Wer kommt denn da drauf?

Da muss ich mich bei @ Die Plaudertasche bedanken. Durch den Klick gefällt mir wurde ich mal wieder auf diese Rubrik, die ich leider wieder vergessen hatte, aufmerksam gemacht.

Und so habe ich mir wieder eine Geschichte zu den Titeln einer Band, einer Sängerin oder eines Sängers, darauf sollt ja ihr kommen, ausgedacht. Wie immer der Hinweis, es ist nicht ganz einfach englische Titel ins Deutsche zu übersetzen. Ich hoffe, ich habe es dennoch einigermaßen geschafft. Glaube jedoch es ist dieses Mal schwieriger.

Die Geschichte:

Er saß auf seinem Sessel und fragte sich, was kann ich tun? Denn der erste Schritt ist immer der schwerste, dachte er sich. Und er spürt mit jedem Schlag seines Herzens, dass er etwas tun muss. Weshalb war ich nur so streng zu ihnen, sie sind doch in meinem Herzen.

Sie wollten mit mir segeln, ich jedoch wollte nicht reden. Und nun sind sie mit dem Innenstadtzug abgefahren, ich scherzte nur und dieses alte Herz ist nun schwer.

Was ist falsch an der Geschichte?

In loser Folge erzähle ich kleine Geschichten, die einen dicken Fehler enthalten, manchmal auch zwei. Mal sind diese leichter, mal schwerer zu finden. Also ich bin gespannt, hier ist die kleine Geschichte.

 

Als die Römer frech geworden, zogen sie nach Deutschlands Norden …, so geht der Anfangstext eines deutschen Volksliedes. Und genau davon handelt meine heutige Geschichte. Wir schreiben das Jahr 9 n. Chr. als es Publius Quinctilius Varus wohl etwas langweilig hinter dem Limes bei Köln wurde und er beschloss, das Gebiet rechts des Rheines zu erobern. Vorher hatten die Römer schon große Triumphe gefeiert, gerade hatte man Gallien erobert, und nun wollten sie Germania und die aufmüpfigen Germanen zu Sklaven Roms machen.

Doch da hatten sie die Rechnung ohne Arminius (Hermann) gemacht. Er ging als Hermann der Wittelsbacher Fürst in die Geschichtsbücher ein und sollte den Römern in der Lüneburger Heide eine vernichtende Niederlage beibringen. In der Schlacht wurde fast ein Achtel vom Heer des Römischen Reiches vernichtet. Von der Schlacht zeugt noch heute ein Denkmal in der Lüneburger Heide.

 

So das war die Geschichte und nun bin ich gespannt, ob ihr die Fehler findet. Ja ich bin mir sicher, ihr werdet sie finden.

Wer kommt denn da drauf?

Als ich vor einigen Tagen einen älteren Artikel aus meinem Blog suchte ist mir eine kleine Rubrik aufgefallen die ich mal angefangen hatte, jedoch nicht fortführte. Ich habe sie ganz einfach vergessen. Also dachte ich, versuche doch die Idee nochmals aufzugreifen. Dabei musste ich feststellen, dass das gar nicht so einfach ist.

Aus den Songs einer Gruppe habe ich versucht, eine kleine Geschichte zu basteln. Dabei solltet Ihr jedoch bedenken, dass sich einiges nur unzulänglich vom englischen ins Deutsche übersetzen lässt. Ich bin gespannt, ob ihr die Gruppe erratet und vielleicht sogar einige Songtitel im Text erkennt.

Die Geschichte:

Sie liebt dich, dachte er sich. Und dabei fühle ich mich gut. Ich will ihre Hand halten und dabei zusehen wie die Sonne kommt. Wenn wir über die Felder streifen und Erdbeerfelder überall sind, können wir unsere Liebe ausarbeiten. Doch leider erwidert sie meine Liebe nicht. Ich hätte es besser wissen sollen, nur sollte sie mir sagen warum. Sie liebt mich nicht und ich liebe sie. Und deshalb sage ich Hallo, doch sie sagt auf wiedersehen.

Wer kommt denn da drauf?

Nachdem es einmal ganz gut funktionierte, folgt nun Teil 2. Aus den Songs einer Gruppe habe ich versucht, eine kleine Geschichte zu basteln. Dabei solltet Ihr jedoch bedenken, dass sich einiges nur unzulänglich vom Englischen ins Deutsche übersetzen lässt. Ich bin gespannt, ob ihr die Gruppe erratet und vielleicht sogar einige Songtitel im Text erkennt.

Die Geschichte:

Clara saß allein zu Hause. Sie verbrachte viele einsame Tage, obwohl sie am Wochenende oft das Nachtfieber packte. Doch sie war das, was man ein stilles Wasser nannte. Vor einigen Wochen jedoch lernte sie einen jungen Mann kennen und der fragte sich, wie tief ist ihre Liebe? Er war als Herzensbrecher bekannt und sie sagte sich, möchte ich mit solch einem Jungen am Morgen meines Lebens zusammen sein? Ich muss eine Nachricht zu ihm rüberbringen, jemanden lieben ist doch so schön. Doch ich kann niemanden sehen, der ihm meine Nachricht bringen könnte und das ist eine Tragödie.

Wer kommt denn da drauf?

Ich hatte mal wieder eine Idee und musste feststellen, so leicht lässt sie sich nicht verwirklichen. Aus Songs einer Gruppe habe ich versucht, eine kleine Geschichte zu basteln. Dabei solltet Ihr jedoch bedenken, dass sich einiges nur unzulänglich vom Englischen ins Deutsche übersetzen lässt. Ich bin gespannt, ob ihr die Gruppe erratet und vielleicht sogar einige Songtitel im Text erkennt.

Die Geschichte:

Der Junge sagte sich, die Zeit ist auf meiner Seite, als er den neunzehnten Nervenzusammenbruch seiner Mutter erlebte. Er war zwar Mutters kleiner Helfer, stand aber im Schatten ihrer Kochkünste. Sie malte alles schwarz, glaubte jedoch sie ist ein Regenbogen. Doch all die Hausarbeit gab ihr keine Befriedigung.

So kam es, dass sie nach langer, langer Zeit hart wie ein Stein wurde. Sie hatte mittlerweile Sympathie für den Teufel entwickelt. Ja ihr war, als hätte sie sich so weit entfernt, dass sie 2000 Lichtjahre nach Hause bräuchte. Wie aus weiter Ferne hörte sie, als die gesamte Familie rief, wir lieben sie.

Früher war alles besser?

Oh je das war ein Spruch von Oma und Opa, den ich nicht verstehen konnte. Sie hatten 2 Weltkriege erlebt und fanden in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, dass es früher besser war.

Wenn ich an meine Kindheits- und Jugendzeit zurück denke frage ich mich manchmal, war früher nicht doch alles besser? Waren die 50er ja die 60er Jahre nicht die „Goldenen Jahre“ des 20sten Jahrhunderts? Ertappe ich mich manchmal nicht dabei, selbst zu denken, dass früher alles besser war? Als man noch Respekt vor dem Alter hatte, als in Bus und Bahn älteren Menschen Platz gemacht wurde, wenn kein Sitzplatz mehr frei war. Wie oft hörte ich damals in meiner Jugendzeit den Spruch, „da kannst Du noch gar nicht mitreden, komme erst einmal in unser Alter“. Die, die das sagten waren oftmals gerade mal ein paar Jahre älter. Kamen sich jedoch furchtbar Erwachsen vor. Niemals hätten wir uns gewagt mit 11 oder 12 Jahren einen Erwachsenen um Feuer für eine Zigarette zu bitten. Wir hätten wohl eine gefeuert bekommen.

Polizisten waren Respektspersonen und uns wurde immer wieder gesagt, wenn ihr euch verlaufen habt, dann fragt einen Polizisten wie ihr nach Hause kommt, die helfen euch. Ja ich glaube das war früher vielleicht besser. Überhaupt hatten Menschen mehr Respekt voreinander. Waren nicht so hektisch und eine Grundaggression war bei den meisten auch nicht vorhanden. Jedoch war alles so piefig, so miefig ja eigentlich auch verlogen. Wie oft hörte ich in den 50er ja sogar noch in den 60er Jahren den Spruch, „bei Adolf wäre das nicht passiert“. Oder noch schlimmer, „wenn das der Führer wüsste“. Unglaublich 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches noch solche Sprüche loszulassen.

In den Schulen gab es noch die Prügelstrafe. Wir mussten still sitzen, und wenn der Lehrer morgens ins Klassenzimmer kam, aufspringen und „guten Morgen Herr Lehrer“ sagen. Während des Unterrichts war es mucksmäuschenstill und wehe es hielt sich einer nicht daran. Dann gab es mindestens eine Strafarbeit, Nachsitzen oder man musste sich in die Ecke stellen. Ja so war das in der Schule der 50er und 60er Jahre, jedenfalls in Franken. Die Lehrer waren größtenteils im Krieg gewesen und einigen merkte man den Wehrmachtstrill auch noch sehr deutlich an.

Tja waren das die „Goldenen“ 50er und 60er Jahre? Im Rückblick sieht man, so glaube ich, die Vergangenheit wohl immer etwas verklärt. Ehefrauen durften ohne Erlaubnis ihres Ehemanns weder den Führerschein machen, noch eine Arbeitsstelle annehmen. Die Frau gehörte an den Herd. Also genau so, wie in der CSU noch heute gedacht wird. Also besser war das keinesfalls.

Jedoch hatten wir Freunde waren sehr kreativ in unserer Freizeit und hatten eigentlich auch nie Langeweile. Für unsere Ritterspiele bastelten wir uns Helme aus Schuhkartons, Schilder aus Sperrholz und Schwerter aus alten Besenstilen, die wir in der Nachbarschaft sammelten. Die Schwerter malten wir mit Ofenrohrbronze, kennt man heute wahrscheinlich nicht mehr, an um sie echt aussehen zu lassen. Auf unsere Schilde malten wir kunstvoll unsere Wappen und dann ging es los mit den Ritterspielen.

Nahte der Frühling, sagte meine Mutter, „ich werde mal lieber das Pflaster und Verbandszeug auffüllen, du kommst bestimmt bald mit einigen Blessuren nach Hause“. Klar es begann die Zeit der Fußballspiele hinterm Haus und später im Verein. Was haben wir abends rumgebolzt und fast die gesamte Nachbarschaft schaute uns zu. Niemand war genervt und wir wurden von den Erwachsenen sogar angefeuert. Klar es gab schon mal eine aufgeplatzte Lippe oder ein blaues Auge, na und, dafür waren wir aber draußen und hatten mächtig Spaß.

Vor dem neuen Skiwinter mussten wir unsere Bretter für die Skisaison fit machen. Oh, wenn ich mich an den Küchentisch erinnere, wie der nach der „Pflege“ meiner Ski aussah, ich bewundere, mit welcher Ruhe meine Mutter das hinnahm. Ich weiß nicht mehr, was ich aufgetragen hatte, es war jedenfalls ein rötliches Zeug um die Gleitfähigkeit zu erhöhen. Und so sah der Tisch dann auch aus. Aber es war ein voller Erfolg. Das merkte ich spätestens bei der ersten Abfahrt.

Da ich in Franken groß wurde, lag das Fichtelgebirge vor unserer Haustür. Mein Vater war bei der Bergwacht und so konnte ich fast eher Ski fahren als laufen. Wenn ich mir heute die Stellen ansehe, die wir früher hinab sausten, frage ich mich, ob ich etwas bescheuert war. Aber wir waren jung und wer sollte uns bremsen. Massentourismus gab es noch nicht und so konnten wir uns austoben. An den Winterwochenenden sind wir morgens um 6:30 Uhr mit dem ersten Zug nach Warmensteinach gefahren und mit dem Letzten gegen 17:00 Uhr nach Hause. Niemand machte sich Sorgen um uns, obwohl wir damals bestimmt erst 12-13 Jahre alt waren und ohne Erwachsene fuhren. Wir waren eben selbstständig. Handys gab es zum Glück noch nicht.

Ich kann behaupten ich hatte eine wunderbare Kindes- und Jugendzeit in der Langeweile für mich ein Fremdwort war. Und das, obwohl mein Vater verstarb, als ich gerade mal 9 Jahre alt war. Wahrscheinlich gewährte meine Mutter mir deshalb so viel Freiheiten.

Aber war jetzt wirklich alles besser damals? Manches wahrscheinlich schon. Jedoch empfindet man seine Kindes- und Jugendzeit fast immer als eine der schönsten im Leben.