Vor dem 2. Spieltag

Heute Abend trifft der FC Köln auf Borussia Dortmund. Dortmund hat sein Auftaktspiel gegen Augsburg klar gewonnen und Köln knapp in Wolfsburg verloren. Gibt es weitere 3 Punkte für den BVB auf dem selbst ernannten Weg zur Meisterschaft?

Hoffenheim spielt morgen gegen Werder Bremen. Wäre es nicht der 2. Spieltag, könnte man glatt von einem Kellerderby sprechen. Beide Mannschaften stehen ohne Punkt da. Ein echtes Kellerderby findet in Augsburg zwischen dem FC Augsburg und Union Berlin statt. Beide Mannschaften zeigten sich am 1. Spieltag nicht gerade als bundesligatauglich.

Fortuna Düsseldorf gegen Leverkusen würde ich mit leichten Vorteilen für Leverkusen sehen. Obwohl die Fortuna in Bremen überraschen konnte. Beim Spiel Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach hätte ich normalerweise auf eine Punkteteilung getippt. Sollte Mainz jedoch eine ähnliche Vorstellung wie in Freiburg abgeben, so könnte BMG sogar drei Punkte entführen. Vorausgesetzt BMG hat die Auswärtsschwäche der vergangenen Saison nicht in diese hinüber gerettet.

Bei Paderborn gegen Freiburg würde ich leichte Vorteile bei Paderborn sehen. Und mit dem Spiel Schalke 04 gegen Bayern München werden die Sonnabendspiele beendet. Wobei die Bayern wohl noch ohne ihren neuen Supermann Coutinho antreten werden. Auf den bin ich ja nun tatsächlich gespannt. Ein mutmaßlicher Superweltklassespieler der sich beim FC Barcelona nicht durchsetzen konnte und zum Schnäppchenpreis von rund 25 Millionen verliehen wird. Na man wird sehen. Trotzdem sehe ich hier leichte Vorteile für die Bayern.

Ein interessantes Spiel wartet dann am Sonntag mit RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt auf uns. Für Frankfurt könnte ein Gegner wie RB Leipzig eventuell noch zu früh kommen. Man wird sehen.

Mit dem Spiel am Sonntag um 18:00 Uhr zwischen Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg wird dann der 2. Spieltag auch schon abgeschlossen. Man darf gespannt sein, wie Hertha sich im Olympiastadion präsentiert. Die Erwartungen dürften nach dem Punktgewinn in München hoch sein. Plattenhardt fehlt jedoch weiterhin und wie die Sturmformation ausfällt, wird wieder interessant sein. Denn urplötzlich drängt sich mit A. Esswein ein Spieler auf, der vor einigen Wochen noch eher auf der Verkaufsliste stand, denn als ein Spieler, der Hertha helfen könnte. So schnell kann sich das mit einem neuen Trainer ändern. Gespannt bin ich, wie D. Selke damit umgehen wird. Gewechselt kann ja noch bis zum 2. September werden.

Also freuen wir uns auf interessante Spiele. Und wenn das Wetter im gesamten Bundesgebiet ähnlich ist, wie in Berlin, finden sie bei strahlendem Sonnenschein statt. Was will man mehr.

Heute Abend geht es los

Heute Abend wird die Saison 2019/20 mit dem Spiel Bayern München gegen Hertha BSC eröffnet. Und man hätte sich bei Hertha wahrscheinlich einen einfacheren Gegner zum Auftakt gewünscht als die Elf von der Isar.

Aber es kann auch ein Vorteil sein, auf eine doch leicht verunsicherte Truppe der Bayern zu treffen. Auch wenn ich mir nicht so recht vorstellen kann, dass die Spieler sich von diesem ganzen Wechseltheater groß beeinflussen lassen. Die Bayern haben immer noch eine Mannschaft, die zu den Favoriten im nationalen Fußballgeschäft gehört. Wie sie sich international behaupten können, muss man abwarten. Sollte jedoch keine allzu großen Erwartungen haben.

Im Gegensatz zu den Bayern ist die Vorbereitung von Hertha ja nahezu mustergültig verlaufen. In der Truppe herrschte eine sehr gute Stimmung. Doch jetzt geht es um die Plätze in der Mannschaft und da gibt es dann wohl doch einige Unruhe. Den spielen möchten sie alle. Doch maximal 13 können es eben nur pro Spiel.

In der Abwehr bin ich gespannt, ob L. Klünter in dieser Saison mehr Einsätze bekommt. Auf der rechten Abwehrseite hat er ohnehin kaum einen anderen Spieler im Nacken. Anders sieht es links aus. Mit M. Mittelstädt und M. Plattenhardt sind hier zwei durchaus gleichwertige Spieler. Da wird wohl des Öfteren die Tagesform entscheiden. Doch ist der eine angeschlagen und der andere verletzt. Die Innenverteidigung scheint, rein formal, eines der Prunkstücke zu sein. Aber ob N. Stark bleibt, scheint, bei allen Treuebekenntnissen, immer noch fraglich. Aber noch ist er hier. Mit D. Boyata, K. Rekik und J. Torunarigha stehen weitere drei Innenverteidiger zur Verfügung.

Die Qual der Wahl dürfte A. Covic im Mittelfeld haben. Hier herrscht ein Überangebot an Kandidaten. Gesetzt ist Grujic, der für ein weiteres Jahr bei Hertha bleibt, was zu einem hörbaren Aufatmen bei vielen führte. Mittlerweile besteht sogar ein kleines Fünkchen Hoffnung, ihn nach der Saison eventuell ganz verpflichten zu können. Das hängt natürlich von der Platzierung Herthas in der Saison ebenso ab, wie die Entwicklung im Mittelfeld des FC Liverpool. O. Duda, A. Maier, E. Löwen, V. Darida, P. Skjelbred, S. Friede, M. Covic und A. Esswein werden hier um die Plätze kämpfen müssen. Wobei man bei M. Covic und A. Esswein über eine Verleihung an andere Vereine nachdenkt.

Und im Angriff sieht es ähnlich aus. Selten war Hertha so gut im Angriff aufgestellt wie in dieser Saison. Auch hier beneide ich den Trainer nicht. Kapitän V. Ibisevic scheint im Moment gesetzt zu sein. Bei ihm trifft der Spruch je oller, je toller durchaus zu. Er ist in einer hervorragenden Form. Diese wünscht man sich auch von Davie Selke. Er scheint endlich völlig verletzungsfrei zu sein und kann sich somit besser einbringen als in der vergangenen Saison. Dahatte man immer das Gefühl, so ganz rund läuft er nicht. Er wird in dieser Saison zeigen müssen, dass er die Nachfolge seines Kapitäns antreten kann. Und der zweite Oldie im Sturm steht Ibisevic in nichts nach. Als S. Kalou damals zu Hertha kam, rümpften einige die Nase und waren der Meinung, er würde bei Hertha seine Laufbahn gemächlich ausklingen lassen. Dass er spielerisch und menschlich kaum zu ersetzen ist, haben die letzten Jahre gezeigt. Er ist der „Gute Geist“ der Truppe, der sich stets sehr nett um Herthas Neuverpflichtungen kümmert und ihnen somit die Eingewöhnung leichter macht. Mit der Neuverpflichtung das Belgiers D. Lukebakio wird der Angriff bestimmt nicht geschwächt. Ihn jedoch als Alternative für den abgewanderten Lazaro zu sehen, halte ich für falsch. Lazaro hat nach hinten ebenso gut gearbeitet wie nach vorne. Und im Abwehrbereich ist Lukebakio, das hat seine Zeit in Düsseldorf gezeigt, schwach. Dann wären da noch der leider häufig verletzte J. Dilrosun. Der, wenn er verletzungsfrei bleiben sollte, allmählich in die Rolle Kalous schlüpfen könnte. P. Köpke und D. Redan dürften, wenn die anderen sich nicht verletzen, wohl eher weniger Einsätze bekommen.

Viele Varianten hat Trainer Covic in den letzten Wochen einstudieren lassen. Er möchte, dass die Mannschaft auch während eines Spieles das System ändern kann. Doch das Pokalspiel gewann Hertha interessanterweise mit dem alten Dardaisystem.

Man wird sehen, mit welchem System Hertha heute Abend den Bayern Paroli bieten möchte. Ein Punkt wäre ein guter Start in die Saison. An drei zu denken wäre dann doch etwas vermessen. Zumal weder Bayern noch Hertha wissen, wo sie stehen.

Und die FIFA macht die Augen zu!

Na ja eigentlich nicht nur die FIFA, sondern die gesamte Fußballwelt. Denn wenn die Zahlen die man aus Katar hört auch nur annähernd stimmen, dann kann man bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und mit einem scheinheiligen Lächeln im Stadion sitzen.

Ca. 1.400 Menschenleben haben die menschenunwürdigen Zustände der Unterkünfte und unzureichenden Bausicherungsmaßnahmen bisher gekostet. Seit Jahren wird immer wieder darauf hingewiesen, welche Zustände für die billigen Arbeitskräfte in Katar herrschen. Nun haben einige Arbeiter, man spricht von einigen Hundert dagegen demonstriert. Dagegen, dass sie gnadenlos ausgebeutet werden. Dass man ihnen ihre Papiere abgenommen hat, damit sie nicht in ihre Heimat zurückkönnen. Dagegen, dass das Trinkwasser in den Unterkünften praktisch ungenießbar ist. Und dagegen, dass sie oft monatelang keinen Lohn für ihre harte Arbeit bekommen.

Alles ist der FIFA bekannt und wurde ihr nun nochmals mitgeteilt. Man wolle es prüfen wurde gesagt. Nun es wurde schon oft geprüft u. a. von Franz Beckenbauer, der damals keine Unregelmäßigkeiten feststellen konnte. Wie auch, was man nicht sehen möchte oder darf, das sieht man eben nicht.

Na dann auf eine tolle Fußballweltmeisterschaft 2022. Mit dem Titel, “Leichen pflastern ihren Weg“, ein Wintermärchen.

Muss das sein?

Zum Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC brachte der Union Präsident einen, wie ich finde dummen Spruch heraus. Michael Preetz hatte sich als Datum für das Derby den 9. November gewünscht. Auch wenn ich diesen Termin für etwas unangebracht halte, muss man nicht so reagieren wie der Präsident von Union Dirk Zingler. „Ehrlich gesagt, verstehe ich den Wunsch nicht. Für mich ist das ein Derby, das steht für Rivalität, für Abgrenzung. Und für Fußball-Klassenkampf in der Stadt“, polterte es aus ihm heraus.

Geht es eventuell auch eine Nummer kleiner? Der Vorschlag von M. Preetz mag ja nicht gut ankommen. Doch die Antwort darauf ist peinlich. Hertha ist nicht Dynamo Ostberlin Herr Zingler. Hier muss man nicht von Klassenkampf sprechen oder von einer Nobodyrolle der Eisernen.

Als Präsident eines Vereines sollte man sich besser überlegen, was man sagt und nicht Öl ins Feuer gießen. Der Spruch ist von den Hertha- Fans ebenso registriert worden wie von Union-Fans. Klug war er jedenfalls nicht. Um es freundlich zu formulieren.

War das die Trendwende?

Gestern ging die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Frankreich mit dem Endspiel USA-Niederlande zu ende. Die USA, schon vor der WM hoch gehandelt, hat verdient den WM-Titel gewonnen und schon wurden die Spielerinnen vom Präsidenten in das beschissene Weiße Haus eingeladen. Nein das sind nicht meine Worte. Das sagte die US-Spielerin Megan Rapinoe schon vor einigen Tagen. Und Präsident Trump zwitscherte sofort, sie sollte erst einmal den Titel holen.

Nun den haben die US-Girls geholt und mit 2:0 gegen die Niederlande, die sich lange Zeit tapfer wehrten, gewonnen. Und die von D. Trump angezwitscherte Megan Rapinoe erzielte dabei, per berechtigten Elfmeter, auch noch das 1:0.

Aber das meinte ich nicht mit Trendwende. Bei dieser WM haben die Frauen in den Sehgewohnheiten der Zuschauer an den Fernsehgeräten einiges erzielen können. So sahen an einem Tag an dem sowohl die deutschen Frauen, als auch die U21 Mannschaft der Männer im Fernsehen zu sehen waren, mehr Zuschauer das Spiel der deutschen Frauen an. In Großbritannien war das Halbfinalspiel der Britinnen gegen die USA von insgesamt 11,7 Millionen gesehen worden und war somit die bisher meistgesehene Sendung des Jahres. Und das obwohl der FC Liverpool im Endspiel der CL spielte.

Überhaupt gehen in Großbritannien und Spanien z. B. viel mehr Zuschauer in die Stadien als in der Bundesrepublik. Da können schon mal 50.000 bis 60.000 Zuschauer die Ränge füllen. Während hierzulande manche Vereine die Zuschauer noch mit Handschlag begrüßen könnten.

Somit ist es in Deutschland zumindest fraglich, ob die WM zu einer Trendwende führen könnte und man den Frauenfußball nicht nur als alberne Spielerei anschaut. In den USA ist Frauenfußball weit mehr angesehen als Männerfußball und die Dominanz der US-Mannschaft zeigt dies auch deutlich.

Auch in anderen europäischen Ländern wird dem Frauenfußball mehr Interesse entgegengebracht wie in Deutschland. Hier, so scheint es, hat man den Anschluss etwas verpasst. Da gibt es einiges an Nachholbedarf. Nur, ob der DFB das erkennt? Da habe ich große Zweifel.

Wo laufen sie denn?

Heute beginnt das Training für die Saison 2019/20 bei Hertha BSC. Die Mannschaft der letzten Saison blieb fast erhalten, im Moment steht nur Lazaro vor dem 23 Millionen Absprung zu Inter Mailand. Doch die erfreulichste Nachricht wird sich hoffentlich nicht als Fake News herausstellen. Der FC Liverpool scheint bereit zu sein, Marko Grujic für ein weiteres Jahr an der Spree spielen zu lassen. Er fühlt sich in Berlin sehr wohl und möchte weder zu Eintracht Frankfurt noch zu Werder Bremen. Beide Klubs hatten ihn auch umworben.

Besonders ein Gespräch mit dem neuen Hertha Trainer Ante Covic hatte den Serben davon überzeugt in Berlin zu bleiben, wenn J. Klopp seine Zustimmung gibt.

Union Berlin ist gestern schon in das erste Trainingslager nahe Berlins gefahren. Beide Vereine scheinen sich jedoch problematische Sponsoren eingehandelt zu haben. Sowohl der von Union, wie auch der von Hertha sind mit Immobiliengeschäften, ich schreibe es mal vorsichtig, in Verbindung zu bringen. Was in beiden Fanlagern dann doch zu erheblichen Verstimmungen führte. Wobei es den Fans von Union weitaus saurer aufgestoßen ist als den Fans von Hertha, die ja einiges von ihrem Management gewohnt sind. Insgesamt 123 Millionen will der Sponsor von Hertha locker machen. Ja einige reden sogar von über 200 Millionen. Irgendwie klingt es für mich unseriös. Denn Investoren möchten schnelle Rendite sehen. Wo diese bei Hertha her kommen sollte, ist mir nicht klar.

Nun träumt man natürlich von ganz großen Verpflichtungen. Doch hoffe ich sehr, dass man bei Hertha aus Fehlern von längst vergessenen Zeiten lernte und die Fehler früherer Jahre nicht wiederholt. Der Weg der letzten Jahre hat Hertha viel Lob eingebracht, auch wenn er in den letzten beiden Jahren etwas stagnierte.

Elfmeterregel völliger Blödsinn?

Öfter mal was Neues dachten sich die gelangweilten Funktionäre und ersannen nach der Hand- nun auch eine neue Elfmeterregel. Das paradoxe an der Geschichte ist nur, sie wird bei der U21 Europameisterschaft der Männer noch nicht, bei der Weltmeisterschaft im Frauenfußball jedoch angewendet.

Worum geht es? Eine dieser neuen Regelungen betrifft das Verhalten der Torhüterin auf der Linie beim Elfmeter. Die wichtigste Neuerung, im Moment der Ausführung muss mindestens ein Fuß der Torhüterin Kontakt zur Torlinie haben, nicht wie zuvor beide Füße.

Und das sorgte bei der WM der Frauen schon für reichlich Verwirrung. 3 Elfmeter wurden deshalb wiederholt und Schottland hadert besonders mit der Regel, da man wegen ihr aus der WM geflogen ist. Und zwar durch den ebenfalls bei der Frauenweltmeisterschaft eingeführten Videobeweis.

Torhüterinnen und Torhüter dürften durch die neue Regel extrem verunsichert sein. Und man darf gespannt sein, wie häufig es nun nach Elfmetern zu Diskussionsrunden kommen wird, ähnlich des mutmaßlichen Handspiels im Strafraum. Wahrscheinlich verlängert sich die Spielzeit bald auf 100- 110 Minuten. Eben bis alle Klarheiten, halt Entschuldigung, bis alle Unklarheiten beseitigt sind. Alles klar?

Fußballweltmeisterschaft der Frauen

Die Vorrunde ist für die deutsche Mannschaft beendet und sie hat den Gruppensieg erreicht. Mit 9 Punkten und 6:0 Toren liest es sich, als wäre die Mannschaft durch die Gruppenspiele geflutscht. Doch das war nicht so. Die Spiele gegen China und Spanien waren beide sehr eng und wurden auch mit mehr als etwas Glück gewonnen. Nur das gestrige Spiel gegen den WM-Neuling aus Südafrika war eine relativ klare Geschichte.

Jedoch konnte man auch in diesem Spiel sehen, dass der Mannschaft etwas die Spritzigkeit oder auch die Leichtigkeit fehlt. Beides wollte man gerade im letzten Spiel zeigen. Doch das gelang nur phasenweise. Das Achtelfinale hatte die Mannschaft schon vor dem gestrigen Spiel erreicht, es ging nur noch um den Gruppensieg um der Mannschaft aus den USA aus dem Weg zu gehen.

Die Mannschaft wird sich erheblich steigern müssen in den Spielen, die jetzt kommen. Es ist viel Luft nach oben. Doch einige gute, ja sehr gute Ansätze waren schon vorhanden.

In drei Tagen …

… beginnt die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Frankreich

Namen wie Almuth Schult, Sara Doorsoun, Sara Däbritz, Alexandra Popp, Svenja Hulh, Melanie Leupolz und Dzsenifer Marozsán, sagen womöglich vielen auf Anhieb nicht viel. Schon deshalb hatte die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft einen sehr witzigen Werbespot gedreht und sich dabei selbst etwas auf die Schippe genommen. Die aufgeführten Namen sind nur ein kleiner Teil der Frauennationalmannschaft die ab Sonnabend bei der WM in Frankreich gegen China eingreifen.

Leider wird der Frauenfußball in Deutschland noch immer etwas belächelt und oftmals mit dem der Männer verglichen. In anderen Ländern scheint man da schon etwas weiter zu sein. Wie z. B. in Frankreich und Großbritannien. In Großbritannien haben viele der Spitzenklubs auch eine Frauenfußballmannschaft.

Trotzdem spielt die deutsche Nationalmannschaft seit Jahren auf einem hohen Niveau. Und ich bin gespannt, wie die Mannschaft in Frankreich abschneiden wird und werde mir, soweit es meine Zeit erlaubt, auch einige Spiele anschauen.