel seiner Mannschaft? Wenn Hazard nicht gefühlte 25 Chancen benötigen Würde um ein Tor zu erzielen wäre das Ganze wohl noch peinlicher für seine Mannschaft geworden.

 

Groß aufspielen wollte Leipzig bei den Bayern und schon nach 16 Minuten flog wieder ein Leipziger vom Platz, diesmal berechtigt, und all das was man sich vorgenommen hatte, war Makulatur. Gegen 10 Leipziger hatten die Bayern leichtes Spiel und schalteten in der 2. Halbzeit demnach auch 3 Gänge zurück. Kann man anhand der schweren Aufgaben, die noch vor ihnen liegen verstehen. Für die Zuschauer jedoch ist es ätzend und sie haben auch eine Menge Eintritt bezahlt.

Elli Bananenflanke meint …

… na ja

Sechs Spiele ohne Sieg das ist die bittere Bilanz von Hertha BSC. In der Vorsaison hatten die Berliner zu diesem Zeitpunkt 17 Punkte auf der Habenseite und man konnte der traditionell schlechten Rückrunde der Mannschaft einigermaßen beruhigt entgegensehen. Da wird mir in dieser Saison angst und bange, wenn ich daran denke. Freiburg ist nicht gerade einer der Lieblingsgegner von Hertha BSC und so kam die Mannschaft auch heute nur schwer ins Spiel. Wurde in der 2. Halbzeit aber etwas besser, so konnte man das Unentschieden noch als „leistungsgerecht“ verbuchen. Hertha BSC jedoch kann sich glücklich schätzen einen Torhüter wie Rune Jarstein in seinen Reihen zu haben.

Den Bayern scheint jedoch doch noch das gefürchtete „Ancelottigen“ in den Trikots zu stecken, denn in Hamburg legte die Mannschaft eine recht blutleere Leistung hin. Gegen 10 Hamburger reichte es mit Mühe zum 1:0. Leipzig und Dortmund waren die anderen Mannschaft die unter der Woche in der CL gefordert waren und auch sie waren nicht die Frischesten. Zumindest für Leipzig reichte es dann doch für 3 Punkte während der BVB in Frankfurt einen 2:0 Vorsprung verspielte und sich am Schluss mit einem Punkt begnügen musste.

Mit jeweils einem Punkt trennten sich auch die Sorgenkinder Köln und Bremen. Und schnell wurde versichert, dass weder der Bremer noch der Kölner Trainer zur Disposition stehen. Und auch in Wolfsburg wollte keine Mannschaft als Sieger vom Platz gehen. Auch hier trennte man sich 1:1 im letzten Spiel des zerstückelten Spieltages.

Elli Bananenflanke meint …

… wenn der Cando zweimal bellt,

dann wird sein Herrchen Jupp als Trainer von Bayern München eingestellt. Bevor nun die Frage kommt, wer Cando ist, er ist ein 12-jähriger Schäferhund und sein Herrchen ist  Jupp Heynckes.

Und laut Heynckes hat Cando, als er sich mit seiner Frau und Tochter über das Angebot der Bayern unterhalten hatte, zweimal gebellt und sein Einverständnis gegeben. Wobei der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern Rummenigge noch ergänzte, dass es im Hause Heynckes auch noch eine Katze gibt. Und wer es schafft, dass sich Hund und Katze vertragen, der schafft es auch aus der Mannschaft des FC Bayern wieder ein Team zu formen.

Das scheinen ja völlig neue Einstellungskriterien bei Bayern München zu sein. 😀

Elli Bananenflanke meint …

… Update 2017!

Was treibt einen 72-jährigen dazu beim FC Bayern München sich nochmals die verwöhnten und verhätschelten Stars anzutun? Ist es Freundschaft oder die Gewissheit mit diesen Stars schon klargekommen zu sein? Oder die Gewissheit der Bayernbosse, keinen anderen auf die Schnelle zu finden?

Jupp Heynckes hat sich 2013 mit dem Triple verabschiedet und durfte trotzdem nicht bleiben, obwohl er das gerne getan hätte. Doch der Allmächtige, also Uli Hoeneß, hatte sich längst für Pep Guardiola entschieden. Was also könnte die Motivation für Heynckes sein? Es allen noch mal zu zeigen, dass er es noch kann? Hat er, so glaube ich, nicht nötig. Soll er einfach nur die Lücke schließen, bis die Herren Rummenigge und Hoeneß einen adäquaten Nachfolger gefunden haben? Oder haben sie gar schon einen und der möchte erst ab der Saison 2018/19 mit einer Mannschaft seiner Vorstellung beginnen? Diese Fragen werden sich wohl erst im Laufe der Saison beantworten.

Jupp Heynckes jedenfalls ist nicht zu beneiden. Aber er wird wissen, worauf er sich einlässt.

Elli Bananenflanke meint …

… fehlte der Mut zum Sieg?

Hertha72.212 Zuschauer im Olympiastadion und nicht ausverkauft wenn die Bayern kommen, wann gab es das zum letzten Mal? Und es war eigentlich wie es fast immer ist wenn der große FC Bayern zu Gast ist. Die Hertha begann sehr vorsichtig, um nicht ängstlich zu schreiben. Und durch eine Co-Produktion von Boateng und Hummels gingen die Bayern bereits nach 10 Minuten in Führung. Doch komischerweise schien es so, dass die Hertha nach dem Rückstand irgendwie ihre Hemmung verlor. Sie wurden etwas zielstrebiger und richtig was los war dann, als Darida mutmaßlich von Martinez im Strafraum zu Fall kam. Elfmeter sagte Schiedsrichter Osmers und zeigte auf den Punkt. Doch heutzutage ist Elfmeter eben nicht Elfmeter, sondern eventuell ein Elfmeter. Laut Videobeweis war es dann doch keiner. Die Ostkurve drohte zu zerplatzen und dadurch wurden die Spieler von Hertha erst einmal richtig wachgerüttelt. Aber da wurde dann auch schon zum Pausentee gebeten.

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, schon ging Lewandowski dem Herthaner Stark auf und davon und es hieß 2:0 für die Bayern. Das wars dann wohl dachten viele im weiten Rund. Zu früheren Zeiten wohl schon, aber nicht einmal 2 Minuten später hatte Duda zurückgeschlagen und es stand nur noch 1:2. Darauf folgte eine kleine Drangperiode von Hertha und Kalou verwandelte nach einem Freistoß von Plattenhardt zum 2:2. Nun spielte Hertha so richtig mit. Jedoch schien die Mannschaft dann etwas erschrocken über die eigene Forschheit und statt auf Sieg spielte sie dann doch lieber auf Unentschieden. Schade gegen diese Bayern wäre eventuell erstmals seit über 8 Jahren ein Sieg drin gewesen. Doch dazu fehlte dann doch der Mut.

Der Interimstrainer der Bayern hatte, wie nicht anders zu erwarten, all die Stars aufgeboten, die Trainer Ancelotti so sträflich auf die Bank setzte. Und ich muss schreiben, wohl zu Recht. Überzeugen konnten sie nicht.

Elli Bananenflanke meint …

… ein Akt aus dem Komödienstadel?

Zieht dem Ancelotti die Lederhosen aus, so könnten es einige Bayernstars gedacht haben. Nachdem man den ach so harmonischen Oktoberfesttrip abgehakt hatte.

Wie aus indiskreten Bayernkreisen verlautete, hatte er wohl fünf der ach so sensiblen Bayernstars gegen sich. Da muss man natürlich den Trainer entlassen, besonders wenn es den Bossen ohnehin gut in den Kram passt. Wo kommen wir denn hin, wenn die verhätschelten Stars nicht die ihnen zukommende Aufmerksamkeit des Trainers bekommen? Ja wenn sich der Trainer erdreistet ihnen nicht einmal eine Stammplatzgarantie zu gewähren? Was also ist die einfachste Methode? Na klar den Trainer in die Wüste, oder vielleicht doch nach Asien zu schicken.

Vielleicht haben die fünf Stars eine kollektive Drohung ausgesprochen, dass sie geschlossen zu den 60ern wechseln würden. Dann schrillten in den oberen Etagen an der Säbener Straße aber alle Alarmglocken. Denn das wäre der absolute Supergau.