Für Freunde des Fußballs …

… und nicht nur für sie!

Gestern Abend lief eine, so finde ich, sehr interessante Sendung in der ARD. Auf sie bin ich jedoch nur durch Zufall gestoßen. In dieser Sendung wurde die Geschichte des ehemaligen Trainers Hennes Weisweiler mit einem jüdischen Trainerfreund erzählt. Und was durch diese Geschichte Borussia Mönchengladbach für die Annäherung der beiden Staaten Israel und Bundesrepublik getan hat. Die ersten Minuten der Sendung muss ich mir auch noch in der Mediathek anschauen. Denn durch den unscheinbaren Titel der Sendung „Geschichte im Ersten“ habe ich die Sendung nur durch das durchzappen entdeckt.

HIER ist der Link zur Sendung.

 

Verpackungen, viel Luft …

… und wenig Inhalt

In der Sendung SUPER.MARKT des RBB wurde u. a. dieser Bericht gezeigt. Er machte sehr deutlich, wie wir Verbraucher beim Kauf beschwindelt werden. Und das völlig egal. Einiges was in diesem Bericht gezeigt wurde, grenzt nach meiner Meinung an Betrug.

https://www.ardmediathek.de/rbb/player/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvc3VwZXJtYXJrdC8yMDIwLTAyLTEwVDIwOjE1OjAwX2UzMGM3N2Y1LTdmMTYtNDBmZi04NTBlLWM4MzViNTY3ZjliYi9sdWZ0LWluLXZlcnBhY2t1bmdlbi10cmlja3MtZGVyLWluZHVzdHJpZS1tb2dlbHBhY2t1bmdlbg/verpackungen-danke-fuer-nichts

 

Hatten es unsere Großeltern einfacher?

Dreht er jetzt völlig durch, werden sich manche fragen, die hatten zumindest einen Weltkrieg erlebt, wenn nicht sogar zwei. Stimmt, meine Großeltern sogar zwei. Doch ich meine mit einfacher das Fernsehprogramm.

Als die Flimmerkiste in den deutschen Wohnzimmern Einzug hielt, da gab es nur ein Programm. Klar es war „Das Erste“. Und das sendete nicht rund um die Uhr sondern meist zwischen 16-0:00 Uhr. Dann ertönte die Nationalhymne und Schluss war.

Am 1. April 1963 startete dann das Zweite Deutsche Fernsehen. Also ein echter Aprilscherz. Und man hatte von nun an die Qual der Wahl. Was gab es damals für böse Stimmen, als einige beliebte Moderatoren des 1. Programmes zum ZDF wechselten. Der bekannteste unter ihnen war wohl der hochgeschätzte Harry Valerien. Nun konnte man zwischen zwei Programmen wählen. Jedoch sendete auch das ZDF keinesfalls ein 24 Stunden Programm.

Am 22. September 1964 startete der Bayerische Rundfunk als erste ARD Anstalt mit seinem 3. Programm. Es sollte und daran erinnert heute nichts mehr, ein Bildungsprogramm sein. Anfangs war es das auch.

Diese drei Programme waren einige Jahre für die Fernsehunterhaltung verantwortlich und konnten in vielen Gebieten der Bundesrepublik und auch in weiten Teilen der DDR empfangen werden.

Aber man merkte sehr schnell, dass das erste und das zweite Programm nicht nur informierten, sondern auch für eine politische Richtung standen. Während das 1. Programm eher die Wähler der SPD ansprach, wurde im ZDF der CDU/CSU und FDP Wähler angesprochen. Das jedoch auf eine eher dezente Weise.

Der damalige Tatort im 1. Programm hieß z. B. „Stahlnetz“. Mir ist eine Sendereihe besonders in Erinnerung. Sie hat mich damals doch sehr beschäftigt. In der sechsteiligen Sendung „Am grünen Strand der Spree“ erzählten sechs verschiedene Personen von ihren Kriegserlebnissen.

Am Sonnabend kamen meist Shows für die ganze Familie und wer kann sich heute noch vorstellen, dass sich am Sonnabendabend die gesamte Familie vor dem Bildschirm einfindet?

Ein Straßenfeger des ZDF war z. B. die Sonnabendshow „Vergissmeinnicht“ mit Peter Frankenfeld. Während Hans Joachim Kulenkampff mit „Einer wird gewinnen“ (EWG) ebenfalls ein Quotenkönig des 1. Programmes war.

Für uns jungen war der Sonnabendnachmittag viel interessanter. Da liefen Serien wie „Am Fuß der blauen Berge“, Ivanhoe und „Wyatt Earp“.

Oder erinnert sich noch jemand an die Vorabendserien „Isar 12“ oder „Abenteuer unter Wasser“? Ich mochte eine Sendung des Abendprogramms der ARD ganz besonders, sie hieß „Das Fernsehgericht tagt“. Da wurden jeweils reale Fälle anhand von Gerichtsakten nachgespielt. Leider gibt es dazu nichts auf YouTube.

Doch im Jahr 1984 sollte sich die Fernsehlandschaft der Bundesrepublik verändern. Mit SAT1 und RTL gab es erstmals zwei Privatsender in Deutschland. Und es wurden fortan mehr. Die Programmvielfalt wuchs, ob die Qualität dadurch gewachsen ist, muss jeder für sich entscheiden.

Und es war nicht das Ende der Entwicklung. Heute wird, meist von jungen Menschen mehr gestreamt als in die Glotze geguckt. Nach Kaffee to go, gibt e nun auch Fernsehen to go. Und verschiedene Anbieter locken mit unzähligen Filmangeboten.

In nicht einmal 60 Jahren hat sich die Medienlandschaft in Deutschland sehr verändert. War Fernsehen in den 1950er, 60er und 70er Jahren eher eine Familienunterhaltung, so gibt es diese Form der Unterhaltungssendungen heute nicht mehr. Konnte man in den 1960er Jahren zwischen maximal 3 Sendern wählen, außer in den Randgebieten zur DDR und in Westberlin, da bekam man noch das DDR Fernsehen rein, so kann man heute zwischen unzähligen Fernsehanstalten und Streamdiensten wählen.

Und die Medienlandschaft wird sich bestimmt noch weiter verändern. Ich bin versucht zu schreiben, so schlecht war das in den 1950er und 1960er Jahren gar nicht. Kein Fernsehprogramm rund um die Uhr, keine Werbung nach 20:00 Uhr, Sendungen und Moderatoren wurden nicht gesponsert von …, jedoch lässt sich die Zeit nicht zurück drehen. Und das möchte ja auch niemand ernsthaft, oder?

 

 

 

Sandmann, lieber Sandmann …

Aus der ehemaligen DDR wurde, leider, nicht viel übernommen. Mir fällt eigentlich nur der Grüne Pfeil ein.

Doch eine Institution des ehemaligen Fernsehens der DDR läuft noch heute z. B. im RBB (III. Programm Berlin/Brandenburg), es ist das Sandmännchen. Schon als unser Kind noch klein war, saß er vor dem Fernsehgerät und schaute sich die Geschichten an. In Westberlin hatten wir damals ja keine Schwierigkeiten mit den Programmen der DDR.

Schnatterinchen und Pittiplatsch, Herr Fuchs und Frau Elster waren auch uns ein Begriff. Heute nun feiert das Sandmännchen seinen 60. Geburtstag und ist noch kein bisschen müde.

Bei Nachhilfeunterricht Abzocke!

Braucht ein Kind Nachhilfeunterricht, so versucht man ihm mit Nachhilfestunden den zu erlernenden Stoff zu erleichtern. Doch aufgepasst auch hier lauert die Abzockfalle. Man glaubt nicht, wie unverfroren manche diese Situation ausnutzen. Aber seht selbst, wovor in diesem Bericht gewarnt wird.

https://www.rbb-online.de/supermarkt/sendungen/20191111_2015/vorwurf-abzocke-nachhilfe-unterricht-narev-lernquelle-dubiose-geschaefte.html

Fernsehen von Gestern

Ich glaube, es war in den 1980er Jahren, die lief im Vorabendprogramm eine Serie, von der ich nach Möglichkeit keine Folge verpasste. Der Fahnder war ihr Titel und vielleicht erinnert sich noch jemand von euch an diese Serie mit dem leider viel zu früh verstorbenen Klaus Wennemann. Ein Kommissar ohne Vornamen, einfach nur Faber, so wurde er genannt. Auch die Rolle von Dieter Pfaff fand ich immer sehr amüsant und wartete schon darauf was er in der nächsten Folge wieder alles an „Sonderposten“ zu verhökern hatte. Ja ich möchte mal behaupten es war eine meiner Lieblingsserien.

 

Niemand hat die Absicht eine Mauer …

Da denkt man doch gleich an Walter Ulbricht und seinen Spruch kurz, bevor die Mauer dann doch gebaut wurde. Aber um ihn geht es nicht, sondern um einen Vorschlag des wohnungspolitischen Sprechers der Berliner CDU Christian Gräff. Er sprach sich für einen Zuzugsstopp nach Berlin aus.

Das hört sich schon an, als ob man um Berlin eine Mauer errichten möchte und sei es nur eine gedachte. Manchmal kann man tatsächlich kaum noch nachvollziehen auf welch absurde Ideen Politiker oder Politikerinnen kommen. Es gab schon mal eine Abkapselung von Bürgerinnen und Bürgern für diese Stadt. Man konnte schon einmal nicht ohne Weiteres nach Berlin ziehen. Das war damals jedoch nach Ostberlin. Die Bürgerinnen und Bürger der DDR durften nicht einfach in die damalige Hauptstadt der DDR ziehen. Und nun denkt man wieder über einen Zuzugsstopp für die Hauptstadt nach?

Im Abendschauinterview ruderte Herr Gräff dann auch schon wieder etwas zurück. Auch das scheint der neue Stil zu sein. Man haut mal einen Gedanken raus und wenn es dann heftige Reaktionen gibt, rudert man wieder zurück.

Denn Bericht der Abendschau könnt ihr HIER sehen

Fernsehen von vorvorgestern

Erinnert sich noch jemand an die Serie „Ein Colt für alle Fälle“? Ich glaube sie lief damals im ZDF. Colt Seavers war ein Stuntman, der so ganz nebenbei noch als Kopfgeldjäger unterwegs war und Menschen suchte, die vor ihrer Gerichtsverhandlung auf freiem Fuß waren, jedoch dann zur Verhandlung nicht erschienen sind.

Mal wieder ein Programmhinweis

Morgen 20:15 Uhr RBB 3 live

Morgen Abend um 20:15 Uhr spielen die Berliner Philharmoniker, unter ihrem neuen Dirigenten Kirill Petrenko, die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven vor der herrlichen Kulisse des Brandenburger Tores. Es werden rund 35.000 Zuschauer erwartet, was so glaube ich, eine eher konservative Schätzung sein dürfte. Denn es kostet keinen Eintritt.

Mit diesem Konzert wird Kirill Petrenko dem Berliner Publikum vorgestellt und die Ära nach dem großartigen Sir Simon Rattle begonnen.

Es ist wunderbares Wetter bei ca. 31 Grad und strahlendem Himmel für Berlin angekündigt. Also wer morgen Zeit hat, schaut mal rein. Oder stellt das Fernsehgerät auf die Terrasse oder in den Garten und dreht auf. Dann haben auch die Nachbarn etwas davon.

 

Update vom Sonntag

Eigentlich wollte ich auch nur mal reinschauen. Doch das Konzert hat mir so gut gefallen, dass ich dabei geblieben bin. Und ich habe es nicht bereut. Ein gelungener Einstand für Kirill Petrenko.