Aufgeschnappt


„Unsere alte Dame liegt auf der Intensivstation. Wir können sie jetzt von innen heilen und ganzheitlich gesund machen. Jeder kann und muss mithelfen, damit wir unsere blau-weiße Seele zurückgewinnen“.

Gesagt vom neuen Präsidenten der Hertha, Kay Bernstein.

Das Ende einer Ära

Nach fast 25 Jahren scheint die Beziehung zwischen Hertha BSC und Pal Dardai beendet. Es war ohnehin nur eine Frage der Zeit, wann es offiziell wird, was die Spatzen vom Dach des Olympiastadions pfiffen. Denn nachdem der Geschäftsführer Sport F. Bobic auf Fragen in der Mitgliederversammlung, wie es mit Pal Dardai bei Hertha weiter geht, nur sehr ausweichend geantwortet hat, war klar, es kommt zur Trennung.

Im Winter 1997 kam Pal zu Hertha BSC und sollte einer der beständigsten Herthaner werden. Ja selbst dem großen FC Bayern München und seinen Verlockungen, ihn an die Isar zu holen, widerstand er. Es gelang ihm zwei Mal, als Trainer, Hertha vor einem fast sicheren Abstieg zu bewahren.

Zwischen ihm und F. Bobic muss es kräftig gekracht haben. Denn ein Miteinander im Verein schien, das war seit Monaten klar, nicht mehr möglich.

Nun hat man sich wohl auf die Auflösung seines unbefristeten Vertrages als Jugendtrainer geeinigt. Mit dem 30. Juni 2022 geht, einige Monate vor seinem 25. Jubiläum, eine Ära zu Ende.

Was immer die Pläne für seine Zeit nach Hertha sein werden, ich wünsche ihm und seinen Jungs alles, alles Gute. Ich kann mir Hertha BSC ohne Pal eigentlich nicht vorstellen.

Ich hoffe nur, dass man Pal, falls er das überhaupt noch möchte, vor dem ersten Heimspiel der Saison 2022/23 einen würdigen Abschied bereitet. Verdient hat er es sich allemal. Jedoch traue ich ganz ehrlich, dem Geschäftsführer Sport solch eine Geste nicht zu. Vielleicht könnte es zumindest eine der ersten Amtshandlungen des dann schon neu gewählten Präsidenten sein.

Aus meiner Sicht

Tasmania 1900, Tennis Borussia und Blau-Weiß 90, sie haben es versucht und sind teilweise in arge Schwierigkeiten gekommen. Sie wollten Hertha BSC den Rang, die beste Berliner Fußballmannschaft zu sein, abtrotzen. Union hat es nun geschafft und das scheint keine Momentaufnahme zu sein.

Vor der Saison 2021/22 hatte ich geschrieben, dass ich mich richtig auf diese Saison freue. Hatte ich doch die große Hoffnung, unter dem neuen Geschäftsführer Sport geht es etwas strukturierter zu als unter M. Preetz. Um es gleich zu schreiben, ich war kein Freund von M. Preetz, jedoch muss man ihm zugestehen, als Hertha BSC mit jedem Cent rechnen musste, hat er bei vielen Spielerein- und –verkäufen ein glückliches Händchen bewiesen.

Kritisch wurde es erst, nachdem er nach fast 5 Jahren Pal Dardai nicht mehr als Trainer haben wollte. Die Mannschaft sollte sich weiter entwickeln. Selbst hier konnte man ihm folgen, auch wenn es schwer verständlich war, nach fünf sorglosen Jahren den Trainer zu wechseln. Doch dann kam sein erster großer, ja schwerwiegender Fehler. Da die Mitgliederversammlung nur wenige Tage später folgte, zog er Ante Čović aus dem Ärmel, um die Mitglieder ruhig zu halten. Wer wollte den neuen Trainer, bei aller Skepsis, öffentlich demontieren. Er war ein Herthaner und kannte sich zumindest im Klub aus. Stallgeruch wie es so schön heißt. Nur ein Bundesligatrainer, das war er nun wirklich nicht. Die Berufung kam zu früh,

Mittlerweile hatte der Geschäftsführer Finanzen i. Schiller, siehe Link am Ende des Absatzes, einen finanzkräftigen Investor überzeugt, bei Hertha zu investieren. L. Windhorst hatte sich diesbezüglich über I. Schiller vor einigen Wochen arg enttäuscht geäußert. Egal wie auch immer, er brachte J. Klinsmann mit in den Aufsichtsrat und diesen soll M. Preetz bekniet haben, den Trainerposten bei Hertha zu übernehmen. Da es mit A. Covic nicht funktionierte.

https://www.tagesspiegel.de/sport/die-turbulenzen-bei-hertha-gehen-weiter-finanzchef-ingo-schiller-hoert-nach-fast-25-jahren-auf/28369646.html

Wie es endete, wissen wohl die meisten. J. Klinsmann verließ Hertha bei Nacht und Nebel, ließ eine Mannschaft, die nach seinen Wünschen und ca. 78 Millionen aus dem Windhorstgeld, zusammen gekauft wurde im Stich. Hätte er es damals anders geregelt, wäre sein Ansehen bei den Fans der Hertha weitaus größer. Denn was er einige Tage später über die Vereinsführung und den Geschäftsführer Sport losließ, war ja durchaus richtig. Jedenfalls in großen Teilen. Klinsmann war von 11/2019 – 02/2020 Trainer. Im folgte von 02/2020 – 04/2020 Alexander Nouri. Er sollte mit dem Trümmerhaufen den J. Klinsmann hinterließ, Mannschaft konnte man es nicht nennen, arbeiten. Dass er damit überfordert war, zeigte sich sehr schnell.

Also musste ein alter Haudegen ran, um die Saison 2019/20 noch einigermaßen zu retten. Somit kam Bruno Labbadia an die Spree und führte die Mannschaft von 04/2020 – 01/2021. Als auch er mit dem von M. Preetz und J. Klinsmann zusammengekauften Haufen nicht zurechtkam, wurde er und auch der Geschäftsführer Sport M. Preetz im Januar 2021 entlassen.

Arne Friedrich übernahm kommissarisch die Aufgaben von M. Preetz und holte Pal Dardai ins Traineramt zurück. Er wäre bestimmt nicht gekommen, wenn M. Preetz noch im Amt gewesen wäre. Pal gelang es, den Spielern den Ernst der Lage klar zu machen. Und auch in heikelsten Situationen behielten er und Arne Friedrich die Nerven. Als die Mannschaft, dann auch noch in der entscheidenden Phase in Quarantäne musste, glaubte man kaum noch an eine Rettung. Doch am 33. Spieltag, man mochte es kaum glauben, war die Mannschaft gerettet.

Was folgte, war der legendäre Auftritt von Pal im „Aktuellen Sportstudio“. Als er sich dem Interview mit einem Glas Wein und einer Zigarre im Klappstuhl stellte und so den Nichtabstieg in der Saison 2020/21 feierte. Diese Interview sollte, das konnte man damals noch nicht ahnen, Folgen haben.

Mit Fredi Bobic hatte man mittlerweile einen neuen Geschäftsführer Sport verpflichtet. Was in Herthas Umfeld sehr wohlwollend aufgenommen wurde. Er machte sich erst einmal daran 10 Spieler zu verleihen. Dodi Lukebakio, Javairo Dilrosun, Dayshawn Redan, Deyovaisio Zeefuik, Jessic Ngankam, Jordan Torunarigha, Krzysztof Piatek, Omar Alderete, Arne Maier und Eduard Löwen, sind die Spieler, die F. Bobic nun ein Jahr später schwer im Magen liegen dürften. Kommen sie alle zurück, und es sieht fast danach aus, dass zumindest ein großer Teil davon kommt, so hat er, was Neuverpflichtungen angeht, ein riesen Problem. Entweder er verschleudert sie mit großen Verlusten oder versucht sie erneut zu verleihen. Da zeigt sich schon das Problem der Mannschaftsplanung für die Saison 2022/23. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

So ging Hertha also mit F. Bobic, A. Friedrich und P. Dardai die Saison 2021/22 an. Wobei sich sehr schnell zeigte, dass die Chemie zwischen F. Bobic und Pal Dardai nicht stimmte. F, Bobic hatte ihm das Interview sehr übel genommen. Er meinte, etwas selbstverständliches, wie einen Abstieg zu vermeiden, muss man ja wohl nicht feiern. Im November 2021 wurde Pal dann entlassen.

Es folgte eine Trainerverpflichtung die man nicht einmal, als Witz verstehen kann. Eine Mannschaft, die keine Führungsstruktur hat, bei der es keine Achse gibt, auf die man aufbauen kann, die bekommt mit Tayfun Korkut einen Trainer, der vorher drei Jahre keinen Job hatte, bei seinen früheren Vereinen nichts nennenswertes erreichte und wird zusätzlich mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet. Und die Laufzeit des Vertrages wird auch noch öffentlich gemacht. Also viel dümmer geht es dann wohl kaum noch.

Dazu kamen Spielerverpflichtungen im Winter, die man einfach nicht nachvollziehen konnte. Entweder man holt im Winter Spieler, die einer Mannschaft sofort weiterhelfen können, jedenfalls in der Situation, in der Hertha sich befand, oder man lässt es einfach sein und bläht den ohnehin aufgeblähten Kader nicht noch mehr auf.

Erstes Murren gegen F. Bobic war dann auch zu hören. Sein Glanz bekam erste matte Stellen. Denn es kam so wie viele es vorausgesehen haben. T. Korkut war der schlechteste Trainer, den Hertha je hatte. Und ehrlich, da hatten einige die Messlatte sehr hoch gelegt. Diese zu reißen war nicht einfach. Er schaffte es ganz locker. Im März wurde er entlassen.

Nun zauberte F. Bobic F. Magath aus dem Hut. Er hatte 10 Jahre keinen Verein mehr, bevor er zu Hertha kam. Gegen Mannschaften im Umkreis der Tabelle in dem sich Hertha bewegte ging es ganz gut. Nicht jedoch gegen Mannschaften etwas weiter oben. Natürlich durften Medizinbälle nicht fehlen, die Spieler mussten in Turnhallen an Seilen Hochklettern wie wir in unserer Schulzeit. Die Spieler sollten dadurch athletischer werden. Als ich das hörte, blieb mir fast die Spucke weg. Athletischer zum Saisonende? Am Anfang der Saison bitteschön, aber jetzt gab es wichtigeres. So fällt auf, dass manche Aufstellungen nicht nur von mir kaum nachzuvollziehen waren, es ging anderen ebenso. Boateng erst der Leader um nach Widerworten gegen den Trainer gegen Hamburg, da hätte es einen Leader gebraucht 90 Minuten auf der Bank zu sitzen. Der Mythos Magath war in Berlin ebenso schnell weg, wie er kam. Denn er wirkte am Spielfeldrand saft- und kraftlos. Ja oftmals hatte ich den Eindruck, er sei desinteressiert. Die absolute Krönung war, dass Boateng in Hamburg praktisch die Mannschaft aufstellte. Er pochte auf die erfahrenen Spieler, die z. B., wie Plattenhardt bei T. Korkut kaum eine Rolle spielten. Ob der Erfolg dieser Maßnahme nun für oder gegen Magath spricht, soll jeder für sich entscheiden.

M. Preetz hat die Mannschaft in seinem ersten Jahr als sportlich Verantwortlicher in die 2. Liga geführt. F. Bobic hätte es in seinem ersten Jahr bei Hertha fast auch geschafft. M. Preetz hat mit den Käufen nach dem Millionensegen für die Grundlage gesorgt. F. Bobic mit seinen nicht nachzuvollziehenden Entscheidungen hat es vollendet. Er brachte viele Mitarbeiter an die Spree mit. Bei fast allen fragt man sich, was sie in diesem Jahr machten. Seine Neuverpflichtungen waren mehr oder minder keine dauerhafte Verstärkung für die Mannschaft. Ob er bleiben darf, ist ebenso fraglich, wie man es bei Präsidenten dachte der mittlerweile zurückgetreten ist.

https://www.tagesspiegel.de/sport/zum-klassenerhalt-von-hertha-bsc-es-ist-nicht-alles-gut/28368796.html

Bleibt nur die vage Hoffnung, dass man bei Hertha nun endlich alles umkrempelt und sich von vielen trennt. Denn so wie es die letzten drei Jahre bei Hertha zuging, so kann es nicht weiter gehen.

Die Mitgliederversammlung am kommenden Sonntag wird zeigen, ob man gewillt ist einen Neuanfang zu wagen. Sei er auch sehr gewagt.

Spvgg Bayreuth drittklassig

Nach 22 Jahren zurück im bezahlten Fußball. Ab der Saison 2022/23 spielt die Spvgg Bayreuth, mein alter Verein, in der 3. Fußballliga.

Herzlichen Glückwunsch „Oldschdoooooood“ „Altstädter“! 😀 😀

Glückwunsch in die Wuhlheide

Man muss es neidlos anerkennen, bei den Förstern in der Alten Försterei wird hervorragende Arbeit geleistet. Union Berlin konnte sein gutes abschneiden der Saison 2020/21 nochmals toppen und belegt nach Beendigung der Saison 2021/22 einen hervorragenden fünften Platz. Ja schrammte nur knapp an der CL vorbei.

Deshalb gehen verdiente Glückwünsche nach Köpenick. Weiter so und haltet in der nächsten Saison den Erstligafußball in Berlin hoch.

Es war einmal …

… so fangen nicht nur Märchen an

Bis zur Saison 2020/21 wurden der 33. und 34. Spieltag als Komplettspieltag am Sonnabend um 15:30 Uhr angepfiffen. Ab der Saison 2021/22 ändert sich das nun. Nun wird auch der 33. Spieltag, wie die vorhergehenden gestückelt und wird vom Freitag bis Sonntag ausgetragen. Den immer skurrileren Fernsehverträgen sei Dank. Aber das ist ein anderes Thema.

So kommt es, dass drei Abstiegskandidaten an drei verschiedenen Tagen antreten müssen. Den Anfang macht am heutigen Abend Arminia Bielefeld mit seinem Gastspiel in Bochum. Ob der VfL seinen Sieg gegen den BVB schon verdaut hat? Das Spiel riecht irgendwie nach einer Punkteteilung.

Am Sonnabend empfängt Hertha die Elf von Mainz 05. Ich bin überrascht wie selbstverständlich viele davon ausgehen, dass Hertha dieses Spiel gewinnt und die Liga damit hält. Manchen scheint nicht klar zu sein, dass eben Mainz 05 so etwas wie ein Angstgegner der Hertha ist. Ein Selbstläufer wird das nicht werden. Eher ein Zitterspiel. Um die Kluft zwischen den Ultras der Ostkurve, die auch von vielen Fans in der Ostkurve als blödsinnig erachtet wird und der Mannschaft etwas zu kitten, möchte Frank Zander seine Hertha-Hymne live aus der Ostkurve singen und würde dafür sogar seinen Urlaubsflug nach Ibiza um 2 Tage verschieben. Viele Fans der Ostkurve fanden den Auftritt der Ultras richtig Schei**, als man die Spieler nach der Derbyniederlage aufforderte, ihre Trikots auszuziehen. Dies wird bei einigen Spielern sehr nachhaltig gewirkt haben. An den Abgängen wird man es sehen. Das Spiel findet natürlich nicht um 15:30 Uhr statt, sondern als Spiel des Tages um 18:30 Uhr. Danke DFL, ihr seid so toll.

Am Sonntag um 17:30 Uhr empfängt dann der FC Bayern München den dritten Abstiegsaspiranten, den VfB Stuttgart. Es ist kaum anzunehmen, dass die Bayern sich die Meisterfeier durch den VfB vermiesen lassen. Wahrscheinlich waren die Spieler der Bayern in Mainz voller Vorfreude auf den Kurztrip nach Malle. Der ist ihnen so in die Glieder gefahren, dass sie verträumt über den Rasen schwebten.

Wow welche Erkenntnis!

Das hat Mister Magath jetzt sehr schnell herausgefunden. Allerdings hätte ich ihm das, ohne jetzt den großen Klugscheißer spielen zu wollen, auch schon vor 7 oder 8 Monaten sagen können.

Da hatte ich hier schon geschrieben, dass Hertha zwar jede Menge Spieler hat, ja auch wenn man das nicht auf Anhieb glauben möchte, sogar gute Spieler, jedoch keine Mannschaft.

Trainer Magath hat es etwas anders formuliert, raus kommt es aufs selbe. Hertha hat ein Team jedoch keine Mannschaft.

An dieser Stelle erinnere ich mal gerne an letzte Saison, als am 33. Spieltag der Klassenerhalt gesichert wurde. Und wodurch wurde er gesichert? Weil es Pal damals im Saisonfinale gelang, aus den Einzelspielern doch noch eine kämpfende Truppe zu formen. Teilweise mit Spielern, Achtung Herr Bobic, die dann sofort verliehen wurden.

Das wird, so glaube ich, ohne jetzt besonders pessimistisch zu erscheinen, in dieser Saison nicht gelingen. Pal wurde gezwungen das Handtuch zu werfen, und hatte wohl auch sehr deutlich sichtbar keine Lust mehr die laufenden Erneuerungen mitzutragen.

Ein Nachfolger wurde verpflichtet, der in meinen Augen ein Witz war, und wahrscheinlich als größter Irrtum in die Traineranalen Herthas eingehen wird. Wer hier seit Jahren mit ließt, wird wissen, dass ich mich lange mit einer Bemerkung über Pals Nachfolger zurücknahm. Eben weil er für mich vom ersten Tag an eine glatte Fehlbesetzung war.

Diesen Fehlgriff versuchte nun der selbstherrliche F. Bobic mit einem Sensationstrainer wettzumachen. Das Ergebnis ist bekannt. Nein auch ein F. Magath, mit seinen großen Erfolgen, kann hier die Fehler der vergangenen Monate nicht wegtrainieren.

Und wenn man die „sensationellen Winterzugänge“ berücksichtigt, von denen man sich fragt, warum wurden die eigentlich verpflichtet. Winterverpflichtungen sollten der Mannschaft möglichst schnell weiter helfen, davon war auch nichts zu sehen. Sie blähten den Kader nur weiter auf und waren oder sind wie die Verpflichtung vom Spieler Kempf eher ein Sicherheitsrisiko als eine Hilfe.

Bezeichnend für Herthas Situation ist die Torhüterposition. Die Nummer fünf ist plötzlich die Nummer 1 und hält zwar auch nicht ohne Fehler, welcher Torhüter macht das schon, jedoch immer noch besser als die eigentliche Nummer 1. Gut dazu gehört eigentlich nicht so viel, jedoch zeigt es, dass man mal wieder ein Talent richtiggehend verkümmern ließ. Wie so viele bei Hertha. Deshalb hat er auch Anfang des Jahres bei Borussia Dortmund II unterschrieben.

Am Anfang der Saison hatte ich geschrieben, dass ich mich richtig auf die Saison 2021/22 freue. Denn ich glaubte, mit F. Bobic kommt einer, der Hertha endlich, nach den mühevollen Preetzjahren, nach vorne bringt. Und mit nach vorne meine ich nicht sofort in die oberen Ränge, sondern ins gesicherte Mittelfeld. Gut auch er hat mit den Fehlern aus den Jahren seines Vorgängers zu kämpfen. Jedoch sind seine Entscheidungen fast noch weniger nachvollziehbar, als die seines Vorgängers.

Aufgeschnappt


„Ich sehe das nicht so schwarz. Die nächsten Gegner sind nicht ganz auf dem Niveau von Union Berlin“.

Felix Magath in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Union

Auf dem Niveau von Union vielleicht nicht. Doch jedenfalls auf höherem Niveau als Hertha.

Aufgeschnappt


„Die, die nicht glauben, dass ich die richtige Wahl bin, müssen dann nicht nur kritisieren, sondern erst mal einen eigenen Vorschlag machen, wer denn jetzt in der deutschen Bundesliga in der Lage sein soll, diese schwierige Aufgabe zu lösen.“

„Ich bitte gerne um Wortmeldungen.“

Felix Magath gestern bei seiner ersten Pressekonferenz als Trainer von Hertha.