Wehret den Anfängen

Wobei es schon lange keine Anfänge mehr sind. Ein Bericht in der Berliner Abendschau ließ mich heute aufhorchen. Wer immer noch nicht begriffen hat, dass Deutschland auf einen gefährlichen Weg ist, dass sich 1933 wiederholt, der sollte langsam aufwachen.

Solch eine Entwicklung hätte selbst ich, der eigentlich schon immer gegen rechts gewarnt hat, nicht erwartet. Ging ich doch davon aus, dass die Menschen in diesem Land mittlerweile demokratisch gefestigt sind. Doch die Entwicklung der letzten Jahre lehrt mich leider etwas anderes.

Ich glaube noch immer an die demokratische Mehrheit in diesem Land. Die Demokraten müssten nur endlich aufstehen um klar zu machen, es ist kein Platz für rechte oder linke Antidemokraten in diesem Land.

Hier ist der Link zum Bericht:

https://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Morddrohungen-nach-Satirevideo/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=56289590

Auch so kann man …

… Menschen politikverdrossen machen

Als ich am Donnerstag diesen Bericht sah, konnte ich nicht glauben, wie weit Arbeitgeber heute gehen. Mit der scheinheiligen Bemerkung, man müsse konkurrenzfähig bleiben und Arbeitsplätze sichern, scheint man zu glauben, die Verbraucher seien blöd. Ich weiß jedenfalls bei wem ich nach Möglichkeit nicht mehr einkaufe. Und ich werde mich auch genau informieren, welche Handelsketten ebenso verfahren. So etwas kann und möchte ich nicht unterstützen.

Wer ca. 9 Minuten Zeit hat, sollte sich den Bericht aus Monitor anschauen. Mich macht solch ein Bericht wütend.

https://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Neue-Billigl%C3%B6hne-bei-Real-Abstieg-auf/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=55823872

 

Werdet endlich wach!

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine große Wirkung haben. Am letzten Donnerstag lief in der Sendung Quer vom Bayerischen Rundfunk ein Bericht über die traurige Lage der Wanderschäfer. Von der Allgemeinheit kaum beachtet kämpfen viele von ihnen um ihre Existenz und viele haben bereits aufgegeben.

Doch gibt es keine Schäfer mehr mit ihren Schafherden, so geht der Natur ein weiterer wichtiger Samenträger und vieles mehr verloren. Aber interessiert das überhaupt noch jemanden?

Ich bin skeptisch. Doch den Bericht solltet ihr euch dann doch mal anschauen.

 

Programmtipp

Ja ich habe schon wieder einen Programmtipp. Heute Abend gibt es in der Waldbühne Berlin das traditionelle Konzert der Berliner Philharmoniker. Doch dieses Konzert bedeutet auch einen Abschied. Den Abschied ihres großen Dirigenten Sir Simone Rattle von den Philharmonikern und natürlich von Berlin.

Die Berliner Philharmoniker hatten viele gute Dirigenten. Doch ich glaube, nie war einer beliebter als Sir Simone Rattle. Seit 2002 ist er Chefdirigent und ich kann mir das Orchester ohne ihn eigentlich nicht mehr vorstellen.

Übertragen wird das Abschiedskonzert aus der Waldbühne im 3. Programm des RBB ab 20:15 Uhr und auf 3Sat ebenfalls ab 20:15 Uhr.

Programmtipp

Hier kommt mal wieder einer meiner seltenen Programmtipps. Am vergangenen Wochenende wurde in der Staatsoper Berlin Macbeth aufgeführt. Anna Netrebko und Placido Domingo haben, so stand es in der Zeitung, Szenenapplaus bekommen und wurden nach der Vorstellung gefeiert.

Der Sender ARTE bringt die Oper heute Abend ab 20:15 Uhr und das ist mein Programmtipp. Ich werde es mir aufnehmen und irgendwann mal anschauen.

Ach Brüssel

Nein die Stadt kann ja nichts dafür, dass sie ein Sammelbecken abgehalfterter Politiker und Politikerinnen ist. Sie müssen sich immer wieder etwas ausdenken um ihre Daseinsberechtigung nachzuweisen und so kommen sie immer wieder auf Ideen.

Das neueste Opfer dieser Talentschmiede ist der bayerische Obazda. Ich habe zwar noch nie einen gegessen, weiß jedoch, dass er sich in Bayern und nicht nur da, großer Beliebtheit erfreut. Und nun soll die Erzeugung durch eine Verordnung der EU geregelt werden. Wie, das könnt ihr im Bericht sehen.

Um was wird sich in diesem Talentschuppen noch gekümmert werden? Kommt demnächst vielleicht die Krümmung der Gurke? Ach stimmt ja, das gab‘s ja schon und damit sind sie grandios auf die Nase gefallen.

Vielleicht auch dieses Mal? Nun einige bayerische Wirte, die den Obazda schon ewig herstellen haben schon einige Ideen entwickelt wie man denen in Brüssel die lange Nase zeigen kann. Gut so!

 

Neue Bienen braucht das Land

Fast täglich kann man Meldungen lesen, dass Bienen durch Umweltgifte extrem gefährdet sind. Da sollte man eigentlich glauben, dass jeder Imker sehr bedacht darauf ist, Bienen nicht zu schädigen. Doch wenn man den Bericht, der letzten Donnerstag in der Sendung Quer des Bayerischen Fernsehens zu sehen war, anschaut, wird man, wenn diese Brandanschläge tatsächlich von „rassistischen Bienenzüchtern“ verübt werden, leider eines besseren belehrt. Doch seht euch diesen Irrsinn selber an.

Wehret den Anfängen

Aber, sind es eigentlich noch die Anfänge? Lange Zeit wurde die rechte Gefahr in Deutschland verniedlicht. Doch sie ist aktiver, als es mancher wahrhaben möchte. Schon deshalb sollte man immer wieder darauf hinweisen und Berichte wie gestern in der Sendung Quer vom Bayerischen Rundfunk weiter verbreiten. Getreu dem Motto, das hatten wir schon mal, das brauchen wir nicht.