Elli Bananenflanke meint …

… und er geht doch?

Die Spatzen pfiffen es schon seit einiger Zeit vom Dach des Olympiastadions, und es war vielen klar, die Zeichen stehen auf Abschied. Nun scheint es konkret zu werden. Favorit für einen Wechsel von Mitchell Weiser scheint Bayer Leverkusen zu sein.

Mitchell Weiser kam 2015 zur Hertha und war zweifellos eine Verstärkung. Schon deshalb stand er wohl auch bei Borussia Dortmund auf dem Wunschzettel. Ja auch englische Klubs haben ein Auge auf ihn geworfen. Doch ohne ihm zu nahe treten zu wollen, dieser Schritt, so glaube ich, wäre im Moment ein zu großer für ihn. Er hat eine, ich schreibe mal freundlich, durchwachsene Saison hinter sich. Zu seiner gewohnten Form hat er in dieser Spielzeit nie gefunden.

Nun also wird er Hertha verlassen. In seinem Vertrag der eigentlich bis 2020 geht, steht eine Ausstiegsklausel. Wer 12 Millionen auf den Tisch legt, kann ihn verpflichten. Bayer Leverkusen scheint dazu bereit und Hertha wird ihm keine Steine in seine weitere Laufbahn legen.

Elli Bananenflanke meint …

… 999 und 1000!

Man war das ein geeiere. Monatelang versuchten die Spieler von Hertha BSC diesen Jubiläumstreffer zu versenken und es wollte und wollte ihnen einfach nicht gelingen. Weder in den Heimspielen gegen Mainz, Freiburg oder Wolfsburg noch in der ersten Halbzeit gegen den 1. FC Köln. Alles „Spitzenmannschaften“ der Fußballbundesliga und das meine ich jetzt, bitte nicht falsch verstehen, nicht abwertend. Auch gegen Köln ging man mit einem Rückstand in die Halbzeit. Und unter den 45.000 Zuschauern war schon, jedenfalls bei denen die es mit Hertha halten, eine gewisse Unruhe zu spüren.

Doch dann kamen die ominösen 4 Minuten des Davie Selke. Innerhalb von 4 Minuten zimmerte er die Kölner wieder auf Platz 18. Wobei der 2. Treffer, na ich sage mal, eher etwas glücklich war und weder der Schieds- Linien- oder Scharfrichter im Kölner Keller sahen, dass der Einwurf der dem 2:1 vorausging nicht für Hertha, sondern für Köln hätte gegeben werden müssen. Doch damit hat der FC in der gesamten Spielzeit schon merkwürdige Erfahrungen gesammelt.

Hertha wird es egal sein, endlich hat man auch im heimischen Olympiastadion mal wieder gewonnen und sogar Tore geschossen. Pal war darüber so froh, dass er den Jungs am Sonntag trainingsfrei gab.

Eine Show der besonderen Art gab es in München und Frankfurt zu bewundern. Man weiß nur nicht ist es eine (Schmieren)Komödie oder eher ein Drama. Doch wenn die Führungsetage des FC Bayern beteiligt ist, darf man wohl eher vom erstgenannten ausgehen. Da wurde in München mal schnell die Nummer des Frankfurter Trainers Kovac gewählt und dieser ging tatsächlich ran. Und staunte nicht schlecht, dass er am Telefon mal eben einen Millionenvertrag angeboten bekommt. Ja so macht man das, nicht lange rumeiern gleich zur Sache kommen. Und da Kovac ein Mann von schnellen Entscheidungen ist, sagte er ebenso spontan zu. Vorsichtshalber hatte er sich eine Klausel in seinen Vertrag schreiben lassen, dass er für 2,2 Millionen nach München wechseln könne, wenn die Bayern, ganz spontan, anrufen. Schon dieser Passus macht stutzig, weshalb explizit die Bayern? Was wäre gewesen, wenn Anrufe aus Madrid oder Barcelona gekommen wären?

Sagt mal ihr Funktionäre des FC Bayern oder der Trainer von Eintracht Frankfurt, glaubt ihr eigentlich, dass euch jemand diesen Blödsinn abnimmt? Ihr macht euch eigentlich mit solchen Nummern nur lächerlich. Und schon deshalb reagierten einige der beteiligten Herren am Wochenende sehr dünnhäutig auf Fragen der Journalisten.

Über die Spiele muss man eigentlich nicht viel schreiben. Hamburg und Köln festigten ihre Abstiegsplätze. Schalke gewann gegen komisch uninspirierte Dortmunder und die Bayern fertigten die Borussia aus Mönchengladbach ab.

Heute Abend spielen noch Mainz05 gegen den FC Freiburg, welche dieser beiden Mannschaften spielte eigentlich am vergangenen Donnerstag in der Euroliga? Oder hatte ich da was falsch verstanden? Sollte der Montag nicht Mannschaften vorbehalten sein, die sich einen Tag mehr ausruhen mussten? Ist wohl eher doch ein entgegenkommen an die Bezahlsender als an die Mannschaften.

Apropos Bezahlsender, SKY zeigte am Sonnabend auf seinem Free-TV-Kanal das Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach. Quasi als Leckerli für Fußballfreunde und natürlich umso ganz nebenbei ein paar Abos zu ergattern. Klappte wohl nicht so ganz. Dummerweise war die Meisterschaft längst entschieden und BMG nun nicht der attraktive Gegner. So wollten zwar 500.000 dieses Spiel im Free-TV sehen, jedoch hat es den Marktanteil der Sportschau (ARD), die man damit natürlich auch treffen wollte nicht im geringsten tangiert.

 

Elli Bananenflanke meint …

… jetzt geht’s los!

Die Fußballbundesliga biegt so langsam in die Zielgeraden ein und es wird ernst im Kampf um die Abstiegs- und europäischen Plätze.

Der HSV gastiert in Hoffenheim und hofft auf Punkte, ebenso wie der FC Köln in Berlin bei der Hertha. Wobei ich dabei eher an einen Punktgewinn des FC bei Hertha als einen für den HSV in Hoffenheim glaube. Obwohl es bei Hertha gestern die freudige Nachricht gab, dass Rune Jarstein seinen Vertrag der bis 2019 ging um weitere Jahre verlängerte. Gut gemacht Hertha.

Im direkten Duell um die Relegationsplätze messen sich Mainz05 und Freiburg. Aber auch Wolfsburg könnte bei einer Heimniederlage gegen Augsburg wieder im Rennen sein.

Wie wird man bei der Eintracht aus Frankfurt mit der Nachricht, die kursiert, fertig werden, dass ihr Trainer nach München geht? Bestimmt ist es keine gute Nachricht vor dem Spiel in Leverkusen. Da geht es ja für beide Mannschaften um Punkte für eine CL-Teilnahme. Stuttgart-Hannover und Bayern gegen BMG ist wohl eher was für die Fans. Brisanter wird es da zwischen den alten Rivalen Schalke und BVB zugehen. Da ist Musik drinnen, wie man so schön sagt. Tja und Werder? Knocken sie Leipzig am Sonntag noch weiter aus den CL-Rängen? Die Chancen stehen gar nicht so schlecht für die Jungs von der Weser. Der Trainer von Leipzig scheint mit seinem Boss etwas im Clinch zu liegen und einige wichtige Spieler der Abwehr fehlen RB.

Aber am Montagabend gegen 22:40 Uhr sind wir dann schlauer, wie es für alle Vereine lief. Ach ja diese Montagsspiele. Was freue ich mich auf die Spieltage 33 und 34. Dann werden alle Spiele am Sonnabend um 15:30 Uhr angepfiffen und es gibt keine Zerstückelung der Spieltage. Für mich sind das immer die schönsten Spieltage der Saison.

Elli Bananenflanke meint …

… Pech oder Unvermögen?

Jan Sommer konnte es nach dem Spiel eigentlich kaum fassen, die Borussia aus Mönchengladbach hatte das Spiel gegen Hertha BSC gewonnen. Ein Spiel das sie, gemessen an den Chancen, eigentlich nie gewinnen durften. Jedoch gelang es den Spielern von Hertha BSC auch in besten Positionen den Ball neben oder über das Tor von BMG zu dreschen.

Nachdem Hertha nach einer schönen Kombination mit 0:1 in Führung gegangen war, gab es mindestens vier glasklare Gelegenheiten auf 0:2 zu erhöhen. Doch der Ball wollte einfach nicht mehr den Weg in das Tor von BMG finden. Entweder man schoss wie bereits erwähnt über oder neben das Tor oder der Torhüter von BMG Jan Sommer reagierte fantastisch und fischte den Ball weg.

Es gab noch einiges an Aufregern im Spiel. So gab Bibiana Steinhaus ein Tor für BMG wegen einer Abseitsstellung nicht. Eine richtige Entscheidung doch das sahen natürlich die Fans von BMG anders und beschimpften sie mit Sprüchen, deren Inhalt ich hier keineswegs wiederholen werde. Auch der berechtigte Elfmeter für BMG konnte die sogenannten Fans nicht beruhigen.

Ich weiß nicht, was diese Hohlköpfe Frau Steinhaus vorwarfen. Sie leitete das Spiel in gewohnter sicherer Manier. Überhaupt scheint sie in dieser Saison die persönliche Schiedsrichterin für Hertha zu werden. Es war wohl des dritte oder vierte Spiel, das sie mit Herthabeteiligung gepfiffen hatte.

 

So was gab es sonst noch? Ach der Dino zappelt doch noch und gewann völlig überraschend gegen Schalke 04. Der VfL Wolfsburg kann auch unter Labbadia gewinnen und zog Freiburg in den Relegationsstrudel und Köln konnte den Abstand zu Mainz nicht verringern.

 

Und völlig überraschend gewann der FC Bayern München an diesem Wochenende den Titel. Den Sechsten in Folge. Ach waren das noch Zeiten, als am letzten Spieltag alle 5 Minuten der Meistertitel wechselte. Gut für Risikopatienten natürlich sehr aufregend, doch besser als diese Dominanz der Bayern seit Jahren. Trotzdem, wir sind ja Sportsleute, Glückwünsche an die Isar.

Elli Bananenflanke meint …

…. die grauen Mäuse

10 Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz bei noch 6 ausstehenden Spieltagen an denen noch 18 Punkte zu vergeben sind. Eigentlich sollte das reichen um die Saison, ohne Sorgen zu beenden. Doch ohne Sorgen wäre ein verdammt schlechter Ratgeber, denn bei Hertha BSC sollte man sich langsam tatsächlich Sorgen machen. 2 Heimtore seit Beginn der Rückrunde, in den letzten drei Heimspielen, alle gegen Abstiegskandidaten nicht ein Tor erzielt und gegen Mainz sogar 0:2 verloren, und dann wundern sich die Verantwortlichen, wenn im Stadion keine Stimmung aufkommt? Hertha BSC hat wirklich gute Einzelspieler in seinen Reihen. Hat eine der besseren Abwehren der Bundesliga, ein Mittelfeld, das sich durchaus mit den oberen der Liga messen könnte und ist im Sturm wahrscheinlich so gut besetzt wie es sich einige andere Bundesligaklubs wünschen würden.

Weshalb also gelingt es nicht, daraus eine Truppe zu formen, die zumindest ansehnlichen, ja ihren Möglichkeiten entsprechenden Fußball zu spielen? Dardai hat am Wochenende gerade sein Mittelfeld angegriffen. Seine Spieler würden viel zu wenig aufs gegnerische Tor schießen. Ist das schon so etwas wie Selbstschutz? Denn das Murren gegen ihn wird in Berlin deutlich lauter. Hertha BSC spielt nun im dritten Dardai-Jahr zum dritten Mal eine unansehnliche Rückrunde. Welche Rückschlüsse könnte man daraus ziehen? Eventuell sollte man den Trainingsplan einmal genau durchschauen. Würde die Saison nur aus den 17 Vorrundenspielen bestehen, wäre Hertha BSC keine graue Maus der Liga. Doch es gibt eben auch die Rückrunde.

 

 

Als Jens Keller bei Union entlassen wurde, belegten die Köpenicker Rang 4 der 2. Bundesliga. Man glaubte damals nicht mehr, dass man mit ihm den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen kann. Unter seinem Nachfolger spielt Union nun gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga und ich frage mich, wo würde Union heute mit einem Trainer Jens Keller stehen? Natürlich kann man das nicht sagen, schlechter aber wahrscheinlich auch nicht. Woche für Woche hört man aus der Alten Försterei die gleichen Sprüche und Woche für Woche verliert Union oder spielt unentschieden. Der Trainer wirkt, jedenfalls auf außenstehende wie mich, ratlos.

Nachdem Union lange Jahre in Berlin eher positiv gesehen wurde, praktisch ein ruhig geführter Gegenpol zu Hertha BSC scheint nun auch bei den Köpenickern ein neues Zeitalter angebrochen zu sein. Schade denn eigentlich hatte man geglaubt, dass Union eines Tages die zweite Erstligamannschaft Berlins werden könnte. Doch davon sind sie momentan weit entfernt.

So ist Berlin, die größte Stadt Deutschlands, mit jeweils einem Verein in der 1. und 2. Bundesliga vertreten. Beide Mannschaften gehören jedoch eher zu den grauen Mäusen ihrer jeweiligen Liga. Und wenn nichts großartiges geschehen wird, so wird sich daran in absehbarer Zeit auch kaum etwas ändern.

Elli Bananenflanke meint …

… am Osterwochenende …

… gibt es noch eine neue Anstoßzeit.

Aber auch einige Begegnungen, die interessant werden könnten.

Bei Hoffenheim –Köln geht es um einen EL-Platz und Punkte sammeln gegen den Abstieg. Ebenso bei Schalke-Freiburg, bei Schalke geht es um einen CL-Startplatz und bei Stuttgart –HSV geht es für den HSV um wichtige Punkte, wobei Stuttgart sich sogar noch für die EL qualifizieren kann, ebenso könnte Borussia Mönchengladbach bei einem Sieg in Mainz nochmals Hoffnung auf einen internationalen Platz haben.

Bayer Leverkusen empfängt Augsburg und auch hier machen sich beide Mannschaften noch Hoffnungen auf das internationale Geschäft. Wobei Leverkusen hier wohl die besseren Chancen haben dürfte. Hannover empfängt RB Leipzig, für Leipzig geht es wohl nur um die CL-Plätze, die Europa League wäre für Leipzig wohl ein Rückschritt.

Hertha BSC empfängt den VfL Wolfsburg und könnte mit einem Sieg die Saison endgültig abhaken. Werder Bremen ist Gastgeber von Eintracht Frankfurt und dürfte, wie Hertha, mit einem Heimsieg aus dem Kreis der Relegationskandidaten endgültig ausscheiden. Wobei es für die Eintracht eben um die Festigung eines CL-Platzes geht.

Die Schlagerpartie steigt jedoch in der Allianz-Arena in München. Hier empfängt Bayern München Borussia Dortmund. Und wieder könnten die Bayern an diesem Wochenende Meister werden. Doch auch der BVB benötigt jeden Punkt um im internationalen Geschäft dabei zu sein. Natürlich auch in der CL.

Da am Karfreitag nicht gespielt wird, gibt es am Sonnabend drei Anpfiffzeiten. 15:30, 18:30 und 20:30. Wobei das Spiel Hertha gegen Wolfsburg um 20:30 stattfindet. Ich bin auf die Saison gespannt, an der jedes Spiel seine eigene Anpfiffzeit bekommt. Ich bin mir fast sicher, das wird auch noch kommen.

Elli Bananenflanke meint …

… geht doch!

Es waren keine guten Voraussetzungen für Hertha um die Reise nach Hamburg anzutreten. Vier Spiele, ohne ein einziges Törchen erzielt zu haben, da kann man schon ins Grübeln kommen. Der HSV hatte mittlerweile alles rausgeschmissen was dem neuen starken Mann vor die Augen kam und so konnte es natürlich sein, dass durch den neuen Trainer auch eine neue Einstellung in die Mannschaft kam. Alles nicht ermutigend für Hertha.

Und in der ersten Halbzeit sah man dann auch einen HSV, der durch strukturiertes Spiel die Hertha ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Jedoch schien der Trainer Pal Dardai in der Halbzeit die richtigen Schlüsse aus den ersten 45 Minuten gezogen zu haben. Denn die Hertha bekam das Spiel von Minute zu Minute besser in den Griff und nach dem Ausgleich schien die Anfangseuphorie der HSV-Spieler schon einen Dämpfer bekommen zu haben. Vollends vorbei war es dann jedoch nach dem 1:2 durch den kurz zuvor eingewechselten Kalou. So erreichte Hertha einen wertvollen Sieg in Hamburg. Dieser wurde durch die Niederlagen von Freiburg, Wolfsburg und Mainz nochmals aufgewertet. Und sollte Hertha es einmal schaffen, ein richtungsweisendes Spiel zu gewinnen, wie das am Ostersonnabend gegen Wolfsburg, dann wäre die Saison schon fast durch.

Stuttgart wird mir langsam unheimlich. Es ist schon beeindruckend, was die für eine Serie unter dem Trainer Korkut hinlegen. Dabei sollte man jedoch Werder Bremen nicht vergessen. Die Mannschaft hat unter dem jungen Trainer Kohfeldt ebenfalls eine erstaunliche Entwicklung genommen und nun auch in Augsburg gewonnen. Chancenlos hingegen war Mainz 05 in Frankfurt und durfte sich bei den Frankfurter Spielern noch bedanken, dass diese so großzügig mit ihren Chancen umgingen.

Wesentlich treffsicherer war man in Mönchengladbach, dort trennte man sich leistungsgerecht 3:3. Und Schalke 04 gewann durch ein Eigentor der Wolfsburger quasi in letzter Minute.

Man darf gespannt sein, wie der BVB heute gegen Hannover antritt. Nachdem man sich wenig glamourös aus der EL verabschiedet hat. Und sollte der FC Köln Bayer Leverkusen schlagen können so wäre der HSV Schlusslicht. Tja und die Schalker haben den Bayern zumindest für dieses Wochenende die Meisterfeier verhagelt. Selbst bei einem Sieg heute in Leipzig können sie noch nicht Meister werden. Aber sie werden es verkraften können.

Elli Bananenflanke meint …

… die Nullnummer!

Sieht man es positiv, so hat Hertha einen Punkt geholt und den Vorsprung auf den Relegationsplatz um einen Punkt vergrößert. Der Freiburger Trainer Streich schien mir nach dem Abpfiff nicht unzufrieden. Klar er hätte wohl gerne drei Punkte aus Berlin mitgenommen, jedoch zeigte auch seine Mannschaft dazu einfach zu wenig. Wobei man Hertha bescheinigen muss, in den ersten 35-40 Minuten einen ganz ansehnlichen Fußball gespielt zu haben. Wobei besonders der Leistungsanstieg von Weiser Hoffnung macht. Doch ein Spiel dauert eben nicht nur 35-40 Minuten und hier liegt das Problem. Offensichtlich reicht die Kraft der Mannschaft gerade für eine Halbzeit, oder noch brutaler geschrieben für eine Hin- jedoch nicht mehr für die Rückserie.

Sollte Hertha am Wochenende in Hamburg ebenso spielen, könnte der HSV mal wieder 3 Punkte einfahren. Vier Spiele ohne ein Tor machen wenig Hoffnung, dass am nächsten Wochenende sich die große Wende vollzieht. Und der HSV dürfte angefressen sein, nachdem man sich in München die obligatorische Klatsche abholte. Aber dieses Spiel hat wohl niemand im Verein als richtungsweisend angesehen.

Da Schalke in Mainz gewonnen hat, bleibt unten erst einmal alles wie gehabt. Es sei denn Köln überrascht am Montag in Bremen. Dann wäre der HSV Tabellenletzter.

Elli Bananenflanke meint …

… die Wochen der Wahrheit!

So langsam wird es konkreter, in der 1. Fußballbundesliga. Obwohl man sich noch nicht auf der Zielgeraden der Saison befindet, könnten die nächsten Wochen eine Vorentscheidung bringen. Hertha BSC hat drei Spiele vor sich, die dem Verein zeigen könnten, ob man ruhig für die Saison 2018/19 planen kann, oder es unruhig bis zum Ende der Saison bleiben wird. Mit dem Heimspiel gegen Freiburg, einem Auswärtsspiel in Hamburg und dem darauffolgenden Heimspiel am Ostersonnabend gegen Wolfsburg sollte die Mannschaft mindestens 6 Punkte einfahren. Doch wer die Mannschaft und ihre richtungsweisenden Spiele kennt, der ist nur verhalten optimistisch. Jedoch mit dann 37 Punkten könnte man dem Rest der Saison etwas gelassener entgegensehen, wenn diese Punktzahl nicht erreicht wird, na dann …

Der 26. Spieltag hat jetzt nicht den großen Knaller. Mainz – Schalke (Fr), München – Hamburg, Hoffenheim – Wolfsburg, Hertha – Freiburg, Hannover – Augsburg, Leverkusen –Mönchengladbach, (alle Sa) Stuttgart – Leipzig, Dortmund – Frankfurt (am So) und am Montag, ja wieder so ein Montagsspiel, Bremen – Köln, soll sich jeder die Paarung seines Herzens heraussuchen. Wobei Hamburg in München wohl kaum aus der Krise kommen dürfte und Leverkusen Mönchengladbach eventuell in eine solche bringen könnte. Und ob Korkut mit dem VfB Stuttgart auch gegen Leipzig punkten wird?

Sollte Mainz gegen Schalke gewinnen und der HSV in München und Köln in Bremen verlieren, so wäre wohl mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Zumindest um Platz 17 und 18. Pizarro kehrt mit Köln nach Bremen zurück und ob er dabei ein gutes Gefühl hat? Aus der Ferne betrachtet hat man ihn ja nicht gerade überschwänglich verabschiedet.

Na schaun mer mal.

Elli Bananenflanke meint …

… der Dinosaurier wird immer trauriger!

Ja so ist es der Dino aus Hamburg, also der Hamburger Sportverein ist die einzige Mannschaft, die seit Einführung der 1. Fußballbundesliga ständig in dieser Liga spielte und noch nie abgestiegen ist. Doch in dieser Saison muss wohl ein sehr großes Fußballwunder geschehen um die Mannschaft doch noch vor dem Abstieg zu retten. Die Vorstellung am Sonnabend gibt dabei wohl wenig Grund zum Optimismus. In einem sogenannten 6-Punktespiel gegen Mainz 05 kam der HSV trotz einer fast 30 Minütigen Überzahl und einem Elfmeter nicht über ein 0:0 hinaus. Und solche Spiele muss man, schon wegen der Moral, unbedingt gewinnen. So scheint es, dass die Uhr im Stadion, die die Zeit der Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga anzeigt, am Ende der Spielzeit 2017/18 stehen bleibt.

Selten habe ich Hertha BSC in einer 2. Halbzeit so überlegen gesehen, wie am Sonnabend „auf“ Schalke. Gefühlte 60 Prozent Ballbesitz für Hertha in einem Auswärtsspiel, das gab es zuletzt …, keine Ahnung. Dumm nur, dass die Hertha selbst beste Chancen nicht nutzen konnten und Schalke 04 in der 1. Halbzeit ein Tor erzielte. Das reichte, um mit 1:0 zu gewinnen. Aber spielt so ein CL-Aspirant? Jedoch bleibt festzuhalten, Hertha BSC ist nur 6 Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Und darf sich nicht in Sicherheit wiegen.

Am Freitag spielten die Bremer in Mönchengladbach. Das Spiel ging mit 2:2 aus und ich sage mal ganz flapsig, alle Tore haben praktisch die Bremer erzielt.

Das Verfolgerduell zwischen Leipzig und dem BVB war das Spiel des Wochenendes und man trennte sich 1:1. So richtig weiter hilft es keinem.

Nachdem nun auch noch der 1. FC Köln sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart vergeigt hat, scheint es so, als wäre an diesem Wochenende eine kleine Vorentscheidung über den Abstieg aus der 1. Bundesliga gefallen. Natürlich sind sowohl der HSV als auch der 1. FC Köln theoretisch noch zu retten. Jedoch muss da schon viel geschehen.