Elli Bananenflanke meint …

… wenn der Cando zweimal bellt,

dann wird sein Herrchen Jupp als Trainer von Bayern München eingestellt. Bevor nun die Frage kommt, wer Cando ist, er ist ein 12-jähriger Schäferhund und sein Herrchen ist  Jupp Heynckes.

Und laut Heynckes hat Cando, als er sich mit seiner Frau und Tochter über das Angebot der Bayern unterhalten hatte, zweimal gebellt und sein Einverständnis gegeben. Wobei der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern Rummenigge noch ergänzte, dass es im Hause Heynckes auch noch eine Katze gibt. Und wer es schafft, dass sich Hund und Katze vertragen, der schafft es auch aus der Mannschaft des FC Bayern wieder ein Team zu formen.

Das scheinen ja völlig neue Einstellungskriterien bei Bayern München zu sein. 😀

Elli Bananenflanke meint …

… Update 2017!

Was treibt einen 72-jährigen dazu beim FC Bayern München sich nochmals die verwöhnten und verhätschelten Stars anzutun? Ist es Freundschaft oder die Gewissheit mit diesen Stars schon klargekommen zu sein? Oder die Gewissheit der Bayernbosse, keinen anderen auf die Schnelle zu finden?

Jupp Heynckes hat sich 2013 mit dem Triple verabschiedet und durfte trotzdem nicht bleiben, obwohl er das gerne getan hätte. Doch der Allmächtige, also Uli Hoeneß, hatte sich längst für Pep Guardiola entschieden. Was also könnte die Motivation für Heynckes sein? Es allen noch mal zu zeigen, dass er es noch kann? Hat er, so glaube ich, nicht nötig. Soll er einfach nur die Lücke schließen, bis die Herren Rummenigge und Hoeneß einen adäquaten Nachfolger gefunden haben? Oder haben sie gar schon einen und der möchte erst ab der Saison 2018/19 mit einer Mannschaft seiner Vorstellung beginnen? Diese Fragen werden sich wohl erst im Laufe der Saison beantworten.

Jupp Heynckes jedenfalls ist nicht zu beneiden. Aber er wird wissen, worauf er sich einlässt.

Elli Bananenflanke meint …

… fehlte der Mut zum Sieg?

Hertha72.212 Zuschauer im Olympiastadion und nicht ausverkauft wenn die Bayern kommen, wann gab es das zum letzten Mal? Und es war eigentlich wie es fast immer ist wenn der große FC Bayern zu Gast ist. Die Hertha begann sehr vorsichtig, um nicht ängstlich zu schreiben. Und durch eine Co-Produktion von Boateng und Hummels gingen die Bayern bereits nach 10 Minuten in Führung. Doch komischerweise schien es so, dass die Hertha nach dem Rückstand irgendwie ihre Hemmung verlor. Sie wurden etwas zielstrebiger und richtig was los war dann, als Darida mutmaßlich von Martinez im Strafraum zu Fall kam. Elfmeter sagte Schiedsrichter Osmers und zeigte auf den Punkt. Doch heutzutage ist Elfmeter eben nicht Elfmeter, sondern eventuell ein Elfmeter. Laut Videobeweis war es dann doch keiner. Die Ostkurve drohte zu zerplatzen und dadurch wurden die Spieler von Hertha erst einmal richtig wachgerüttelt. Aber da wurde dann auch schon zum Pausentee gebeten.

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, schon ging Lewandowski dem Herthaner Stark auf und davon und es hieß 2:0 für die Bayern. Das wars dann wohl dachten viele im weiten Rund. Zu früheren Zeiten wohl schon, aber nicht einmal 2 Minuten später hatte Duda zurückgeschlagen und es stand nur noch 1:2. Darauf folgte eine kleine Drangperiode von Hertha und Kalou verwandelte nach einem Freistoß von Plattenhardt zum 2:2. Nun spielte Hertha so richtig mit. Jedoch schien die Mannschaft dann etwas erschrocken über die eigene Forschheit und statt auf Sieg spielte sie dann doch lieber auf Unentschieden. Schade gegen diese Bayern wäre eventuell erstmals seit über 8 Jahren ein Sieg drin gewesen. Doch dazu fehlte dann doch der Mut.

Der Interimstrainer der Bayern hatte, wie nicht anders zu erwarten, all die Stars aufgeboten, die Trainer Ancelotti so sträflich auf die Bank setzte. Und ich muss schreiben, wohl zu Recht. Überzeugen konnten sie nicht.

Elli Bananenflanke meint …

… ein Akt aus dem Komödienstadel?

Zieht dem Ancelotti die Lederhosen aus, so könnten es einige Bayernstars gedacht haben. Nachdem man den ach so harmonischen Oktoberfesttrip abgehakt hatte.

Wie aus indiskreten Bayernkreisen verlautete, hatte er wohl fünf der ach so sensiblen Bayernstars gegen sich. Da muss man natürlich den Trainer entlassen, besonders wenn es den Bossen ohnehin gut in den Kram passt. Wo kommen wir denn hin, wenn die verhätschelten Stars nicht die ihnen zukommende Aufmerksamkeit des Trainers bekommen? Ja wenn sich der Trainer erdreistet ihnen nicht einmal eine Stammplatzgarantie zu gewähren? Was also ist die einfachste Methode? Na klar den Trainer in die Wüste, oder vielleicht doch nach Asien zu schicken.

Vielleicht haben die fünf Stars eine kollektive Drohung ausgesprochen, dass sie geschlossen zu den 60ern wechseln würden. Dann schrillten in den oberen Etagen an der Säbener Straße aber alle Alarmglocken. Denn das wäre der absolute Supergau.

Elli Bananenflanke meint …

… bleibt lieber auf häuslicher Bühne?

6 Spiele der deutschen Eliteclubs sind in der Gruppenphase der CL gespielt und die Bilanz ist eher ernüchternd. Einem Sieg und einem Unentschieden stehen 4 Niederlagen entgegen.

Was sich seit 2-3 Jahren abzeichnet wird immer deutlicher, die Bundesliga ist, wenn es um die vorderen Plätze im europäischen Fußball geht, nur noch bedingt konkurrenzfähig. Das meine ich nicht einmal abwertend, sondern das muss man realistisch eingestehen. Die enormen Summen die andere Vereine für Spieler ausgeben, kann man hierzulande nicht bezahlen und ich finde das gut so. Wie die fast totale Abhängigkeit von einem Gönner enden kann, sah man bei 1860 München sehr deutlich.

Bei Leipzig merkte man sehr deutlich, dass sie internationale Greenhorns sind. Das war aber auch nicht anders zu erwarten. Vielleicht schaffen sie es wenigstens in die Euroliga und können dort weiterhin internationale Erfahrung sammeln. Auf den dritten Platz in seiner Gruppe muss sich wohl auch der BVB fixieren und auch bei den Bayern sehe ich noch nicht, dass sie Gruppenzweiter oder gar Gruppenerster werden.

Heute greifen Köln, Hoffenheim und Hertha BSC in das internationale Geschehen ein und es bleibt abzuwarten, ob dabei mehr herauskommt, als bei den drei Vertretern in der CL.

Wollte man ein Fazit aus den bisherigen Spielen in den internationalen Wettbewerben ziehen, so kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Bundesliga viel zu lange, wohl auch durch die Nationalmannschaft geblendet, glaubte, international in der ersten Reihe zu spielen und nicht bemerkte, dass sie Jahr für Jahr an Boden verloren hat. Mit utopischen Summen für Spieler ist das nicht auszugleichen und wäre wahrscheinlich auch der falsche Weg. Man sollte vielleicht weniger auf Legionäre als vielmehr den eigenen Nachwuchs setzen. Dieser ist durchaus vorhanden, verkümmert jedoch allzu oft im Schatten teuer gekaufter Stars. Wobei ich diesen natürlich nicht die Schuld an der derzeitigen Situation geben möchte. Doch leider wird man genau den Weg gehen, der seit Jahren immer gegangen wurde, schon in der Winterpause werden einige der deutschen Vereine auf Einkaufstour gehen. Das hatte eine Zeit lang ja auch gut funktioniert, ist jedoch durch die inflationäre Einkaufwut der Scheichs völlig aus dem Ruder gelaufen. Hier können deutsche Vereine nicht mehr mithalten.

Elli Bananenflanke meint …

… weg damit!

Genau, wenn eine Mannschaft nach 4 Spieltagen nur 4 Pünktchen auf dem Konto hat und als Tabellenvierzehnter daher kommt, dann kann es nur eine Konsequenz geben, jedenfalls für manche Bosse. Der Trainer ist unfähig, er erreicht die Mannschaft nicht mehr und hat sie wohl noch nie erreicht. Also weg damit und einen neuen Trainer her.

So geschehen in Wolfsburg. Dort werden Trainer sehr schnell entlassen. Jedenfalls schneller als unfähige Manager des Konzerns, den der VfL Wolfsburg vertritt. Auf Andries Jonker folgt nun Martin Schmidt, der ja vor kurzem noch Trainer von Mainz 05 war. Er bekam einen Vertrag bis 2019. Ganz schön leichtsinnig von den Bossen. Solch ein langfristiger Vertrag? Mal sehen wie es zur Winterpause aussieht.

Elli Bananenflanke meint …

… wie werde ich einen Trainer los?

Ach der weißblaue Himmel strahlt so schön über der Allianzarena, wer könnte da vermuten, dass dunkle Gewitterwolken alsbald den Himmel verdunkeln werden. Es brodelt mal wieder kräftig in der Bayernsuppe und man kann fast darauf warten, dass die Suppe überkocht.

Trainer Ancelotti hat nur einen Titel vorzuweisen und das mit dem teuersten und wohl besten Kader der gesamten Bundesliga. Und in der jungen Saison gab es bereits am dritten Spieltag die erste Niederlage. Da schrillen alle Alarmglocken und die Oberen des FC Bayern geben Zeichen, für die die immer alles besser wissen um den Trainer zu demontieren. Mario Basler der Sprücheklopfer posaunt hinaus, dass Ancelotti im Winter weg sei. Er habe bereits Kontakte nach China wollte er wissen. Es wird eine „Rauswurfklausel“ die im Vertrag des Trainers stehen soll ins Gespräch gebracht. Jeden Tag gibt es neue Meldungen aus dem Bayernlager, die man eigentlich hinter verschlossenen Türen behandeln sollte. Müller ist unzufrieden mit seiner Einsatzzeit. Lewandowski möchte unbedingt zu Real Madrid wechseln, Ribery heult sich bei seinem väterlichen Freund Hoeneß aus, weil er sich auch nicht ausreichend vom Trainer gewürdigt fühlt. Kurzum in der Säbener Straße herrscht Aufbruchstimmung. Wie soll der Trainer hier Ruhe rein bringen und vor allem möchte man das überhaupt? Möchte man nicht vielmehr durch all diese Querelchen den Abschied vom Trainer durch unüberbrückbare Gegensätze forcieren?

Schon werden potenzielle Nachfolger ins Gespräch gebracht. Nicht nur um den eigenen Trainer unter Druck zu setzen, sondern auch um Unruhe in die Vereine zu tragen deren Trainer auf dem Zettel der Bayernoberen stehen. Da wäre der Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig, damit könnte man einen lästigen Emporkömmlingsverein abschütteln. Trainer Julian Nagelsmann von TSG 1899 Hoffenheim, wer weiß, was er noch alles in Hoffenheim bewegen könnte. Beiden fehlt zwar die internationale Erfahrung und deshalb zweifle ich etwas an der Ernsthaftigkeit einen der beiden bald verpflichten zu wollen. Ausschließen kann man es natürlich nicht.

… Blutgrätsche und Knieschläge

Fußball ist kein Sport für „Weicheier“, das war eigentlich schon immer so. Aber es ist auch kein Sport um Gegner krankenhausreif zu foulen. Nun möchte ich keinem Spieler hier unterstellen, seinen Berufskollegen vorsätzlich ins Krankenhaus foulen zu wollen, jedoch scheinen üble Fouls zuzunehmen. Vor einer Woche traf es den BVB Spieler Schmelzer. Er war gerade von einer Verletzung genesen und wurde gleich wieder durch ein völlig unnötiges Foul im Mittelfeld ins Krankenhaus gefoult.

Gestern traf es Max Kruse von Werder Bremen der sich durch ein sehr hartes einsteigen seines Gegenspielers das Schlüsselbein brach. Noch schlimmer traf es Christian Gentner der sich nach einem Zusammenprall mit Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels den unteren und seitlichen Augenhöhlenboden, das Nasenbein sowie den Oberkiefer gebrochen hat. Casteels hatte bereits Gelb, weshalb er nach diesem Einsteigen keine Rote Karte bekam bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichters.

Natürlich gibt es im Sport immer wieder Verletzungen. Verletzungen nach sehr groben Fouls scheinen sich in letzter Zeit jedoch zu häufen. Hier sind Schiedsrichter und Spieler gleichermaßen gefordert.

Elli Bananenflanke meint …

… Hertha BSC Vorstand mal wieder geschmacklos!

Meine Güte wie kann man nur so geschmacklos sein. Was heute im Berliner Olympiastadion vor dem Spiel ablief, dafür bräuchte man tatsächlich ein neues Superlativ. Auf den Videowänden des Olympiastadions wurde kurz vor dem Anpfiff ein Film eingespielt. Damit wollte man die „historische“ Bedeutung des Spieltages herausstreichen. Es ging los mit Herta Heuwer, der Erfinderin der Currywurst, Marlene Dietrich, Angela Merkel und dann …, kam Bibiana Steinhaus die das heutige Spiel zwischen Hertha BSC und Werder Bremen gepfiffen hat. Ich frage mich, was sollte das? Sollte es nicht normal sein, dass eine Schiedsrichterin die jahrelang in der 2. Und 3. Liga hervorragende Kritiken bekam, endlich auch in der 1. Bundesliga pfeift? Mag das Filmchen auch gut gemeint gewesen sein, ich fand es völlig daneben, ja richtig deplatziert.

Es war das erste Spiel, in Liga 1, das sie gepfiffen hat und sie wurde mit Applaus bei der Vorstellung begrüßt. Über das Spiel selbst ist nicht viel zu schreiben. Hertha tat sich traditionell schwer gegen eine Bremer Mannschaft, die gut eingestellt war und eigentlich recht wenig zuließ. Da auch Bremen nicht all zu gefährlich im Sturm agierte wurde es ein leistungsgerechtes 1:1.

Allerdings wird Hertha dem Unentschieden wohl noch hinterher trauern, angesichts des Programms das in den nächsten Wochen bevorsteht. Die nächsten Gegner sind:

EL am Donnerstag in Bilbao,

17.09. gegen Hoffenheim auswärts,

20.09. gegen Bayer Leverkusen Heimspiel,

23.09. gegen Main 05 auswärts,

28.09. gegen Östersund (EL) auswärts,

01.10. gegen Bayern München Heimspiel.

Angesichts dieses Programmes hätten 3 Punkte heute gut getan. Ich befürchte, dass die Mannschaft bald mit dem Rücken zur Wand stehen wird.

Elli Bananenflanke meint …

… ist sein Name Hase?

So könnte man sich fragen, wenn man die Äußerung des Bundestrainers Löw über die gestrigen Vorkommnisse während des WM-Qualifikationsspieles Tschechien gegen Deutschland durchliest. Von all den Pöbeleien im Stadion hat er, nach eigenen Aussagen nichts mitbekommen. Nicht die Pöbeleien während der Nationalhymnen, die während der Gedenkminute und schon gar nicht die nach dem späten Siegtor von Hummels als einige vollverblödete Sieg-Heil brüllten. Nein all das hat er nicht mitbekommen, selbst die Spieler die wahrscheinlich noch etwas angespannter waren als er, nachdem es ein sehr knappes Spiel war haben es mitbekommen und sind nach dem Spiel nicht in die „Fankurve“ sondern sofort in die Kabine gegangen.

Vielleicht sollte der Bundestrainer mal Kontakt zum Boss von Hannover 96 aufnehmen. Der kann ihm bestimmt ein wunderschönes Kind im Ohr verschaffen, damit er wieder richtig hören kann.

Noch dümmer allerdings, obwohl das nicht einfach war, stellte sich jedoch Oliver Bierhoff an. Er möchte am liebsten, dass über diese Idioten gar nicht mehr berichtet wird. Ja er hätte die ganzen Vorfälle am liebsten unter den Prager Stadionrasen gekehrt. Dem wollte der DFB-Boss nun auch nicht mehr nachstehen und sagte erst einmal …, gar nichts.

Peinlich war das Auftreten dieser sogenannten Fans und noch peinlicher das der Offiziellen des DFB. Nur die Mannschaft war bereit, ein Zeichen zu setzen, immerhin scheint es dort noch Typen mit Rückgrat zu geben. Das haben die Offiziellen des DFB anscheinend nur noch bei Banketts.

Elli Bananenflanke meint …

… Köln wir haben ein Problem!

Dieter Hecking der Trainer von Borussia Mönchengladbach meinte heute, man solle doch etwas Geduld mit dem Videobeweis haben. Alles muss sich erst einspielen.

Natürlich ist es noch zu früh um das Ganze einzustampfen. Da sollte man die Winterpause abwarten und dann Bilanz ziehen. Würde man das jetzt tun, so würde diese aber zweifellos nicht sehr positiv für den Videobeweis ausfallen.

Ich verstehe z. B. nicht weshalb man sich in Köln einmischt, wenn der Schiedsrichter eine korrekte Entscheidung getroffen hat. Weshalb unterbricht man dann unnötigerweise den Spielfluss? Auch scheinen besonders knifflige Situationen selbst durch den Videobeweis kaum auflösbar. Und wenn es beim Abseits um Millimeterentscheidungen geht, meine Güte dann lasst es doch gut sein. Bei solch knappen Entscheidungen muss man dann wirklich nicht eingreifen. Denn auch hier ist dem Schiedsrichtergespann keine Fehlentscheidung nachzuweisen. Wenn man, und das hatte ich schon des Öfteren geschrieben, drei bis vier Zeitlupen benötigt, so ist das Schiedsrichtergespann schon aus dem Schneider.

Der Videobeweis kann eine sinnvolle Ergänzung für den Schiedsrichter sein, sollte jedoch nicht inflationär, sondern sehr zurückhaltend eingesetzt werden.