Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber …

… über Missstände in islamischen Gemeinden

Der ARD-Journalist Constantin Schreiber verbrachte einen Teil seiner Jugendzeit in Syrien. Er spricht sehr gut arabisch und hat noch nebenbei eine Sendung im ägyptischen Fernsehen.

Nun sprach er in der Talk-Show 3nach9 über sein Buch „Inside Islam“. Dafür besuchte er 13 zufällig gewählte Moscheen und war doch sehr erstaunt, was dort teilweise gepredigt wurde. Jedoch soll sein Buch auch zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

http://www.ardmediathek.de/tv/3nach9/Constantin-Schreiber-%C3%BCber-Missst%C3%A4nde-in-/Radio-Bremen-TV/Video?bcastId=967542&documentId=46949486

Schuld haben …

… die Medien, wer denn sonst?

Eine ganz einfache Erklärung haben einige Politiker für das Wahlergebnis der AfD. Schuld daran sind die Medien. Sie haben fortlaufend über die AfD berichtet und ihr damit zu einer Aufmerksamkeit verholfen, die sie nicht verdient.

Na bitte so einfach ist das. Vor allem sehr bequem und man muss seine eigene Politik nicht überdenken.

Pilzsuche mit App?

Offensichtlich scheint manch Pilzsucher ein echter Abenteurer zu sein. Wer in den Wald geht um Pilze zu suchen und sich dabei auch auf eine App verlässt, der ist wohl von allen guten Geistern verlassen und darf sich nicht wundern, wenn er sich im Krankenhaus oder schlimmstenfalls beim Bestatter wieder findet.

Programm-Tipp ZDF 22:00 Uhr

Heute Abend um 22:00 Uhr zeigt das ZDF das Konzert von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov vom 31.08.2017 in der Berliner Waldbühne. Es war das einzige Open-Air-Konzert von Anna Netrebko in diesem Jahr.

Leider war ich an diesem Tag verhindert und konnte mir das Konzert nicht ansehen. Selbst Petrus hatte ein Einsehen und hielt die Schleusen an diesem Abend geschlossen. Es wird jedoch gemunkelt, dass Anna Netrebko darauf bestanden hat, dass der Konzertveranstalter den gleichen Anzug tragen musste wie bei ihrem ersten Auftritt 2004 in der Berliner Waldbühne. Auch damals war das Wetter auf der Kippe zum Regen. Der Konzertveranstalter hatte damals in diesem Anzug einen „Regentanz“ vollführt und auch an diesem Abend regnete es dann nicht. Dies jedoch nur als kleine Randnotiz. Stars sind eben abergläubisch und wenn es hilft …

Die Kritik am nächsten Tag im Berliner Tagesspiegel war mir schon fast eine Spur zu euphorisch. Da ich nur selten mit den Kritikern des Tagesspiegels einer Meinung bin, bin ich gespannt, ob die außerordentlich gute Kritik berechtigt war.

Das Duell

Wenn die Sonne sich langsam zur Ruhe begibt, wenn die mündigen Wählerinnen und Wähler eigentlich „ihren“ Tatort oder „ihre“ Schmachtgeschichte in ARD und ZDF erwarten, ja dann kommen sie und erhellen unseren Horizont.

1 ½ Stunden werden Angela Merkel und Martin Schulz versuchen die Wählerinnen und Wähler davon zu überzeugen, wer die bessere Alternative im Kanzleramt ist. Und wenn die Sendung vorbei ist, wird man genau so schlau sein wie vorher.

Und ich werde es mir trotzdem anschauen. Wie das letzte Duell zwischen Frau Dr. Merkel und Peer Steinbrück vor 4 Jahren. Damals log die Kanzlerin dreist in die Kameras, als sie sagte, „mit mir wird es keine Maut geben“. Geschadet hat es ihr nicht. Wahrscheinlich hat sich der mündige Bürger schon zu sehr daran gewöhnt, dass er belogen und betrogen wird.

Ach so RTL und SAT1 übertragen übrigens auch.

Programm-Tipp

Heute Abend um 23:00 Uhr zeigt das ZDF Ausschnitte aus der umjubelten Aufführung von „AIDA“ in Salzburg. Anna Netrebko singt erstmals die „AIDA“ und konnte voll überzeugen. Leider konnte sich das ZDF nicht dazu durchringen, die Oper in voller Länge zu zeigen. So werden bis 0:50 Uhr Ausschnitte gezeigt.

Ich hatte die Aufführung vor einigen Tagen komplett auf ARTE gesehen und sie hat mich, jedenfalls von der Leistung der Sängerinnen und Sängern, voll überzeugt. Das Bühnenbild fand ich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Das jedoch ist man von Salzburg ja schon fast gewöhnt.

AIDA . . . . . . . . . Anna Netrebko

Radamés . . . . . Francesco Meli

Der König . . . . . Roberto Tagliavini

Amneris . . . . . . Ekaterina Semenchuk

Seit 50 Jahren Farbe in deutschen Wohnstuben

Heute vor 50 Jahren wurde es farbig in den deutschen Wohnstuben. Jedenfalls wenn man ein Farbfernsehgerät besaß. Anlässlich der Funkausstellung in Berlin drückte der damalige Vizekanzler Willy Brandt auf den roten Knopf, der allerdings eine Attrappe war, und gab damit den Start frei für das Farbfernsehen in Deutschland.

Der Start verlief jedoch nicht ganz, wie er verlaufen sollte. Denn Sekunden bevor Willy Brandt den roten Knopf ganz drückte, schalteten Techniker die Frequenz frei. Aber das war nur eine kleine Randnotiz.

Am Nachmittag zeigten dann ARD und ZDF gemeinsam den französischen Spielfilm Cartouche, der Bandit. Am gleichen Abend startete mit der Sendung „Der goldene Schuss“ mit Vico Torriani die erste Fernsehshow in Farbe.